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Erfahrungen mit Niedersächsische Landgesellschaft

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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38 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Erfahrungen mit Niedersächsische Landgesellschaft

Beitragvon Grüner Specht » Do Apr 01, 2021 15:53

Estomil hat geschrieben:Das ist rausgeschmissenes Geld....

Der Gutachter kann einen Wert nur anhand von zahlen bestimmen, die er hat. Insbesondere sind das die offiziellen Verkehrswerte. Diese sind aber fast immer 2-5 Jahre veraltet weswegen bei solchen Gutachten eigentlich immer zu geringe Werte herauskommen.

Dazu kommen natürlich regionale Unterschiede. Wenn zufällig aktuell sehr Regional Grade Land benötigt wird kann sich der Preis auch schonmal verdoppeln.
Zb weil Gemeinden Tauschland suchen oder wie hier in der Nähe ein Netzbetreiber.


Danke noch mal für den Hinweis.

Ja, für mich wird es schmerzhafter Prozess - vielleicht gewinne ich auch etwas Sicherheit beim Gutachter, in Hinblick auf meine Entscheidung.
Ich komme wie das letzte Schwein vor, etwas verkaufen zu müssen, wofür mein Vater und Großvater ein lebenlang gearbeitet haben.

Grüner Sprecht
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Re: Erfahrungen mit Niedersächsische Landgesellschaft

Beitragvon egnaz » Do Apr 01, 2021 18:40

Die Bodenrichtwerte der Gutachterausschüsse kann man mittlerweile kostenlos online ansehen.
https://immobilienmarkt.niedersachsen.d ... richtwerte
Sie werden jährlich aktualisiert und bilden den Durchschnitt der offiziell gezahlten Preise im entsprechenden Jahr.
Entscheidend ist aber letztendlich was ein Käufer ausgeben will.
Gruß Eckhard
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Re: Erfahrungen mit Niedersächsische Landgesellschaft

Beitragvon Estomil » Do Apr 01, 2021 19:33

Erzähl mal etwas von dir. Es ist garnicht Mal so selten, dass wenn Land verkauft werden muss die Eltern dafür schon den Grundstock gesetzt haben.
Es kommt oft vor, dass der Junior in einen Betrieb investiert der eigentlich längst marode ist.

Also zb die Ställe und die Technik schon relativ alt ist und trotzdem mehr oder weniger hohe Schulden da sind.
Da wird es schwer einen Betrieb wieder auf Vordermann zu bringen.

Nichts desto trotz kannst du dich gluecklich schätzen erst jetzt verkaufen zu müssen, denn vor zehn Jahren war der Acker nur einen Bruchteil wert.

Kleiner Tipp noch:
Der Gang zum Steuerberater sollte Pflicht sein. Beim Verkauf können hohe steuern anfallen die sich deutlich reduzieren lassen wenn man richtig plant.
Zudem sollte wenn der Schritt eh gemacht werden muss vieleicht auch überlegt werden wie es generell mit dem Betrieb weiter gehen soll.
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Re: Erfahrungen mit Niedersächsische Landgesellschaft

Beitragvon agri10 » Fr Apr 02, 2021 5:49

Grüner Specht hat geschrieben:Hallo

Nochmals vielen Dank für eure Antworten und Hinweise.

Ich habe Kontakt mit einem unabhängigen Gutachter aufgenommen und werde die Fläche von Ihn bewerten lassen.

