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Erosionskataster

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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33 Beiträge • Seite 3 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Erosionskataster

Beitragvon automatix » Di Feb 16, 2010 16:14

Stoapfälzer hat geschrieben:Ich weiß jetzt nicht wo du herkommst aber so pauschal kannst du verschiedene Höhenlagen, Niederschlagsregionen und und und, mit unterschiedlichsten Bodentypen nicht über ein und den selben Kamm kehren.
Wir sind zum B. schon froh wenn man gegen Ende Feb ein wenig Gülle auf Wiesen fahren kann und evtl dem Raps die Startgaben geben kann amsonsten ist da bei uns noch tiefster Winter.
Wer im Herbst bei schlechtem Wetter sein Maisstroh einpflügt hohlt es in der Regel im nächsten Herbst kaum verrottet wieder hervor.
Winterharte Zwischenfrüchte gibt´s in unserer Gegend überhaupt nicht und die die es doch mal gewagt haben hatten im Frühjahr ihre Sorgen damit. -Abspritzen gegen mitte bis ende April da vorher die Vegetation nicht ausreicht -verlängerte Wartezeiten bis das Mittel die großen Wurzel (Rübsen) durchdrungen hat und dann evtl mitte Mai Maissaat auf nem im ungüstigsten Fall knochenharten und -trocken Boden. :?
Wie gesagt was in einer Region gut ist kann in einer anderen genau das falsche sein genau wie jedes Jahr anders ist, aber im nachhinein ist man ja immer schlauer.
Wassererosin haben wir höchstens wenns direkt nach der Maissaat bei sehr feinem Feld ein stark Regen kommt ansonsten ist das eh kein Thema bei uns.
Das mit der Stickstoffspeicherung da geb ich dir vollkommen recht funzt aber bei uns am besten wenn man mitte Feb das ganze Pflügen oder tief Grubbern könnte damit es noch mal durchgefriert.


ihr müßt halt dann einfach auch standortgeeignete Früchte anbauen .....
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Re: Erosionskataster

Beitragvon Crazy Horse » Do Feb 18, 2010 11:46

Stoapfälzer hat geschrieben:Ich weiß jetzt nicht wo du herkommst aber so pauschal kannst du verschiedene Höhenlagen, Niederschlagsregionen und und und, mit unterschiedlichsten Bodentypen nicht über ein und den selben Kamm kehren.
Ich komm aus dem Hohenlohischen, 280-360 NN (meine Äcker), viele Hanglagen, wechselnde, oft recht steinige Böden, toniger Lehm, Bodenzahlen zwischen 40-70, 650-700 mm Jahresniederschlag

Wir sind zum B. schon froh wenn man gegen Ende Feb ein wenig Gülle auf Wiesen fahren kann und evtl dem Raps die Startgaben geben kann ansonsten ist da bei uns noch tiefster Winter.
Ich hab ja nicht umsonst von Ende Februar gesprochen. Vorher geht bei uns auch nichts. Dieses Jahr wird sich der Vegetationsbeginn wohl 2 Wochen nach hinten verschieben. Wir haben hier aktuell auch noch eine geschlossene Schneedecke. Tatsache ist aber, dass ein gut durchwurzelter Bestand im Frühjahr eher befahrbar und auch tragfähiger ist als einer, wo die blanke Erde oben liegt.

Wer im Herbst bei schlechtem Wetter sein Maisstroh einpflügt holt es in der Regel im nächsten Herbst kaum verrottet wieder hervor.
Deswegen soll man die dicken, harten Maisstängel zuvor auch abschlegeln, weil die sonst nur schwer verrotten. Nach Silomais muss man aber auch nicht zwingend pflügen. Ich würd den Acker 1-2 mal gut durchgrubbern, Gülle drauf und dann auch gleich einsäen - nach Möglichkeit noch im September mit ner fusariumtoleranten Sorte (Toras, Impression, Pamier, Akteur etc.). So verrottet das Maisstroh sicher sehr schnell.

