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Erster Startversuch nach 10 Jahren

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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39 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Beitragvon Schrauber » Mo Okt 08, 2007 18:30

Hallo,
was haste denn nun vor, 50 Std erst einmal durch ziehen oder was, ich würde es machen. Und wie gesagt keine Panik. Es könnte auch sein das ich in ca vier Wochen im Sauerland binn, das kommt immer ganz kurzfristig, wenn das passt komme ich mal eben kurz vorbei, wenn du damit einverstanden bist.

Gruß Schrauber
MfG
Schrauber

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Beitragvon Fendtman » Di Okt 09, 2007 7:20

Hi,

es handelt sich sicherlich wohl nicht um Diesel sondern um Öl.

Die Luftgekühlten Motoren neigen dazu das sich die Nuten der Kolben in welchen die Kolbenringe sitzen nach vielen Betr. Std. etwas ausweisten.

Das hat etwa den effekt einer Luftpumpe - es gelangt somit Überdruck in das Kurbelgehäuse welcher durch die Motorentlüftung entweicht und Öl mit ausbläst.

Auch verschleiß usw. ... Kompression entweicht ins Kurbelgehäuse - selber effekt.

Besser wird sowas von selbst nicht mehr, wenn der Schlepper gut startet und die Leistung i.o. ist würde ich keine Reparaturen vornehmen.

gruß Fendtman
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Beitragvon Daniel Setz » Di Okt 09, 2007 16:18

@ Schrauber:

Klar kannst du vorbeikommen, jederzeit! Du glaubst gar nicht, wie sehr ich mich über so viel Hilfsbereitschaft freue!

Wenn mal ein erfahrener Fachmann einen Blick drauf wirft, ist das sicher interessant- egal, welche Diagnose rauskommt.

Gruß Daniel
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Beitragvon Daniel Setz » Mi Okt 10, 2007 19:40

@ Willi, @ Schrauber:

Ihr habt wahrscheinlich Recht mit eurer Vermutung- es ist wohl doch kein Diesel, der zur Entlüftung rauströpfelt.
Ich hab' grade mal an der Flüssigkeit geschnüffelt- sie riecht nicht nach Kraftstoff, und vom Aussehen her kann Schraubers Vermutung (Kondenswasser u. Öl) gut hinkommen.
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Beitragvon DerMitDemClaasTanzt » Do Okt 11, 2007 22:30

Also ich sage mal so, für das Alter des GT´s ist es normal, irgentwann pusten die alle. Etwas Rauch ist o.k., wenn das Rohr unten aber laufend Schwarz von Öl ist, und dauern Tropfen drann hängen wird der Motor hin sein.

Das wirste aber im Winter/Frühling bei miesen Temperaturen feststellen können, entweder springt der an oder nicht.
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Beitragvon Roadrunner » Do Okt 11, 2007 23:28

Hallo Leute,

ich hab auch das Problem, das es aus der Entlüftung rauspustet. In letzter Zeit wird das immer schlimmer. Aber Leistung hat er noch und zieht auch noch gut durch. Was meint ihr wie lange der Motor das noch mitmacht.
Muss man dann die Kolben und Zylinder komplett wechseln oder kann man das noch mal reparieren?

Gruß Ronald
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Beitragvon Fendtman » Fr Okt 12, 2007 7:04

Hi,

ich sag doch ... es liegt an den ausgelutschten Nuten der Kolben - in welchen die Kolbenringe sitzen ...

Mein Fendt F24 L hat auch gut Leistung, bläst aber auch verstärkt zur Motorentlüftung.

Dieses Phänomen mit den ausweiten der Nuten fällt bei den Luftgekühlten besonders auf.

Solange die Mühle läuft - fahren denn wenn man den Motor schon zerleft sollte man es vernünftig machen d.h. neue Laufrohre u. Kolben und Pleullager, die Köpfe kann man dann wohl auch direkt auf überarbeiten geben bzw. Planen, neue Ventile u. Einspritzdüsen und Abdrücken, der Spaß kostet dann auch entsprechend.
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Beitragvon Daniel Setz » Fr Okt 12, 2007 13:51

@Roadrunner:

Du fragtest ja, wie lange der Motor das noch mitmacht.

Ich bin zwar kein Motoren- Experte, wie du sicher schon bemerkt hast, aber einen plötzlichen Totalschaden muss man bei Verschleißerscheinungen wohl nicht erwarten.

Ich kenne das von den Rückeschleppern, die eine Motorüberholung hinter sich haben. Die wurden auch gefahren, bis nichts mehr ging (1 Liter Öl pro Tankfüllung, extremes Rauchen, Leisungsverlust usw.) und dann erst überholt. Da ist nie was passiert.

