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erfolgreich Ackerbau ganz ohne Pflanzenschutz

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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70 Beiträge • Seite 3 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: erfolgreich Ackerbau ganz ohne Pflanzenschutz

Beitragvon T5060 » Sa Aug 06, 2016 16:41

Der Zentralrat der Fliesentischbesitzer hat beschlossen, dass eben nichts passieren wird.
Es gibt ein "Soft-Landing" sagen die Opitmisten, aber es bleibt beim lautlosen Morden.

Das gibt alles Ökokuschelflächen mit Prämien um die 600 € / ha Prämie, die werden dann von Mitarbeitern der Fliesentisch-Ämter privat bewirtschaftet,
weil die Fliesentischgesundheitsaufseher und Kontrolleure sonst halt auch nur von 60.000 € / a (TVöD) brutto leben müssten.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: erfolgreich Ackerbau ganz ohne Pflanzenschutz

Beitragvon T5060 » Sa Aug 06, 2016 16:44

Ich war nie gegen Biogas und nie gegen eine Exportstrategie.

Weil wir so gute Böden und soviel Wasser haben, ist es globalökologisch sehr wichtig, dass wir auf einem hohen Niveau produzieren sollten.
Nur das will keiner.
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Re: erfolgreich Ackerbau ganz ohne Pflanzenschutz

Beitragvon Welfenprinz » Sa Aug 06, 2016 16:45

Und da haben wir schon einen der Gründe warum es immer Subventionen geben wird,obwohl ja alle drüber schimpfen. -:))
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: erfolgreich Ackerbau ganz ohne Pflanzenschutz

Beitragvon ExLW » Sa Aug 06, 2016 17:02

Welfenprinz hat geschrieben:Da spielt ne Rolle wie hoch die Subventionierung von Naturschutz sein wird,die die Grenzertragsböden vor brach fallen schützt.


Irgendwann sind auch die Naturschützer satt....

Welfenprinz hat geschrieben: Wenn 100€/ha über bleiben,müssen eben 800ha bewirtschaftet werden um 80000 zu erzielen. Was auf grossen Flächen mit einer gpsverchipten Flotte in 10 oder 15 Jahren nicht undenkbar ist.


Das hat doch gerade einer mit über 40.000 ha versucht umzusetzen... und ist gescheitert, weil er 500 € miese gemacht hat/ha (Zahl ist einfach gegriffen!).

Welfenprinz hat geschrieben:Die Nischen wird es auch geben. Aber eben flächenmässig nicht bedeutend,d.h. nur bedingt geeignet das brach fallen zu verhindern.

... sagte auch der Kammermensch.

Das bedeutet:
Ist es die strategisch richtige Entscheidung, im Hochkostenland mit highttech-Landwirtschaft Rohstoffe für den Weltmarkt zu produzieren?

Was ist der Wertansatz für die landwirtschaftliche Urproduktion ... im Vergleich?
Am Standort Wolfsburg baut VW mit hightech ca. 1 Mio Autos. Bei 20k/Auto sind das 20 Mrd €.
Getreideproduktion Deutschland - auch mit hightech - 45 Mio t zu 160€/t = 7 Mrd. €.
Wie sind die Kosten der Produktionsrichtungen, d.h. wo wird verdient, und wo wird draufgelegt?

Warum produziert eine Volkswirtschaft massenhaft Erzeugnisse, die hier nicht kostendeckend produzierbar sind?
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Re: erfolgreich Ackerbau ganz ohne Pflanzenschutz

Beitragvon T5060 » Sa Aug 06, 2016 17:43

Es wird einfach wieder mit Wasser gekocht,
alte Tugenden wie Sparsamkeit und Wirtschaften werden wieder gefragt sein,
vorbei die Zeit des stufenlosen Wachstums mit Armlehne und Dumm-Dumm-Leuchte.
Die Pleite vom Hofreiter war das Signal.
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Re: erfolgreich Ackerbau ganz ohne Pflanzenschutz

Beitragvon Ferengi » Sa Aug 06, 2016 18:09

PSM komplett verbieten.
Dann haben wir auch keine Problem mehr mit den Renten.
Weil nämlich kaum noch jemand das Rentenalter erreichen wird.

