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Erosionskataster

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Erosionskataster

Beitragvon automatix » Fr Feb 12, 2010 22:40

GtFahrer hat geschrieben:Aber dieses Erosionskataster ist für die meisten Betriebe besser als sie alte 40% Begrünungs-Regelung über den Winter. Ausserdem wenn einer wirklich einen schluffigen acker der am Hang ist bewirtschaftet wird er Froh sein wenn der Acker begrünt ist und ein Starkregen kommt und ihm den ganzen Humus wegschiebt den er Jahrelang produziert und erhalten hat!


mei, dann bauens halt Kartoffeln an heutzutage, fahren da ein oder gar zweimal mit der Dammfräse drüber und nach den ersten stärkeren Regen merkt man sogar gefälle, die man gar nicht sieht. Nimmt man den Erosionsschutz ernst, dann gehört die Dammfräse eigentlich auf allen Flächen mit selbst geringer Neigung verboten.
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Re: Erosionskataster

Beitragvon Stoapfälzer » Sa Feb 13, 2010 11:06

Das mit der 40% Begrünungsregel hab ich auch erst diesem Schreiben entnommen von sowas hab ich vorher noch nie gehört aber auch egal da währen wir so auch drüber mit unseren Winterfrüchten wobei ich mich da schon frage wie die Bauern im Donaudelta des machen die ja schon seit über 30 Jahren nicht´s anderes als Mais bauen :?: :?:
Und zu dem Meckerern schon mal überlegt das das Eu Recht/Gesetz ist? Da hat die BRD nur ein kleinens Mitspracherecht und ein "Bayern" darf froh sein wenn es da überhaupt bekannt ist und der DBV -->wer is´n des :?: Glaub´st das den im Brüssel einer kennt?

Frostgarre ist bei uns auch wichtig da sonst bei Mais mit Ertragsverslusten von bis zu 50% zu rechnen ist bei uns wenns Jahr nicht passt, -also sind da schon die Spezialisten gefragt.
Und wenn ich höre welchen Aufwand da manche betreiben mit ihrer Mulchsaat :shock: da ist das Geld was sie bekommen ja gleich wieder verblasen.
Ich mach des in der Regel so: Getreideernte -evtl flachen Stoppelsturz mit Gülle drauf (Zwischenfrucht schon mit bei) und noch mal mit der Egge flach drüber -dann im Okt/Nov Pflug - und im Frühjahr dann wenn Mais komt noch mal Gülle und mit der Kombi eineben und Mais reindrücken und fertig.
Leuts sparen ist angesagt Diesel ist teuer genau so wie Maschinen und Verschleißteile und nach jedem Arbeitsgang muss man bei uns Steine absammeln da spart man sich dann so manchen Arbeitsgang.
Letztes Jahr kam bei mir zB nach der Ernte erst mal nicht´s und zur Aussaat bzw Winterfurche dann erst der Pflug -ich hatte einfach keine Zeit und Lust :wink:
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

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Re: Erosionskataster

Beitragvon HL1937 » Sa Feb 13, 2010 12:38

@automatix: vom Bayerischen Schlafwagenverein hört und sieht man sehr selten etwas. Die schicken nur ihre Selbstbelobigungsschreiben raus und hoffen, daß nicht so viele austreten.

Zum Thema: ich hab 5 CC1 Meldungen aufm Papier, aber da wo die stärkste Hangneigung ist, der ist nicht drauf. Nur die flacheren.
Wie wird das eigentlich gemessen?
Kann man da Widerspruch einlegen bei den flachen Feldern?
Früher war alles besser.
Gott schütze unsere Fluren, vor Merkel, den Grünen und anderen Kulturen.

Es wünsch mir einer was er will, es geb´ihm Gott zehnmal soviel.
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Re: Erosionskataster

Beitragvon Stoapfälzer » Sa Feb 13, 2010 13:14

Die Felder mit den stärksten Hangneigungen sind bei mir auch nicht betroffen, ließ mal den beipackzettel genau durch da ist genau beschrieben.
Der gesamte Schlag wird in ein 5x5m Raster eingeteilt und jedes Raster einzeln bewertet diese werden dann der stärke nach in Reihe gestellt und genau der Mittlerste in der Reihe entscheidet wie der gesammte Schag eingestuft wird. So hab ich´s zumind verstanden.
Ich finds aber dennoch nicht richtig, wenn ich da an meinen 0,51ha Schalg denk und dann zB an Ostflächen von über 100ha wo evtl 20ha starkes Gefälle aufweisen und der Rest nicht, und dadurch der ganze Schlag "unbedenklich" ist es aber Abschwemmungen ohne Ende geben kann zB in den Maisreihen.
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Re: Erosionskataster

Beitragvon Haners » Sa Feb 13, 2010 16:00

Servus,
bei uns sind jetzt auch 2 Flächen in CC 2 erfasst.
Wie handhabt ihr es mit der Mulchsaat -> Arbeitswirtschaft?

