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Erfahrungen mit Radladern gesucht

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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42 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Beitragvon Malte » Di Sep 05, 2006 17:10

Buddy hat geschrieben:sind die schnellwechsler von sonem kleinen radlader und den vom FL eigentlich kompatiebel von den Wkz her?

Da kocht jeder sein eigenes Süppchen. Innerhalb einer Marke kann man zwischen max. 2, vielleicht 3 Ladergrößen wechseln.
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Malte
 
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Beitragvon Buddy » Do Sep 07, 2006 10:30

Hallo,

ich bin gestern ca 500km gefahren, um mir den Zettelmeyer im angeblichen Top zustand anzusehen.

Schnellwechseler soll er gehabt haben. naja einen rahmen, der schonmal gebrochen wa und pfuschig verschweißt wurde... die mechain fehlte gänzlich, da waren nur gewindebolzen mit mutter, alos auch totaler pfusch. erstlack stimmte auch nicht...und als krönender abschluß noch überall rost.

so, das ja nun alles zustand.

Der Lader an sich, also von der konstruktion her gesehen gefällt der sehr gut. hohe bodenfreiheit durch die ZF Portalachsen. der erste 601 hat ja die DB Achsen. lastschlatbare Diffsp. super sache. auch so, die kabine war echt angenehm. also alles in allem gut durchdacht, auch der unterboden. also für den wald gut geeignet. denn der soll uns ja mal das holz aus dem Wald holen.

Dann kam die probefahrt. der motor, ein 3 Zylinder deutz war gewohnt laut, haben wir jetzt auch. der motor war aber etwas überfordert, er drehte nicht willig hoch. wobei das gut ann der wirklich schnellen hydraulik der schaufel gelegen ahben kann. wobei die einhebelbediehnung echt fürn popo war. man konnte nur hebn/senken oder schaufel kippen/aufstellen. und das mit einer präzision wie ein vorschlaghammer. der hebel war sher schwergängig und grob. also nichts mit zarten fahren. ein vorsteuerdruck hätte dem sicher gut gestanden.
aber schnell waren die bewegungen :)

die lenkung war auch etwas schwergängig. aber noch im rahmen. sie war auch asurechend schnell.

nun sollte er sich aber mal in der fahrt beweisen. also ich hab fast nen lachkrampf bekommen. der untergrund war leicht unebener rasen. also so das er hätte gut fahren müßen. im schnellgang ist er nur mit vollgas losgefahren und das mehr als nur behäbig. beim fahren habe ich dann mal das linke bremspedal benuzt, also das kombinierte "kupplungs-bremspedal" so wie ich es gewohnt bin, ein leichtes antippen hat ihn vollbremsungsartig stehen lassen. insgesamt kann man sagen, das er wie mit angezogener handbremse gefahren ist. beim stich in den sandhaufen haben nur unter vollgas die räder in zeitlupentempo durchgedreht, das dann aber auch mit diffsp. und ohne genau so schnell.

hat man ihm seine zeit und vollgas drehzahlorgien gegeben würde er wohlmöglich auch auf seine endgeschwindigkeit kommen.

die frage ist jetzt nur, ob es normal ist, oder der einfach nur defekt ist.

Ich kenne es nur von Atlas, das die schon im stand ne tendenz zum bewegen haben und jeder kleine tipp aufs gaas die dinger leichtzügig fahren läßt. Beim weidemann ists etwas schlechter aber auch leichtzügig und nicht behäbig wie sonstwas.

Achja, alle Bremsen bei dem teil waren gelöst.

Also wenn das der normalfall ist, kann ich von Zettelmeyer nur abraten, der antrieb war bei dem von mir gefahrenen model mit 4200Bh echt fürn Popo...

Grüße Buddy
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Beitragvon Selene » Do Sep 07, 2006 21:09

Moin,

schon mal über nen JCB 406 o. ä. nachgedacht? Hatte für'n Bau so einen. Ist nen richtiges kleines Kraftpacket, hätte ich behalten sollen...

