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erfolgreich Ackerbau ganz ohne Pflanzenschutz

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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70 Beiträge • Seite 2 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: erfolgreich Ackerbau ganz ohne Pflanzenschutz

Beitragvon elchtestversagt » Sa Aug 06, 2016 10:51

Wenn Wintergerste aktuell einen Brennwert bezogen auf die Rohölpreise von ( nach dem Ölpreissturz) knapp unter 20 Euro/dt hat, diese aber innerhalb der Landwirtschaft als Futtergerste nur einen Wert von unter 13 Euro hat, erübrigt sich doch jede Diskussion.
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Re: erfolgreich Ackerbau ganz ohne Pflanzenschutz

Beitragvon bauer hans » Sa Aug 06, 2016 11:42

getreide ist nicht einfach zu verbrennen und nen kessel für ab 20000€ haben nicht viele.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: erfolgreich Ackerbau ganz ohne Pflanzenschutz

Beitragvon Harald » Sa Aug 06, 2016 11:52

Lüpi hat geschrieben:Ich glaube der Verbraucher ist mittlerweile eher auf dem "bäuerlich, regionalen" Trip, da muss es nicht mehr unbedingt BIO sein..Marketing ist eben das a und o..kenne auch einen, der wirbt quasi mit seinem "besonderen" Konzept und seinem Namen.."wir sind nicht Bio, wir sind *******" :)

Die meisten Verbraucher dürften doch "nicht gespritzt" automatisch mit "Bio" assoziieren.
Es wird sich kaum einer auf die Suche nach dem Label machen, oder sich nach der Art der Düngung erkundigen.

Es hätte aber sicher einen gewissen Unterhaltungwert, wenn die "echten" Bio-Verbände eine ernstzunehmende Konkurrenz durch regionale "Pseudo-Bio"-Verbände bekämen.


Noch mal:
Harald hat geschrieben:Würde mich aber interessieren, ob deren PSM-Verbot nur für die bei Kraichgaukorn vermarkteten Kulturen gilt oder generell. Die Lieferanten bauen ja auch andere Kulturen an, die offensichtlich nicht über die Gemeinschaft vermarktet werden (Raps, Mais, Zuckerrüben usw.).

Weiß da keiner mehr dazu? Bei den auf den Bildern sichtbaren sauberen Beständen und der Preisgestaltung tippe ich doch schwer darauf, dass Disteln etc. eben in den anderen Jahren rausgespritzt werden.
Ich fordere den sofortigen Rücktritt der Bauernverbandspräsidenten Joachim Ruckwied (DBV) und Walter Heidl (BBV).
Beide sind unfähig, die Bauern ihres Verbandes in der Öffentlichkeit zu vertreten.
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Re: erfolgreich Ackerbau ganz ohne Pflanzenschutz

Beitragvon bauer hans » Sa Aug 06, 2016 11:54

die Schwarze hat geschrieben:.... Sinn der Biogasanlagen ist - meiner Meinung nach - durch diese intensive Förderpolitik
(die letztendlich alle Steuerzahler mittragen müssen), nach hinten los gegangen....weil diese Anlagen wie Pilze aus dem Boden geschossen sind....



der steuerzahler muss so manchen unsinn bezahlen,warum nicht biogasanlagen,immerhin profitieren auch bauern.
die diskussion ist doch seitens der stromwirtschaft angeheizt worden,der verbraucher hat doch gar kein wissen über die zusammenhänge.

über krankenkassen und kassenärztliche vereinigungen sollte sich der verbraucher gedanken machen.
da wird über den krankenkassenbeitrag des einzelnen verfügt und gelogen und betrogen mit solch krimineller energie,aber keinen interessierts :?
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: erfolgreich Ackerbau ganz ohne Pflanzenschutz

Beitragvon 2810 » Sa Aug 06, 2016 12:34

Harald hat geschrieben:Noch mal:
Harald hat geschrieben:Würde mich aber interessieren, ob deren PSM-Verbot nur für die bei Kraichgaukorn vermarkteten Kulturen gilt oder generell. Die Lieferanten bauen ja auch andere Kulturen an, die offensichtlich nicht über die Gemeinschaft vermarktet werden (Raps, Mais, Zuckerrüben usw.).

Weiß da keiner mehr dazu? Bei den auf den Bildern sichtbaren sauberen Beständen und der Preisgestaltung tippe ich doch schwer darauf, dass Disteln etc. eben in den anderen Jahren rausgespritzt werden.


