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erfrorene Wintersaaten---

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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55 Beiträge • Seite 2 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: erfrorene Wintersaaten---

Beitragvon Mad » Sa Feb 11, 2012 19:38

Bin ja mal gespannt was Wini sagt, wenn die kommenden Wechselfröste die Rapspflanzen alle aus der Erde drücken, weil die Wurzeln alle wegen der zu hohen Bestandesdichte nur 5cm lang sind.
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: erfrorene Wintersaaten---

Beitragvon MF 5465 » Sa Feb 11, 2012 21:48

die erholn sich wieder, glaub mir..
die halten 50 mal so viel aus wie du nur denkst!
:prost:
Wenn mir Tetris eines gelehrt hat, dann, dass sich Probleme aufstapeln und Erfolge verschwinden.
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Re: erfrorene Wintersaaten---

Beitragvon Wini » So Feb 12, 2012 12:34

Bei Kahlfrösten ist es bei Raps immer besser, einer größere
Pflanzenzahl pro Quadratmeter stehen zu haben.

Das lernt man schon bei der Bundeswehr.
Wenn's kalt wird , zusammenrücken.
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Re: erfrorene Wintersaaten---

Beitragvon countryman » Mo Feb 13, 2012 14:12

Das lernt man schon bei der Bundeswehr.


Raps ist ne Zivilistenpflanze :-)
Ausfrieren werden die zu engen und zu früh gesäten Bestände die sich bereits gestreckt hatten. Der angehobene Vegetationskegel ist empfindlich,solange er ganz unten sitzt passiert kaum etwas. Ist der Vegetationskegel stark geschädigt gibt es leider auch keine Regenerationsmöglichkeit. Abfrieren der Blätter stört dagegen nicht.
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Re: erfrorene Wintersaaten---

Beitragvon JohnDeere3040 » Mo Feb 13, 2012 14:55

countryman hat geschrieben:
Das lernt man schon bei der Bundeswehr.


Raps ist ne Zivilistenpflanze :-)

Da hat er was mit dem Mais verwechselt:http://www.youtube.com/watch?v=7uH3RG73Lmc :prost:
ǝɹǝǝp ɐ ǝʞıl sunɹ ƃuıɥʇou
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Re: erfrorene Wintersaaten---

Beitragvon Crazy Horse » Di Feb 14, 2012 11:01

countryman hat geschrieben:
Das lernt man schon bei der Bundeswehr.


Raps ist ne Zivilistenpflanze :-)
Ausfrieren werden die zu engen und zu früh gesäten Bestände die sich bereits gestreckt hatten. Der angehobene Vegetationskegel ist empfindlich,solange er ganz unten sitzt passiert kaum etwas. Ist der Vegetationskegel stark geschädigt gibt es leider auch keine Regenerationsmöglichkeit. Abfrieren der Blätter stört dagegen nicht.


In Trockengebieten geht nichts über eine ausreichend frühe Saat um den 20. August (bei schossfesten Liniensorten auch gerne noch etwas früher) und eine angepasste, keinesfalls überzogene Bestandesdichte, um kräftige, gut durchwurzelte Einzelpflanzen zu erhalten, die nicht abheben. Spätsaaten um den 10. September kommen zwar zumeist auch durch den Winter, aber sie brauchen zu lang, um im Frühjahr in die Gänge zu kommen und sind demzufolge weitaus stärker von der Trockenheit betroffen.
Wichtig sind einfach schossfeste Sorten. Das gilt nicht nur für den Herbst, sondern insb. auch für das Frühjahr. Der Raps darf nicht vorzeitig, d.h. ohne ausreichender vegetativen Entwicklung, ins Schossen übergehen, sonst ist der Ertrag futsch. Hohe Bestandesdichten bergen allerdings diese Gefahr in sich.

