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Eure Erfahrungen mit Lemken

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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34 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Eure Erfahrungen mit Lemken

Beitragvon herbst » So Jan 25, 2015 12:39

Dorado86 hat geschrieben:Sieh dir mal die Promax von Knoche genauer an, die sieht der Lemken verdammt ähnlich, dürfte aber eine Ecke billiger sein...


Dann musst du aber schon genau hin schauen, und zb feststellen, dass man schon an der Lackierung Unterschiede feststellen kann, und wer sich ein bisschen mit Schweissnahten auskennt, wird dir jederzeit bestätigen können, dass die von Lemken zu den saubersten in der Branche gehören.
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Re: Eure Erfahrungen mit Lemken

Beitragvon Dorado86 » So Jan 25, 2015 12:57

Gerade Lemken ist für eine schlechte Lackierung bekannt (die aber mittlerweile etwas besser ist) und ich wage mal zu behaupten das die Schweißnähte von der Knoche genauso halten wie die der Lemken, wir reden ja hier von einer Egge und nicht von einem Schwerlastkipper, aber die Knoche war ja nur ein Alternativ Vorschlag, also jedem das seine :prost:
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Re: Eure Erfahrungen mit Lemken

Beitragvon herbst » So Jan 25, 2015 13:00

Genau sowas brauchen wir. Kosten uns 17.000 - 5.000 für die alte Einböck.
Garezinken - hast du Rüben in der FF ?


Wir haben unsere damals für 12000 DM gekauft.
Wahnsinn, wie sich alles entwickelt hat.

Zuckerrüben haben wir nicht in der Fruchtfolge...nur Mais.
Was mir an der Maschine gut gefällt, ist einfach die Tatsache, dass ich zb. eine Pflugfurche im Frühjahr sehr schön damit einebnen kann, und das bei einer flachen Arbeitstiefe. Bei diesen Zinken ist die Gefahr relativ gering, feuchter Erde nach oben zu holen.

Auch im Herbst als Saatbettbereitung kann man mit der Korund sehr gut arbeiten, es sollten dann aber nicht mehr viel Stroh auf der Oberfläche liegen, da man ansonsten mit den Garezinken schnell an die Grenzen stösst, was Verstopfung angeht.
Generell muss man sagen, dass eine Bearbeitungstiefe von 1-8 cm mit diesen Zinken sehr gut funktionieren.

Tu mich unheimlich schwer damit zu glauben, dasss es eine Universalmaschine gibt, die zur Stoppelbearbeitung, Saatbettbereitung und Bearbeitung im Frühjahr sinnvoll einsetzbar sind...

Mein Nachbar arbeitet mit so einer Maschine von Güttler. Stoppelbearbeitung definiert sich dadurch, dass er alle 50m nen Strohhaufen zusammenzieht.
2. Überfahrt wird dann dazu verwendet, um die Strohhaufen wieder auseinander zu ziehen.
Die tiefer Bearbeitung sieht dann so aus, dass eine Bearbeitungstiefe von 2-12cm erreicht wird, da an schweren stellen die Zinken nicht so stark in den Boden greifen wie an leichten Standorten, und zum Teil die Zinken so stark zu federn anfangen, dass das Anbaugerät mehr hinter dem Schlepper nachhüpft, als gezogen wird.
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Re: Eure Erfahrungen mit Lemken

Beitragvon herbst » So Jan 25, 2015 13:01

Dorado86 hat geschrieben:Gerade Lemken ist für eine schlechte Lackierung bekannt (die aber mittlerweile etwas besser ist) und ich wage mal zu behaupten das die Schweißnähte von der Knoche genauso halten wie die der Lemken, wir reden ja hier von einer Egge und nicht von einem Schwerlastkipper, aber die Knoche war ja nur ein Alternativ Vorschlag, also jedem das seine :prost:


Mit der Lackierung ist aber seit 3-4 Jahren wieder alles in Ordnung.

Ich finde schon , dass die Verarbeitung (Schweissen usw.) eine wichtige Rolle bei einem Gerät zur Bodenbearbeitung spielt.

Egal ob Egge oder Grubber, es gibt ein paar wichtige Punkte an jeder Maschine, die die ganze Kraft auffangen müssen... und da ist es mir dann schon wichtig ob diese gut verschweisst sind, oder nur zusammen gebrutzelt.

Aber ich will hier die Knoche sicher nicht schlecht reden, oder die Lemken besser als sie wirklich ist.

