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Erfahrungen mit Überbrückungskabel oder Starthelfer Akkupack

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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37 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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Erfahrungen mit Überbrückungskabel oder Starthelfer Akkupack

Beitragvon Schnubbi848 » Mo Jan 02, 2017 7:36

Guten Morgen, ich habe im Winter nach mehrwöchiger Standzeit meiner Schlepper ab und zu Probleme mit dem Starten, daher hab ich meist eine 2. Batterie und Überbrückungskabel zuhause, aber meinen 6 Zylinder mit eigener 100AH Batterie habe ich damit gestern auch nicht zum laufen gebracht, daher meine Frage, hat wer Erfahrungen mit so nem "Starterpack, Powerpack" zum überbrücken, oder richtig gute Dicke Verlängerungskabel, sollten schon 6m lang sein, sonst komme ich schlecht von Schlepper zu Schlepper wenn noch was dran hängt...
Für Infos und Erfahrungen wäre ich sehr dankbar!!!
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Re: Erfahrungen mit Überbrückungskabel oder Starthelfer Akku

Beitragvon steyr 9094 » Mo Jan 02, 2017 8:01

An deiner Stelle würde ich mich nach einer Motor-Vorwärmung umschauen.. Schont den Motor und er springt bei jeder Temperatur ohne Probleme an und ist fast sofort fahrbereit..

Haben wir auf allen Traktoren und funktioniert tadelos.. Ansonsten gibt es schon relativ günstig sogenannte "Booster", welche die Batterie kurzzeitig mit einem hohen Strom versorgt. Damit bist du relativ Standort flexibel und Temperatur unabhängig..
Fendt Vario, Case Maxxum, Steyr 9000, IHC 733 und Deutz 07C :D
Alles vertreten und alles wird selber repariert :klee:
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Re: Erfahrungen mit Überbrückungskabel oder Starthelfer Akku

Beitragvon Schnubbi848 » Mo Jan 02, 2017 8:07

Das mit der Motorvorwärmung ist leider nicht möglich, da ich in der Halle wo sie stehen keinen Strom habe... leider...
nur einer steht daheim, dieser wäre dann zum überbrücken auch immer startklar...
nur finde ich leider keine richtig dicke lange Überbrückungskabel die wirklich vertrauen ausstrahlen, sehen immer sehr steif und billig aus...
Diese Booster weiß ich eben nicht ob sie auch wirklich was taugen, hab noch keinerlei Erfahrung damit...
Schnubbi848
 
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Re: Erfahrungen mit Überbrückungskabel oder Starthelfer Akku

Beitragvon Merlin82 » Mo Jan 02, 2017 8:18

Kauf dir 2 Stück Silikonkabel 50mm² und noch wichtiger, ordentliche Batteriepolzangen!

https://www.voelkner.de/products/717316/pri-1-x525.jpg
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Re: Erfahrungen mit Überbrückungskabel oder Starthelfer Akku

Beitragvon MartinGerste » Mo Jan 02, 2017 8:27

Ich habe im eBay schon Nato-Stecker gesehen. Mit 2 von den Kabeln startest einen Leopard-Motor mit 38 Liter Hubraum.

Die werden fest verbaut und dazwischen das Kabel. Hat meines Wissens 50²mm. Sollte also für einen 6-Ender reichen.

Suchbegriff "Nato Überbrückungskabel"
Gruß aus dem Donau-Ries.........

Deutz D50.S ; IHC 744 ; Renault 155/54 TZ
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Re: Erfahrungen mit Überbrückungskabel oder Starthelfer Akku

Beitragvon JueLue » Mo Jan 02, 2017 9:40

MartinGerste hat geschrieben:Ich habe im eBay schon Nato-Stecker gesehen. Mit 2 von den Kabeln startest einen Leopard-Motor mit 38 Liter Hubraum....


Ich dachte immer 47Liter...

Wenn man die Nato-Kabel verwendet, sollte man aber sofort auch die entsprechenden Steckdosen am Fahrzeug (auch am Spender-Fahrzeug) verbauen.
Es gibt auch so Adapter vom Nato-Kabel auf Zangen, dann ist man aber in der Summe schnell bei 300€.

Ich würde mal beim LKW-Fachmann fragen, 35mm2 Kabel sollten reichen, und wie schon gesagt, wichtig sind vernünftige Polzangen.