Das Problem was bei und da auftritt ist wenn ich meine Felder flach grubber mit circa 6-7 cm Tiefe nehm ich doch das Wasser weg oder nicht?
Wir hatten vor 2-3 Jahren mal das Problem das auf Teilflächen einiger Äcker nicht bearbeitbar mit Kreiselegge waren (zu grobschollig) dann mit dem Grubber auf Saathorizont gearbeitet.
An den Stellen wo mit dem Grubber gearbeitet wurde ging kein - schlecht Mais auf!
:?:
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Re: Erosionskataster

Beitragvon Cairon » Sa Feb 13, 2010 16:21

Wir habe bisher den Brief noch nicht bekommen, war aber vor kurzen auf einer Veranstaltung wo dass Thema behandelt wurde. Bei uns wird es eher um Winderosion gehen und im Stader Raum werden teilweise bis zu 25% der Flächen betroffen sein und gerade die Auflagen für den Kartoffelbau sind da wirklich haarsträubend.
Bin mal gespannt welche meine Flächen die jetzt als Wind-gefährdet ausweisen. Wir haben aber eigentlich schon immer ca. 90% unserer Flächen unter Getreide oder Gründüngung durch den Winter gebracht. Aber Höchstgrenzen für die Länge von Kartoffelreihen, dass Anlegen von Getreidestreifen im Kartoffelacker, ich muss mal sehen wie die bei uns die Hauptwindrichtung genau definiert haben.
Ich kann mich eigentlich nicht daran erinnern, dass es hier in den letzten Jahren wirklich größer Erosionsschäden gab, da hat sich doch wieder irgendeiner was am grünen Tisch ausgedacht und wird dürfen es ausbaden, ein bürokratische Monster ohne Sinn und Verstand.
Der Bauernverband hat da wirklich komplett geschlafen, sie haben ihre Mitglieder ja nicht mal wirklich informiert.
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Re: Erosionskataster

Beitragvon CarpeDiem » Sa Feb 13, 2010 17:10

Für solchen Schmunzius haben die keine Kapazitäten mehr. Die Funktionäre waren doch ausschliesslich mit dem BDM beschäftigt. Hast du das nicht bemerkt?? Wenn man in einer Versammlung, hinter vorgehaltener Hand sagte, man habe gehört es kämen vlt. BDM-Leute, da ging denen doch der A... auf Grundeis!! Wobei der Schreck denen immer noch in den Gliedern zu sitzen scheint.
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Re: Erosionskataster

Beitragvon Caramba » Sa Feb 13, 2010 22:14

Wieder was zur Beschäftigung der Bürokraten.
Ich hab mir damit heut den Ar... abgeputzt.

Scheiß drauf.
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Re: Erosionskataster

Beitragvon Markus1988 » So Feb 14, 2010 12:20

Hallo

Ich habe meinen Auszug auch schon erhalten und ich muss sagen an dem Auszug stimmt praktisch gar nichts...
Bei mir sind 3 Flächen betroffen die nur stückweis ein wenig hängig sind.
Bei einem sind es etwa 100m²

Nur bei einer Fläche mit 1,3ha die wirklich übel hängig ist und die Bearbeitung mit großem Risiko verbunden ist
habe ich nichts bekommen.
Die Fläche sei wohl nicht betroffen... o_O

Aber ok.
Ich werde dazu auch nichts sagen.
Den schlafende Hunde sollte man nicht wecken! ;)
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Re: Erosionskataster

Beitragvon automatix » So Feb 14, 2010 13:07

Bei mir passen die Flächen schon - ich hätte eigentlich noch zwei Felder mehr drin erwartet, aber gut, wenns nicht drin sind machts auch nicht.
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Re: Erosionskataster

Beitragvon aldersbach » Mo Feb 15, 2010 11:18

Ich hab mittlerweile auch meinen Bescheid bekommen und hab ein kleines Problem:
Mir wurde für einen Schlag (10 ha) CC2 zugeteilt. 6 ha davon sind wirklich CC2. Die anderen 4 ha sind aber maximal CC 1. Ist es sinnvoll den Schlag offiziell zu teilen und zu versuchen die 4 ha aus CC2 raus zu bekommen? Von der Bewirtschaftung her hab ich kein Problem mit CC2 - ich hab halt ein bißchen Bedenken dass in ferner Zukunft noch weitere Einschränkungen für CC2 kommen und die Fläche dadurch mal wertgemindert wird.
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Re: Erosionskataster

Beitragvon Holgi1982 » Mo Feb 15, 2010 13:02

Ich hab auch noch nix bekommen, aber ich erwarte auch keine Einschränkungen, alles Topfeben und Winderosion hab ich hier noch nie Beobachtet, aber mal sehen was kommt.
Mfg Holgi
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und bedeutet "zu faul zum Jagen"
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Re: Erosionskataster