Aber meiner Meinung nach kann man, was die Verarbeitung betrifft, mit der Lemken nichts falsch machen.
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Re: Eure Erfahrungen mit Lemken

Beitragvon Biohias » So Jan 25, 2015 13:43

Zum Thema Qualität bei Lemken kann ich nur sagen das sie mich sehr überzeugt haben, waren vor paar jahren als Abschlussfahrt der Berufsschule in Alpen und haben uns das Werk angeschaut.
Die Fertigung entspricht wirklich der eines Präzisionsmaschinenbaus, allerdings muss man die hochwertige Verarbeitung auch bezahlen....
Auf unserem Betrieb verwenden wir eine Saphir Saatbettkombi und einen Flügelschaargrubber, welche den Lemken Maschinen sehr ähnlich sind :D
Bis jetzt hat nichts groß gefehlt, und die Maschinen kosten neu die Hälfte.....
Verschleissteile sind auch kompatibel
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Re: Eure Erfahrungen mit Lemken

Beitragvon Wini » So Jan 25, 2015 21:54

Wir arbeiten seit 2 Generationen zur besten Zufriedenheit mit einem Pflug der Opal-Serie der Firma Lemken.
Als ich nach über 25 Jahren eine Generalüberholung der Drehbolzen und Lagerbüchsen
durchführte, war Lemken in der Lage noch Übermaßbolzen und -Büchsen samt
Spezial-Einbauwerkzeug und Reibahle bereitzustellen!

Noch nach Jahrzehnten ist die Ersatzteilversorgung gesichert und der Pflug im Einsatz.

Und an meinem neueren Lemken Grubber ist bisher lediglich eine Scharnier-Schraube
eingelaufen, sodaß die Schmierung nicht mehr möglich war.

Lemkem ist aus meiner Sicht, gerade auf steinigen Böden, das Maß aller Dinge im Ackerbau.

Und es ist halt auch wichtig wie man sich um seine Maschine kümmert.
Wer gut schmiert, der gut fährt kann ich da nur aus Schweinfurter Wälzlagersicht sagen.

Gruß
Wini
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Re: Eure Erfahrungen mit Lemken

Beitragvon Buer » So Jan 25, 2015 22:44

Mein Lemken Opal 140 war hier 21 Jahre im Einsatz und dürfte ca. 3500 ha gepflügt haben. Hier laufen von Lemken jetzt ein Pflug Juwel 8 (6-scharig) sowie eine Kreiselegge Zirkon 10-300. Außerdem habe ich noch einem Mandam-Grubber, der mit Original Lemken-Flügelscharen bestückt wird.
Mir gefallen die Konstruktionen von Lemken. Man sieht, dass da nicht grobschlächtig Eisen verbraten wird, sondern aufgrund hochfester Stähle und vermutlich auch guter Berechnungsprogramme werden elegante und dennoch stabile Maschinen entwickelt und produziert.

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Re: Eure Erfahrungen mit Lemken

Beitragvon steel. » Mi Jan 28, 2015 15:07

L-Stanley hat geschrieben:
Welche Erfahrungen habt ihr/eure Bekannten mit Lemken ?




Ich hab fast alles von Lemken. TOP.
Begeistert bin ich von den Pflügen. Den erst da trennt sich die Spreu vom Weizen. Bei Lemken findest du nach einem Grünlandumbruch keinen Grashalm an der Bodenoberfläche.

Bedeutet ackerbaulich für mich : ein geringerer Unkrautdruck :arrow: geringerer Pflanzenschutzmitteleinsatz :arrow: geringere Resistenzen.... usw, usw. und nicht zu vergessen der geringere Krankheitsdruck, da alle infizierten Erntereste ständig von der Bodenoberfläche verschwinden und keine Brücken enstehen. Dasselbe bei Schädlingen.
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Re: Eure Erfahrungen mit Lemken

Beitragvon Buer » Mi Jan 28, 2015 15:26

Dorado86 hat geschrieben:Gerade Lemken ist für eine schlechte Lackierung bekannt...


Seit 2009 hat Lemken eine KTL-Anlage (Kathodische TauchLackierung). Seitdem sollte die Lackierung über jeden Zweifel erhaben sein...
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Re: Eure Erfahrungen mit Lemken

Beitragvon Grenzwächter » Mi Jan 28, 2015 21:10

Die Lackierung ist nicht die beste wenn die Maschine draußen steht übers Jahr ist der Lack schnell blind und da erst nach der Lackierung montiert wird ist die ein oder andere Macke die Regel als die Ausnahme. Aber die Technik ist top fahre auch Pflug Scheibenegge und bald Sämaschine von Lemken, Technik zählt die Farbe ist mir egal muss der Händler halt mal die eine oder andere Dose Farbe rausrücken.
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Re: Eure Erfahrungen mit Lemken

Beitragvon aNiederbayer » Di Feb 10, 2015 0:36

Wir haben im Kompaktor die großen Gammazinken, die sind quasi unkaputtbar... auf 15 Jahre ist bei unserem 4 m nicht ein einzelner Zinken gebrochen! Seit 3 Jahren haben wir einen 6m und auch da null Probleme.

