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Erfahrungen, Brachebegrünung mit Blühmischungen

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Erfahrungen, Brachebegrünung mit Blühmischungen

Beitragvon caipirinhaxlc » Fr Jul 28, 2017 13:00

Hallo,
ich bin Nebenerwerbslandwirt ( ohne Landwirtschaftliche Ausbildung :- ) in BW.
Aus Zeitgründen überlege ich einen Teil meiner Fläche mit der FAKT Maßnahme E 2.1 Brachebegrünung mit Blühmischungen (ohne ÖVF-Anrechnung) anzulegen und in die Maßnahme einzusteigen.
Da ich mich dadurch für 5 Jahre verpflichten würde habe ich noch ein paar offene Fragen die Ihr mir vielleicht beantworten könnt.
1. Ist es besser einjährigen oder mehrjährigen Samen ausbringen?
2. Ist es sinnvoll die Ackerfläche jährlich zu wechseln? Oder habe ich dann ein Problem mirt Verunkrautung?
3. Wenn ich jährlich wechseln würde bekomme ich auf dem Acker durch die Blühmischungen einen besseren Humusgehalt ( Bodenfruchtbarkeit)? Ähnlich wie bei der
Herbstbegrünung?
4. Gibt es für diesen Fall bessere oder schlechteren Samenmischungen?
Die Folgefrucht wäre Futtermais.

Vielen Dank im vorraus
Andreas
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Re: Erfahrungen, Brachebegrünung mit Blühmischungen

Beitragvon 210ponys » Fr Jul 28, 2017 16:53

Hallo,

da ich inzwischen schon 7-8 Jahre Blühmischung anbaue kenne ich mich ein wenig damit aus. Würde auf jeden fall nur einjährige Mischungen nehmen von Frühling bis Herbst. Was Unkraut betrifft Diestel und Quecke darauf ist das Augenmerk zu legen, aber sollte ja bei Mais als Folgefrucht kein Problem sein da man gegen beides Spritzen kann. Die Fläche sollte Jährlich gewechselt werden weil die beiden oberen Unkräuter fühlen sich darin Pudelwohl. Klar du Mulchst den bestand eines ganzen Jahres zusammen und Pflügst in unter was sich positiv auf den Boden auswirkt, und die Flächen haben ordentlich Dampf für die Folgekultur. Problem du darfst den bestand wenn eine Sommerungen folgt erst am 21 Nov Mulchen und Pflügen, nicht in allen Regionen immer einfach. Beim Mulchen kommt eine enorme menge an Material zusammen, was nicht immer einfach zu pflügen ist. Bei den Mischungen gibt es 2 für den Frühlingsanbau und Fakt M1 und Fakt M2 und für den Herbst die M3. Ich verwende die M2 ohne Buchweizen ist zwar ein wenig teurer wie die M1.
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Re: Erfahrungen, Brachebegrünung mit Blühmischungen

Beitragvon Schwabenjung26 » Fr Jul 28, 2017 20:35

Ich mach das bereits im dritten Jahr.
Ackerflächen wechsele ich falls möglich. Nasse Ecken und Steinriegel sind schon länger begrünt.
Immer einjährige Mischung. Dieses Jahr hab ich die M1, gefällt mir besser da die gefühlt schneller zu macht und weniger Quecke durch kommt.
Der Humusgehalt wird wohl wegen dem Einen Jahr kein spürbaren Zuwachs bekommen.
Ich säe die Mischung mittlerweile recht spät und mulche sobald möglich.
Ich meine bei einer Sommerung darf erst ab 01.01. des Folgejahres Bodenbearbeitung durhgeführt werden. Das gilt es zu berücksichtigen bei der Fruchtfolgeplanung.
Das Datum müsste man nochmals prüfen hab das aber so im Hinterkopf.
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Re: Erfahrungen, Brachebegrünung mit Blühmischungen

Beitragvon 210ponys » Fr Jul 28, 2017 21:09

stimmt nicht wenn eine Winterkultur folgt ab September. Bei Sommerungen ab ende November darf der Aufwuchs eingearbeitet werden. Und Saat wie Mais, Blühmischung ist sehr anfällig aus Spätfrost.
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Re: Erfahrungen, Brachebegrünung mit Blühmischungen

