Laut meinem Reifenbuch hat der Alliance 3800 mm Rollumfang, deine Größe 380/70/28 streut von 3796 mm bis 3895 mm, je nach Hersteller, das ist schon heftig für den Allrad, nimm halt einfach mal ein Bandmaß und leg das um den Reifen, halt vorher aufbocken Und Luftdruck ist beim Alliance 1,6 bar angegeben.
Ja das mit den Bandmaß ist gar keine blöde Idee. Das werd ich mal versuchen und schauen was ich so dann hab. Gibt halt leider nur so sehr selten mal ein komplett Satz Radial im Netz von mein Branson.
Das Anschlussmaß 152/203/8 ist ein komplett gängiges Maß und sollte es leicht möglich sein da gebrauchte 28" Felgen zu finden. Ich hoffe nicht, dass der LK 205 ist (wie von dir gemessen).
Das ganze mit Aufbocken und Bandmaß messen, ist alles Pfusch. Wenn dus genau berechnen willst, soll dir der Hersteller den k-Wert (manchmal auch i-Wert) des Getriebes nennen. Hat nach einigen Nachfragen sogar Arbos geschafft.
Vielleicht ne dumme Frage weil für uns "Ackerbauern" ja Allrad "alltäglich" gebraucht wird. Wie oft schält Concept Allrad ein und brauchts dann so ein genaues Maß an Voreilung etc? Bei schwerem Zug und womöglich Frontballast ist es klar dass dies genau aufeinander abgestimmt werden sollte, bei Hobbybetrieb und vielleicht 2xJahr Allrad wenn er den verschneiten Berg nicht hochkommt ists vielleicht eher nachrangig? Wie seht Ihr das?
Allradzuschaltung beim Bremsen? Jedes mal wenn man aus Pedal tritt verspannt sich das Getriebe? Nachrangig? Es wurden bis jetzt noch nicht mal vernünftige Angaben zur Maschine, der aktuell Bereifung und den vorhandenen Felgen gemacht.
So also kurze Infos: -Allrad nur wenn er wirklich mal gebraucht wird, derzeit meistens wenn ich mit den Anhänger aufs Feld drauf fahre - Traktor ist Branson 5025CX - Vorreifen derzeit Tiron 9.5-16 auf eine 8x16 Felge - Hinterrad Tiron 13.6-26 auf eine 11x26 Felge. - Wie gesagt die Maße der Felgen waren grob mit Zollstock gemessen. - Eimgetragen sind auch im FS 280/70 18 und 380/70 28
Allrad Vorderreifen verschleißen oft schneller wie hinten. Insofern wird sich die Voreilung immer verändern. Meine im Kopf zu haben es sollten zwischen 2 und 4 Prozent Voreilung haben.
Da sind die Empfehlungen je nach Traktorhersteller unterschiedlich. Aber grob zwischen 1 und 5% kann man ansetzen. Nach oben weniger problematisch als Richtung negativer Voreilung.
Und wie Hürli richtig sagt, wandert die Voreilung Richtung 0 mit der Zeit, weil sich die Vorderen idR schneller abfahren wie die Hinteren. Deswegen schau ich bei Umbereifungen, dass ich möglichst am oberen Ende der Skala bin, wenn möglich.
Kann man also sagen, dass mehr Voreilung weniger problematisch ist als eine geringere Voreilung? Bin halt in Sachen Traktor-Allrad noch bissel Leie Man hat halt mit 26" eine sehr bescheidene Auswahl. Entweder Radial von Alliance oder Diagonal von BKT die halbwegs den gleichen Abrollumfang haben. Die Koreaner sind da bissel naja aus der Rolle, wobei ich net weis inwiefern die Daten auch genau stimmen.
Ich sag mal noch hab ich bissel Zeit bis ich geplan im Sommer die Umbereifung richtig in Angriff nehm. Wobei die Idee mit den 28" als gebrauchte auch keine schlechte Idee ist. Muss ich mich nur mal genauer Informieren welcher Traktor auch die Daten von den Felgen auch hat.
Wenn du den k-Wert (manchmal auch i-Wert) hast - das ist die korrekte Allrad-Getriebeübersetzung - hast du gewonnen. Die solltest du in Erfahrung bringen und das sollte auch machbar sein, wenn du sowieso so lange Zeit hast.
Übertreiben das manche mit der Rechnerei der Voreilung nicht etwas? Solange eine Reifenkombination für das Modell freigegeben ist und nicht permanent mit eingeschaltetem Allrad auf griffiger fester Fahrbahn gefahren wird, können die Differenzen der unterschiedlichen Hersteller i.d. R. vernachlässigt werden. Selbst mit 100% optimal passender Paarung verändert sich diese im Laufe der Nutzung durch die unterschiedliche Abnutzung von Vorder- und Hinterrädern mehr.
So mancher Schaden am Vorderachsantrieb kommt weniger von unterschiedlichen Reifen, als viel mehr von Überlastungen, wie z.B. schwerer Zug rückwärts mit eingeschlagener Lenkung, die beim Eintritt des Schadens schon lange wieder vergessen wurden.
Je nach Achslasten lässt sich der " Allradbremsschlag" über angepassten Luftdruck und richtige Ausnutzung der Walkfähigkeit der Hinterräder recht gut verringern. Ich gehe jetzt nicht davon aus, dass der TE mit seinem Branson wirklich oft über der technischen Belastungsfähigkeit der Hinterreifen arbeitet.
Langholzbauer, ich bin grundsätzlich deiner Meinung.
Wir leben aber in einer Zeit, in der wir für ALLES einen Schuldigen "brauchen". Wenn du einen Getriebeschaden hast und der Geschädigte behauptet diesen aufgrund einer "falschen" Bereifung, verlierst du vor Gericht. Da wird als Grundlage die genaue Voreilungsberechnung hergenommen. Einen Sachverständigen, der dir "unsere" gemeinsame Meinung hier gerichtlich beeidet, wirst du nicht finden. Ich spreche aus Erfahrung.
So hatte ich es bisher auch gesehen, das solange der Reifen die eingetragene Größe hat und auch lt Umrechnungstabelle ein Radial in den Maß nehmen kann. Mir war halt nur aufgefallen , dass die Abrollumfänge so unterschiedlich sind. Und mit mein Branson komm ich nie an die möglichen Hubkräfte ran. Am Heck maximal mein Einachser mit ca 800KG Stützlast oder mal ein Mulcher oder Mähwerk. Und beim Frontlader mal Heuballen transportieren. Für alles andere hab ich ein Radlader
Na ich werd wenn net zufällig mal ein Satz Radial für mein im Netz ist bei Raiffeisen Agrar vorbei schaun und gucken was die so haben. Ich seh es halt net ein für um die 3000 Euro ein Satz zu kaufen wenn es für mich nur reines Hobby ist und ich evtl auf mein 26er ein Radial bekomm.