Gruss Grüner Specht

es herrscht Marktwirtschaft und da zählt Angebot und Nachfrage Gutachter sind sinnlose Zeit und Geld Verschwendung, wie gesagt bekannt machen damit es jeder Kaufinteressent weiß und damit sichergestellt ist das der höchstmögliche Preis erzielt werden kann deshalb einen Makler ( 2-3 Anfragen ,mal den Steuerberater fragen ob der einen weiß ) einschalten , und es gibt Käufer die einen teil mit Schwarzgeld bezahlen wollen , das Geld kurz vor den Notartermin geben lassen und das Bargeld in ein Bankschließfach legen, nicht aufs Bankkonto einzahlen oder zuhause lagern !!
Steuerlich den verkauf auf ein paar Jahre aufteilen , aber das muss du mit den Steuerberater selbst besprechen .
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Re: Erfahrungen mit Niedersächsische Landgesellschaft

Beitragvon Kartoffelbluete » Fr Apr 02, 2021 6:42

Genau so sieht es aus!!! Entscheidend ist nicht was irgend ein Gutachter feststellt, sondern was letztendlich der Markt hergibt.
Und deshalb muss man den Markt antesten.
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Re: Erfahrungen mit Niedersächsische Landgesellschaft

Beitragvon Estomil » Fr Apr 02, 2021 7:36

Wie gesagt den Fehler zu billig zu verkaufen haben schon viele gemacht.
Mein Opa musste im Rentenalter auch vier ha verkaufen was im Zuge einer Flurbereinigung passierte.
Wenn wir das gewusst hätten wäre das absolut kein Thema gewesen.
Aber sein stolz stand ihm im weg.
Erst 7 Jahre später als das Giro wieder mit 60000€ im minus war wandte sich meine Oma an uns.
Wir fanden dann eine gute Lösung indem wir den resthof komplett übernahmen, die Schulden tilgten und seitdem eine zusätzliche kleine Rente zahlen.
Aktuell wird ein alter Stall auf dem Hof zu drei Wohnungen umgebaut.

Mein Opa verstarb vor vier Jahren leider. Er war aber froh über seine letzten Jahre ohne Schulden und in der Gewissheit, dass das Konto im plus ist.
Ein Teil des alten Haupthauses ist seitdem auch vermietet was anfangs nur schwer vorstellbar war für meine Grosseltern. Letzten Endes konnte ich aber nicht nur einmal beobachten wie meine Grosseltern sich an der jungen Familie insbesondere an den Kindern die ab da auf dem Hof wohnten erfreuten und jemand da ist der den Rasen mäht.

Was ich damit sagen will:
Der Verkauf ist immer nur eine Option. Der gesamte Betrieb gehört auf den Prüfstand, was soll im Rentenalter passieren? Wäre es nicht sinnvoll eventuell auswärts zu arbeiten?

Genau kann dir das nur jemand sagen der Einsicht in die Bücher hat, und abschätzen kann wie Ertrags fähig so ein Hof ist.
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Re: Erfahrungen mit Niedersächsische Landgesellschaft

Beitragvon beglae11 » Sa Apr 03, 2021 15:59

So macht man das
Dateianhänge
IMG_20210403_061648_resized_20210403_045700913.jpg
Heute in unserer Tageszeitung
IMG_20210403_061648_resized_20210403_045700913.jpg (43.78 KiB) 752-mal betrachtet
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Re: Erfahrungen mit Niedersächsische Landgesellschaft

Beitragvon ChrisB » So Apr 04, 2021 10:29

Hallo,
wir sind auf dem Dorf, über 20 km von der Kreisstadt entfernt.
Trotzdem hat ein "Baumogul" aus der Stadt,
schon vor 10 Jahren zu einem damals sehr hohen Preis, sowie einen kleinen Baranteil,
4 Ha Grünland, mit teilweise Obstbäumen,
als Ausgleichsfläche gekauft, die Obstbäume wurden als Ausgleich anerkannt,
müssen seither auch weiter gepflegt werden, es wurde keine Neuanpflanzung gemacht.
Der Biobauer (Pächter), durfte bisher weiterpachten?
Diese Kaufsumme, ohne Baranteil, wäre heute noch ein guter Preis.
Für sowas könnte wirklich ein Gutachter (Insiderwissen) von Vorteil sein :prost:
Viel Glück
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Re: Erfahrungen mit Niedersächsische Landgesellschaft

