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Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Falke » Di Feb 10, 2026 19:09

weiteres offtopic ---> post2238640.html#p2238640

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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon AF85 » Di Feb 10, 2026 21:21

2025 musste der deutsche Steuerzahler rund 3 Milliarden € für Sonne und Windstrom zahlen der nicht erzeugt wurde.
Es ist doch Wahnsinn das wir für abgeschaltete Anlagen zahlen, dieses Risiko sollten die Anlagenbetreiber tragen, diese Art der Entschädigung gibt es sonnst nirgends.
Diese Energiewende ist wirklich geistesgestört.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon langholzbauer » Di Feb 10, 2026 21:53

Das aktuelle und eigentlich langfristig* durchschnittliche Wetter erklärt gerade nicht nur den Berliner Salzverbietern, was Sache ist.

* Die Pressemeldungen des PIK beziehen sich auf läppische 30 vergangene Jahre, inerhalb denen wir schon vor der Klima- Hysterie Mitte Februar mal - 25°C oder Eisbehang bis zum Zusammenbruch von Stromtrassen hatten.
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon erwinruhl » Mi Feb 11, 2026 8:33

Was ich da lese, wird sich die Weidefläche bis 2100 halbieren.
Ich finde das sehr bedenklich.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon allgaier81 » Mi Feb 11, 2026 9:57

Es ist doch Wahnsinn das wir für abgeschaltete Anlagen zahlen, dieses Risiko sollten die Anlagenbetreiber tragen, diese Art der Entschädigung gibt es sonnst nirgends.


@AF85 Das stimmt ja nicht, das Kind hat nur einen anderen Namen.
Meinst du die Betreiber der neuen Gaskraftwerke bauen die einfach so und hoffen mal das sie etwas mehr als 2000h im Jahr laufen?
Die bekommen Geld für die Bereitstellung der Leistung.

Die Erneuerbaren werden also abgeschaltet und bekommen Geld dafür das sie nicht produzieren "dürfen" und das Gaskraftwerk bekommt in der gleichen Zeit Geld dafür das es bereit steht um in der Dunkelflaute zu laufen.
Subventionen fließen überall.
Wahnsinn ist das nicht.
Gruß, allgaier
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Falke » Mi Feb 11, 2026 9:59

erwinruhl hat geschrieben:Was ich da lese, wird sich die Weidefläche bis 2100 halbieren.
Ich finde das sehr bedenklich.


Ordnungsruf, Erwin!

Was hat dein letzter Beitrag mit dem Thema zu tun?!

Noch so ein (subversiver) Ausrutscher, und du darfst nur noch in dem dir zugewiesenen Thema schreiben!

Falke

@allgaier81

Überspitzt gesagt: wenn es keine "Erneuerbaren" gäbe, müsste der Stromkunde weder für deren Überproduktion, noch für die Unterproduktion der "Fossilen" zahlen!

A.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon MikeW » Mi Feb 11, 2026 11:49

allgaier81 hat geschrieben:
Es ist doch Wahnsinn das wir für abgeschaltete Anlagen zahlen, dieses Risiko sollten die Anlagenbetreiber tragen, diese Art der Entschädigung gibt es sonnst nirgends.


@AF85 Das stimmt ja nicht, das Kind hat nur einen anderen Namen.
Meinst du die Betreiber der neuen Gaskraftwerke bauen die einfach so und hoffen mal das sie etwas mehr als 2000h im Jahr laufen?
Die bekommen Geld für die Bereitstellung der Leistung.

Die Erneuerbaren werden also abgeschaltet und bekommen Geld dafür das sie nicht produzieren "dürfen" und das Gaskraftwerk bekommt in der gleichen Zeit Geld dafür das es bereit steht um in der Dunkelflaute zu laufen.
Subventionen fließen überall.
Wahnsinn ist das nicht.


@allgaier81 ... nun ja, vom Grundsatz hat der @AF85 durchaus recht, bzw es stimmt schon, was er da schreibt.
Generell sollten die Anlagenbetreiber nur das vergütet bekommen, was sie auch an den Kunden/ Nutzer verkaufen.

Bekommst Du für Deine landwirtschaftlichen Erzeugnisse Geld, wenn sie Dir der Handel nicht abnimmt , weil von einem bestimmten Produkt zu viel am Markt ist ?
Bei den Kartoffeln im Jahr 2025 läßt sich doch eine gute Parallele ziehen. Genauso ist es quasi jedes Jahr beim Gemüse, Milch, Heu, Weizen und vielem mehr.
Nahrungsmittelerzeugung ist mind genau so "Systemrelevant" wie Energie ...
Selbst Denken ist wichtig, ... wichtiger denn je.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon allgaier81 » Mi Feb 11, 2026 13:47

Strom ist aber etwas schlechter lagerfähig als Kartoffeln.