Gruß
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Beitragvon Malte » Do Sep 07, 2006 22:05

Hallo Buddy,
nochmal zum Thema Atlas. Mein kleinster und ältester Lader ist ein Atlas AR 51 B, ich glaube Bj. 82. Der 2(!)-Zyl. Deutz tuckert zwar wie ein Sack Nüsse, die Schubkraft im zweiten Gang ist nicht mehr so dolle (Einspritzpumpe/Leistung), aber das Teil schiebt im ersten, bis alle 4 Räder durchdrehen, nimmt mit der Gabel jede Steinpalette und belädt jede Traktormulde. Das Inchpedal (links) funktioniert sensibel und weich, und mit der Hydrauliksteuerung kann man immer noch richtig feinfühlig agieren. Den werde ich bestimmt nicht verkaufen, sondern weiter pflegen. Ich meine, du solltest ruhig mal so ein Modell in Erwägung ziehen, vielleicht mit C-Maschine, die rappelt nicht so. Oder den 52 E.
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Beitragvon Buddy » Fr Sep 08, 2006 9:18

Hallo,

ja, die AR sind schon schöne lader. uns reicht auch ein 42er aus.
Wir suchen hauptsächlich nach einem Radlader, der gut in schuß ist, die marke ist zweitrangig. wir machen uns da auch keinen druck. also der richtige muß uns über den weg laufen, nur muß man ja wißen wo die stärken und die schwächen liegen.

hmm, jcb, also da hab ich noch nicht viel drüber gehört. solide sehen sie aber aus, das das einzige was ich davon weiß. sind ja aber auch nicht so verbreitet.

hat schonmal jemand was mit Volvo, schaef, komatsu etc zu tun gehabt?

also nicht mit den neuen modellen, sonder so eher 10 - 15 jahre alt.

Grüße Buddy
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Beitragvon xyxy » Fr Sep 08, 2006 20:48

Hallo.
Wir haben einen Zettelmeyer 601 S(S=Hatz Motor, B=Deutz Motor) der seinen Dienst eigentlich gut verichtet. Bis auf der Hatz! Der war jetzt schon 3 mal kaputt!Beim ersten mal war ein Keilriemen gerissen und durch die automatische Abschaltung wurde nach dem reissen prompt die Einspritzpumpe blockiert. Repariet haben wir es von der Seite durch einen 5cm, breiten Spalt zwischen motor und Ölbehälter. Dazu musste aber erstmal ein Blech vom Motor abgeschraubt werden. Beim zweiten mal wars "nur" der Anlasser. Um diesen zu wechseln musste der Motor ausgebaut werden und ein paar Bleche abgenommen werden, um den Anlasser überhaupt erstmal zu sehen. Beim 3. mal hats die Motorölpumpe zerissen und die Zylinderköpfe leckten. Um das zu reparieren musste der Motor erstmal raus und dann mussten alle Bleche runter um den Motor selbst zu sehen!
Man muss dazu sagen, wenn der Hatz läuft, dann ist er auch wirklich leise.

Der Radlader selbst ist sehr sehr massiv gebaut und Kraft hat er auch genügend. Wir hatten bislang wirklich nur probleme mit dem Hatz! Aber wie ich das so höre scheint der Deutz auch nicht so gut zu sein?!

Wir haben im Minibagger einen Perkins Motor und der läuft sehr schön und ruhig. Aber warum wird Perkins nur bei den kleinen Atlas und bei Jcb verbaut?Bei cat ist es ja selbstverständlich das sie Perkins drinn haben.

Also zu Volvo kann ich noch was sagen:
Die kleineren Volvo sind Zettelmeyer, denn Volvo hat Zettelmeyer übernommen.
Hier sind ein paar Modelle aufgeführt der nachfolger steht immer rechts:
Zettelmeyer 601>Zettelmeyer 602>Zettelmeyer 602C>Volvo L30
Zettelmeyer 702>Zettelmeyer 702C>Volvo L35
Zettelmeyer 801>Zettelmeyer 802>Zettelmeyer 802C>Volvo L40
usw.
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Beitragvon Buddy » So Sep 10, 2006 11:01

Hallo,

das mit Volvo und Zettelmeyer hab ich mir schon fast gedacht, da man bei Volvo noch prospekte davon bekommt.


was mich aber viel mehr interessiert, war dein Zettelmeyer auch so träge und bei nicht vollgas so antriebsschwach?

ich will ja wißen, ob der nur ausgelutscht ist, oder ein generelles problem von dem Typ.

