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Erfahrungen mit Billig Scheibeneggen aus Osteuropa

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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296 Beiträge • Seite 8 von 20 • 1 ... 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11 ... 20
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Re: Erfahrungen mit Billig Scheibeneggen aus Osteuropa

Beitragvon 210ponys » Mo Mai 10, 2021 21:21

habe noch keine außerhalb des Netzes gesehen. Naja so ein Ding kostet ca.4000.- wenn aber die Verarbeitung und Materialstärke so schlecht ist lege ich doch lieber nochmal 1000-2000.- drauf und hab was von Agroland oder Agripol die laufen auch bei größeren Betrieben sehr lange!
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Re: Erfahrungen mit Billig Scheibeneggen aus Osteuropa

Beitragvon Sönke Carstens » Mo Mai 10, 2021 21:37

Nur weil die Scheibenegge aus Polen kommt ist sie ja nicht schlecht, wenn man sich aber nur mal die Walzenaufhängung einer Armasz ansieht muss einem klar sein auf was man sich einlässt.
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Re: Erfahrungen mit Billig Scheibeneggen aus Osteuropa

Beitragvon langholzbauer » Mo Mai 10, 2021 22:01

Freilich sollte der interessierte Käufer schon einen gewissen Blick für richtige Konstruktion eines so relativ einfachen Gerätes haben.
Auch wenn ich mich jetzt wiederhole:
Mit einer guten Grundausbildung in Physik zum Thema Kräfte und Hebel, kann jeder erwachsene Mensch mehr oder weniger schnell die Konstruktionsmängel an manchen schlechten Geräten erkennen.
@210ponys
Was kann an einer 3m KSE mit Rohrstabwalze für 2700€ frei Hof die ihren Job gut macht verkehrt sein?
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Re: Erfahrungen mit Billig Scheibeneggen aus Osteuropa

Beitragvon langer711 » Mo Mai 10, 2021 22:13

Bei meinen Böden muss die KSE schwer sein, damit sie zuverlässig einzieht.
Zu dem Gewicht kommen sicher auch die Anstellwinkel der Scheiben, die auch auf den Einzug Einfluss haben.

Verschleiß der Scheiben, da kann man noch mit Unterschieden rechnen, aber Verschleiß kommt halt auch von Einsatzstunden.
Im Kleineren Betrieb wohl eher nicht der große Rahmen.

Bleibt noch die Haltbarkeit der Lager.

In Summe hat das Ganze aber nichts mit der Herkunft einer Maschine zu tun.
Nicht alles, was aus Polen kommt ist schlecht.
Wenn das Know how passt, sollte auch die Maschine funktionieren.

Blöd dabei: hinterher ist man schlauer.
Man kann Glück haben, man auch voll in den Mist greifen.

Nur auf den Preis schauen, wird in den wenigsten Fällen ein Treffer werden.
Gesundes Mittelmaß sollte funktionieren.

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Re: Erfahrungen mit Billig Scheibeneggen aus Osteuropa

Beitragvon egnaz » Mo Mai 10, 2021 22:17

Ich habe mir letztes Jahr auch eine billige Janpol zugelegt. Bei der Verarbeitung und Materialstärke kann ich nicht meckern. Wie lange die schmierbaren Lager halten kann ich natürlich noch nicht sagen.
Die Kontsruktion ist aber leider nicht richtig durchdacht. Die vorderen und hinteren Scheiben laufen genau hintereinander. Dadurch entsteht ein Rillenförmiger Bearbeitungshorizont.
Auch ist der Abstand der Scheibenreihe zu kurz. Die 1. Reihe wirft den Boden in die 2.Reihe. Bei tiefer Bearbeitung kommt dann so viel Boden in der 2. Reihe an, dass diese auch mal stopft.
Da werde ich wohl noch mal Änderungen vornehmen.
Obwohl die Scheibenegge leicht ist, zieht sie auch bei hartem Boden gut ein.
Ich habe sie mit 560er Scheiben und Rohrstabwalze genommen.
Gruß Eckhard
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Re: Erfahrungen mit Billig Scheibeneggen aus Osteuropa

Beitragvon langholzbauer » Mo Mai 10, 2021 22:24

Ich hab grad heute noch einige ha mit meiner Janpol gut gar bekommen.
Im Grunde ist die Anschlußspur mein einziges Problem.
Aber das muss halt dann die Keiselegge bei der Aussaat richten...
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Re: Erfahrungen mit Billig Scheibeneggen aus Osteuropa

Beitragvon langer711 » Mo Mai 10, 2021 23:17

Ist das nicht bei allen Bodenbearbeitungsgeräten so, das entweder Buckel oder Täler entstehen beim Anschluss?
Passt die Überlappung genau, haut es hin, ein paar cm mehr überlappt und es wird uneben.
Ist nur meine Empfindung, vielleicht lieg ich falsch - keine Ahnung.

Bestes Mittel dagegen:
Meine älteren Lehrmeister haben immer längs und quer geackert.
Ich hab keine Lust auf die Holperei.
Drum fahre ich leicht schräg, 10Grad maximal.
Dadurch schleppt das nächste Gerät die Unebenheiten wieder gerade und gut is...
Wichtig ist am Ende nur, das der letzte Schritt vor der Drille nicht parallel mit den Fahrgassen/Drillspuren läuft.
Dann hat auch der Fahrer der Strohpresse ein Grinsen zwischen den Ohren bei 15-20 km/h :lol:

Der Lange

PS: Sorry... ich hatte grad ein leckeres Leckerchen aus meinem Flaschenlager :prost:
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Re: Erfahrungen mit Billig Scheibeneggen aus Osteuropa

Beitragvon böser wolf » Di Mai 11, 2021 4:30

langholzbauer hat geschrieben:Spottet Ihr ruhig!
Ich hab mir die billige Janpol KSE gegönnt.
Die hat schmierbare Lager und einen stabilen Rahmen zusätzlich zu den Scheibenträgern.
Bisher bin ich zufrieden damit.
Allerdings frage ich mich auf meinem Sand , warum eine Scheibenegge schwere Keilringwalzen brauchen würde.
Der Begriff Egge bedeutet doch prinzipiell oberflächliche - und nicht Grundbodenbearbeitung.