Beitragvon Family Guy » Sa Jul 29, 2017 9:18

Wenn Mais die Folgefrucht ist , lass doch das ganze gekasper im Herbst. Nicht winterfeste Mischung drillen, im Herbst nichts anfassen, im Frühjahr, da die Maßnahme ja zum 1. Januar (?) ausgelaufen ist, zeitig, zum ackerbaulich richtigem Zeitpunkt, die maximal zulässige Glyphosatmenge spritzen, warten und dann wenn es richtig abgetrocknet ist deine für Mais übliche Bodenbearbeitung durchführen.
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Re: Erfahrungen, Brachebegrünung mit Blühmischungen

Beitragvon caipirinhaxlc » Sa Jul 29, 2017 18:10

Danke für die hilfreichen Antworten.
Hat mir sehr weitergeholfen :D
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Re: Erfahrungen, Brachebegrünung mit Blühmischungen

Beitragvon 210ponys » Sa Jul 29, 2017 19:01

caipirinhaxlc hat geschrieben:Danke für die hilfreichen Antworten.
Hat mir sehr weitergeholfen :D


woher aus Bw bist du? Kannst dir gerne meine Felder ansehen.
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Re: Erfahrungen, Brachebegrünung mit Blühmischungen

Beitragvon caipirinhaxlc » So Jul 30, 2017 20:00

ich komme aus dem Rhein Neckar Kreis. Ganz im Norden von BW
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Re: Erfahrungen, Brachebegrünung mit Blühmischungen

Beitragvon 210ponys » So Jul 30, 2017 21:19

caipirinhaxlc hat geschrieben:ich komme aus dem Rhein Neckar Kreis. Ganz im Norden von BW


schade nicht grad ums Eck.
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Re: Erfahrungen, Brachebegrünung mit Blühmischungen

Beitragvon Schwabenjung26 » Fr Aug 04, 2017 21:40

@210ponys
Er will danach doch Silomais anbauen, ergo Sommerung nach ÖVF Blühfläche, in dieser darfst du dann nie, nie, niemals nie am 01.September was machen.
Bei einer Winterung stimmt das schon so wie du es geschrieben hast, er fragt aber nach etwas anderem.

@familyguy: Hast ja recht, aber hier gilt es dann zu bedenken:
Mulchsaattaugliche Technik vorhanden?
Erwärmung des Bodens?
Gare des Bodens?
Etc....
Passt nicht auf jeden Standort, insbesondere bei einer Mimose wie Mais, die auf schlechten Bodenaggregatzustand sehr kritisch reagiert.
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Re: Erfahrungen, Brachebegrünung mit Blühmischungen

Beitragvon 210ponys » Sa Aug 05, 2017 7:14

ich denke ich habe mich deutlich ausgedrückt, wann die Fläche zu welchem Zweck zu bearbeiten ist!
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Re: Erfahrungen, Brachebegrünung mit Blühmischungen

Beitragvon Rustico » Do Aug 24, 2017 11:21

210ponys hat geschrieben:stimmt nicht wenn eine Winterkultur folgt ab September. Bei Sommerungen ab ende November darf der Aufwuchs eingearbeitet werden. Und Saat wie Mais, Blühmischung ist sehr anfällig aus Spätfrost.


Und wie macht Ihr das, wenn Blühfläche auf Blühfläche angebaut wird?
Wann darf dann die vorherige Blühfläche bearbeitet werden ?
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Re: Erfahrungen, Brachebegrünung mit Blühmischungen

Beitragvon 210ponys » Do Aug 24, 2017 11:47

würde sehr davon abraten Blühmischung auf Blühmischung anzubauen.
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Re: Erfahrungen, Brachebegrünung mit Blühmischungen

Beitragvon Rustico » Do Aug 24, 2017 12:50

Danke für die Antwort!

Sauerampfer ist auch so ein Punkt... Die kommen immer wieder, wenn nichts dagegen gemacht wird.

Für Greening aber interessant. Vor allem wenn man Feldspitzen oder Feldbereiche mit viel Waldschatten hat. Da könnte man ja jedes Jahr einen Blühbereich hinmachen... wäre da nicht das Problem mit Ampfer, Distel und Co.

Es gibt aber doch auch mehrjährige Blühflächen.
Allerdings mit derselben Problematik.
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Re: Erfahrungen, Brachebegrünung mit Blühmischungen

Beitragvon 210ponys » Do Aug 24, 2017 18:35

in den Blühflächen sind Distel und Quecke die Hauptprobleme.
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