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Es därfad amol rechn

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Sottenmolch » Mo Mär 15, 2021 20:18

@ Wini

Was nutzt es wenn der Niederschlag im deutschen Mittel ansteigt? Der Schwarzwald bekommt anstatt 1200l/m2/Jahr eben 1800l/m2/Jahr und hier in Franken gibt es anstatt 650l/m2/Jahr nur 450/m2/Jahr. Der Niederschlag ist im Durchschnitt gestiegen und keiner hat was davon. Hier vertrocknet alles und dort säuft alles ab.


@ germane

Bei meinem Post schwang etwas Ironie mit. Ich kann deine extreme Meinung zu den Windrädern nicht teilen.
Glaubst du, einen Brief zu schreiben bewirkt etwas?
Sottenmolch
 
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Neuland79 » Di Mär 16, 2021 9:59

germane hat geschrieben:Im Winter haben öfters Sturm und dann müssen die Windräder ab einer bestimmten Stärke abgeschaltet werden und dann kommt Feuchtigkeit aufs Festland. Ich habe den Eindruck hier gäbe es nur noch 0 Wind oder Sturm.
Nach meiner Theorie wäre auch im Sommer mehr Regen zu erwarten, aber da können die Windräder durchgehend laufen.

Die Sommermonate sind die Monate mit geringster Windenergieausbeute. Im Winter hingegen drehen die Windräder was das Zeug hält.
Ordnung ist das halbe Leben - der Rest Streben.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Crazy Horse » Di Mär 16, 2021 10:33

Wini hat geschrieben:Das hat durchaus etwas mit dem Klimawandel zu tun.
Die erhöhten Niederschläge in den Wintermonaten sind bereits signifikant als langjähriger Trend nachgewiesen.
Leider auch die sinkenden Niederschläge in den Sommermonaten.

Die mittlere jährliche Niederschlagsmenge hat übrigens seit 1880 um etwa 10% in D zugenommen.
Die Winter deutlich nasser und die Sommer etwas trockener.

Guckst Du hier:
https://www.umweltbundesamt.de/daten/klima/trends-der-niederschlagshoehe

Daher ist der steigende Anbau von Winterungen mit früherer Reife wohl eine logische Konsequenz.

Gruß
Wini



Diese frühreifen Grannenweizen haben eigentlich nur bei anhaltender Trockenheit und Hitzestress in der Abreifephase einen signifikanten Vorteil, weil sie einfach sehr gut einkörnen. Das macht sich vor allem auf den schwächeren Böden positiv bemerkbar. Auf den besseren Böden kommt dieser Vorteil nicht so zum Tragen. Da können Sorten mit hoher Bestandesdichte und hohen Korndichten wie Benchmark schon eher punkten.
Hinzu kommt, dass diese frühreifen Kurztagstypen recht anfällig für Spätfröste sind, weil sie eben schon recht früh in die Vegetation starten und ein kaltes Frühjahr eher weniger mögen. Da ist es vielleicht sogar besser, man sät gesunde, winterharte, großkörnige, etwas später reifende Langtagstypen wie z.B. Informer oder KWS Keitum einfach etwas früher (Ende September) und geht dabei etwas mit der Saatstärke runter (300-320 Kö/m²). Das wäre zumindest eine Option nach Raps, wo der AFU-Druck dank Kerb-Einsatz nicht allzu hoch ist. Die können ein kaltes, trockenes Frühjahr besser wegpuffern, brauchen allerdings in der Kornfüllungsphase (Juni - Anfang Juli) genügend Niederschläge.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Hosenträger » Mo Mär 22, 2021 17:20

https://www.youtube.com/watch?v=8Z57NqZhfVg Passt noch am ehesten hier rein.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon germane » So Mär 28, 2021 12:13

Neuland79 hat geschrieben:
germane hat geschrieben:Im Winter haben öfters Sturm und dann müssen die Windräder ab einer bestimmten Stärke abgeschaltet werden und dann kommt Feuchtigkeit aufs Festland. Ich habe den Eindruck hier gäbe es nur noch 0 Wind oder Sturm.
Nach meiner Theorie wäre auch im Sommer mehr Regen zu erwarten, aber da können die Windräder durchgehend laufen.

Die Sommermonate sind die Monate mit geringster Windenergieausbeute. Im Winter hingegen drehen die Windräder was das Zeug hält.