Was hast du denn für eine walze
Also ich habe keine kse , aber es ist egal ob Premiumhersteller oder noname , so eine walze hat anscheinend nur die Aufgabe , die tiefenführung der egge!?
Wenn ich so ein Ding hätte , dann würde ich sie zur flachen stoppelbearbeitung einsetzen und da braucht man eine geschlossene walze , alles andere ist ackerbaulicher Unsinn und hat nur einen arbeitsrechtlstechnischen Hintergrund.
böser wolf
 
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Re: Erfahrungen mit Billig Scheibeneggen aus Osteuropa

Beitragvon christoph.04121 » Di Mai 11, 2021 8:11

Es gibt einen Händler in der Nähe der verkauft die Armasz Scheibeneggen. Ich habe mit der 3m light Version schon mal einen Tag gearbeitet. Die war schon ganz gut. Nur leider für den trockenen Sommer zu leicht und zog nicht richtig ein. Die Rohrstabwalze gefällt mir nicht. Ich hätte gerne eine über die ganze Arbeitsbreite gleichmäßige Rückverfestigung. Daher meine Frage wie haltbar die Keilringwalze ist? Die Testmaschine hatte auch Wartungsfreie Lager aber keine von SKF. Daher interessieren mich Langzeiterfahrungen zur Armasz Scheibenegge ( Schwere Version).
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Re: Erfahrungen mit Billig Scheibeneggen aus Osteuropa

Beitragvon egnaz » Di Mai 11, 2021 9:20

christoph.04121 hat geschrieben:Die Rohrstabwalze gefällt mir nicht. Ich hätte gerne eine über die ganze Arbeitsbreite gleichmäßige Rückverfestigung. Daher meine Frage wie haltbar die Keilringwalze ist?

Die Keilringwalze arbeitet auch nicht vollflächig. Da sind die verdichteten Streifen längs, während sie bei der Rohrstabwalze quer sind.
Vollflächig fällt mir Glatt-, Cambridge- und Güttlerwalze ein.
Gruß Eckhard
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Re: Erfahrungen mit Billig Scheibeneggen aus Osteuropa

Beitragvon landmann14 » Di Mai 11, 2021 10:34

210ponys hat geschrieben:
Sönke Carstens hat geschrieben:Ich habe bei Traktorpool mal nach Armasz gesucht.
Bei den Teilen würde ich die billigste Ausführung nehmen, also ohne die wartungsfreien Lager und ohne Keilringwalze.

Warum?
Sönke Carstens hat geschrieben:
210ponys hat geschrieben:Warum?


Hast du dir mal so eine Scheibenegge angesehen?
Die ist dermaßen schlecht gebaut das man froh sein kann wenn die 50ha überlebt.
Eine leichte Walze hält vielleicht den 1. Tag durch aber die Walzenaufhängung ist viel zu schwach für eine Keilringwalze.
Es lohnt sich nicht teure Lager zu nehmen wenn die Scheibenegge sowieso nach spätestens 2 Jahren vom Schrotthändler abgeholt wird.


Da muss ich ja dann extrem Glück gehabt haben mit meiner Armasz KSE. Sie hat jetzt schon ohne Blessuren über 100 ha überstanden und die Walze ist auch noch fest wie am ersten Tag. Das Arbeitsbild gefällt mir sehr gut und sie verstopft auch bei Zf-Einarbeitung nicht. Hängt wohl auch mit dem Boden und dem Umgang mit der Maschine zusammen, aber auf unseren leichteren Böden passt sie gut und auf den paar schwereren, klutigen Lehmflächen in Flussnähe läuft sie auch gut. Unser Amazone-Kreiselgrubber mag wohl etwas stabiler gebaut sein, aber da stützt sich hinten auch die Aufbaudrille ab. Bei sachgemäßem Umgang reicht die Aufhängung bei der Armasz völlig aus.
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Re: Erfahrungen mit Billig Scheibeneggen aus Osteuropa

Beitragvon langholzbauer » Di Mai 11, 2021 11:29

Ich betrachte die KSE als mischendes Lockerungswerkzeug.
Auf meinen Sandböden muss nicht großartig rückverdichtet werden.
Da reicht mir die , recht schwere, Rohrstabwalze zur Tiefenführung und um zu verhindern, dass eventuell ein Starkregen unnötig Boden abschwemmt.
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Re: Erfahrungen mit Billig Scheibeneggen aus Osteuropa

Beitragvon 210ponys » Di Mai 11, 2021 11:43

@ langholzbauer ich kenne die Maschine um dieses Geld nicht! Aber wie weiter vorne Geschrieben wird kann das Ding in zwei Jahren der Schrotthändler holen dann ist es mit Sicherheit zu viel.
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Re: Erfahrungen mit Billig Scheibeneggen aus Osteuropa

Beitragvon Hobbyfarmer01 » Di Mai 11, 2021 11:56

Hab nir letztes Jahr beizeiten eine Armasz oder wie das Gerät heisst bestellt. Hab Zahlung bei Lieferung vereinbart, nach etlichen verstrichenen Fristen hab ich dem Händler mitgeteilt dass er das Gerät behalten kann.
Denke halt wenn das mit den Ersatzteilen auch so läuft, dann gute Nacht...
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