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Erfahrungen, Brachebegrünung mit Blühmischungen

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Erfahrungen, Brachebegrünung mit Blühmischungen

Beitragvon Family Guy » Di Aug 29, 2017 22:33

210ponys hat geschrieben:würde sehr davon abraten Blühmischung auf Blühmischung anzubauen.

Wenn es das Blühflächenprogramm zulässt, ist es sinnvoll, im Frühjahr vor der Saat mit maximaler Aufwandmenge Glyphosat zu arbeiten, so hat man mehrjähriges Unkraut eigentlich gut im Griff. Diese Programme werden ja in der Regel nicht auf den 100 Bodenpunkten Musterstücken angebaut, sondern eher auf den etwas, wie sagt man es politisch korrekt, schwächeren Standorten, und dort ist es oftmals sinnvoll, Blühmischung nach Blühmischung.
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Re: Erfahrungen, Brachebegrünung mit Blühmischungen

Beitragvon 210ponys » Mi Aug 30, 2017 7:16

das sehe ich ein wenig anders. Auch wenn es heute im Zeitalter der Monokulturen keine richtige Fruchtfolge mehr gibt. Aber Blühmischung als Vorfrucht gibt herrliche Sommergerste. Die Diestel sind in Sommergerste super behandelbar und danach folgt Kleegras was Diestel und auch Ackerfuchsschwanz gar nicht mag. Und ich würde jedem raten Glyphosat nur einzusetzen wenn es nicht mehr anders geht, sonst wird auch dieser Wirkstoff nicht mehr lange zur Verfügung stehen. Und das Problem an den Diestel ist diese laufen sehr unterschiedlich auf die einen sind schon 20cm hoch die anderen laufen grade erst auf, und würden vom Glyphosat gar nicht erfasst.
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Re: Erfahrungen, Brachebegrünung mit Blühmischungen

Beitragvon Schwabenjung26 » Mi Aug 30, 2017 7:18

Blühmischung auf Blühmischung geht auch, insbesondere auf den schwächeren Standorten.
Ich habe zum Teil schon Blühflächen 3 jährig stehen, gehe da ähnlich vor wie Family Guy das beschreibt.

Wo sollte es Probleme geben bei mehrmals nacheinander Blühmischungen?
Wenn die Blühfläche auch zur ÖVF herangezogen wird, gilt dann der 01.01. des Folgejahres für eine Bodenbearbeitung falls eine Sommerung folgt.
Wenn auch zur Blühfläche sauber gearbeitet wird, gibts auch keine Probleme mit Distel/Quecke/AFU und Ampfer. Wenn man allerdings die Blühflächen stiefmütterlich dahinschludert, gibts solche Probleme. Selber schon erlebt.
Distel bekämpft man am besten auf der Stoppel, tlw. mithilfe von Wuchsstoffen und nicht Glyphosphat.
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Re: Erfahrungen, Brachebegrünung mit Blühmischungen

Beitragvon 210ponys » Mi Aug 30, 2017 12:01

genau ich sähe Blühmischung das ich der Umwelt was gutes tu. Und dann komm ich mit Wuchsstoffen und Glyphosat weil ich nicht in der Lage bin eine ordentliche Fruchtfolge einzuhalten. Zudem gehen durch den Mangel guter fachlicher Praxis viele Stoffe verloren oder werden nicht neu zugelassen.
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Re: Erfahrungen, Brachebegrünung mit Blühmischungen

Beitragvon Schwabenjung26 » Mi Aug 30, 2017 12:14

Jetzt erzähl doch nichts von der Umwelt zuliebe.
Du säst doch weil Du
1. einen ertragsschawachen Standort hast
2. wenig Zeit hast und daher etwas leichter zu führende Kulturen suchst
3. relativ einfach Zuschüsse für Blühflächen bekommst.

Nebeneffekt sind eben die schönen Auswirkungen für die Umwelt.
Aber hey, kein Vorwurf, anderen gehts ähnlich.

Auch eine ordentliche Fruchtfolge kommt nicht umhin, Herbizide o.ä. einzusetzen um hohe und sichere Erträge zu generieren. Du kannst jedes Jahr deine Flächen herbizidtechnisch versorgen, ohne Dir Resistenzen einzuhalten. Das in Verbindung ackerbaulicher Maßnahmen sichert Dir eine ausreichende Wirksamkeit der derzeit vorhandenen Pflanzenschutzmittel.
Deinem letzten Satz kann ich nicht folgen, da brauche ich eine Erklärung.
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Re: Erfahrungen, Brachebegrünung mit Blühmischungen

Beitragvon 210ponys » Mi Aug 30, 2017 18:53

dieses Jahr habe ich Blühmischung auf meinen besten Äckern warum? Weil ich durch den Wechsel der Standorte mit wenig Glyphosat auskomme. Und wenn ich eben 3 mal Blühmischung hintereinander bringe und 2-3 mal Glyposat bringe hat das nichts mit guter fachlicher Praxis zu tun. Oder warum denkt ihr das der Stoff kurz vor dem aus steht, weil einfach drauf los gespritzt wird. Obwohl es viel einfachere Wege geben würde.
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Re: Erfahrungen, Brachebegrünung mit Blühmischungen

Beitragvon Family Guy » Mi Aug 30, 2017 21:43

210ponys hat geschrieben: Und wenn ich eben 3 mal Blühmischung hintereinander bringe und 2-3 mal Glyposat bringe hat das nichts mit guter fachlicher Praxis zu tun.

Komisch, die Beratung der Landwirtschaftskammer empfielt genau so ein Vorgehen, mag ja sein, dass die sich mit dieser omniösen fachlichen Praxis nicht so gut auskennen.
210ponys hat geschrieben: Oder warum denkt ihr das der Stoff kurz vor dem aus steht, weil einfach drauf los gespritzt wird.