Oder: Amazon

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Re: Erfahrungen mit Überbrückungskabel oder Starthelfer Akku

Beitragvon Hellraiser » Mo Jan 02, 2017 9:52

Hallo,

35²mm sollten eigentlich reichen, ein 6-ender Startet genauso schwer wie ein 4-er oder 3-er.
Da der Strom nur kurzfristig fließt (im Normalfall) reicht das Kabel.
Ich nehm immer reste von 35²mm oder dergleichen, diese jedoch aus Kupfer, kurzschlußfest und verzinnt, damit gibt es keine Probleme.
Wichtig sind gute Zangen und ich klemme immer am Anlassen und Karosse an, nicht an der unzugänglichen Batterie, kürzerer, einfacherer weg.

So ein Starterpack geht schon auch, brauchst halt ein dementsprechend großes mit nem LiFePo akku drin, der hat mächtig Power. Kost dann aber auch mächtig Geld.
Ich habe im Bike einen LiFePo Akku drin 12V/6Ah für 230.-€, aber Power wie Sau. Was übel zum Starten ist sind die V2/V4 Motoren wie HD, Handa VFR, Suzuki, Ducati und so.

Diese Steckverbinder kenne ich vom Geschäft her, bis 630A und mehr. Meist an Aggregaten dran.

mfg
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Re: Erfahrungen mit Überbrückungskabel oder Starthelfer Akku

Beitragvon countryman » Mo Jan 02, 2017 10:00

leider kriegen die besten Batterien mit so Aktionen (leerorgeln, leerstehen) immer einen Knacks.
Sinnvoller wäre es die Batterien vor Standzeiten abzuklemmen, wenn absolut der Anschluss eines Erhaltungsladers nicht möglich ist und die Elektrik Ruhestrom zieht.
Noch besser ausbauen und zuhause erhaltungsladen, aber leider ist ja der Batterieausbau nicht immer einfach.
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Re: Erfahrungen mit Überbrückungskabel oder Starthelfer Akku

Beitragvon bfg 4006 » Mo Jan 02, 2017 10:02

Hallo !

Ich hab mir mal vor Jahren Überbrückungsleitungen selbst gefertigt:

50 mm 2 Schweißkabel ( ich glaub 3 m - 4 m lang pro Leitung)

und entsprechende Polzangen aus dem Fachhandel.

35 mm2 mag auch gehen, die 50 mm2 haben mich noch nie im Stich gelassen, vorausgesetzt, die Spenderbatterie war noch gut.

Die im link von Joe- Lue angebotenen 7 m langen Starthifeleitungen halte ich für übertrieben lang, wegen dem Spannungsabfall.

Zu den Nato Überbrückungsleitungen : meines Wissens haben die nur 35 mm2 und sind ebenfalls übertrieben lang.
Und wenn die entsprechenden Anschlußsteckdosen ( Scheinenase) nicht an den Fahrzeugen vorhanden sind ,macht das auch keinen Sinn.
Ich meine mich aus der Zeit bei Y- Tours an die Vorschrift erinnern zu können, das vor dem Start des Fahrzeugs mit der schwächelnden Batterie,
die Batterie duch das andere Fahrzeug erstmal ca. 15 min geladen werden sollte.
Und da die Fahrzeuge der Army 24V haben fließt durch die Überbrückungsleitung ein geringerer Strom als bei 12 V.

Lg bfg
Do watt du wullt, de Lüüd schnackt doch.....
bfg 4006
 
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Re: Erfahrungen mit Überbrückungskabel oder Starthelfer Akku

Beitragvon JueLue » Mo Jan 02, 2017 10:10

bfg 4006 hat geschrieben:...
Die im link von Joe- Lue angebotenen 7 m langen Starthifeleitungen halte ich für übertrieben lang, wegen dem Spannungsabfall....
Lg bfg


Wenn das Empfängerfahrzeug blöd steht, freut man sich über jeden Meter an Kabel den man hat... zumal ja moderne Schlepper nicht so ohne weiteres mal schnell einen Meter geschleppt werden können.

bfg 4006 hat geschrieben:...
Ich meine mich aus der Zeit bei Y- Tours an die Vorschrift erinnern zu können, das vor dem Start des Fahrzeugs mit der schwächelnden Batterie,
die Batterie duch das andere Fahrzeug erstmal ca. 15 min geladen werden sollte....
Lg bfg


Das ist eine sehr sinnvolle Maßnahme, die die Starthilfekabel stark entlastet.