Krebs durch verpilztes Getreide scheint ja Öko zu sein.
:roll: :roll: :roll:

Wir brauchen uns also überhaupt keine Sorgen machen das der weizen hier langsam, aber sicher, schwarz wird.
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Re: erfolgreich Ackerbau ganz ohne Pflanzenschutz

Beitragvon Welfenprinz » Sa Aug 06, 2016 18:30

Wo Hofreiter was falsch gemacht hat, wollen wir jetzt hier nicht ausdiskutieren. Falscher Ort.

Meine Eingrenzung war "weitere Technisiserung" und "in 10 oder 15 Jahren".
Wenn auf 3 Lexions und 5 900ern mit Abtankwagen kein Fahrer sitzt sondern alles von der zentrale am Feldrand überwacht wird. :D

Der demographische Wandel und die Arbeitskräfteknappheit wird die Technisierung in einem Mass vorantreiben, gegen die der Umstieg von Pferd auf Trecker Ringelpietz mit Anfassen war.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
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Re: erfolgreich Ackerbau ganz ohne Pflanzenschutz

Beitragvon Lüpi » Sa Aug 06, 2016 19:14

Ferengi hat geschrieben:PSM komplett verbieten.
Dann haben wir auch keine Problem mehr mit den Renten.
Weil nämlich kaum noch jemand das Rentenalter erreichen wird.

Krebs durch verpilztes Getreide scheint ja Öko zu sein.
:roll: :roll: :roll:

Wir brauchen uns also überhaupt keine Sorgen machen das der weizen hier langsam, aber sicher, schwarz wird.



Jetzt mal Hand aufs Herz, eine landwirtschaftliche Ausbildung hast du ja nicht genossen..aber schreibst du hier Beiträge für eine Comedyshow oder was ? Meinst du BIO Getreide ist immer voller Pilz ? Und was hat Krebs damit zu tun? Als es noch keine PSM gab, kannte man Krebs wahrscheinlich nicht mal...das gab es einfach nicht. Ich hab bei dir das Gefühl du liest hier Beiträge und dichtest dir danach irgendwas zusammen...


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Re: erfolgreich Ackerbau ganz ohne Pflanzenschutz

Beitragvon ExLW » Sa Aug 06, 2016 19:34

Welfenprinz hat geschrieben:Der demographische Wandel und die Arbeitskräfteknappheit wird die Technisierung in einem Mass vorantreiben


Dann entwickelt der Sektor sich zu a) Nischenproduzenten mit Alleinstellungsmerkmalen (z.B. regionaler just in time-Produktion) und b) den high-tech Matadoren.
Aber sind die Arbeitskosten tatsächlich das Kostenproblem unserer Produktion? Was bringt die Stellschraube noch?
Und ... Wo bleibt dann das Gros der Bauern?
Die sorgen für die Nachlieferung von Natur- und Versiegelungsland, und leben gut davon, bis der letzte Acker weg ist?

Ich habe den Eindruck, die (evtl. kommende) "Agrarwende" wird im Ergebnis zum Rückbau der Produktion führen ... bei (Nutz-")Tieren und ("Nutz-")Pflanzen. Wilde Tiere und wilde Pflanzen bekommen mehr Raum und Stellenwert. Der Klimaschutzplan 2050 geht in die Richtung, und er soll schon Ende 2016 von der GroKo durchgewunken werden.
Manfred darf sich am Ziel sehen; (btw. ... Biogas ist im künftigen Energiemix wohl nicht mehr gezielt vorgesehen).

Welchen Sinn da die hig-tech-turbo-Maximal-Intensitäts-Landwirtschaft (angestrebte Ziele sind ja wohl 150 dt von 1ha Acker und 15.000 Liter von 1 Kuh) haben soll, weiss ich mir nicht vorzustellen.
Ob die politischen Rahmenvorgaben solche Produktionssysteme zulassen oder die ökonomischen die Kosten decken werden? Da zweifle ich auch.

