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erfrorene Wintersaaten---

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: erfrorene Wintersaaten---

Beitragvon Nrgbauer » So Feb 19, 2012 0:58

Winterweizen sieh zum Teil ganz schlecht aus !!! Bei mir Sorte Alixan hat die letzten 4 Tage grad seine Farbe gewechselt, von schwarz grau grün zu komplett gelb. Jetzt meine Frage , alles was im Boden - ist noch grün und saftig der rest oberhalb ist gelb und wird matschig.

Kommt da noch was oder gleich gedanken machen um Gerste oder Sommerweizen ?

Finde nirgends was richtiges bzw Infos oder Bilder zur Auswinterung von Winterweizen

:prost:
Was nicht tötet, härtet ab !!!
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Re: erfrorene Wintersaaten---

Beitragvon Neo-LW » So Feb 19, 2012 1:40

Moin,

unser WW sieht einwenig traurig aus.

Da ich nicht weiß, was draus werden kann, habe ich 2 Proben genommen,
und ins Küchenfenster gestellt.

Was meinen die Spezialisten ?

Oli
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Re: erfrorene Wintersaaten---

Beitragvon Crazy Horse » So Feb 19, 2012 10:59

NobbyNobbs hat geschrieben:
Mad hat geschrieben:Hier dasselbe. Es sieht alles scheiße aus, bis auf den Raps und den ein oder anderen Weizen, der in einer Niederung steht. Inwiefern die Gerste im Arsch ist, bleibt abzuwarten.

MFG



Hier auch, der Weizen ist so gelb als hätte man ihn totgespritzt. Bleibt abzuwarten was da noch kommt. Ansonsten sieht es ähnlich aus wie bei Crazy Horse. Gerste gelb, Triticale supergrün und Raps bis auf unbedeutende Blattverluste nicht geschädigt.
Ich habe die Vermutung, dass da die Herbstbehandlungen eine Rolle gespielt haben. Bei Kollegen, von denen ich weiß, dass nicht behandelt wurde, sieht's um Längen besser aus. Umgekehrt scheint bei solchen die behandelt haben, genau wie bei mir, der Schaden viel viel größer zu sein.



Ich hab das Gefühl, dass der Schnee dem Weizen nach dieser langen Kahlfrostperiode gar nicht gut getan hat. Diese starken Verbräunungen der Blattspitzen waren zuvor nicht zu sehen.
Ich glaub allerdings nicht, dass die Anfang/Mitte Oktober eingesetzten Bodenherbizide ursächlich für die hohen Auswinterungsschäden sind. Dafür war einfach noch viel zu lange Vegetation bis weit in den Januar hinein und die Bestände sind alle wieder durchgegrünt. Die Auswinterungsschäden sind stark kultur- und sortenabhängig.
Ich hab beim Weizen vier Sorten angebaut, von denen zwei eine mangelhafte Winterhärte aufweisen. Da ist zum einen der JB Asano, von dem ich noch 2,5 Zentner aus 2010 übrig hatte, und zum anderen der Sophytra, den ich als Stoppelweizen stehen hab. Der Kredo (ist als klassischer Kurzstrohweizen mit englischer Genetik jetzt auch kein Maßstab für Winterfestigkeit), der auf dem selben Feld wie der JB Asano steht und die gleiche Herbizidbehandlung erfahren hat, hat sowohl die 7-wöchige Trockenperiode im Herbst als auch diese harten Kahlfröste deutlich besser überstanden.
Der Tobak steht zwar auch nicht allzu prickelnd da mit seinen verbräunten Blattspitzen, hat aber überlebt. Vielleicht sollte man zukünftig doch auf winterharte Sorten wie Julius umsteigen. So einen Winter mit solchen Auswinterungsschäden hab ich bislang nicht erlebt.
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Re: erfrorene Wintersaaten---

Beitragvon Müllerchen » So Feb 19, 2012 14:40

Hallo!
habe gerade auch ein Runde gedreht.Sieht alles richtig scheiße aus....ob das was wird??? Der erst gesäte Weizen ist richtig erbärmlich,der letzte Rübenweizen kommt zwar langsam in die Gänge aber ist wenigstens schön Grün,obwohl der Tobak sieht viel schlechter wie Winnitou aus!!Und ich Trottel verkaufe auh noch letzte Woche ein Drittel der Ernte.....ne ne ne.....
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Re: erfrorene Wintersaaten---

Beitragvon nitroklaus » So Feb 19, 2012 15:09

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Das hier ist meine Wintergerste. Denke und hoffe die wird wieder.
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Re: erfrorene Wintersaaten---

Beitragvon Bison » So Feb 19, 2012 17:16

war grad draußen am kontollgang. wir hatten ca. 5cm schneedecke bei den starken frösten. der weizen sieht eigentlich ganz gut aus, nur die spitzen vom ww sind ein wenig verbräunt. denke aber das hat keine gravierenden auswirkungen. bin mal aufm raps gespannt, der is recht lang in den winter gegangen, hoffe der hat den frost auch gut weggesteckt. wird zeit das die vegetation bald wieder beginnt und der dünger wieder fliegen kann. eine ordentliche 1. gabe und dann werden die blätter wieder grün :wink:
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Re: erfrorene Wintersaaten---