Beitragvon Crazy Horse » Mo Feb 15, 2010 13:11

Stoapfälzer hat geschrieben:
Frostgare ist bei uns auch wichtig da sonst bei Mais mit Ertragsverslusten von bis zu 50% zu rechnen ist bei uns wenns Jahr nicht passt, -also sind da schon die Spezialisten gefragt.
Und wenn ich höre welchen Aufwand da manche betreiben mit ihrer Mulchsaat :shock: da ist das Geld was sie bekommen ja gleich wieder verblasen.
Ich mach des in der Regel so: Getreideernte -evtl flachen Stoppelsturz mit Gülle drauf (Zwischenfrucht schon mit bei) und noch mal mit der Egge flach drüber -dann im Okt/Nov Pflug - und im Frühjahr dann wenn Mais komt noch mal Gülle und mit der Kombi eineben und Mais reindrücken und fertig.
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Du holst doch mit dem Pflug nur unnötig Steine hoch. Wenn es dann mit der Schneeschmelze noch ordentlich Lößlehm und Humus wegschwemmt, liegen die blanken bleichen Steine oben und zeugen nur von der Dummheit des Bauern.

Bei einem langen Winter wie diesem ist es am besten, wenn Du in Deinem zukünftigen Maisacker eine winterharte Zwischenfrucht eingesät hast (z.B. Winterfutterraps oder Winterrübsen). Die ist gut verwurzelt und hält den Boden fest und speichert auch den flüchtigen Stickstoff aus der Gülle. Wenn Du schon im Okt/Nov Deine Winterfurche machst, kannst Du gleich mal 30-40N abschreiben. Das ist bares Geld, das verloren geht. Wenn du ne winterharte Zwischenfrucht stehen hast, kannst Du im Frühjahr sehr viel früher ein zweites Mal mit Gülle rein (normalerweise schon Ende Februar) und der Raps/die Rübsen können diese noch mal richtig gut ausnutzen, bevor Du das Ganze Anfang/Mitte April unterpflügst (am Besten hängst Du noch den Mulcher in die Fronthydraulik).
Ich kann Dir versprechen, dass sich der Acker durch die intensive Durchwurzelung wunderbar baut und der Mais zügig aufläuft und gut gedeiht.
Der Arbeitsaufwand ist in etwa identisch, aber dem Mais stehen deutlich mehr Nährstoffe zur Verfügung. Das merkst Du spätestens im Juli, wenn der Mais den höchsten Massenzuwachs hat.

Wenn ich Brausgerste oder Durumweizen anbaue, brauche ich natürlich eine Zwischenfrucht, die sicher abfriert. Hier sind Senf und Ölrettich die Zwischenfrüchte der Wahl. Den Acker spritz ich vor der Saat mit nem Billigglyphosat ab, bring meinen Volldünger aus und geh dann gleich mit Kreiselgrubber und Sämaschine rein, sobald der Boden oberflächlich etwas abgetrocknet ist. So kann ich vergleichsweise früh säen und hinterlasse dabei keine Fahrspuren.
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Re: Erosionskataster

Beitragvon Stoapfälzer » Di Feb 16, 2010 12:37

Ich weiß jetzt nicht wo du herkommst aber so pauschal kannst du verschiedene Höhenlagen, Niederschlagsregionen und und und, mit unterschiedlichsten Bodentypen nicht über ein und den selben Kamm kehren.
Wir sind zum B. schon froh wenn man gegen Ende Feb ein wenig Gülle auf Wiesen fahren kann und evtl dem Raps die Startgaben geben kann amsonsten ist da bei uns noch tiefster Winter.
Wer im Herbst bei schlechtem Wetter sein Maisstroh einpflügt hohlt es in der Regel im nächsten Herbst kaum verrottet wieder hervor.
Winterharte Zwischenfrüchte gibt´s in unserer Gegend überhaupt nicht und die die es doch mal gewagt haben hatten im Frühjahr ihre Sorgen damit. -Abspritzen gegen mitte bis ende April da vorher die Vegetation nicht ausreicht -verlängerte Wartezeiten bis das Mittel die großen Wurzel (Rübsen) durchdrungen hat und dann evtl mitte Mai Maissaat auf nem im ungüstigsten Fall knochenharten und -trocken Boden. :?
Wie gesagt was in einer Region gut ist kann in einer anderen genau das falsche sein genau wie jedes Jahr anders ist, aber im nachhinein ist man ja immer schlauer.
Wassererosin haben wir höchstens wenns direkt nach der Maissaat bei sehr feinem Feld ein stark Regen kommt ansonsten ist das eh kein Thema bei uns.
Das mit der Stickstoffspeicherung da geb ich dir vollkommen recht funzt aber bei uns am besten wenn man mitte Feb das ganze Pflügen oder tief Grubbern könnte damit es noch mal durchgefriert.
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