Die Bereitstellung von Spitzenlast bzw. Residuallast ist nicht mit Nahrungsmitteln zu vergleichen.

Wenn es keine Prämie oder Förderung gäbe hätte ja niemand in erneuerbare Stromerzeugungsanlagen investiert.
Es würde auch kein Energieversorger ein Gaskraftwerk bauen.

Die freie Marktwirtschaft hätte keine Energiewende gebracht.
Gruß, allgaier
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon fleischverkäufer » Mi Feb 11, 2026 15:56

Gibt es eigentlich beim Stromverbrauch auch mal oder öfters schwankungen , oder ist der 24/7/365 immer gleich ? Weil wenn nicht, dann könnten ja alle AKW, Kohle und sonstige Kraftwerke ständig die Netze vollballern.Oder müssen die auch mal an den Verbrauch angepasst werden ? Ich frage für einen Freund.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Manfred » Mi Feb 11, 2026 18:06

Auch mancher Schwede wundert sich über seine Stromrechnung...

Holzöfen sind böse -> Wärmepumpen in Nordschweden?

"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon MikeW » Mi Feb 11, 2026 20:13

allgaier81 hat geschrieben:Strom ist aber etwas schlechter lagerfähig als Kartoffeln.

Die Bereitstellung von Spitzenlast bzw. Residuallast ist nicht mit Nahrungsmitteln zu vergleichen.

Wenn es keine Prämie oder Förderung gäbe hätte ja niemand in erneuerbare Stromerzeugungsanlagen investiert.
Es würde auch kein Energieversorger ein Gaskraftwerk bauen.

Die freie Marktwirtschaft hätte keine Energiewende gebracht.


Gemüse kannst auch nicht, oder nur sehr sehr begrenzt lagern.
Ich denk, daß das durchaus vergleichbar ist.
Es geht nicht um lagerfähigkeit von Erzeugnissen, sondern darum daß msn etwas bezahlt, was nicht mal hergestellt, geschweige denn von dem der es bezahlen muß bestellt wurde.

Wenn nur wegen Förderungen und Subventionen in EE Erzeugungsanlagen investiert wird, dann ist der eingeschlagene Weg falsch.
Selbst Denken ist wichtig, ... wichtiger denn je.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Nick » Mi Feb 11, 2026 21:09

Dann muß man halt auch damit rechnen das außerhalb der Saison (Nachts und im Winter) hergestellter Strom die Kosten der Lagerung oder des weiten Transportes beinhaltet.
mfg
Und der Herr sprach: "Lächle und sei froh es könnte schlimmer kommen. Und er lächelte und er war froh. UND es kam schlimmer.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon fleischverkäufer » Mi Feb 11, 2026 21:59

https://www.enbw.com/unternehmen/themen ... osten.html
Das schreibt der drittgrößte Energieversorger in Deutschland-
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon 304 » Mi Feb 11, 2026 22:26

fleischverkäufer hat geschrieben:Gibt es eigentlich beim Stromverbrauch auch mal oder öfters schwankungen , oder ist der 24/7/365 immer gleich ?

Nö
Ist eher eine unschöne Kurve. Niedriger Verbrauch von ~0:00-5:00. Steigender Verbrauch von ~6:00-7:00 Hoher Verbrauch von ~7:00-20:00 Sinkender Verbrauch von ~21:00-0:00.

Kannst du dir selber unter smard.de anschauen.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon langholzbauer » Mi Feb 11, 2026 22:31

fleischverkäufer hat geschrieben:https://www.enbw.com/unternehmen/themen/klimaschutz/kernkraft-kosten.html
Das schreibt der drittgrößte Energieversorger in Deutschland-
Ganz toll!
Atomstrom aus D. ist tot.
Darüber brauchen wir auch nicht zum x. mal wieder neu anzufangen.
Im Ernstfall wird er eben sehr teuer zukünftig aus dem Ausland zugekauft.
Der kleine Michel bezahlt das schon, wärend die Konzerne der Anleger staatlich subventioniert billigen Industriestrom verbrauchen.

Die günstigste regelbare Alternative bei Dunkelflaute war russisches Erdgas.
Aber das ist ja den Gutmenschen nicht zuzumuten.

Bis zu nennenswerten Speicherkapazitäten für Überschuss- EE vergehen noch mehrere Jahre.
Wasserkraft, die heute bei dem Tauwasser richtig hätte ballern können, wollen die Ökologen nicht.

Soweit die Tatsachen.
Aber das Thema der sinkenden Gasvorräte muss die nächsten Tage und Wochen geklärt werden, sonst gehen bei manchen Großverbrauchern wirklich die Licher aus.

Als Ergänzung zur Antwort vom 304 kommt mit PV auch in der Hochlastzeit noch die Schwankung der Erzeugung im Minutentakt durch Wolkenverschattung dazu.
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