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Erosionskataster

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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33 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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Erosionskataster

Beitragvon automatix » Fr Feb 12, 2010 13:52

Hallo,

habe heute meinen Auszug bekommen, wer noch? Wie stark seid ihr Betroffen? CC Wasser 1 oder 2? (oder hat sogar wer CC Wind?
bei mir sind knapp 30% der Fläche mit CC Wasser 1 betroffen.
haben die bisherigen Auflagen Auswirkungen auf eure bewirtschaftungsweise?
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Re: Erosionskataster

Beitragvon Stoapfälzer » Fr Feb 12, 2010 14:28

Tja da ich auch ein Bayer bin hab ich ihn auch heut bekommen.
Bin mit 6,5% betroffen (2 Äcker) CC 1 Wasser
Beim ersten wars mir klar gleichmäßige Hanglage zu einer Seite wird aber schon seit eh und je quer zum Hang bewirtschaftet somit tuts mir nix.
Aber die 2te Fläche 0,51ha groß :oops: und wo soll da die Hangneigung sein :?: :?:. Naja also wenn man da ne Neigung erkennen kann dann wird er auch quer bewirtschaftet aber ich glaub da muss ich noch mal nachhacken bzw nachmessen :lol:
Also kurz gesagt für mich ändert sch nix :!: Und wenn wirklich kann man ja vor Mais mal ein paar Körner Senf im Herbst drüber streuen dem Boden schadets ja nicht :prost:
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

Zitat Karl Valentin
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Re: Erosionskataster

Beitragvon Mad » Fr Feb 12, 2010 14:40

Ich hab noch nichts bekommen. Aber ich habe letzte Woche mal per HIAP-Viewer nachgesehen. Da sind die Flurstücke ja schön markiert.

Allerdings ist dort das Kartenmaterial noch nicht vollständig.

Unsere gesamte Gemarkung ist als WRRL GW I/II (Grundwasser) deklariert (leider kann man da nicht zwischen I und II unterscheiden).

2 meiner Schläge sind als WRRL OW I/II (Oberflächengewässer) deklariert (auch hier liefert der HIAP-Viewer keine unterscheidung der Klassen).

Knapp 50% meiner Schläge sind als Erosion Priorität II deklariert. In der ganzen Gemarkung gibt es evtl. 2 Schläge die unter I laufen.

Was es bezüglich des Grundwassers für Auflagen hinsichtlich der Düngung geben wird, bin ich mal gespannt (Nitrat).

Was WRRL OW und Erosion I/II betrifft, bin ich eigentlich soweit gerüstet. Ich mache sowieso nur noch Mulchsaat.


MFG
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Erosionskataster

Beitragvon Brock » Fr Feb 12, 2010 15:50

hab das heute auch bekommen ein 3,5 Hektar großer Acker ist CC Wasser 1. Aber ich kann mich nicht anfreunden mit dem erst nach 15. 2 fürd Frühjahrsaat zu pflügen, bei mir ist es sehr wichtig das der Acker übern Winter ausfrieren kann, sonst bring ichs zum Mais an manchen Stellen kaum noch fein. Naja, ich denke ich werde wie gehabt im Herbst plfügen und wie schon geschrieben Senf oder so drüberstreuen.
Niemand hat mich gefragt ob ich Leben will, jetzt braucht mir auch keiner vorschreiben wie ich es tun soll!
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Re: Erosionskataster

Beitragvon automatix » Fr Feb 12, 2010 16:11

frankenvieh hat geschrieben:
automatix hat geschrieben:Hallo,

habe heute meinen Auszug bekommen, wer noch? Wie stark seid ihr Betroffen? CC Wasser 1 oder 2? (oder hat sogar wer CC Wind?
bei mir sind knapp 30% der Fläche mit CC Wasser 1 betroffen.
haben die bisherigen Auflagen Auswirkungen auf eure bewirtschaftungsweise?


