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Ein Rückewagen, mehrere Eigentümer????

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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40 Beiträge • Seite 3 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Ein Rückewagen, mehrere Eigentümer????

Beitragvon snatch » Di Dez 20, 2011 11:00

Hallo,


Streit entsteht relativ schnell leider....das sollte sich jeder von euch bewusst sein.
gehts es nicht, dass sich einer den Wagen kauft und dann zu einen Stundensatz an die anderen leiht ??



wenn nicht würde ich folgendes machen:
FAIRNESS ist das wichtigste und Uneinigkeiten möglichst schnell z.B. alle zwei Wochen zusammensetzen und durch ein Gespräch aller Partner klären - dies dann auch schriftlich festhalten und womöglich auch einen Durchschlag jeden geben - schriftliches verhindert auch Streit, denn dann weiß jeder, was zu diesen Problem vereinbart wurde.

der Wagen steht jedes Monat bei einen anderen auf den Hof - dieser hat als "erster" das Recht den Wagen zu nutzen wenn er ihn braucht. Dies könnte er jedes Monat in einen Kalender eintragen und zwar spätestens am 1. des vorhergehenden Monats

Für den Wagen wird je Arbeitsstunde zB monatlich auf ein gemeinsames Konto eingezahlt zwecks Wartungskosten / reperatur eingezahlt

Jeder der Partner MUSS so ehrlich sein, wenn er einen Schaden macht, dies den anderen zu sagen und den Schaden in ein "Reperaturbuch" einzutragen. Im Sommer an einen Regentag z.B. könnt ihr dann zusammen den Wagen wieder richten. Mit den Kosten für Schäden könnt ihr es z.B so halten, dass der Verursacher 1/2 zahlt und die anderen 1/4.

Ich persönlich finde es durchaus sinnvoll, nur die Beteiligten und deren Fairness ist extremst wichtig.
Lg Lukas
Mfg
Der "Halblaie" - verrückt nach Wald ... etwa 50 RM / Jahr
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Re: Ein Rückewagen, mehrere Eigentümer????

Beitragvon ober_lenker » Di Dez 20, 2011 11:30

Interessanter Thread!

Bei uns in der Gegend läuft so eine Gemeinschaft seit letztem Jahr durchaus erfolgreich - soweit ich das mitbekommen habe. Selbst sind wir nicht dabei.
Aber die Randbedingungen sind (grob) folgende:

  • 6-10 "Kleinbauern" schließen sich zusammen und kaufen den RW.
  • Ganz sicher gibt/gab es da irgendeine Förderung! Fragt mich aber nicht wie das genau abläuft, habe das nur am Rande erfahren. Müsste ich nochmal genau in Erfahrung bringen.
  • RW wird mit Stundenzähler, eigener Ölversorgung, Auflaufbremse und elektrohydraulischer Steuerung ausgerüstet (um den Einsatz mit der größtmöglichen Zahl an Traktoren zu gewährleisten, da viele kein DruLu, Drehsitz, ...).
  • Es wird eine Person zum Maschinenwart ernannt (mit finanziellem Ausgleich). Nur dieser pflegt den Wagen und ist für die funktionierende Technik verantwortlich. Bei diesem (und nur bei diesem) steht dann der RW und muss nach Einsatz auch dorthin wieder zurückgebracht werden. Nach jedem Einsatz prüft der Maschinenwart den Wagen auf mögliche Beschädigungen. Ist dies der Fall, zahlt sofort der Verursacher.
  • Am Jahresende wird nach Stunden abgerechnet.
  • Die Einzelpunkte wurden schriftlich festgehalten.

Klingt zwar alles etwas streng und penibel, scheint aber in der Praxis ganz gut zu funktionieren. Einzige Problem seh ich im Einsatzzeitraum. Hier in der Gegend wird meist nur Samstags Holz gemacht, folglich möchte auch jeder an diesem Tag den Wagen haben. Deshalb muss man sich schon (weit?) im Voraus den Wagen terminlich vormerken lassen.
Dennoch finde ich dies eine ganz passable Lösung. Niemand würde sich für die paar Ster im Jahr einen RW kaufen. Und nun kommen eben gerade diese Holzer in den Genuss durch einen (relativ zum Gesamtpreis bei Alleinkauf) winzigen finanziellen Aufwand (bedingt durch die hohe Teilnehmerzahl).
Mittlerweile gibt es im engeren Umkreis und erst seit letztem Jahr ca. 5 solcher Gemeinschaften. Tendenz steigend.
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Re: Ein Rückewagen, mehrere Eigentümer????

Beitragvon Fendtman » Di Dez 20, 2011 11:55

•Ganz sicher gibt/gab es da irgendeine Förderung! Fragt mich aber nicht wie das genau abläuft, habe das nur am Rande erfahren. Müsste ich nochmal genau in Erfahrung bringen.


Das wäre super ! =)
Versucht der Fendt nach links zu schwenken ... hilft nur eines .... gegenlenken ! :)

Stau ist nur hinten doof - vorne gehts.
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Re: Ein Rückewagen, mehrere Eigentümer????

Beitragvon ober_lenker » Di Dez 20, 2011 15:20

Habe mal etwas recherchiert: Die Sache läuft anscheinend als Mietvertrag, Eigentümer bleibt die FBG. Wusste ich bisher auch nicht. Ändert aber nichts an der Tatsache, dass dieses Modell anscheinend gut funktioniert. Zuschuss kommt vom Staat.
Hier der Artikel dazu: klick
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Re: Ein Rückewagen, mehrere Eigentümer????