Was Auswinterung und Regenerationsfähigkeit anbelangt, hab ich hier noch nen kleinen Beitrag von Rapool gefunden: http://tinyurl.com/6us4kr9
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Re: erfrorene Wintersaaten---

Beitragvon NobbyNobbs » Mi Feb 15, 2012 16:45

Wini hat geschrieben:Bei Kahlfrösten ist es bei Raps immer besser, einer größere
Pflanzenzahl pro Quadratmeter stehen zu haben.

Das lernt man schon bei der Bundeswehr.
Wenn's kalt wird , zusammenrücken.



Stimmt, grade für Raps, der deutlich mehr thermische Energie als wir abgibt, ist das echt ein Erfolgsrezept. Währenddessen du beim Kuscheln mit den Bundi-Kammeraden von 37°C gewärmt wurdest, hat Raps eine deutlich höhere 'Körper'temperatur. Da kann es schon sein, dass mal was anfängt zu brennen oder so. Neueste Studien belegen, dass ein Raps ca. 150°C entwickelt. Daher solltest du Raps auch während des Winters nicht anfassen. Die Gefahr, sich die Flossen zu verbrennen ist unglaublich groß..
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Re: erfrorene Wintersaaten---

Beitragvon countryman » Do Feb 16, 2012 12:27

@ Crazy Horse, der 20.8. ist auch bei mir der Stichtag an dem ich den Raps gern in der Erde sehe, ist halt alles eine Frage der Abwägung...schwache Bestände kämpfen hier auch immer sehr mit Tauben...daher sind auch der Absenkung der Bestandsdichte Grenzen gesetzt...Im Moment ist mein Raps noch eher grün während der später gesäte vom Nachbarn komplett weiß ist, keine Ahnung was da vorgeht. Habe passend Carax eingesetzt im Herbst.
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Re: erfrorene Wintersaaten---

Beitragvon Crazy Horse » Sa Feb 18, 2012 10:55

@ Countryman
Ich bin ganz erschrocken, als ich eben über die Flure gefahren bin und mir die Felder angesehen hab. Die Wintergerste ist mehr oder weniger ein Totalschaden. Da hat so gut wie nichts überlebt. Und auch der Weizen ist stark geschädigt, mit z.T. 50-70% Auswinterung bei einzelnen Sorten. Ich weiß zwar nicht im Einzelnen, wer welche Sorte angebaut hat, aber JB Asano (ist auch nicht trockentolerant), Meister und Sophytra hat es stark erwischt.
Nahezu unbeschadet hat die Triticale den Winter überlebt, wobei auch hier Sortenunterschiede zu verzeichnen sind. Der Grenado (den hab ich in unserer Gegend wohl exklusiv) ist gut winterhart

Ausgesprochen gut hat hingegen der Raps den Winter überstanden. Die Pflanzen haben alle überlebt, obwohl ich auf den schweren tonigen Verwitterungsböden keinerlei Wachstumsfungizide eingesetzt hab. Auf den besseren Böden hab ich allerdings im Herbst auch Caramba eingesetzt (0,5-0,7 l/ha). Bei uns war es allerdings letzten Herbst recht trocken, so dass man mit den Wachstumsreglern recht vorsichtig sein musste.
Ein Freund von mir hat seinen Visby bereits am 10. August gesät und ihn dann Anfang September mit 1l Carax kurzgespritzt, was eindeutig zu viel war. Der Raps ist erst mit den Regenfällen im Dezember wieder richtig durchgegrünt. Vorher war der sowas von violett.

Ich kann nur hoffen, dass der Winter bald vorbei ist. Das Getreide ist mehrheitlich so geschwächt, dass die Schäden sich jederzeit noch ausweiten können.
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Re: erfrorene Wintersaaten---

Beitragvon Mad » Sa Feb 18, 2012 11:51

Hier dasselbe. Es sieht alles scheiße aus, bis auf den Raps und den ein oder anderen Weizen, der in einer Niederung steht. Inwiefern die Gerste im Arsch ist, bleibt abzuwarten.