Das ist eine politische und keine wissenschaftliche Diskussion.
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Re: Erfahrungen, Brachebegrünung mit Blühmischungen

Beitragvon Schwabenjung26 » Do Aug 31, 2017 7:58

Bitte mach dich mal schlau über die Glyphosphatdebatte.
Nimm aber bitte nicht die ersten 5-30 Ergebnisse die dir google liefert.
Wenn Du ein Jahr Blühmischung anbaust, hast du gleich einen gewissen Vorrat an Samen und Wurzeln, um die du dich im Folgejahr kümmern musst.
Mechanisch, Ackerbaulich, Chemisch. Alles Möglichkeiten, das eine heißt nicht das andere auszuschliessen.
Schau mal bitte weiter über den Tellerrand.
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Re: Erfahrungen, Brachebegrünung mit Blühmischungen

Beitragvon Rustico » Mo Sep 04, 2017 11:02

Hallo!

Entschuldigung, bitte!

Vielleicht nochmal kurz zur Bearbeitung der Flächen:

Programm B47: (Bayern)
Zwei Möglichkeiten:
1.) Die einjährige Blühfläche im Rahmen von ÖVF:
2.) Die einjährige Blühfläche - ohne ÖVF-Kriterium:

Zur Klärung des Verständnis:
Bei 1.) Folgt auf die 1-Jährige Blühfläche eine Winterung (z.B. Winterweizen), darf man die Blühfläche ab 02.09. bearbeiten.
Folgt dagegen eine Sommerung (z.B. Mais) / erneute einjährige Blühfläche, darf man die alte Blühfläche erst ab 01.01. des Folgejahres bearbeiten.
Richtig?

Bei 2.)
Man kann die alte Blühfläche bereits ab 02.09. bearbeiten. Unabhängig, davon ob Winterung, Sommerung oder erneute Blühfläche folgt.
Oder?

Das, was im Merkblatt steht, ließe diese Rückschlüsse zu.

Hat dazu jemand Erfahrung?
Herzlichen Dank im Voraus!
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Re: Erfahrungen, Brachebegrünung mit Blühmischungen

Beitragvon Gonzo75 » Mo Sep 04, 2017 12:54

seh ich nicht so... ich hab B47

vgl.:
https://www.stmelf.bayern.de/mam/cms01/ ... 5_2019.pdf

Gonzo
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Re: Erfahrungen, Brachebegrünung mit Blühmischungen

Beitragvon Rustico » Mo Sep 04, 2017 13:01

Danke für die Rückmeldung!

Was genau siehst Du nicht so?
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Re: Erfahrungen, Brachebegrünung mit Blühmischungen

Beitragvon Gonzo75 » Mo Sep 04, 2017 14:46

da steht nichts von Folgekulturen....


• Nach der Aussaat ist bis einschl. 01.09. weder ein Befahren,
ein Bearbeiten noch eine Nutzung zulässig (z. B. Futternutzung,
Verwertung in Biogasanlagen).

danach kann man machen was mann will.... oder seh ich das falsch ??
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Re: Erfahrungen, Brachebegrünung mit Blühmischungen

Beitragvon 210ponys » Mo Sep 04, 2017 16:48

ich bau die Blühmischung an wo mit 710 Euro vergütet wird. Darf ab 1.09. umbrechen für eine Winterung. Oder ab 21 Nov für eine Sommerung. Habe aber keine Verpflichtung für das Greening.
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Re: Erfahrungen, Brachebegrünung mit Blühmischungen

Beitragvon Rustico » Mo Sep 04, 2017 18:48

Gonzo75 hat geschrieben:da steht nichts von Folgekulturen....


• Nach der Aussaat ist bis einschl. 01.09. weder ein Befahren,
ein Bearbeiten noch eine Nutzung zulässig (z. B. Futternutzung,
Verwertung in Biogasanlagen).

danach kann man machen was mann will.... oder seh ich das falsch ??


Hallo, danke für die Antworten!

Ja, der Link gilt für die Verpflichtung ab 2015. Und da steht das nur so mit der Folgekultur drin.

Für den Verpflichtungszeitraum ab 2017 dagegen steht noch drin:
"Bei „Feldränder“ und „Brachliegende Flächen“ ist keine ldw.
Erzeugung während des gesamten Antragsjahres zulässig,
ab dem 02.09. ist lediglich eine Beweidung durch Schafe
und Ziegen zulässig
Ab 02.09. ist bei allen o. g. ÖVF-Typen der Anbau einer
Winterkultur, die im darauffolgenden Jahr geerntet wird, mit
dem erforderlichen Pflanzenschutz und der erforderlichen
Düngung zulässig"

Das heißt also, es kommt drauf an, wann man das Programm beantragt hat. Richtig?

Wird die Blühfläche als OVF genutzt, gibt es zusätzlich einen Abzug von 380 Euro.
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Re: Erfahrungen, Brachebegrünung mit Blühmischungen

Beitragvon Unimog406 » Do Mär 01, 2018 20:56

Wir sind an der Anbauplanung für 2018 und möchte die Blühmischung ohne ÖVF Anrechnung (E2.1) von 2.8Ha in 2017 auf 7Ha in 2018 aufstocken.

Blühmischung mit ÖVF Anrechnung (E2.2) waren in 2017 1,4ha. diese würde ich in der Höhe auch in 2018 machen .

Ich weis aber nicht wie das bei FAKT läuft, ob ich ich einfach so erhöhen kann?

achja komme aus Baden- Würtemberg,

Grüsse
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