Ich will hier nicht :klug: ... aber Realismus ist angebracht. Irgendwann liegt im Stabhochsprung die Latte für alle zu hoch.
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Re: erfolgreich Ackerbau ganz ohne Pflanzenschutz

Beitragvon T5060 » Sa Aug 06, 2016 19:35

Welfenprinz hat geschrieben:Meine Eingrenzung war "weitere Technisiserung" und "in 10 oder 15 Jahren".
Wenn auf 3 Lexions und 5 900ern mit Abtankwagen kein Fahrer sitzt sondern alles von der zentrale am Feldrand überwacht wird. :D

Der demographische Wandel und die Arbeitskräfteknappheit wird die Technisierung in einem Mass vorantreiben, gegen die der Umstieg von Pferd auf Trecker Ringelpietz mit Anfassen war.


Hab ich ja mal angerissen, dann wollten mich alle verhauen. Ja dann werden fahrerlose Schlepper wieder kleiner 50 - 60 PS Klasse, Leistung muss nicht zwingend sein, das Ding hat ja Zeit. Vielleicht auch die 3 PS Maschine, die durch den Mais oder die kartoffeln läuft und mit dem Laser das Unkraut, Käfer und Schnecken wegschiesst.
Hauptarbeitsrichtungen können ganz neu ausgerichtet werden, Vorgewende ändern sich. Transporte werden unter 5 km mit LKW´s interessant.

PS: Mir fällt ja im Moment so einiges in Bayern auf :
1. Bisher dachte ich das nur die Bauunternehmen aus der Oberpfalz nicht wissen, was "Boden" ist. Die Bauern wissen es dort aber auch nicht. Mann ist grausam dort.
2. Die willkürliche Zusammenlegung von Flächen ist nicht gerade zielführend.
3. Man sieht schön, wenn auf bebauten Flächen noch ne Bodenschätzung liegt, dass es sich um jüngeres Bauland handelt. Schaue ich mir dann die 14er/15er Luftbilder an und die Erosion, dann sehe ich alles.
Mit dem Ausweisen von Bauflächen, muss zwingend die Entwässerung höhergelegener Flächen neugeordnet werden.
4. Landwirtschaft ist ein Lehrberuf und nix für nebenbei
5. Erfahrungen aus den Gäulandschaften kann man nicht auf Mittelgebirge und Magerböden übertragen
6. Grünland und Ackerbau sind zwei verschiedene Welten
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: erfolgreich Ackerbau ganz ohne Pflanzenschutz

Beitragvon T5060 » Sa Aug 06, 2016 19:38

Die neuste Sau ist gerade der Milchverkaufsautomat.... ich schätze mal demnächst gibts die Dinger massenhaft für 3.000 € auf dem Gebrauchtmarkt.
Dafür werden es demnächst pro Landkreis etwa 30 Lohnunternehmer mehr geben.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: erfolgreich Ackerbau ganz ohne Pflanzenschutz

Beitragvon Ferengi » Sa Aug 06, 2016 19:51

Lüpi hat geschrieben: Als es noch keine PSM gab, kannte man Krebs wahrscheinlich nicht mal...das gab es einfach nicht.


Selten so einen Stuß gelesen. :roll: :roll: :roll:

Wenn du so superschlau bist, müßtest ja eigentlich wissen das auch im Biolandbau Fuingizide eingesetzt werden.

So, und geh jetzt aufen Misthaufen tanzen und Kuhhörner eingraben. :roll: :roll:
Zuletzt geändert von Ferengi am Sa Aug 06, 2016 20:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: erfolgreich Ackerbau ganz ohne Pflanzenschutz

Beitragvon Welfenprinz » Sa Aug 06, 2016 19:54

T5060 hat geschrieben:Hab ich ja mal angerissen, dann wollten mich alle verhauen. Ja dann werden fahrerlose Schlepper wieder kleiner 50 - 60 PS Klasse, Leistung muss nicht zwingend sein, das Ding hat ja Zeit. Vielleicht auch die 3 PS Maschine, die durch den Mais oder die kartoffeln läuft und mit dem Laser das Unkraut, Käfer und Schnecken wegschiesst.
Hauptarbeitsrichtungen können ganz neu ausgerichtet werden, Vorgewende ändern sich. Transporte werden unter 5 km mit LKW´s interessant.