MFG
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Re: erfrorene Wintersaaten---

Beitragvon NobbyNobbs » Sa Feb 18, 2012 17:43

Mad hat geschrieben:Hier dasselbe. Es sieht alles scheiße aus, bis auf den Raps und den ein oder anderen Weizen, der in einer Niederung steht. Inwiefern die Gerste im Arsch ist, bleibt abzuwarten.

MFG



Hier auch, der Weizen ist so gelb als hätte man ihn totgespritzt. Bleibt abzuwarten was da noch kommt. Ansonsten sieht es ähnlich aus wie bei Crazy Horse. Gerste gelb, Triticale supergrün und Raps bis auf unbedeutende Blattverluste nicht geschädigt.
Ich habe die Vermutung, dass da die Herbstbehandlungen eine Rolle gespielt haben. Bei Kollegen, von denen ich weiß, dass nicht behandelt wurde, sieht's um Längen besser aus. Umgekehrt scheint bei solchen die behandelt haben, genau wie bei mir, der Schaden viel viel größer zu sein.
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Re: erfrorene Wintersaaten---

Beitragvon NobbyNobbs » Sa Feb 18, 2012 17:45

NobbyNobbs hat geschrieben:
Mad hat geschrieben:Hier dasselbe. Es sieht alles scheiße aus, bis auf den Raps und den ein oder anderen Weizen, der in einer Niederung steht. Inwiefern die Gerste im Arsch ist, bleibt abzuwarten.

MFG



Hier auch, der Weizen ist so gelb als hätte man ihn totgespritzt. Bleibt abzuwarten was da noch kommt. Ansonsten sieht es ähnlich aus wie bei Crazy Horse. Gerste gelb, Triticale supergrün und Raps bis auf unbedeutende Blattverluste nicht geschädigt.
Ich habe die Vermutung, dass da die Herbstbehandlungen eine Rolle gespielt haben. Bei Kollegen, von denen ich weiß, dass nicht behandelt wurde, sieht's um Längen besser aus. Umgekehrt scheint bei Solchen, die behandelt haben, genau wie bei mir, der Schaden viel viel größer zu sein.
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Re: erfrorene Wintersaaten---

Beitragvon broitbeil » Sa Feb 18, 2012 18:28

Also mein Weizen sieht auch katastrophal aus.
Da ist alles braun. Die Wurzeln sind noch etwas knackig, aber der Rest ist Matsch.
Kommt da noch was ?
Wie kann man das einschätzen ?
Was bleibt außer Sommergerste und Mais ?
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Re: erfrorene Wintersaaten---

Beitragvon Guido85 » Sa Feb 18, 2012 18:55

Ich hab mir mal die Wintergerst genauer angesehen, die Blätter sind komplett gelb geworden, aber die Halmbasis ist noch grün. Ich denke es wird Zeit das der Boden richtig auftaut (bisher lediglich 5 bis max. 10 cm), damit die Schädigung nicht noch größer werden. Die anderen Kulturen werd ich morgen mal anfahren, aus der Ferne sieht der Weizen (Potenzial) zumindest mal bescheiden aus.

Gruß
Guido
Der Vorteil der Klugheit liegt darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.
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Re: erfrorene Wintersaaten---

Beitragvon Bauerntrampel » Sa Feb 18, 2012 19:33

Ich hab mir heut erstmal den Spaß gemacht ein wenig Weizen und Raps auszubuddeln, in Blumentopf gesetzt und jetzt in der Wärme mal beobachten was von wird...
Allgemein sieht der Raps tatsächlich noch am besten aus, bei Weizen steht der am 12. 11. gedrillte mit Abstand am besten da, aonsonsten hatt alles einen recht unschönen Einheitsbraunton...
voro hat geschrieben:Die Ochsen solltet ihr nicht melken!
Schmeckt nicht!

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