Beitragvon clemi » So Apr 04, 2021 11:59

moinsen,

ja unter chiffre bei ner agrarzeitschrift, oder tageszeitung....geht auch wenn man das diskret halten will, aber ich denke das die käufer das dann auch ausnutzen wollen...

nen makler der gut im geschäft ist vor ort tuts auch, vllt auch die bank und überregional ist ebay sicher ganz gut...zu nix verpflichten "vermittlungsauftrag etc" und dann mal schauen was da für interessenten kommen.

bei mir in der ecke nen milchviehbetrieb 2,3 ha acker verkauft, nix besonderes leichter sandboden, 16 euro der qm.....aber das sind dann natürlich keine bauern mehr die das kaufen.
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Re: Erfahrungen mit Niedersächsische Landgesellschaft

Beitragvon Family Guy » Mo Apr 05, 2021 8:50

agri10 hat geschrieben:..... und es gibt Käufer die einen teil mit Schwarzgeld bezahlen wollen ....


Das ist mindestens Beihilfe zur Steuerhinterziehung und wird bei uns sehr hart bestraft. Im Übrigen ist der komplette Vertrag dann auch nichtig.

landwirt 100 hat geschrieben:Wenn du eine günstige Rückpacht wünscht kannst du es auch mal bei der Immobilien- oder Liegenschaftsabteilung bei der Landeskirche versuchen. Wenn die irgendwo Land verkaufen mussten, reinvestieren diese oft in Land und bieten eine günstige Rückpacht an und evtl. sogar mit Rückkaufoption. Du wirst hier aber vermutlich keine Höchstpreise erzielen aber fragen kann man ja mal.


Du hast es doch selbst geschrieben, keine Höchstpreise.
Die Kirche nutzt die Scham der Menschen aus und versucht, unter dem Mäntelchen der Geheimhaltung, günstig das Land zu ergattern und die billige Rückpacht sind die kirchenüblichen 2%, dafür haben sie das Land aber auch 1/3 billiger ergattert.
Und wer glaubt, dass es Rückkaufoptionen bei der Kirche gibt, die sind schließlich, auch in ihrem Selbstverständniss niemals die Partner ihrer Bauern sonder immer noch Grundherr wie vor 200 Jahren, der glaubt auch noch an den Weihnachtsmann.

Einen Gutachter benötigst du nicht, aber einen Steuerberater, wie hier schon mehrmals geschrieben.
Und die Öffentlichkeit, und damit Konkurenz, erzeugt einen hohem Preis.
Zuletzt geändert von Family Guy am Mo Apr 05, 2021 16:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Erfahrungen mit Niedersächsische Landgesellschaft

Beitragvon bauer hans » Mo Apr 05, 2021 9:21

hier in der kreisstadt wurden 6,2ha im Wochenblatt über mail angeboten.

"Bitte nur Preisangebote"

das sind leute,die preise in erfahrung bringen wollen,weil der käufer schon da ist.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Erfahrungen mit Niedersächsische Landgesellschaft

Beitragvon Dieks » Mo Apr 05, 2021 10:30

Wenn Käufer und Verkäufer sich einig sind, wird vor der Umschreibung des Grundstücks die Gemeinde und die NLG informiert ob sie zu dem Preis einsteigen wollen!
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Re: Erfahrungen mit Niedersächsische Landgesellschaft

Beitragvon Grüner Specht » Di Apr 06, 2021 10:58

Hallo

Ich habe gerade vom Gutachter einen Rückruf erhalten.
Dieser verlangt für die Bewertung des Grundstücks 750 € + Ust.
Wahnsinn. Ich hätte mit 300 bis 450€ gerechnet.

Meine Verwandte hat dort auch bei Ihm ein Gutachten machen lassen.
Hat den jetzigen Pächter nicht interessiert, wegen eines eventuellen Kaufes.
Auch ihr Steuerberater zeigte sich nicht beeindruckt. Stammelte nur etwas wie " liegt über den Buchwert"

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