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Aktuelle Zeit: Mo Jul 27, 2026 18:30

Elektroauto - Euphorie

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon langholzbauer » Mo Jul 20, 2026 18:20

Das interessiert weder die aktuell regierende Berufspolitik noch deren Beratungsgremien bzw. - Unternehmen.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon 304 » Mo Jul 20, 2026 21:39

beihei hat geschrieben:Zum Thema: Es ist logisch, dass das Steueraufkommen ( hier im KFZ- Bereich , aber woanders auch) nicht nur beibehalten wird .... es wird sogar steigen. Egal was man fährt. Und es ist der Sektor wo noch viel zu holen gibt.

Da gibts nichts mehr zum holen.

Der Sektor löst sich gerade in Luft aus. Die einen fahren wegen Homeoffice und monatelanger Kurzarbeit eh nicht mehr viel und verlieren demnächst ihren Job wegen Verlagerung ins Ausland und die anderen können sich Miete, Heizung und Sprit jetzt schon schier nicht mehr leisten und wären ohne Job finanziell besser dran.

So wie es aktuell aussieht werden wir diesen Winter wieder sehr viel für Sprit, Heizöl, Gas, Strom, etc zahlen müssen. Dazu steigen dann ab 01.01. wieder die Steuern und Abgaben. Sollte jedem klar sein, was das für Kaufkraft, Wirtschaftswachstum und die marode Infrastruktur bedeutet.

Südheidjer hat geschrieben:Was ist attraktiver, ein Job im Dorf für 18 Euro die Stunde oder ein Job, für den man 50 oder mehr Kilometer täglich fahren muß und 25 Euro verdient?

Was machen junge Leute heute? Früher hat man eine alte Karre gefahren und möglichst viel selbst geschraubt. Diese Möglichkeiten werden immer weniger, schon durch die Komplexität der Fahrzeuge.

Die merken, dass sich Arbeit nicht mehr rechnet und unter den Rahmenbedinungen kein Vermögen aufgebaut werden kann.

Dementsprechend den Job für 25€ mit Urlaubsgeld, 13. Monatslohn, 4-Tage Woche, 30 Tage Urlaub und jede Menge Kurzarbeit. Dazu kauft/baut man vor Ort ein Haus auf Pump und verjubelt den Rest im Urlaub. Und wenn man in 10 Jahren den Job verliert verkauft man die Bude vor der Anschlussfinanzierung dank Inflation zum 3-fachen Preis.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon langholzbauer » Mo Jul 20, 2026 23:07

304 hat geschrieben:...
Dementsprechend den Job für 25€ mit Urlaubsgeld, 13. Monatslohn, 4-Tage Woche, 30 Tage Urlaub und jede Menge Kurzarbeit. Dazu kauft/baut man vor Ort ein Haus auf Pump und verjubelt den Rest im Urlaub. Und wenn man in 10 Jahren den Job verliert verkauft man die Bude vor der Anschlussfinanzierung dank Inflation zum 3-fachen Preis.


Aus der Gruppe im erwähnten Einkommensbereich + x bezieht die aktuelle und letzte Regierung ihre Mehrheit.

Darunter sind aber leider auch etliche, die im besten Erwerbsalter ganz bewusst über ihre Verhältnisse leben und sich auf ihre Rente und den Sozialstaat verlassen.
Der Markt für Wohnimmobilien mit hohen Hypotheken bleibt überschaubar und wird schnell zusammenbrechen, wenn es keine gut bezahlten Jobs " vor der Haustür" mehr gibt.

Es geht bei der Individualmobilit nicht allein um die Antriebsart.
Vernachlässigte Unterhaltung der Straßen und Brücken verhindert bzw. verteuert auch zunehmend weite Pendelstrecken zwischen günstigen Wohngegenden und ausreichend hohem Einkommen.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon 304 » Di Jul 21, 2026 8:45

langholzbauer hat geschrieben:Aus der Gruppe im erwähnten Einkommensbereich + x bezieht die aktuelle und letzte Regierung ihre Mehrheit.