Als Erstes habe mir Google die Windstärken von Wien angeboten.
https://www.wien.gv.at/statistik/lebens ... monat.html

Da sieht man, dass es im Winter immer mehr Wind (und Sturmtage) gibt. Das wird wohl in unseren Breiten überall so sein.
Wir wandeln mit den Windrädern kinetische Energie der Luft in elektrische Energie um. In der Formel für kinetische Energie geht die Geschwindigkeit (V) im Quadrat ein:

https://www.google.de/search?q=kinetisc ... fbnHmSkeYM

Deshalb ist logisch ganz klar, dass die Windräder im Winter mehr Strom liefern
Das Volk der Ukraine verteidigt die Ausbeutung Europas durch die Amerikaner
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Paule1 » So Mär 28, 2021 16:25

Deshalb ist logisch ganz klar, dass die Windräder im Winter mehr Strom liefern


Und es im Sommer weniger regnet :mrgreen: zumindest in Franken bei WINI :idea:
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Wini » Do Apr 01, 2021 19:04

Die steigende Entwicklung der Niederschlagsmengen und die Verschiebung hin zum Herbst und Winter sind
mittlerweile signifikant. Da sich die gemittelten Werte in Bayern von Franken zu Oberbayern aufgrund der Topologie
deutlich unterscheiden, habe ich stattdessen mal die Niederschlagsmengen von Hessen hergenommen.

Hier sieht man deutlich die Verschiebung der Niederschläge im Laufe von über 100 Jahren:
Hessen Niederschlag seit 1881.JPG

Quelle: https://wetterkanal.kachelmannwetter.co ... seit-1881/

Gruß
Wini
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Paule1 » Do Apr 01, 2021 19:21

"Wini" Bald kommt wieder Schnee, dann kannst wieder Pflügen :lol: :lol: :lol:
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Wini » So Apr 04, 2021 16:23

Hallo Paule,
Schade dass es kein Aprilscherz ist ,sondern bittere Realität.
Du könntest Recht behalten, aber der Schnee wird nicht zum Pflügen reichen.
Es kündigt sich leider ein Spätwintereinbruch mit Nachtfrost an.
Schade um die gerade blühenden Mandel- und Aprikosenbäume bei uns.
Die Nußbäume sind zum Glück noch nicht soweit.

Gruß
Wini
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Paule1 » So Apr 04, 2021 18:48

Ich hab mehr Sorge um meine 1 März Zuckerrüben :mrgreen:
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Wini » So Apr 04, 2021 19:26

Hallo Paule1,

sind die heutigen Zuckerrübensorten durch Züchtung nicht besser gegen Frost gewappnet als früher ?

Gruß
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon gaugruzi » So Apr 04, 2021 21:51

...ich glaube mal gehört zu haben dass bis ca. Temperaturen - 4 C` / -5 C `die aufgelaufene ZR Pflanze vom Frost verschont bleiben können.

Natürlich kommt es auch auf andere Faktoren an ( Wind, trockener / feuchter Boden) etc.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon AEgro » Mo Apr 05, 2021 8:32

- 6 °C Lufttemperatur war im Keimblattstadium war das Kälteste was bei mir bislang Rüben überlebt haben.
Ohne weitere Schäden.
In dem Jahr gabs sogar recht gute Erträge mit über 90 to pro ha.
3 bis 4 Jahre vorher ( müsste 2003 gewesen sein ) sind im Gebiet SZ Offenau allerdings bei Temperaturen bis - 8 ° C ca. 1 Woche nach der Saat die frisch gekeimten Rübenpillen/ die Keimlinge bei leichte Feuchte im Boden ( 2 - 3 cm tief ) großflächig erfroren.
Die noch nicht ausgetreibenen Keimlinge wurden schwarzbraun, erkennbar wenn man die Pillen aufgeschnitten hat.
In dem Jahr wurde sogar deutschlandweit das Saatgut knapp für die Nachsaat.
Das war bei mir allerdings das einzige Jahr, in dem wg. Frost Rüben nach gesät werden mussten.
Bislang. :roll:
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
AEgro
 
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Paule1 » Di Apr 06, 2021 19:35

Regen oder Schnee, der April weiß nicht was er will :idea:

Niederschlagsradar (Bild und Film
Bild
https://www.dwd.de/DE/leistungen/radarb ... _film.html
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Isarland » Di Apr 06, 2021 19:39

Paule1 hat geschrieben:Regen oder Schnee, der April weiß nicht was er will :idea:

Niederschlagsradar (Bild und Film
Bild
https://www.dwd.de/DE/leistungen/radarb ... _film.html

Und???? Was willst uns sagen? Dass dir langweilig ist. :lol: :lol: :lol:
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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