Beitragvon Justice » Di Dez 20, 2011 15:46

Es hat halt jeder andere Erfahrungen mit Gemeinschaftsmaschinen. Ich möchte auch keine mehr. Die Alternative ist wie bereits angesprochen, man leiht sich die Maschine. Der Verleiher übergibt die Maschine im beisein des Leihers und übernimmt sie auch wieder gemeinsam. Abgerechnet wird nach Vereinbahrung und Schäden werden sofort festgestellt und "Bearbeitet". Und niemand ist anschließend zu etwas verpflichtet.
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Re: Ein Rückewagen, mehrere Eigentümer????

Beitragvon Toni18 » Di Dez 20, 2011 18:31

Aus den Beiträgen von Redriver und Ober_lenker kann man schon was zusammenzimmern, was auch funktionieren kann.
Ein bestimmter Maschinenwart, bei dem der RW steht und der den RW vor und nach dem Einsatz abnimmt und Stundenzähler für den jeweiligen Einsatz schützen wohl am besten davor, dass sich keiner ungerecht behandelt fühlen kann.

Ich sehe es noch kritisch, aber so kommt man mit geringem finanziellen Einsatz doch in den Genuß, sein Holz selbst mit dem RW zu fahren.

Gruß
Toni
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Re: Ein Rückewagen, mehrere Eigentümer????

Beitragvon WaldbauerSchosi » Di Dez 20, 2011 19:01

Toni18 hat geschrieben:Ich sehe es noch kritisch, aber so kommt man mit geringem finanziellen Einsatz doch in den Genuß, sein Holz selbst mit dem RW zu fahren.


sagt der, der seinen eigenen RW hat :wink:
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Re: Ein Rückewagen, mehrere Eigentümer????

Beitragvon Toni18 » Di Dez 20, 2011 19:29

WaldbauerSchosi hat geschrieben:
Toni18 hat geschrieben:Ich sehe es noch kritisch, aber so kommt man mit geringem finanziellen Einsatz doch in den Genuß, sein Holz selbst mit dem RW zu fahren.


sagt der, der seinen eigenen RW hat :wink:



Servus Schosi,
ja, war eine lange Suche rauf und runter. Habe von möglichen Zusammenschlüßen gehört, für gut befunden und wieder verworfen - Erfahrung von Bekannten waren gemischt, meist dann doch abratend.
Ich/wir haben "Teile" angesehen, da war es eine Frechheit, dass man überhaupt hingelockt wurde mit "ja, der geht scho no und is guad beinand" - verbogen, geschweißt, undicht, Null Farbe, Reifen eingeschnitten, Achsstummel verbogen usw.. Langsam steigt die Dichte an Gebrauchten und die Situation bessert sich. Hatte auch gute Angebote von z.B. Thurnbauer - aber dann doch zu viel für meine Zwecke.
Dann habe ich meinen durch Zufall gefunden nach monatelanger Suche - da hat alles gepaßt (er war neu - das ist wieder eine andere Geschichte) und ich musste zuschlagen, um mir selbst nicht untreu zu werden. Der finanzielle Aufwand war aber auch höher :wink:

:prost:
Toni

PS: hab den Eicher auch schon spaßeshalber drangehabt - ziehen würde er das mit dürrem, schwachem Holz schon, aber die Pumpe wollte ich erst gar nicht ausprobieren. Ich mache das nicht mehr, da es absolut nicht sein muss. Da steht jetzt das richtige Teil davor.
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Re: Ein Rückewagen, mehrere Eigentümer????

Beitragvon Jet 3 » Di Dez 20, 2011 19:56

Schaut euch doch an wies mit Minibaggern oder PKW Anhängern abläuft .Währe in meiner Nähe ein Anhängervermieter (gibts in jeder
grösseren Stadt)hätte ich kein eigenen PKW Anhänger mehr .Da kann man immer schnell so ein Anhänger mieten wie man einen gerade braucht .Gerade als Landwirt braucht man auch mal unterschiedliche Anhänger .
Mal Pritsche ,mal Tieflader ,mal Kipper (das weniger),mal Viehwagen .... Eigentum lohnt sich da nur wenn das entsprechende Model
oft gebraucht wird .
Nur leider ist der Vermieter 25 km von mir weg .
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Re: Ein Rückewagen, mehrere Eigentümer????

Beitragvon Fendtman » Di Dez 20, 2011 20:21

Hi,

die Sache mit dem "Leihen" dachten wir auch zuerst, der Wagen der Gemeinschaft ist aber nur für die Teilhaber verfügbar und diejenigen die selbst einen RW haben, verleihen diesen eigentlich nur äußerst ungern bzw. eigentlich überhaupt nicht, wenn der Rückewagen benötigt wird dann nur im Gespann inkl. Fahrer.

Ich kann die Besitzer auch ganz gut verstehen ... ein guter Rückewagen ist kein billiger Spaß und die meisten welche leihen würden haben keine Erfahrung im Umgang mit Rückewagen und Kran ... ich denke wenn der Wagen dann öfter verliehen würde, würde sich der Besitzer keine Freude damit machen, wir haben direkt abgesprochen als wir unsren RW gekauft haben das dieser nicht verliehen wird und nur durch uns beide genützt wird.
Versucht der Fendt nach links zu schwenken ... hilft nur eines .... gegenlenken ! :)

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