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Re: Erfahrungen mit Überbrückungskabel oder Starthelfer Akku

Beitragvon Hellraiser » Mo Jan 02, 2017 10:14

Hallo,

Unterschied zwischen 35²mm und 50²mm bei 350A und 4m Kabellänge 4% Spannungsfall, gerechnet mit 9V.
Man sollte nur aufpassen das man keine Verkupferten Alukabel kauft, steht gerne nicht dabei bei günstigen Starthilfekabeln ;-)

Ist ja nur für kurz und nicht auf Dauer, und wenn man direkt am Anlasser anklemmt hat mach auch schon wieder 1m weniger, entfernung zwischen Batterie ind Anlasser.

Man kann auch anstatt Batterie an der Batterie abklemmen entweder nen Schalter setzen oder das Pluskabel am Anlasser abklemmen wenn man da besser rankomt, allerdings sollte man dann nen Isolierten Schlüssel nehmen, sonst könnte der ungewollt warm werden ;-)

mfg
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Re: Erfahrungen mit Überbrückungskabel oder Starthelfer Akku

Beitragvon IHC433 » Mo Jan 02, 2017 10:18

Hallo,

also wenn du keine passenden Starthilfekabel findest, dann selber bauen, nimm aber kein Silikonkabel, das hält nicht, sondern Gummikabel die sind auch im Winter flexibel und da kann man auch drüber trampeln.

Der Beste Tipp ist: Versorgerfahrzeug anklemmen mit leicht erhöhtem Standgas und ein paar Minuten laufen lassen, dann wird die andere Batterie mit geladen und die können besser zusammen arbeiten, dann kommst du mit den Querschnitten nämlich locker hin.

Miss mal den Strom, wenn die Schlepper aus sind, sollten diese wirklich was verbrauchen, dann hilft nen dicker Nato Knochen und die Bordelektrik weg schalten, besser als immer an den Batteriepolen rum zu schrauben.
Wie alt sind deine Batterien? Genügend Flüssigkeit drauf? Wie lange laufen die Schlepper, hat die überhaupt eine Chance voll zu laden?

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Re: Erfahrungen mit Überbrückungskabel oder Starthelfer Akku

Beitragvon Hellraiser » Mo Jan 02, 2017 10:36

Hallo,

Ich habe in der Garage immer ne Batterie stehen mit Erhaltungsladung. Wenn irgend ein Fahrzeug nicht anspringen will nehm ich die Batterie, das Starthilfekabel und los gehts.
Dann muss ich nicht mit nem anderen Fahrzeug rumrangieren, komm dann doch nicht recht ran, und und und.

Silikonkabel ist etwas anfällig gegen mechanische Beanspruchung, Gummi ist da schon besser, wie gesagt, ich nehm eigensichere Kabel, da kann gar nichts passieren.

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Re: Erfahrungen mit Überbrückungskabel oder Starthelfer Akku

Beitragvon Teddy Bär » Mo Jan 02, 2017 11:19

Da meine guten alten Kupferkabel Beine bekommen haben, habe ich mir spontan vom Händler ein 35mm² Starterkabel von Granit mitgenommen. Ich brauch die Dinger eh fast nie. Für sage und schreibe 35€. Für den Preis wird es kein Kupfer sein, aber es reicht. Wie lange orgelt ihr dass ihr 50mm² Kupferkabel braucht?
Mit den billigen Kabeln haben wir den Hanomag 55C problemlos angekurbelt. Und wenn der damit startet, dann auch jeder Schlepper.
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Re: Erfahrungen mit Überbrückungskabel oder Starthelfer Akku

Beitragvon bfg 4006 » Mo Jan 02, 2017 12:04

Hallo Teddy- Bär !

Nur mal so zur Verständnis :

Wir haben einen Deutz F 6 L 912 als Schulungsmotor, und haben mal den Startstrom mit dem Zangenamperemeter gemessen :

Über 600 Ampere in der Spitze, beim Losbrechen.

Und das bei 20°C Plus.

Batterie war eine lächerliche 12V 90 Ah, Kälteprüfstrom weis ich jetzt nicht aus´m Kopf, so um 800 A.
Da kannste Dir die Stromspitze gut vorstellen wie das bei minus 10° C aussieht... wenn nicht der Akku vorher klein beigibt.

Da zählt jeder mm2 Querschnitt. Und je kürzer die Leitung umso besser.

In meiner alten Firma hatten wir zur Starthilfe eine rote Optima Gelbatterie und extrem kurze Starthilfekabel, so um 2,5 m.
Damit habe ich fast jeden Motor zum laufen bekommen.

LG bfg
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