Sorry, bedanke dich bei der Partei, die Du gewählt hast, gerne wählen würdest oder empfiehlst zu wählen !° :(


klar, die Grünen sind schuld, obwohl schon seit 5 Jahren nicht mehr an der Macht (wo war denn der hochgelobte Bauernverband, wenn das so schlimm ist und hat das nicht verhindert?)
Ich muß deswegen nichts ändern, mir tut das nicht weh und hätte jeder anständigen Erosionsschutz gemacht bisher, dann wäre das nicht gekommen....
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Re: Erosionskataster

Beitragvon fendterer » Fr Feb 12, 2010 17:01

Mich hat es auch getroffen. Ok Erosionsschutz sollte man schon im eigenen Interesse betreiben, leider (oder gottlob) hatte ich auf den 3 Schlägen noch keinen wirklichen Abtrag. Quer zum Hang geht nicht 2 zu schmal, der andere in beiden Seiten geneigt. Was für Möglichkeiten giebts jetzt für ZR und Mais, Kartoffel giebts Ausnahme. Mulchsaat, Direktsaat wohl weniger wegen Technik oder was ich in weiser Vorraussicht schon probiert habe: Nach Getreide nur Grubber also Strohmulch zu Mais, hat gut funktioniert. Nur hat jemand Erfahrung mit Zuckerrüben? Währ doch am einfachsten, Stoppelbearbeitung und im Herbst noch mal tiefer mit Grubber.
Über Erfahrungen und Tipps währ ich dankbar! vg
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Re: Erosionskataster

Beitragvon motorradbruder » Fr Feb 12, 2010 17:03

2/3 iss eins, 1/3 iss 2.
Mich kratzt das aber auch ned, hab 100% meiner Flächen über Winter bestellt, schon immer.
Tu`erst das Notwendige, dann das Mögliche, dann schaffst du auch das Unmögliche.
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Re: Erosionskataster

Beitragvon 309CA » Fr Feb 12, 2010 17:06

Habe noch nichts bekommen,ich müsste aber im grünen Bereich sein.Wurde das mit Satellit ausgemessen ??
Damals als wir unsere Produkte "Made in Germany"noch selber gekauft und exportiert haben war das Wirtschaftswachstum sehr gut
versauft und vervögelt euer Geld sonst tuns andere(Bänker) oder kauft was schönes eurer Frau(Freundin)
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Re: Erosionskataster

Beitragvon Bauerntrampel » Fr Feb 12, 2010 17:30

fendterer hat geschrieben: Nur hat jemand Erfahrung mit Zuckerrüben? Währ doch am einfachsten, Stoppelbearbeitung und im Herbst noch mal tiefer mit Grubber.
Über Erfahrungen und Tipps währ ich dankbar! vg


Bei uns werden die Rüben schon jahrelang in Mulch bestellt. Eben die normale Stoppelbearbeitung und dann im November wie schon gesagt nochmal schön tief durchhalten und dann nach Möglichkeit so, dass "Dämme" enstehen, die dann über Winter durchfrieren können, dann brauch ich auch keine Winterfurche mehr für die Frostgare. Dies Jahr gabs auf die Stoppeln Putenmist, den eingegrubbert und Senf gedrillt. Der wurde dann gehäckselt und anschließen nochmal gegrubbert. Im Frühjahr, wenn das denn dies Jahr überhaupt gibt :lol: , wird dann auch einmal tief aufgerissen und dann normal vorgearbeitet.
Hofffe ich konnte helfen.
Wir haben übrigens keine Erosionsgefährdung, obwohl hier im letzten Herbst bei einem starken Gewitter (55mm in 2h) so einiges ins Schwimmen geraten ist...
voro hat geschrieben:Die Ochsen solltet ihr nicht melken!
Schmeckt nicht!

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Re: Erosionskataster

Beitragvon fendterer » Fr Feb 12, 2010 18:22

Bauerntrampel hat geschrieben:
fendterer hat geschrieben: Nur hat jemand Erfahrung mit Zuckerrüben? Währ doch am einfachsten, Stoppelbearbeitung und im Herbst noch mal tiefer mit Grubber.
Über Erfahrungen und Tipps währ ich dankbar! vg


Bei uns werden die Rüben schon jahrelang in Mulch bestellt. Eben die normale Stoppelbearbeitung und dann im November wie schon gesagt nochmal schön tief durchhalten und dann nach Möglichkeit so, dass "Dämme" enstehen, die dann über Winter durchfrieren können, dann brauch ich auch keine Winterfurche mehr für die Frostgare. Dies Jahr gabs auf die Stoppeln Putenmist, den eingegrubbert und Senf gedrillt. Der wurde dann gehäckselt und anschließen nochmal gegrubbert. Im Frühjahr, wenn das denn dies Jahr überhaupt gibt :lol: , wird dann auch einmal tief aufgerissen und dann normal vorgearbeitet.
Hofffe ich konnte helfen.
Wir haben übrigens keine Erosionsgefährdung, obwohl hier im letzten Herbst bei einem starken Gewitter (55mm in 2h) so einiges ins Schwimmen geraten ist...