Ja, Technisierung und Automatisierung geht in gross und klein. Ganz klar.
Die ersten Ansätze zum selbstfahrenden Schlepper kamen aus................... Japan. Natürlich noch lasergesteuert. nicht gps.
Kleinstrukturiert, Arbeitskräftemangel.

PS: Mir fällt ja im Moment so einiges in Bayern auf :
1. Bisher dachte ich das nur die Bauunternehmen aus der Oberpfalz nicht wissen, was "Boden" ist. Die Bauern wissen es dort aber auch nicht. Mann ist grausam dort.
2. Die willkürliche Zusammenlegung von Flächen ist nicht gerade zielführend.
3. Man sieht schön, wenn auf bebauten Flächen noch ne Bodenschätzung liegt, dass es sich um jüngeres Bauland handelt. Schaue ich mir dann die 14er/15er Luftbilder an und die Erosion, dann sehe ich alles.
Mit dem Ausweisen von Bauflächen, muss zwingend die Entwässerung höhergelegener Flächen neugeordnet werden.
4. Landwirtschaft ist ein Lehrberuf und nix für nebenbei
5. Erfahrungen aus den Gäulandschaften kann man nicht auf Mittelgebirge und Magerböden übertragen
6. Grünland und Ackerbau sind zwei verschiedene Welten


ist schön, wenn man mal rauskommt, nech? :lol:
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Re: erfolgreich Ackerbau ganz ohne Pflanzenschutz

Beitragvon Welfenprinz » Sa Aug 06, 2016 19:59

ExLW hat geschrieben:[

Ich habe den Eindruck, die (evtl. kommende) "Agrarwende" wird im Ergebnis zum Rückbau der Produktion führen ... bei (Nutz-")Tieren und ("Nutz-")Pflanzen. Wilde Tiere und wilde Pflanzen bekommen mehr Raum und Stellenwert. Der Klimaschutzplan 2050 geht in die Richtung, und er soll schon Ende 2016 von der GroKo durchgewunken werden.
Manfred darf sich am Ziel sehen; (btw. ... Biogas ist im künftigen Energiemix wohl nicht mehr gezielt vorgesehen).

Welchen Sinn da die hig-tech-turbo-Maximal-Intensitäts-Landwirtschaft (angestrebte Ziele sind ja wohl 150 dt von 1ha Acker und 15.000 Liter von 1 Kuh) haben soll, weiss ich mir nicht vorzustellen.
Ob die politischen Rahmenvorgaben solche Produktionssysteme zulassen oder die ökonomischen die Kosten decken werden? Da zweifle ich auch.

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Prognosen sind schwierig , vor allem wenn sie die Zukunft betreffen. :mrgreen:
Die erwähnten 80000 wird der eine eben anders erreichen als der andere. Von der Uniformität , die wir im Berufsstand vor 30 Jahren oder so mal hatten, ist jetzt schon kaum noch was da und das wird noch weniger werden.
Für den vollmechanisierten ackerbauern - mit den angenommenen 100€/ha , kann ja auch anders liegen - stellt sich eben die Frage "ist es möglich 800 ha /Ak zu bewirtschaften"

Für den Gemüse(oder Fleischpakete)abokistenlieferanten in die Grosstadt stellt sich die Frage "wie kriege ich einen Kundenumsatz von 300 € + x pro Monat hin".
Das ziel, der ausreichende Gewinn, ist ja bei beiden dasselbe.
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Re: erfolgreich Ackerbau ganz ohne Pflanzenschutz

Beitragvon T5060 » Sa Aug 06, 2016 20:13

Die Tradition des Wasser - und Kulturbaus musste dem Naturschutz weichen.
Da lobe ich mir die Ossies, die haben Fakten geschaffen ohne Chaos anzurichten.
Das Chaos im Osten entstand erst als die allseits bekannten Verbrecher von Ing.Büros dort zu Werke gingen.
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