Hallo,
bin neu hier im Forum und möchte euch gleich schon mit einigen Fragen überfallen.
Bin schon seit längerer Zeit auf der Suche nach einem einem guten gebrauchten Forstschlepper.
Ich betreibe das Holzmachen als Hobby wobei ich im jahr ca. 50-60 Ster Holz mache.
Ich wohne in der Südwestpfalz, das Gelände ist hügelig, teilweise auch sehr steil.
Allrad wäre natürlich von Vorteil.
Versuche schon längere Zeit brauchbare Infos über Holder Forstschlepper zu bekommen.
Da ich auch alte Schlepper sammle, fahre ich mit momentan mit einem MAN 4R2 Allrad , 40PS und einer Adler Doppelseilwinde mit Bergstütze zum Holzrücken.(Natürlich auch keine Servolenkung)
Der Schlepper ist, bedingt durch sein Alter, mehr oder weniger reparaturbedürftig. Allradvorderachse muss komplett überholt werden u.a.
Wer hat Infos über Holder oder gute Alternativen zu meinem Schlepper.
Problem beim Holder ist die schmale Spur und die Knicklenkung. Der dürfe am Hang sehr leicht umfallen. Je nach dem, wie der geknickt ist, steht der nicht gut. Es rückt ja auch keiner mit einem "Weinbau-Schlepper" Holz?
Grüße
Obelix
Hans Jonas: Die gegenwärtige Generation darf ihr eigenes Lebensglück nicht damit erkaufen, das Unglück künftiger Generationen zu bewirken.
mein Narchbar hat einen Holder A60 mit Forstausrüstung. Im Schwachholz ist das Dich echt gut. Extrem wendig, niedriger Schwerpunkt und sehr gelädegängig. Nur das Ding hat eben bei stärken Stämmen so seine Grenzen und für extremes Gelände ist es wg seiner kleinen Reifen auch nicht gebaut. Da ist ihm dann ein 60PS Standardschlepper mit Allrad und Winde überlegen.
Die Frage ist wofür willst Du den Schlepper einsetzen?
Als Rückschlepper im Schwachholz ist er sehr gut geeignet, für stärkere Sortimente zunehmend weniger, ganz zu schweigen als Zugmaschine für einen Rückanhänger.
Hallo,
ich denke das ganze müßte sich so zwischen 8-10 t€ abspielen.
Habe einige alten Schlepper die ich dafür opfern würde.
Was für Schlepper setzt ihr im Forst ein?
Mein Freund, ein Landmaschienen-Mechaniker schwört auf Steyr.
Besonders die Reihe 8070,8080 mit Allrad.
Oder sollte ich vielleicht meinen MAN 4R2 restaurieren.
Schreibt mir eure Erfahrungen
es ist gut vlt einen deutz 5206, 6206, 6806 oder 7206 mit allrad zu nehmen. Diese kriegt man für ca.5000-8000€ in vernünftigem zustand. Für ca 2000€ kannst du ihn dann bei bedarf noch mit einer 3Punkt winde ausrüsten und evtl in einer fachwerkstatt noch bei bedarf überholen lassen.
Dann hast du einen schelepper von der technik fast unkaputtbar ist.
Das einzige wo du bei diesen modellen achten musst ist das sie nach ca 1978/79 gebaut wurden da die allradvorderachsen im frontladerbetrieb ziemlich leiden mussten, das ist aber nicht so wild wenn du keinen FL hast, dann reichen die auch von vor '78.
Ich möchte nicht dauernd mit einem Holder im Wald arbeiten müssen. Ich finde die Holder zu leicht, sie kippen zu schnell um. Ich würde eher nach einem IHC 633 mit Allrad suchen. Die sind sehr robust, und man kann gut mit arbeiten. Allerding sind die selbst gebraucht noch relativ teuer.
Ich benutze zur Zeit die kleinere Version mit 36PS ohne Allrad. Wenns nicht zu nass ist, kann man sinnvoll damit arbeiten (hab ne 4-Tonnen Winde dran).
also die ihc oder deutz sind bestimmt eine gute wahl je nach bodenverhältnissen (hanglage, matsch etc) ist allrad empfehlenswert.
wir waren mal mit einem JD 3120 (BJ. '71)im wald
das gerät hatte 6 zylinder, 81 ps und kein allrad
aber ich kann euch verraten das es da vorann ging wie sau mit, sowas hab ich noch nich gesehn
nur der radstand war etwas lang da ja 6 zylinder und das gehör wurde auch nicht geschont
Hallo
zum Thema Holder nix gut im Wald NICHT STIMMEN.
habn an holder c550 letztes jahr gebraucht gekauft (natürlich nicht ganz billig) is halt kommunalschlepper.Wiegt 2 t 50 ps mit luft/öl gekülten Deutz Motor 4 Zylinder 3 l Hubraum und ham ne 6 t. oehler Winde dran. Haben bis jetzt noch keine Probleme gehabt auch nicht mibm Kippen am Hang. A Holder ist empfehlenswert im Wald.
also ich denk das kommt immer auf die besonderheiten des bestands an,
bei schwachen, dünneren bäumen soll das wohl ganz gut funzen aber im allgemeinen ist ein schwererer schlepper besser.
unser 4506er deutz ist auf 3,5 t aufballastiert und es ist vom gewicht zwar ok könnte aber besser sein.
für schwere sachen nehmen wir unsern deutz 4.71 agrostar denn der is schwerer und hat allrad.
bei uns in den Mittelgebirgen steht so ein Holder nicht, insbesondere wenn man noch Stämme dran hat, die ebenfalls zu Tal ziehen. An der nächsten Baumwurzel liegt der.
Ich kann mich "nightfighter" nur anschließen. Mein Deutz Agroplus 70 (2,9 to. Leergewicht) ist bei einer 5,0 to. Dreipunktwinde bereits ausgelastet (Hinterachslast). Beim professionellen Rücken benötigst Du für eine Funktdoppelwinde mind. einen 90 PS-Traktor mit 3,5 - 4,0 to Leergewicht und ensprechend starker Hinterachse.
Der Holder eignet sich vermutlich gut zum rücken von dünnem Holz (so bis max. 35 jährige Fichten/Kiefern), insbesondere Flachland.
Grüße
Obelix
Hans Jonas: Die gegenwärtige Generation darf ihr eigenes Lebensglück nicht damit erkaufen, das Unglück künftiger Generationen zu bewirken.
ihr müsst unterscheiden was für Holderschlepper ihr meint, Holder baut verschiedene Serien für unterschiedlichste Einsätze. Klar, dass ein Weinbergschlepper im Forst weniger taugt, aber dafür baut ja Holder spezielle Forstschlepper, aber wie ich schon geschrieben hab eher für den schwachen bis mittelstarken Bestand.