Fragt sich nur, wie lange sich die Regierung das noch leisten kann.
Hier arbeiten einige gefühlt bald ~2 Jahren fast nichts mehr und jammern gleichzeitig, dass man keinen Handwerker mehr findet (der bei den Mietpreisen und Heizkosten hier gar nicht von seinem Lohn leben könnte, kommunale Bauplätze gehen daher auch fast ausschließlich an Auswärtige die vor Ort in der Industrie arbeiten).

Die sind effektiv jetzt schon arbeitlos ( Zulieferindustrie mit Auftragsflaute ).
Daher aktuell dank Kurzarbeit wohl die Ruhe vor dem Sturm.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Obelix » Mi Jul 22, 2026 13:37

Südheidjer hat geschrieben:Ich gehe davon aus, daß wir als Bürger noch dermaßen ausgequetscht werden, daß wir im Armenhaus landen. ...

100 % Zustimmung.

Immer weniger produktiv Arbeitende müssen
immer mehr Beamte bzw. Verwaltungsangestellte und
immer mehr Rentner sowie Pensionäre versorgen.

Das kann nicht funktionieren.
Jeder, der in der Grundschule in Mathe etwas aufgepasst hat, sieht das kommen.
Und die Politik unternimmt seit 1985 nichts dagegen, sondern flickschustert sich
von 4 jähriger Wahlperiode zu Wahlperiode. Inzwischen werden die Maßnahmen
schon ganz schräg: Abschaffung der familienversicherung von Frauen, Abschaffung
der Minijobs, usw.

Ausgerechnet die CDU schwächt die Familie und das traditionelle Familienbild.
Das Umgekehrte wäre richtig. Das traditionelle Familienmodell muss gestärkt
werden, damit die Familien wieder mehr Kinder bekommen. Es muss gestärkt
werden, damit die zunehmenden psychischen Probleme (Ängste, Zukunftsangst)
von Jugendlichen und jungen Erwachsenen wieder abnehmen.
Zuletzt geändert von Obelix am Mi Jul 22, 2026 13:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Obelix » Mi Jul 22, 2026 13:50

beihei hat geschrieben: ... Wenn ich daran denke das ich jahrelang 80 km nach Köln zur Arbeit und zurück gefahren bin. ...
Trotz gutbezahlten Job in Köln... heute könnte ich mir das garnicht mehr leisten. ...

Durch Staus und zusammenbrechende Infrastruktur kannst Du das auch mental nicht mehr leisten.
Man steht doch nur noch im Stau oder in Baustellen im Stau.
Ich muss beruflich regelmäßig in eine 150 km entfernte Stadt (einfache Richtung).
Früher 2 Std. 10 Min. (einfache Richtung). Heute i.d.R. 3 - 4 Std.
d.h. konkret: Allein durch die Fahrt und das stehen in Baustellen und Staus ist meine reguläre
Arbeitszeit von 8 Std. täglich verbraten.

Früher Anfahrt zum Arbeitsplatz: 1 Std. 0 Min. (einfache Richtung)
Heute Anfahrt zum Arbeitsplatz: 1 Std. 30 Min. - 2 Std. 0 Min.
Und das geht ja nicht nur mir so, sondern Millionen von Pendlern.

Da ist ein enormer wirtschaftlicher Schaden entstanden und entsteht weiter fort durch Versagen
von Verwaltung und Politik. Wobei hier die Grünen das Hauptverschulden tragen, die die anderen
Parteien mit ihrer wirtschafts- und wohlstands feindlichen Ideologie vor sich hergetrieben haben.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Südheidjer » Mi Jul 22, 2026 19:17

Obelix hat geschrieben:Immer weniger produktiv Arbeitende müssen
immer mehr Beamte bzw. Verwaltungsangestellte und
immer mehr Rentner sowie Pensionäre versorgen.

Das Abschmieren den Bildung ist ein ganz große Problem und dann das Ausbremsen der Wirtschaft.
Die Pensionslasten hat kaum einer auf dem Schirm und wird viel zu wenig thematisiert. Hätte man vor 30 Jahren Verbeamtungen auf ein Minimum reduziert, dann wäre zukünftig genug Geld in der Kasse, um den Überhang der Rentner die nächsten Jahre zu kompensieren.

Obelix hat geschrieben:Inzwischen werden die Maßnahmen
schon ganz schräg: Abschaffung der familienversicherung von Frauen, Abschaffung
der Minijobs, usw.