Korrigiert mich bitte, aber bei Verschleißerscheinungen ist, glaube ich, keine Gefahr im Verzug, sondern die Symptome werden halt mit jeder Betriebsstunde etwas deutlicher.
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Beitragvon valtra6200 » Fr Okt 12, 2007 15:42

Ich habe zwar gar keine Ahnung von Motorten, aber es ist so verlockend auch meinen Senf dazuzugeben.

Ich denke aber, dass man es kaum pauschal sagen kann. Wenn nun zum Beispiel die Einspritzdüsen auch hin sind, haste bald einen Kolbenfresser.

Jedoch würde ich auch fahren bis nix mehr geht und dann schauen. Die alten Motoren vertragen ja schon was.
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Beitragvon Daniel Setz » Fr Okt 12, 2007 17:37

Hallo!

Erstmal vielen Dank für eure Tipps!

Ich werde auf jeden Fall Schraubers Rat folgen und erstmal ein bisschen bei mäßiger Belastung fahren. Bin schon fleißig dabei.

Aber große Hoffnung habe ich nicht - wenn der Motor schön warm gefahren ist tropft's ziemlich stark, und zum Anspringen braucht er kalt 7 oder mehr Kurbelwellenumdrehungen, obwohl's ja draußen noch mild ist.

Für den Fall, dass sich nichts bessert, habe ich mich vorsorglich mal schlau gemacht. Bei uns im Ort hat ein Motoreninstandsetzermeister seine Werkstatt, den habe ich mal angesprochen.


- Seine Ferndiagnose: Wahrscheinlich liegt es an der Pumpwirkung, die bei ausgeleierten Kolbenringnuten entsteht.

- Sein Vorschlag: Buchsen auf Übermaß aufbohren, Übermaßkolben und Ringe einbauen, Köpfe überarbeiten.

- Sein Preis: Überarbeitung 40-60 € pro Zylinderkopf, Aufbohren 50 € pro Buchse + 2 Kopfdichtungen + 2 Übermaßkolben mit Ringen + eventueller Kleinkram


Was haltet ihr von den Aussagen? Möchte einfach wissen, was auf mich zukommen kann. Der GT ist für mich nämlich mehr als ein Lastesel, und wenn's wirklich nötig ist, werde ich die Reparatur machen lassen.

Euch allen ein schönes Wochenende!
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Beitragvon Malte » Fr Okt 12, 2007 18:13

Kann man an dem Motor nicht die Buchsen wechseln? Ist doch ein MWM-Motor. Ist evtl. günstiger wie Aufbohren + neue Kolben. Der Rest ist die gleiche Arbeit.

Hier klicken:
eBay-Buchsen

Komplettsatz ist natürlich teuer.
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Beitragvon Daniel Setz » Fr Okt 12, 2007 20:04

Ja,die Buchsen sind -so weit ich weiß- nur mit einem O- Ring in den Block eingesteckt und ohne Weiteres herauszunehmen.

Das Bohren kostet wie gesagt 50 € pro Zylinder, die Preise für die Übermaßkolben sagt der Instandsetzer mir morgen.

Falls es so weit kommt, werde ich wohl die günstigere Variante nehmen, das Resultat müsste ja annäherend das gleiche sein, egal ob neue oder gebohrte Buchsen.
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Beitragvon Basti » Fr Okt 12, 2007 20:18

Wo genau wohnst du im Sauerland??
50€ für einen Zylinder ist schweine teuer. Das kenn ich billiger!
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Beitragvon DerMitDemClaasTanzt » Fr Okt 12, 2007 22:19

Genau das Problem hatte ich auch, der drehte ne Ewigkeit bis der mal ansprang, da hab ich immer einen kleinen spritzer Startpilot ins Ansaugrohr des Luftfilters gesprüht, dann war er immer bei 3 Umdrehungen dabei.

Buchsen hat der 225 GT soweit ich weis keine. Da muss also das ganze Ding neu. Die Preise kann man aber auch bei Firlbeck bekommen, die haben sowas oft bei eBay stehen.
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Beitragvon Daniel Setz » So Okt 14, 2007 18:04

Hallo!

Wenn es bislang noch keinen Grund zur Sorge gab, ist es jetzt wohl so weit:

Gestern stand ich zufällig direkt neben dem Motor, als mein Vater ihn angeschmissen hat. Da fiel mir etwas merkwürdiges auf: Mit jedem Kolbenschlag zischte ein Qualmwölkchen zwischen den Rippen des vorderen Zylinderkopfes heraus. Das hatte ich vorher nicht bemerkt.
Deswegen habe ich heute mal den entsprechenden Kopf abgebaut und nachgesehen, was da faul ist.
Meine Entdeckung: Risse!
Der Kopf ist auf der Seite, die dem Verbrennungsraum zugewandt ist, von Ventil zu Ventil gerissen. Zwei weitere Risse führen vom Einspritzdüsenloch zu den Ventilen. Ein Bild von der Misere findet ihr in meinem Album.

Ich bin total niedergeschlagen- was soll ich da machen? :cry:
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