Winterharte Zwischenfrüchte gibt´s in unserer Gegend überhaupt nicht und die die es doch mal gewagt haben hatten im Frühjahr ihre Sorgen damit. -Abspritzen gegen mitte bis ende April da vorher die Vegetation nicht ausreicht -verlängerte Wartezeiten bis das Mittel die großen Wurzel (Rübsen) durchdrungen hat und dann evtl mitte Mai Maissaat auf nem im ungüstigsten Fall knochenharten und -trocken Boden. :?
Ich hab doch nichts von Anspritzen gesagt. Wenn Du nen guten Erosionsschutz und möglichst viel Humus für den Mais willst, dann spritzt Du doch die Zwischenfrucht, die Du zuvor mit Gülle noch angedüngt hast, nicht ab! Solange der blattreiche Raps/Rübsen noch nicht hochgeschossen ist, musst Du das Ganze noch nicht mal groß abmulchen. Du nimmst einfach Anf./Mitte April den Pflug, pflügst das Zeug unter, lässt es 1-2 Tage abtrocknen und fährst dann mit der Kreiselegge drüber. Dann kannst Du theoretisch am anderen Tag schon Deinen Mais legen (und nicht erst Mitte Mai). Ich würde dann allerdings auf Bodenherbizide verzichten und blattaktive Herbizide einsetzen.

Wie gesagt was in einer Region gut ist kann in einer anderen genau das falsche sein genau wie jedes Jahr anders ist, aber im nachhinein ist man ja immer schlauer.
Wassererosion haben wir höchstens wenns direkt nach der Maissaat bei sehr feinem Feld ein starker Regen kommt ansonsten ist das eh kein Thema bei uns.
In einem gut durchwurzelten Boden ist Erosion auch bei einem starken Regen nach der Saat kein Thema.
Wenn Erosion nicht das große Thema bei Euch ist und Du möglichst früh Deinen Mais legen willst, würde ich einfach Senf oder Ölrettich (eignet sich besser für schwere Böden) als Zwischenfrucht vor Mais anbauen. (Senf zerbröselt besser, Ölrettich rettet Dir mehr Stickstoff übern Winter). Die frieren relativ sicher ab. Da kannst Du dann auf den Pflug verzichten und einfach den Flügelschargrubber mit der großen Ringwalze nehmen und für die Mulchsaat noch ein paar Kröten einsacken (so mach ich's zumindest)


Das mit der Stickstoffspeicherung da geb ich dir vollkommen recht funzt aber bei uns am besten wenn man mitte Feb das ganze Pflügen oder tief Grubbern könnte damit es noch mal durchgefriert.
Du hast das mit der Winterbegrünung offensichtlich nicht richtig verstanden! Die abgestorbenen Stängel brauchst Du doch nicht Mitte Februar noch mal tief unterpflügen. Da kannst Du genauso gut Dein Geld aus dem Fenster schmeißen und hast dabei noch Zeit gespart. Sieh einfach zu, dass Du einen üppigen, gut durchwurzelten Senf- oder Rettichbestand hast, der sorgt dann schon für die nötige Gare. Den lässt Du dann solange stehen, bis sich der Boden ausreichend erwärmt und abgetrocknet hat (frühestens Anf./Mitte April) und dann gehst Du mit dem Flügelschargrubber flach rein (bis max. 20cm), um bloß keinen nassen, schweren Boden hochzuholen. Das ist quasi schon Teil der Saatbettbereitung. Wenn Du früher reinfährst, verdichtest Du nur unnötig den Boden

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Re: Erosionskataster

Beitragvon Meini » Fr Feb 19, 2010 8:20

Na klasse nun hab ich den Mist auch bekommen schön auf CD -Elan und die Daten sind mehr als nur fehlerhaft.
Spaltendreher,Schläge fehlen, Einstufungen sind mehr als fraglich, einige nicht gefährdetet Flächen sind eingestuft, hochgradig gefährdete Flächen sind nicht auf geführt. Wie kann das sein und was ist da zu machen?
Pessimisten suchen nach Gründe, Optimisten finden Wege.
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