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Erster Startversuch nach 10 Jahren

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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39 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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Erster Startversuch nach 10 Jahren

Beitragvon Daniel Setz » So Okt 07, 2007 11:07

Hallo!

Wie sicher einige von euch wissen, habe ich im Sommer einen 225 GT gekauft, der seit 10 Jahren auf einer Rhöner Wiese vor sich hinrostete.

In den letzten Monaten habe ich ihn gründlich geputzt und gewartet, und außerdem eine neue Kupplung eingebaut.

Am vergangenen Sonntag war es dann so weit: Der erste Startversuch!

Mit frischem Diesel und Motoröl befüllt hab' ich den Kleinen an die Batterie geklemmt und den Anlasser betätigt. Nach ein paar schwerfälligen Umdrehungen war es dann so weit- es rauchte aus dem Auspuff, und dann -bupp,bupp,bupp- er lief!!!
Ich habe ihn erstmal im Stand warmlaufen lassen, dann bin ich ein Stück gefahren. Alles läuft prima, das Getriebe lässt sich gut und leise schalten, und der Motor läuft rund und sauber ohne unter Belastung zu qualmen. Selbst im höchsten Gang zieht er prima die Berge rauf, ohne sich merklich anzustrengen.
Nur eine Kleinigkeit ist mir aufgefallen: Aus der Motorentlüftung kommt hin und wieder ein Tröpfchen schwarz verfärbter Diesel. Nach einer viertel Stunde Warmlaufen war eine ca. 2 €- Stück große Pfütze unter dem Entlüftungsrohr.
Ist das ein Grund zur Besorgnis, oder normal?
Ich freue mich auf eure Antworten!
Daniel Setz
 
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Beitragvon Schrauber » So Okt 07, 2007 12:13

Moin,

es könnte sein das die Buchsen vom langen stehen etwas angesetzt haben. Mit ein bisschen Glück läuft sich das wieder hin, erst einmal 50 Std laufen lassen und im Auge behalten. Sollte es sich nicht legen wirste wohl den Motor machen müssen.

Gruß Schrauber
MfG
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Beitragvon Daniel Setz » So Okt 07, 2007 13:18

Hallo!

@Schrauber: Meinst du wirklich, dass es so extrem sein könnte?
Wenn der Motor wirklich verschlissen wäre, dann würde er doch nicht so gut und kraftvoll laufen, oder?
Wenn man sich den Schlepper anschaut, kann er eigentlich noch nicht sooo viele Betriebsstunden auf dem Buckel haben...
Resi, i hol' di mit meim Traktor ab!
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Beitragvon pacini » So Okt 07, 2007 16:23

Ich schließe mich Schrauber an - erst mal einige Stunden SORGSAM damit arbeiten, dann sehen wir weiter .

Gruß Pacini
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Beitragvon Schrauber » So Okt 07, 2007 17:44

Hallo Daniel,

bleib erst einmal ganz ruhig, sollte es sich nicht Einlaufen, Buchsen ziehen, Durchhonen (mit Honbesen für Bohrmaschiene) Kolbenringe erneuern, Zylinderkopf neu Einschleifen und fertig, das kommt nicht so teuer. Bist doch technisch begabt oder?

Der Norddeutsche Schrauber
MfG
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Beitragvon Daniel Setz » So Okt 07, 2007 18:17

Hallo Schrauber!

Danke für die Aufmunterung, auf dich kann man wirklich immer zählen!

Bin heute noch mal 'ne halbe Stunde rumgetuckert und habe die Entlüftung beobachtet- alles wie gehabt. Leichtes, fast farbloses Dampfen aus dem Entlüftungsrohr, und immer mal ein Tröpfchen Öl- Diesel- Gemisch.
Und noch was: Der Motor nagelt ganz schön, ich denke mal, dass der Vorbesitzer nie auf das Ventilspiel geachtet hat. Hat jemand von euch vielleicht die Einstelldaten zur Hand? Das wäre wirklich nett, ich hab' weder in der Reparaturanweisung noch in der BA was gefunden. Eine kleine Anleitung wäre auch super, hab' das nämlich noch nie alleine gemacht.
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Beitragvon Buddy » So Okt 07, 2007 18:59

Hallo Schrauber,

meinst du man kann mit sonem Hohngerät für die Bohrmaschine brauchbare ergebnisse erzielen?

Bei den Profies wird das ja mit einer extra Maschine gmacht und der Winkel kontroliert.

Taugt das nur für alte Diesel was oder auch für moderne Motoren und wie sieht es bei Auto-Otto-motoren aus?
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Beitragvon willi2 » So Okt 07, 2007 19:16

Daniel Setz hat geschrieben:Hallo Schrauber!

