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Erfolgsquoten Tieroperationen

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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31 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Erfolgsquoten Tieroperationen

Beitragvon Flecki_aus_Bayern » Di Mai 30, 2017 21:14

Na ja, die Kuh liegt jetzt fest. Ein Problem das während der OP angeblich erkannt worden wäre ist eine eingedickte Haube bei der Kuh. Wenn duch den Labmagen nichts mehr durchgeht soll sich der Futterbrei in der Haube eindicken und den Verdauungsweg blockieren. Glaubersalz hat auch gar nichts gebracht. Nun macht sie etwas normalen Mist. Frist auch etwas. Anfangs habe ich gedrencht, jetzt säuft sie selbst. Die hat irgendwie eine Lähmung beim Aufstehen. Tierarzt kommt halt zwei mal am Tag und gibt Glukose und Calcium. Ist eine "Cashcow" - für den Tierarzt.

Rückblickend hätte man gar nicht zum operieren anfangen sollen. Man machts halt Anstandshalber...OP Kosten und Nachsorge übersteigen schon beim bestmöglichen Behandlungsverlauf bei der Vorüberlegung den Schlachtkuherlös würde ich mal sagen. Rechtseitige Labmagenverlagerung geht in der Fachliteratur auch eher zu 80 % ungünstig aus. Geld ist in dem Fall zweitrangig. So eine Kuh macht halt sehr viel Arbeit. Wenden, Futter Nachtragen, im liegen Melken usw.
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Re: Erfolgsquoten Tieroperationen

Beitragvon valtran121 » Mi Mai 31, 2017 21:52

Kaiserschnitt :linke Seite ( von hinten betrachted) 98% alles gut und Kuh kann wieder belegt werden . Rechte Seite würde ich mal auf 60 % guter Ausgang tippen .
Old men are dangerous: it doesn't matter to them what is going to happen to the world.(George Bernard Shaw)
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Re: Erfolgsquoten Tieroperationen

Beitragvon Flecki_aus_Bayern » Fr Jun 02, 2017 16:22

Kuh liegt immer noch fest und hat wenig Appetit. Ich schätz mal da hat der Doc zur örtlichen Betäubung eine Spritze in den Rückenmarkskanal gesetzt und einen Nerv voll erwischt.....
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Re: Erfolgsquoten Tieroperationen

Beitragvon wastl90 » Fr Jun 02, 2017 16:43

meyenburg1975 hat geschrieben:Ein linker LM ist in der Tat kein großes Problem. Sowohl die Diagnose als auch eine OP sind keine Herausforderung. Erfolgsaussichten 99,x Prozent. Ein rechter LM kann schon mehr Kummer bereiten und kann auch eher mal schief gehen.
Ein rechter LM ist aber meist auch so schmerzhaft, dass die Kuh nicht wirklich transportfähig ist. Wenn man dann Pech hat, liegt die später auf dem LKW fest. Das gehört sich definitiv nicht!
Wer so scheiße wirtschaftet, dass er auf die Euros vom Schlachterlös schwer erkrankten Kühe angewiesen ist, tut gut daran die Kühe wegzugeben. Ist besser für Mensch und Tier.

Würde mich aber immer noch interessieren, wie es Fleckis Kuh ergangen ist...


Anscheinend hat Marius deinen Tipp bereits vor der Erstellung beherzigt und hat deswegen keine Tiere mehr.
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Re: Erfolgsquoten Tieroperationen

Beitragvon Lonar » Sa Jun 03, 2017 1:29

Flecki_aus_Bayern hat geschrieben:Kuh liegt immer noch fest und hat wenig Appetit. Ich schätz mal da hat der Doc zur örtlichen Betäubung eine Spritze in den Rückenmarkskanal gesetzt und einen Nerv voll erwischt.....


Alles was länger als 3 Tagen liegt wird zu 95% nix mehr :-(
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Re: Erfolgsquoten Tieroperationen

Beitragvon xyxy » Sa Jun 03, 2017 5:14

Flecki_aus_Bayern hat geschrieben:Kuh liegt immer noch fest und hat wenig Appetit. Ich schätz mal da hat der Doc zur örtlichen Betäubung eine Spritze in den Rückenmarkskanal gesetzt und einen Nerv voll erwischt.....

Wo ist jetzt dein Problem? Der TA ist auf jeden Fall haftpflichtversichert, gegen Unterstellungen allerdings auch.... :roll: :wink:
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Re: Erfolgsquoten Tieroperationen

Beitragvon Juwel » Sa Jun 03, 2017 10:27

xyxy hat geschrieben:
Flecki_aus_Bayern hat geschrieben:Kuh liegt immer noch fest und hat wenig Appetit. Ich schätz mal da hat der Doc zur örtlichen Betäubung eine Spritze in den Rückenmarkskanal gesetzt und einen Nerv voll erwischt.....

Wo ist jetzt dein Problem? Der TA ist auf jeden Fall haftpflichtversichert, gegen Unterstellungen allerdings auch.... :roll: :wink:


Gut nur wen Dein Tierarzt das auch so sieht.........
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Re: Erfolgsquoten Tieroperationen

Beitragvon marius » Sa Jun 03, 2017 12:58

Lonar hat geschrieben:
Flecki_aus_Bayern hat geschrieben:Kuh liegt immer noch fest und hat wenig Appetit. Ich schätz mal da hat der Doc zur örtlichen Betäubung eine Spritze in den Rückenmarkskanal gesetzt und einen Nerv voll erwischt.....


