Letzte Woche ist mir die Behauptung zu Ohren gekommen, dass Landwirte oder andersrum, deren Kindern ist es von Haus aus untersagt, Rapsblütenhonig zu essen.
Ich habe mich auch etwas, in die doch einseitige Diskussion eingebracht, um auch mal etwas an Sachlichkeit reinzuwerfen.
Selbst glaube ich nicht, an die immer wieder gebetsmühlenartig wiederholten Rückstandsproblematik von Pflanzenschutzspritzmitteln.
Wie soll man da bittschön noch Rückstände finden, man muss sich das doch mal vorstellen, da werden ein paar Literchen auf 200 Ltr Wasser verdünnt und dann das ganze auf 10.000,00 Qudratmeter vertreilt, sage und schreibe Zehntausend
So, da wir beim Raps sind, gehts gleich weiter. Wie groß ist denn bittschön die Oberfläche, wenn man das mal so grob nimmt, das 10 fache, vielleicht gar doch eher noch einiges mehr.
So und Apropos die kleine Biene Maja
Die haben doch alle ein feines Näschen, die orientieren sich doch ausschließlich am Geruchsinn, damit sie wieder zu Ihrem Volk und nicht zu einem Anderen zurückfinden. Im Umkehrschluss heist das dann aber auch, dass fremde Bienen erst gar nicht in den Stock reingelassen werden, weil die eben anders riechen.
Also, alles in Allem, meiden die Bienchen, aufgrund ihres äußerst sensiblen Geruchssinns fremdartig riechende Felder und das Spritzmittel allemal typisch riechen, wird man wohl nicht bestreiten, zumindest war es zu meiner Zeit als aktiver Ackerbauer so.
Ausser es hat sich heute geändert und die Mittelchen von BASF und Co haben einen Geruch a la Langnese
Lange Rede, kurzer Sinn, ich glaube nicht an diese Rückstandsgeschichten und schmiere immer wieder mal ein Brot Rapsblütenhonig.
Leider sind nicht alle so und sehr voreingenommen sowie unbelehrbar, wie ich vor kurzem festellen konnte