M.W. nach ist Spritze nur im Kraichgaukorn tabu.
In ZuRü , Mais oder Raps können Herbizide genommen werden.
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Re: erfolgreich Ackerbau ganz ohne Pflanzenschutz

Beitragvon Lüpi » Sa Aug 06, 2016 14:12

LUV hat geschrieben:Ich finde die Diskussion Tank statt Teller überflüssig, weil in unserer Hightec - Wohlstandsgesellschaft landw. Urproduktion eh nur durch Subvention und Effizienzsteigerung umsetzbar ist und bleibt.



Das ist nicht ganz die Wahrheit, ich könnte sehr wohl ohne Subventionen landwirtschaftliche Urproduktion betreiben und davon auch gut leben. Das gleiche kann ich von einigen meiner Berufskollegen behaupten, und das ganz ohne BIO! Da wir aber ohnehin zu viel produzieren, schadet es auch nicht etwas davon in die BGA zu kippen..ich selbst habe zwar keine, und beliefere auch keine, aber ohne BGA's sehen die Preise teilweise nochmal ganz anders aus..


Gruß Lüpi
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Re: erfolgreich Ackerbau ganz ohne Pflanzenschutz

Beitragvon T5060 » Sa Aug 06, 2016 14:20

Der Getreideanbau dürfte die mindestens nächsten 10 Jahre bedeutungslos werden / bleiben.
Insofern muss sich jeder seine Nische oder "Anders"-Kultur suchen um zu überleben.
Mit den Nischen und Alternativen, ist es wie mit dem Scheißhaus, wenn es besetzt ist und du musst, geht es in die Hose !
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: erfolgreich Ackerbau ganz ohne Pflanzenschutz

Beitragvon LUV » Sa Aug 06, 2016 14:51

Lüpi hat geschrieben:
Das ist nicht ganz die Wahrheit, ich könnte sehr wohl ohne Subventionen landwirtschaftliche Urproduktion betreiben und davon auch gut leben. Das gleiche kann ich von einigen meiner Berufskollegen behaupten, und das ganz ohne BIO! Da wir aber ohnehin zu viel produzieren, schadet es auch nicht etwas davon in die BGA zu kippen..ich selbst habe zwar keine, und beliefere auch keine, aber ohne BGA's sehen die Preise teilweise nochmal ganz anders aus..

Gruß Lüpi


Das kann ich mir nicht vorstellen, zumal 50% des landw. Einkommens in Deutschand im Durchschnitt über Prämien und Ausgleichszahlungen erbracht werden....
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: erfolgreich Ackerbau ganz ohne Pflanzenschutz

Beitragvon Lüpi » Sa Aug 06, 2016 15:18

LUV hat geschrieben:Das kann ich mir nicht vorstellen,



Musst du ja auch nicht, es reicht wenn ich es weiß. Es sei denn du kennst meine Zahlen und Bücher besser als ich, oder ich habe einfach keine Ahnung von Betriebswirtschaft.


LUV hat geschrieben: zumal 50% des landw. Einkommens in Deutschand im Durchschnitt über Prämien und Ausgleichszahlungen erbracht werden....



:wink:


Gruß Lüpi


PS: Ich bin sehr wahrscheinlich auch nicht in diesem Forum der einzige, der ohne Subventionen überleben würde....
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Re: erfolgreich Ackerbau ganz ohne Pflanzenschutz

Beitragvon ExLW » Sa Aug 06, 2016 15:51

T5060 hat geschrieben:Der Getreideanbau dürfte die mindestens nächsten 10 Jahre bedeutungslos werden / bleiben.


Ist die Exportstrategie gescheitert? Den Hunger in der Welt mit ein paar zusätzlichen Morgen aus Deutschland bekämpfen zu wollen? Auf sinkende Preise mit Intensivierung zu antworten?

Die deutsche Landwirtschaft hat keinen Businessplan, der vom Risiko ausgeht, sondern von steigenden Preisen. Das ist unprofessionell.

Die auf Produktionssteigerung ausgerichtete Agrarpolitik ist unwirtschaftlich und nicht nachhaltig, imho.