Ich kenne viele Damen, besonders in Familien, bei denen der Kerl gut verdient, die haben sich über die Familienversicherung ein schönes Leben gemacht.
Das recht einfache Einstellungsprozedere eines Minijobbers sollte man ausweiten auch auf höhere Einkommen. Bei den Abgaben sollte man sich auf vernünftige möglichst gerechte Belastung einigen.
Warum ist es attraktiver, seine 40-Stunden-Vollzeitstelle zu reduzieren, um sich einen Minijob zuzulegen? Das sind Verwerfungen, die beseitigt werden müssen.

Obelix hat geschrieben:Ausgerechnet die CDU schwächt die Familie und das traditionelle Familienbild.
Das Umgekehrte wäre richtig. Das traditionelle Familienmodell muss gestärkt
werden, damit die Familien wieder mehr Kinder bekommen. Es muss gestärkt
werden, damit die zunehmenden psychischen Probleme (Ängste, Zukunftsangst)
von Jugendlichen und jungen Erwachsenen wieder abnehmen.

Naja, wenn du auf die schwulen Kinderkäufer Spahn und Streeck abzielen solltest, das ist nicht die ganze CDU!
Ich frage mich auch, wodurch das traditionelle Familienmodell immer mehr verloren gegangen ist. Egoismus vermutlich. Das fängt schon damit an, daß sich Kinder bzw Großkinder nicht um Eltern und Großeltern kümmern. Das eigene Leben ist viiiiieeeel wichtiger!
Noch wuppen viele Familien privat die Betreuung der Senioren. Das wird nur immer weniger und die Senioren müssens ins Heim, der teuersten Unterbringung überhaupt. Volkswirtschaftlich eine Katastrophe!
Ich sehe selbst in meiner Generation, wieviele meiner Altersgenossen sich um ihre Eltern kümmern bzw gekümmert haben. Ganz, ganz wenige. Und viele hätten da mehr wuppen können, wollten aber nicht. Parties, Urlaub usw. sind wichtiger!
Sogar wenn man mal fragt, wann haste das letzte mal deine Mutter oder Großmutter im Altenheim besucht, kriegt man zur Antwort: Vor ein paar Monaten. Einer meinte, er könne das Elend der Mutter nicht ertragen. Weichei! Das Leben ist kein Ponyhof!
Ich lese gerade mal wieder ein altes Buch von vor 150 Jahren...dörfliche Struktur...da wurden die Alten von den Kindern und Nachbarn ans Ende gebracht. Kein Sozialdienst oder Altenheim. Wie ging das?
Damals schlichen sich die Alten übrigens aus der Arbeitswelt nach und nach raus. Wenn die gesundheitlichen Einschränkungen größer wurden, dann wurden die Tätigkeiten leichter. Am Ende wurden Socken gestrickt bis einen z.B. der Schlag traf. Zack, Bumm, weg. Pastor kam noch zum letzten Abendmahl und das war's dann mehr oder weniger.
Sozialeres Verhalten hätte man fördern können, in dem man die Dienstpflicht beibehält!
Man könnte ja mal drüber nachdenken, daß diejenigen, die nicht gedient haben und keine Kinder haben eine Sonderabgabe von z.B. 30.000 Euro abdrücken müssen.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon MikeW » Mi Jul 22, 2026 22:51

Trifft auf mich nicht zu, das Ding mit der vorgeschlagenennSonderabgabe ... Aber : ich find so etwas auch nicht richtig.

Noch mehr Abgaben für das arbeitende Volk sind völlig fehl am Platz.
Vielmehr sollte man aufhören, alle möglichen Menschen/Flüchtlinge/deren Familien im Auslaund automatisch hier zu versichern nur weil siein unser Land gekommen sind.
Man sollte eine Versicherung für alle einführen insbesondere auch gehören da auch Beamte rein. Pensionen etc gehören in die normale Rente gewandelt. Und erzählt nichts von Gesetzen ... die kann man ändern.
Wenn mannaufhört aber Milliarden nach UA zu transferieren sieht es finanziell auch besser aus im Land und Flüchtlinge von dort brauchen ein Dach und Nahrung und med Notversorgung, mehr nicht .... bis sie wieder nach Hause gehen.
Selbst Denken ist wichtig, ... wichtiger denn je.
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