Alles was länger als 3 Tagen liegt wird zu 95% nix mehr :-(


Womit sich, zumindest in diesem Fall, mein Ratschlag von Seite 1 bewahrheitet hat. :mrgreen:
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Re: Erfolgsquoten Tieroperationen

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Jun 03, 2017 18:22

Flecki_aus_Bayern hat geschrieben:Na ja, die Kuh liegt jetzt fest. Ein Problem das während der OP angeblich erkannt worden wäre ist eine eingedickte Haube bei der Kuh. Wenn duch den Labmagen nichts mehr durchgeht soll sich der Futterbrei in der Haube eindicken und den Verdauungsweg blockieren. Glaubersalz hat auch gar nichts gebracht. Nun macht sie etwas normalen Mist. Frist auch etwas. Anfangs habe ich gedrencht, jetzt säuft sie selbst. Die hat irgendwie eine Lähmung beim Aufstehen. Tierarzt kommt halt zwei mal am Tag und gibt Glukose und Calcium. Ist eine "Cashcow" - für den Tierarzt.

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Risiko ist rechts sicher größer. Aber wie gesagt, ich bin der Meinung, dass ein rechter LM transportunfähig ist. Hieße einzige Alternative wäre einschläfern.

Glukose/Calcium Infusionen kannst doch auch selber machen. Das ist keine große Kunst...

Bei mir läufts im Moment auch nicht richtig rund. Über ein Jahr so gut wie keine ernsten Schwierigkeiten und zur Zeit wird fast jede Woche eine eingeschläfert oder liegt so dahin :regen:
Eine mit Fremdkörper,die nix geworden ist, eine hat sich in der Liegebox selbst hingerichtet, keine Ahnung wie die sich da so reinfriemeln konnte, dann ist eine gegrätscht und hat sich das Knie ruiniert und nun liegt eine mit Muskelriss kurz vor der Abkalbung fest, da hab ich auch kein gutes Gefühl.
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Re: Erfolgsquoten Tieroperationen

Beitragvon joke31 » So Jun 04, 2017 7:07

tröntken hat geschrieben:Bei labmagen und Kaiserschnitte würde ich 98% sagen.
Was soll dabei auch schief gehen....?!

unser ex tierarzt hat schon mal bock mist gebaut beim labmagen problem.
er wälzt die kuh auf den rücken und fixiert den labmagen dann an der bauchdecke fest.
beim fixieren hat er mist gemacht.

uns wunderte warum die kuh immer schlechter wurde
dann haben wir vom nachbarn erfahren das sein tierarzt die op mit endoskopie macht.
den dann angerufen. beim check sah er das die kuh ganz schlimmen bauchfell entzündung hatte und
und art jauche drin war.
die kuh wurde voll mit antibiotika gepumpt
und ist wieder voll kommen gesund geworden.
seit dem tag ist er unser neuer tierarzt.
Zuletzt geändert von joke31 am So Jun 04, 2017 9:06, insgesamt 1-mal geändert.
Bin Ostfriese und das ist gut so
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Re: Erfolgsquoten Tieroperationen

Beitragvon xyxy » So Jun 04, 2017 7:20

Da muss er nicht mal Mist machen, es ist halt ne veralterte Methode die nicht mehr praxisgerecht ist. Gehört MMn aus Tierschutzgründen verboten.
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Re: Erfolgsquoten Tieroperationen

Beitragvon meyenburg1975 » So Jun 04, 2017 11:10

meyenburg1975 hat geschrieben: und nun liegt eine mit Muskelriss kurz vor der Abkalbung fest, da hab ich auch kein gutes Gefühl.

Komplette Gebärmutter umgeschlagen, von außen und im liegen nicht aufzudrehen. Aufgemacht, richtig gedreht, Kalb hinten raus (totes KK aus ner 100k Kuh auch ganz toll) und wieder zu gemacht.

Bei solchen Fällen teile ich mir das Risiko mit dem TA. Volles Geld gibt's nur wenn die Kuh wieder wird...
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Re: Erfolgsquoten Tieroperationen

Beitragvon Rohana » So Jun 04, 2017 11:20

Hm, sowas gibts? Ich würd mir da eher vorstellen dass der TA nicht tut wenn er nicht bezahlt wird. Hexen kann er ja auch nicht, kann ja sonstwas passieren mit der Kuh...
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Re: Erfolgsquoten Tieroperationen

Beitragvon meyenburg1975 » So Jun 04, 2017 11:39

Die kommen seit 25 Jahren hier, bekommen immer pünktlich ihr Geld und haben bei solchen Dingen einen gewissen Ehrgeiz.
Und ihre Neigung komplizierte Fälle zu operieren ist durchaus mit Talent unterfüttert, daher gibt es meistens auch das Geld :klee:
Heute hat es der Junior mit Unterstützung des Vaters gemacht, da geht's dann auch ums lernen. Meine Idee war Kalb unkompliziert raus und die Kuh einschläfern, aber er war noch mit Hoffnung unterwegs.
Wenns tatsächlich was wird, gebe ich beim nächsten Schützenfest noch ein Bier zusätzlich aus :mrgreen:

Im Moment kommen alle Fälle auf einmal, die man einzeln betrachtet nur alle zehn Jahre bekommt.
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Re: Erfolgsquoten Tieroperationen

Beitragvon Stoapfälzer » So Jun 04, 2017 11:50

Solche Phasen gibt es und kennt jeder.
Deinem TA kann man wohl nur einen Daumen hoch geben :!: :prost:

Wünsch dir und deinen Mädels alles Gute.
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

Zitat Karl Valentin
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