My50cents.
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Re: erfolgreich Ackerbau ganz ohne Pflanzenschutz

Beitragvon T5060 » Sa Aug 06, 2016 16:00

Die Probleme sind :
Nur einzelne wenige Marktpartner vorhanden, also faktisch kein Markt, sondern Preisdiktat
Extreme hohe und meist auch überflüssige Qualtitäts - und Produktionsstandards
Hohe Flächenkosten ( ok, Bangla Desh und Irland sind noch teurer )
Hohe adminstrative Kosten aus Steuern, Abgaben, Verbänden, Zertifizierungen, TÜV, BG, StB., usw.
Hochlohnland das zu niedrigsten Weltmarktkosten produzieren muss
alle berufständigen Vertretungen vertreten alles, nur nie die Interessen ihrer Beitragszahler. Sie vertreten meist die Interessen der dort angestellten :mrgreen: und derer Karrieziele.

Vorteil :
Extrem gute Straßen, wenig Naturkatastrophen, viel Wasser und Spitzen Böden, die immer besser werden
Sehr hohe fachliche Qualifikation der Bauern

@dieanderen 50Cent
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Re: erfolgreich Ackerbau ganz ohne Pflanzenschutz

Beitragvon T5060 » Sa Aug 06, 2016 16:11

Ein exportorientierter Absatz hängt ja mit allem und Alles zusammen,
resultiert also in erster Linie aus steigender Kaufkraft der Importländer.
Deren Kaufkraft muss stärker steigen, als deren landw. Produktion.

Und die Weltwirtschaft wächst schwächer, als deren landw. Produktion ansteigt.
Also auf absehbare Zeit bleibt das alles hier sehr margenschwach.

Man wirft einige Leckerli´s den Bauern hin, damit sie durchhalten, denn man braucht sie ja doch.

Die Hälfte der Jungbauern die sich für den Beruf Landwirt entscheiden, könnten auch ins Kloster gehen,
weil Sex haben die so auch keinen, aber im Kloster lebt es sich angenehmer. :mrgreen:
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Re: erfolgreich Ackerbau ganz ohne Pflanzenschutz

Beitragvon ExLW » Sa Aug 06, 2016 16:25

T5060 hat geschrieben:Hochlohnland das zu niedrigsten Weltmarktkosten produzieren muss


Frage: WENN in den nächsten 3-4 Jahren die Preise +/- unverändert bleiben, wie wird die deutsche Landwirtschaft reagieren, wenn die hohen Kosten mehr wiegen als gute Böden/Infrastruktur? Welche Anpassungsmöglichkeiten haben die Getreidebauern, die ja die flächendeckende Landbewirtschaftung ausmachen?
Auf Dauer dürfte die Quersubventionierung eines Betriebszweigs ja wohl keinen Sinn machen.


(es geht mir an dieser Diskussionsstelle jetzt nicht um einen einzelnen Bauern, sondern die getreidebauende Branche insgesamt.)

Ein (nicht nur von mir) hochgeschätzter Kammermensch hat mir gesagt, dass er mit brachfallenden Flächen rechnet, d.h. wie in den 50iger Jahren.
Das sei nur nicht die offizielle Meinung, die sei eben anders.
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Re: erfolgreich Ackerbau ganz ohne Pflanzenschutz

Beitragvon Welfenprinz » Sa Aug 06, 2016 16:38

Da spielt ne Rolle wie hoch die Subventionierung von Naturschutz sein wird,die die Grenzertragsböden vor brach fallen schützt.

Und zum anderen die Produktivitätssteigerung durch Technisierung. Wenn 100€/ha über bleiben,müssen eben 800ha bewirtschaftet werden um 80000 zu erzielen. Was auf grossen Flächen mit einer gpsverchipten Flotte in 10 oder 15 Jahren nicht undenkbar ist.

Die Nischen wird es auch geben. Aber eben flächenmässig nicht bedeutend,d.h. nur bedingt geeignet das brach fallen zu verhindern.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: erfolgreich Ackerbau ganz ohne Pflanzenschutz

Beitragvon ExLW » Sa Aug 06, 2016 16:41

T5060 hat geschrieben:Deren Kaufkraft muss stärker steigen, als deren landw. Produktion.


Diese Phase hatten wir 2009 bis 2012, nachdem die Notenbanken die Schleusen mit billigem Geld für alle geöffnet hatten.
Die Deutsche Landwirtschaft hat das Signal fälschlicherweise als grüne Dauerwelle interpretiert.

Billiges Geld schafft Inflation bei Wertsachen, und Deflation bei Rohstoffen.
Ich frage mich, warum sich so viele wundern, ärgern, oder verzweifeln. Steht doch im Lehrbuch.


T5060 hat geschrieben:Und die Weltwirtschaft wächst schwächer, als deren landw. Produktion ansteigt.

Die Bauern laufen den falschen Propheten hinterher, imho.
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