Hatten vorher auch noch einen Korund, jedoch mit kleineren Marathonzinken wie oben abgebildet... weiß nicht mehr genau wie die hießen... jedoch auch so krumm geformt und nicht gerade wie die Garezinken... da kam es aber schon des öfteren vor, dass mal einer abbricht.
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Re: Eure Erfahrungen mit Lemken

Beitragvon BauerBernd » Di Feb 10, 2015 1:00

Buer hat geschrieben:
Dorado86 hat geschrieben:Gerade Lemken ist für eine schlechte Lackierung bekannt...


Seit 2009 hat Lemken eine KTL-Anlage (Kathodische TauchLackierung). Seitdem sollte die Lackierung über jeden Zweifel erhaben sein...


Hi ,

meine Heliodor Kurzscheibenegge ist Baujahr 2011 und hat eine miese Lackqualität , die Maschine steht mit Ausnahmen während der Einsatzzeit von Ende Juli bis Ende Oktober stets eingeölt unter Dach . Dennoch sind schon einige unschöne Rostpickel , besonders am Rahmen der Walze und diversen Schweißnähten entstanden.

Meine Drillkombi Zirkon/Saphir ist Baujahr 2013 und hat eine bis jetzt deutlich bessere Lackqualität .

V.G.
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Re: Eure Erfahrungen mit Lemken

Beitragvon simon1980 » Do Mär 26, 2015 13:37

Hallo!

Darf ich bitte fragen mit welchen ZapfwelleDrehzall arbeiten Sie mit Lemken Kreiselegge (zirkon+saphir) im Herbst an gepflügte Feld beim zb.WW säen?

Danke für antworten...

MFG!
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Re: Eure Erfahrungen mit Lemken

Beitragvon Buer » Do Mär 26, 2015 15:56

simon1980 hat geschrieben:Hallo!

Darf ich bitte fragen mit welchen ZapfwelleDrehzall arbeiten Sie mit Lemken Kreiselegge (zirkon+saphir) im Herbst an gepflügte Feld beim zb.WW säen?

Danke für antworten...

MFG!


Hallo, ich mache die Drehzahl vom Zustand des Bodens abhängig. Je ebener und krümeliger, desto weniger Drehzahl, umgekehrt höhere Drehzahlen bei unebenem oder verklumptem Boden, notfalls dann auch verminderte Fahrgeschwindigkeit. Ungefähre Richtschnur: 450-500 U/min, meistens mit 750er Eco-Zapfwelle bei reduzierter Motordrehzahl und ca. 8-10 km/h Fahrtgeschwindigkeit.

LG
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Re: Eure Erfahrungen mit Lemken

Beitragvon L-Stanley » So Aug 25, 2019 9:41

Hallo,

Die Korund ist 4 Jahre am Hof und dürfte um die 500-750ha gemacht haben.
Großen und Ganzen ein super Teil und noch nix kaputt geworden - ok bei der Fläche - bis auf ne Feder beim Spurreisser.



Zu den Zinken

ERSTEN 4 Zinken heuer zerstört ... auf den steinigen Flächen bei 7-9 statt 12-15km/h fuhr wurden keine Zinken mehr kaputt.
Nun nochmal bei den zwei Kollegen gefragt der auch damals ? 2005 ? gleichzeitig die Einböck kauften und sie bis heute haben (sie schätzten 3000-3500ha) .... haben aber fast keine Steine und "normale Böden" also keine Tonböden


sehr ärgerlich sind die Abstellstützen:

wenn Spurreisser sehr tief gestellt sind werden die Abstellstützen zu kurz obwohl die Stützen länger sind nur die Fixierbohrung zu tief :lol: :lol:
ABER dafür ist das der Schlagsplit so hoch dass es trotzdem eine Spielerei ist die Stützen zu fixieren wenn man die Korund abstellen mag

Wieso nehm ich da nicht zumindest ein kantiges Profil ... aber dann müsst ich auch im waagrechten Bereich nicht herumsuchen bis der Bolzen passt :regen:




Grundsätzlich würden wir sie wieder kaufen



Mfg
auf 300m - 550mm Regen
75% schwere, 25% leichte Böden


WW - ZWF - Soja (Raps) - WW - ZWF - Mais (Soja/SBL)[/size]
100ha (95% Pacht)

Kauf von Holzlosen => 25-75fm / Jahr
Eigenbesitz 3ha Ei (+Fö/Fi) 0,5ha Fi Mono 1ha Es sAh Lä
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