Entlüftungsrohr, und immer mal ein Tröpfchen Öl- Diesel- Gemisch.
... .


bist du da ganz sicher das diesel dabei is ?
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Beitragvon Schrauber » Mo Okt 08, 2007 9:46

Moin, Daniel und Buddy

das eine ist klar, es wird mit einen Besen kein neuer Motor. Wichtig ist doch wenn er angesetzt hat, das die angesetzten Punkte weg kommen. Sollten es richtige Rostpickel sein kannste die Buchsen wegschmeißen. Deswegen sage ich doch 50 Std laufen lassen, wenn keine Verbesserung eintrit , Köpfe runter, dann siehst du alles. Vieleicht war der Motor ja auch schon vorher auf,wie viel Std. hat er überhaupt runter ?
Prüfe doch mal den Kompressionsdruck.
Das Nageln kommt zu 99% von den Düsen.

Verdichtungs - Enddruck 42-45
Nenndrehzahl 2000-2200
Lleerlauf 700
Ventilspiel o,2 kalt
Spaltmaß 0,9-1,15
Anzug- Zylinderkopf 55-60
fördebeginn v.Ot 27-29°
Einspritzdruck Düse 125 bar
Öldruck warm 1,3-1,8 bar

Gruß Schrauber
Zuletzt geändert von Schrauber am Mo Okt 08, 2007 14:18, insgesamt 2-mal geändert.
MfG
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Beitragvon Schrauber » Mo Okt 08, 2007 9:51

Hallo willi,

wenn ein Motor gesund ist kommt da kein tropfen, ich will dich nicht Beleidigen, aber wenn du meinst das ist normal dann ist ja gut.

Gruß Schrauber
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Beitragvon willi2 » Mo Okt 08, 2007 9:56

Schrauber hat geschrieben:Hallo willi,

wenn ein Motor gesund ist kommt da kein tropfen, ich will dich nicht Beleidigen, aber wenn du meinst das ist normal dann ist ja gut.

Gruß Schrauber


also normal is das nicht hab ich auch nicht geschrieben
ab und zu ein tropfen kann aber schon sein wenn der Verschleiss schon sehr hoch is

aber wenn diesel dabei is stimmt da irgendwas ganz und gar nicht
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Beitragvon Schrauber » Mo Okt 08, 2007 10:28

Hallo,

oft meint man da ist Diesel mit bei, und beim genauen hin schauen, ist es meistens Kondenswasser, beim Gt 225 kann auch gar kein Diesel im Öl kommen, es sei denn die Einspritzpumpe ist total verschlissen und der Diesel drückt an den Kolben (Einspritzpumpe) vorbei und läuft dann im Motorraum (Ölwanne). Das ist aber bei der Bosch 2A 65-27 unwahrscheinlich.

Gruß Schrauber
Zuletzt geändert von Schrauber am Mo Okt 08, 2007 17:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon willi2 » Mo Okt 08, 2007 10:36

Schrauber hat geschrieben:Hallo,

oft meint man da ist Diesel mit bei, und beim genauen hin schauen, ist es meistens Kondenswasser, beim Gt 225 kann auch garkein Diesel im Öl kommen, es sei denn die Einspritzpumpe ist total verschlissen und der Diesel drückt an den Kolben (Einspritzpumpe) vorbei und läuft dann im Motorraum (Ölwanne). Das ist aber bei der Bosch 2A 65-27 unwahrscheinlich.

Gruß Schrauber


deshalb hatte nach Diesel gefragt
sag ich doch : dann stimmt irgendwas ganz und gar nicht
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Beitragvon Schauerschrauber » Mo Okt 08, 2007 16:01

Hallo

also ich arbeite auch recht gerne mit den honbesen , sicherlich kommt man an die qualität vom motoreninstandsetzer nich heran - die ergebnisse sind aber ausreichend , brauchbar und kostengünstig !

allerdings sollte man wirklich nur honbesen verwenden - deren ergebnis ist deutlich besser als bei den dreiarm-honsteinen , kosten natürlich auch mehr !

man sollte auch hergehen und das honen , also die geschwindigkeit der auf und abbewegung an einer alten zylinderbuchse üben bis die kreuzlinien ordentlich aussehen !

mfg
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Beitragvon Daniel Setz » Mo Okt 08, 2007 17:27

@ Willi: Nein, mit dem Diesel bin ich nicht sicher. Habe das vermutet, da die austretende Brühe ziemlich dünnflüssig ist, jedenfalls dünner als Motorenöl.

@ Schrauber: Über die Stunden kann ich nichts Zuverlässiges sagen, da der Zähler bei 3200 stehen geblieben ist (Federwelle gebrochen). Aber vom Zustand her (Abnutzung an den Pedalen, Kupplungs- Belagdicke etc.) schätze ich mal 5000 Stunden. Natürlich kein zuverlässiger Wert, aber es geht irgendwo in die Richtung.
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