Grüße Buddy
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Beitragvon xyxy » So Sep 10, 2006 18:20

Also der Radlader hat nun mal einen Hydrostaten und da muss man eben Gas geben, weil sonst bekommt er ja kein Öl. Träge????Ich weiß nicht. Also wenn man nicht mehr weiter kommt, dann drückt man das Fußpedal für die Diferentzialsperre und dann geht wieder vorwärts. Wenn man den Fuß aufm Gaspedal stehen hat und dann erst den Farhtrichtungshebel umlegt bewegt der Radlader sich recht zügig vom Fleck.

Also, wenn man kein Gas gibt dann isser Träge bzw. steht.
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Beitragvon Buddy » So Sep 10, 2006 20:26

Ja, gasgeben ist klar. nur im schnellgang, auf rasen ohen mindestens halbgas, kam da nichts. auch auf glatterem untergrund war es nicht besser.
normal fahren die Radlader ja schon bei kleinen gasstößen an und halten auch nicht wegen jedem grasbüschel vorm reifen an.
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Beitragvon Malte » So Sep 10, 2006 20:48

Normalerweise sollte sich so ein Teil auch bei recht wenig Gas im Straßengang in Bewegung setzen, einigermaßen Schubkraft auf leichtem Boden muß auch vorhanden sein (damit die Räder beim Abschieben nicht vor lauter Kraft gleich durchdrehen). Ich vermute, der Hydrostat hatte keine Leistung mehr. Manche Pumpen geben früher auf wie andere.
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Beitragvon xyxy » So Sep 10, 2006 20:59

Das ist nun mal so beim Hydrostaten, dass die nicht so stark sind.
Aber die verschleißen auch und dann haben die immer weniger leistung.

Wie alt war denn der 601 den du angeguckt hast? Also die ersten sind ja schon deutlich über 20 Jahre alt und die sahen auch noch sehr unschön aus. Die mit Hatz Motor haben zumindest schon mal ne etwas gleichmäßiger aussehende Motorhaube. Da sind die 602, 702 und der 802 schon besser. Und in dem 602C, 702C und 802C ist ja schon die Technik des L30 bzw. 35. Es fehlt lediglich der Joystick beim 602C und die neue Form von Haube und Kabine.
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Beitragvon Buddy » So Sep 10, 2006 21:33

hallo,

der war von 1990 und hatte erst 4000 Bh runter.
er hatte schon die einhebelbediehnung. und den deutzmotor.

ich glaube ja auch, das der wandler fertig war, denn so träge und schlapp im anzug kann auch ein wandler normal nicht sein. da bin ich von atlas und weidemann anderes gewohnt.
ok, er hatte kraft, bei vollgas haben die räder sehr sehr langsam durchgedreht, auch mit diffsp. aber sowas von langsam...

naja, für 9500€ darf mann danna ebr etwas mehr erwarten als sone mähre...

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Beitragvon Malte » So Sep 10, 2006 21:42

Nach 16 Jahren und 4000 Std. sollte der Hydrostat noch nicht ausgelutscht sein. Mein Oldie gräbt sich auch nach 24 Jahren noch ein, wenn man auf dem Gas stehen bleibt. Das muß ein Defekt sein. Aber wie wär's mit diesem hier, soll ja für Bauern ideal sein:
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Beitragvon Buddy » So Sep 10, 2006 21:53

mal sehen was die zeit so bringt. irgendeiner wird sich schon auf den hof verrirren.

dein fliehwatüt ist mir nicht so ganz gehauer, damit komme ich sicher nichtmal bis zur rückegasse ohne mich einmal festgefahren zu ahben oder so...

nene, das lass ich mal lieber für die oldtimerfans über ;)

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Beitragvon Malte » So Sep 10, 2006 22:07

Ich finde das Teil auch ziemlich kurios. Aber in Bremen wird noch ein kleiner Atlas ohne Kabine versteigert, recht günstig. Ich war für mich auch mal am stöbern. Hier:
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