Beitragvon forenkobold » So Feb 19, 2012 18:00

Nitroklaus... keine Sorge. Ich wär glücklich, solche Gerste zu haben. Das sind 50% intakte Blattmasse. Hier bei mir sind 100% gelb. Die muß zuerst wieder austreiben.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: erfrorene Wintersaaten---

Beitragvon Keekstarhimself » So Feb 19, 2012 20:48

Bei uns hier in OWL ist es ähnlich.. Haben heute mal Gebietsübergreifende-kontrollfahrt gemacht. Leider is die Gesamte Gerste gelb und am Boden. Da wo es Windgeschützt war, am Waldrand, oder in senken da ist noch etwas grün. Der rest ist gelb. Kein bischen grün mehr dran. Naja mal abwarten.. Wenn nicht haben wir einiges an Geld in den Wind geschossen. 1 Spritzgang war ja auch schon. Raps sieht gut aus...
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Re: erfrorene Wintersaaten---

Beitragvon Hürli -Power » So Feb 19, 2012 21:52

Meine Triticale sieht sehr gut aus .... im Herbst eine Herbizidbehandlung durchgeführt ... Anfang Februar bei beginnenden Frost die Gülledüngung durchgeführt .... da gibt es gar nichts zu meckern ... tiefgrün ...
Die Gerste vom Nachbarn ist gelb ... da kann er auch ein Kreuz drauf stellen .....
Allen ist Denken gegeben ..... aber leider nicht allen möglich .....
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Re: erfrorene Wintersaaten---

Beitragvon Guido85 » Mo Feb 20, 2012 18:45

Ich war mittlerweile bei allen Kulturen mal kontrollieren.
Die WG hat zwar sehr viel Blattmasse verloren, aber was grün geblieben ist hat sich heute schon wieder der Sonne entgegen gereckt und ich denke die kommt wieder.
Die Ti hat kaum einen Schaden, die steht ziemlich grün dar (bisschen braun geflimmst, aber nicht weltbewegend) und will endlich loslegen mit Wachstum.
Der Weizen ist teilweise schön grün und dort wo der Ostwind richtig drüber gerollt ist komplett braun, um den mach ich mir die meisten Sorgen. Im Laufe der Woche soll es bis zu 10°C geben, dann werden wir wohl sehen ob im Weizen noch Leben steckt.

Wenn viele umbrechen, wird bestimmt das Saatgut für die Sommerkulturen knapp und teuer, es scheint momentan als gäbe es wieder viel Bewegung in den Agrarmärkten dieses Jahr.
Bis wann ist es denn sinnvoll einen Sommerweizen zu säen? Wir haben hier überhaupt keine Erfahrungen mit dem Zeugs.

Gruß
Guido
Der Vorteil der Klugheit liegt darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.
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Re: erfrorene Wintersaaten---

Beitragvon automatix » Mo Feb 20, 2012 19:18

Sobald es irgendwie geht gehört der raus. Je früher um so besser, wenns mal April wird ist nicht mehr viel los mit dem Sommerweizen.
und schau dir um Saatgut, letztes Jahr wars schon sehr wenig im Frühjahr (ich hab letztes Jahr im Frühjahr 6 Tonnen zum Landhandel gefahren, damit der noch Saatgut draus macht...)
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Re: erfrorene Wintersaaten---

Beitragvon JensMeyer90 » Di Feb 21, 2012 6:52

Moin,

unser Weizen sieht genau so schieße aus wie der von Neo-LW!
Wenn man sich aber die Wurzel anguckt, dann kann man neben den alten braunen Wurzen einen kleinen hellen Neuaustrieb sehen!!!
Dies bezüglich denke ich das der Weizen zwar richtig Scheiße aussieht aber mit den warmen Tagen wieder neu auswächst.
Ich habe auf jeden Fall auch 2 Proben eingetopft und auf die Fensterbank gestellt in 7-10 Tagen wird man mehr wissen.

Unser Roggen hat das ganze unbeschadet überstanden.

Gruß Jens
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Re: erfrorene Wintersaaten---

Beitragvon Caramba » Di Feb 21, 2012 20:19

Vor allem dar früha Wäs is fix und fertich bei uns.
Da hälft nur noch a Gebät.

Vor allem der früh gesäte Weizen ist fix und fertig bei uns.
Da hilft nur noch ein Gebet.
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Re: erfrorene Wintersaaten---

Beitragvon Neo-LW » Di Feb 21, 2012 21:42

Hallo,

nach drei Tagen der erste Zwischenbericht.

Beide Pflanzen leben.

Das innere Blattwerk hat sich ein weinig begrünt (erholt).
Die äußeren Teile der Blätter sind unwiderruflich abgestorben.

Nun halte ich ein Austreiben für wahrscheinlich.

Bleibt die Gretchenfrage nach dem Ertrag.

Oli
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Re: erfrorene Wintersaaten---

Beitragvon automatix » Di Feb 21, 2012 22:26

mußt halt überlegen, was du bisher aufs ha schon an Kosten hattest und was du an Alternativen hast - ich mein, bis man wirklich an Bodenbearbeitung und Neusaat denken kann wirds ja noch ein paar Wochen dauern, dann siehst ja, wie sehr sich das erholt hat oder eben nicht.
Abwarten und planen für den Fall, daß man umbricht, das ist die Devise.
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