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Erfahrungen mit Greifvogel-Sitzstangen

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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44 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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Erfahrungen mit Greifvogel-Sitzstangen

Beitragvon Kormoran2 » So Apr 27, 2008 20:13

Hallo Fachleute,
da wir nun etliche ha nach Kyrill wieder aufgeforstet haben, stellt sich nun die Frage nach dem Schutz dieser Kulturen.
Die gefährdetsten Baumarten wurden in zwei großen Gattern vor Wildverbiß gesichert.
Aber auch die Klein-Nager müssen bekämpft werden.
Dazu wollen wir viele Sitzstangen für Greifvögel aufstellen. Hat das Sinn, oder können wir uns die Arbeit sparen?
Hier in der Nähe gibt es Falken, Habichte, Milane und Bussarde. Außer den letzten, die mehr am Fliegen Spaß haben, könnten die Sitzstangen für die Anderen doch gute Jagdhilfen sein, oder?
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Beitragvon Torbsen » So Apr 27, 2008 20:16

Hallo,
also meiner Meinung nach haben solche Reviereinrichtungen noch nie geschadet, insofern man sie in sinnvoller Anzahl aufstellt, leistet man sogar einen guten beitrag zum Naturschutz ;)
mfg Tobias
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Beitragvon Kormoran2 » So Apr 27, 2008 20:26

Ja klar, schaden tun die nie. Außer, daß eine umfällt und eine Jungpflanze erschlägt.
Aber ich denke, wenn man sich die Mühe schon macht, sollte man das rechtzeitig im Frühjahr machen, weil sich aus einer einzigen Mäusedame im Laufe eines Sommers Hunderte von Nachkommen ergeben können.
Und jede im Frühjahr eliminierte Maus verhindert den Gau im Sommer.
Aber einen ganzen Arbeitstag würde das wohl schon wieder kosten.
Zuletzt geändert von Kormoran2 am So Apr 27, 2008 20:28, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Malte » So Apr 27, 2008 20:26

Torbsen hat geschrieben: insofern man sie in sinnvoller Anzahl aufstellt


Was heißt das, 6 St. pro Morgen? 8)

Ich überlege auch eine Aufstellung wegen der vielen Mäuse.
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Beitragvon Holzspalter72 » Mo Apr 28, 2008 10:42

Wir stellen die Stangen auch auf unseren Aufforstungsflächen auf und haben damit gute Erfahrungen gemacht, allerdings kann man damit einen Mäusebefall nicht bekämpfen.

Gegen starken Befall legen wir auf gemeindlichen Flächen Giftflinten aus. Ist mit der Landwirtschaftskammer, dem Landkreis und was weiß ich nicht mit wem noch alles abgestimmt. Vorteil der Legeflinten ist auf jeden Fall, dass man gezielt die Mäuse bekämpft und keine anderen Tiere, wie Katzen, Hunde, Vögel etc.

Aber wie gesagt, die Ansitzstangen werden bei uns gut angenommen und auch weiterhin aufgestellt. Wir stellen so etwa 3-4 Stück pro Hecktar auf.
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Beitragvon Malte » Mo Apr 28, 2008 11:18

Werden die Stangen auch von Eulen angenommen, bzw. was kann man denen Gutes tun? Wir haben einige wenige in der Ecke.
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Beitragvon Holzspalter72 » Mo Apr 28, 2008 11:50

Also bei uns läuft ein Eulenschutzprogramm. Die Fachleute, die dieses Programm unterstützen, setzen die Ansitzstangen auch auf ihren Flächen ein. Sie sind davon überzeugt, dass die auch von den Eulen genutzt werden, wobei ich selbst bisher nur andere Greifvögel gesehen habe. Bin aber auch nicht nachts auf den Flächen unterwegs, so dass ich auch wenig Chancen haben werde, eine Eule zu sehen.
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Beitragvon Janosch » Mo Apr 28, 2008 13:09

Hallo zusammen,

ich werde auch Sitzstangen aufstellen um meine Weideflächen Mausfrei zu halten.

Wie hoch sollen die Stangen sein? Dicke des "Sitzes"?

Danke und Gruß

Janosch
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Beitragvon Bananajoe » Mo Apr 28, 2008 13:17

Sitzstange kannst du dir aus einer Dachlatte zimmern die nach unten in Dreiecksform an die Stange gestrebt ist.
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Beitragvon Holzspalter72 » Mo Apr 28, 2008 13:31

Wir nehmen etwa 10-12cm starke Fichtenstämme. Höhe etwa 4 m über der Erde. Für den Ansitz nehmen wir auch einfache Dachlatten. Sollten aber noch zusätzlich mit dem Pfosten über Querstreben verbunden werden.
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Beitragvon Kormoran2 » Di Apr 29, 2008 0:16

Danke für Eure Beteiligung an meiner Frage.
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Re: Erfahrungen mit Greifvogel-Sitzstangen

Beitragvon o0Julia0o » So Jul 11, 2021 18:12

Wie verankert ihr die 4m rausragenden -10cm dicken Stämme im Boden? So 1m dann noch im Boden?

Erst ein Loch buddeln? 1m ist ja schon tief zu buddeln. Und die Erde dann sehr locker. Und hineinschlagen in 4-5m Höhe auch schwierig. Zumal die 10cm Dicke ja auch beim Einschlagen ein Problem darstellt. Ich habe mal 7cm Kantholz für Obstbäume eingeschlagen - das ging bei unserem eher leichten Boden schon schwer.
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Re: Erfahrungen mit Greifvogel-Sitzstangen

Beitragvon otchum » So Jul 11, 2021 19:06

Pflanzlochbohrer für die Löcher und rein damit. Zusätzlich noch Streben unten...3 Stück in erreichbarer Höhe was man vom Boden aus schafft und gut ist.
Das Leben der Eltern ist das Buch in dem die Kinder lesen...! :klug:
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Re: Erfahrungen mit Greifvogel-Sitzstangen

Beitragvon allgaier81 » So Jul 11, 2021 20:01

Ich kann den fiskars erdlochbohrer sehr empfehlen. Damit sind 80cm kein Ding. Dann beim Verfüllen mit kleinen Stock schön anstampfen, dann kann der dicke Bussard kommen.
Gruß, allgaier
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Re: Erfahrungen mit Greifvogel-Sitzstangen

Beitragvon Spänemacher58 » So Jul 11, 2021 20:19

Ich habe in meinem Rasen und auch an den Obstbäumen zeitweise ein arges Wühlmausproblem. Ich nehme Fichtenstangen 10-12cm und einen Stihl Erdlochbohrer. Geht super, aber leider werden die Sitzstangen von den Greifvögeln nicht angenommen. Bringt nichts gegen Wühlmäuse
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