Hallo Trampel!

Wie entstehen "Dämme" Grubber ohne Nachläufer?
Hat`s schon einer mit Pflug im Früjahr probiert?
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Re: Erosionskataster

Beitragvon Meini » Fr Feb 12, 2010 18:28

Ich lese immer wieder quer bearbeiten, habe ich auch immer gemacht nun is mir vor ein paar Jahren zu beginn meiner Mulchsaat ein Acker abgegangen 9.5 ha (45mm in 20min) der 3 tage vorher gesäte Raps musste nicht neu gesät werden,aber die Siedlung darunter war geflutet. Zum Punkt seit dem muss ich die Fläche bergauf ,bergab bewirtschaften, was auch durch aus logisch ist weil dann das Wasser, wenn es denn noch kommt, auf der gesamten Breite kommt und sich nicht erst zu Flüssen sammelt ,die Fließgeschwindigkeit erhöht und punktuell abfließt. Ähnlich halt wie von Dächern in die Dachrinne.

Zum Thema Mulchsaat, kann ich nur empfehlen,wobei dort deutlich der zwang zu einer vernünftigen Fruchtfolge besteht, eben wieder die Bodenfruchtbarkeit mehr im Fokus,statt was wir versauen macht der Pflug schon wieder glatt oder auch nicht.
Pessimisten suchen nach Gründe, Optimisten finden Wege.
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Re: Erosionskataster

Beitragvon hans g » Fr Feb 12, 2010 18:43

fendterer hat geschrieben: Nur hat jemand Erfahrung mit Zuckerrüben? Währ doch am einfachsten, Stoppelbearbeitung und im Herbst noch mal tiefer mit Grubber.
Über Erfahrungen und Tipps währ ich dankbar! vg

nach WG oder WR wird flach mit der scheibengge gefahren,wenns grün ist, gülle drauf und gegrubbert,dann senf.
im frühjahr gülle drauf und flach mit der scheibenegge(einarbeitungspflicht),danach tief gegrubbert,einen tag abtrocknen lassen,dann kreiselegge und frontpacker.
drillen 6reihig,direkt an kreiselegge angebaut---keine spuren.
Zuletzt geändert von hans g am Sa Feb 13, 2010 11:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Erosionskataster

Beitragvon IHC 844 A » Fr Feb 12, 2010 20:21

Servus,

dieses Schreiben hab ich heut auch bekommen. Bei mir sind 2/3 der gesamten Fläche CC1 Gebiet :roll:
Da stellt sich für mich die Frage, wo da unsre Berufsvertreter aus dem BBV wieder waren?

Na ja, machen kann man drüber eh nichts, was solls machma das beste draus....
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Re: Erosionskataster

Beitragvon automatix » Fr Feb 12, 2010 20:35

IHC 844 A hat geschrieben:Servus,

dieses Schreiben hab ich heut auch bekommen. Bei mir sind 2/3 der gesamten Fläche CC1 Gebiet :roll:
Da stellt sich für mich die Frage, wo da unsre Berufsvertreter aus dem BBV wieder waren?

Na ja, machen kann man drüber eh nichts, was solls machma das beste draus....



naja, die sind nicht so schnell, hat man doch bei der Dieselrückvergütung gesehen. die warten immer, bis was eingeführt ist, um danach das zu tun, was sie am besten können: jammern, lamentieren und den grünen Weltuntergang beschwören....
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Re: Erosionskataster

Beitragvon GtFahrer » Fr Feb 12, 2010 21:56

Aber dieses Erosionskataster ist für die meisten Betriebe besser als sie alte 40% Begrünungs-Regelung über den Winter. Ausserdem wenn einer wirklich einen schluffigen acker der am Hang ist bewirtschaftet wird er Froh sein wenn der Acker begrünt ist und ein Starkregen kommt und ihm den ganzen Humus wegschiebt den er Jahrelang produziert und erhalten hat!
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