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Fällen - aber wie

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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35 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Fällen - aber wie

Beitragvon Brittamaus » Do Jan 12, 2012 19:27

lodar hat geschrieben:Hallo Stanley,

das Wichtigste: Fluchtwege freiräumen, Spannungen beachten, komplette Schutzausrüstung (Helm mit Hör- und Sichtschutz), Schnittschutzhose, Arbeitsschuhe, Stiefel, Handschuhe. Und das wichtigste: Geduld, "in der Ruhe liegt die Kraft".
Ansonsten einfach mal das große allwissende Netz befragen. :)

Guckst du hier

http://www.livingathome.de/pflanzen_gae ... rubrikid=8

oder hier

http://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%A4lltechnik

Viel Spass beim suchen

Servus



Nicht Arbeitsschuhe sondern SCHNITTSCHUTZSTIEFEL sind seitens der BG vorgeschrieben!

Bei uns - zumindest bei den "ernsthaften" Motorsägenkursen - wirst Du nach Hause geschickt, wenn Du keine Schnittschutzstiefel trägst! Das ist auch gut so, ich hab mal nen Fuß gesehn, wo der Junge sich mit der Säge reingesägt hat.... Letz fetz! :klug:
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Re: Fällen - aber wie

Beitragvon bayernflo » Do Jan 12, 2012 20:27

Bei meinem Kurs war sogar ne warnjacke oder forstjacke vorgeschrieben einer hatte keine solche Jacke der hätte nicht mitmachen dürfen, der hat dann die warnweste ausm Auto genommen.
Gruß Flo
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Re: Fällen - aber wie

Beitragvon holzer95 » Fr Jan 13, 2012 13:57

Also bei uns brauchst eine Schnittschutzhose, Forsthelm und ein paar normale Stahlkappen und wenn du willst noch ne Warnweste oder ne Forstjacke aber wie gesagt wenn DU willst oder hast

LG Jonathan
Sieger stehen da auf, wo Verlierer liegen bleiben!

Oh bitte Herr lass viel Gras wachsen, denn die Zahl der Rindviecher wird immer größer!
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Re: Fällen - aber wie

Beitragvon Renault551.4 » Fr Jan 13, 2012 14:15

Um mal wieder was zum thema zu sagen.

Würde für Einsteiger den Kastenschnitt empfehlen. mal vorneweg- mit ner scharfen Kette sprechen wir hier über ca. 1 minute die du länger brauchst. Das brauchste zehnmal wenn das Ding sich aufhängt, von der Gefahr die von nem aufgehängten Baum ausgeht mal abgesehn.
Beim Kasten kannst du die Fallrichtung besser einschätzen und die Fallkerb wird genauer. Wenns dann später mal rund läuft, ersetzt du langsam den Kasten gegen das beischneiden der Wurzelanläufe bzw. Splintschnitte.
Am einfachsten ist es wenn du dir einfache für dich praktische Hilfen schaffst, an dene du dich orientieren kannst.
Und was ja schon ein paar durchgeklungen ist. . . Vorsicht und gesunder Menschenverstand
Wer zuletzt lacht, hat's nicht eher kapiert . . .

Fällt der Baum beim ersten Streich, war bestimmt der Baumstamm weich.
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Re: Fällen - aber wie

Beitragvon bayernflo » Fr Jan 13, 2012 21:30

Servus,
Der kastenschnitt ist ne gute Sache, damit trifft man leicht die vorgegebene Fällrichtung. Ich würde aber empfehlen den Fallkerb ersteinmal auf 1/5 des Stammdurchmesser tief zu schneiden so kann man wenn die Richtung nicht passt nochmal nachschneiden bis auf 1/3 tief.
Als Fällschnitt wäre die Haltebandtechnik gut, da dabei genug Zeit ist die Bruchleiste in Ruhe auszuformen und somit auch relativ sicher.
Gruß Flo
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Re: Fällen - aber wie

Beitragvon pold » So Jan 15, 2012 10:18

L-Stanley hat geschrieben:Da nun ich beginne, die Bäume selbstständig zu fällen - wollt ich mal fragen, auf was ihr grundsätzlich achtet beim Fällen - vielleicht hat ja mein Paps auf was nicht gedacht mich hinzuweisen - was böse enden könnte .

KURSE sind bei uns leider erst wieder im Herbst ... wir gehen bis April noch ,Fichtenbloche, Durchforsten ect.

- Rückweiche, Helm, Totäste, morscher Stamm, Windrichtung....

Wann ist die Gefahr eines "Zurückschieben"/ Aufreissen des Baumes gegeben - "Fachbegriff dafür um im Forum zu suchen ?


Danke Lg


Hallo,

hier etwas zum Kastenschnitt.
Ein Motorsägenkurs ist sicher empfehlenswert.

Lg pold
Dateianhänge
kastenschnitt.pdf
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Re: Fällen - aber wie

Beitragvon L-Stanley » Fr Jan 27, 2012 8:15

Hallo,

Is jemand hier aus Ost-Österreich, der mir mal praktisches Fällen zeigt, Baumansprache, wann besonders gefährlich .....
Mein Paps machts hald auch nur nach Erfahrung und hält wenig von Rückweiche -/
Die Bruchleiste versuch ich zurzeit und es klappt denke ich halbwegs

Als Dank würd ich dann natürlich helfen im Wald (Holz heimfahren etc.)

Mfg Lukas
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Re: Fällen - aber wie

Beitragvon suzuki » Fr Jan 27, 2012 8:37

dere,,,,, ich zeig dir das ,,,,bin aus oberwart
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Re: Fällen - aber wie

Beitragvon Falke » Fr Jan 27, 2012 10:18

L-Stanley hat geschrieben:Mein Paps machts hald auch nur nach Erfahrung ...


Erfahrung ist beim Fällen von Bäumen gar nicht sooo schlecht !

Wenn bis jetzt nichts Schlimmes passiert ist, würde ich dir raten, am Erfahrungsschatz deines Vaters teilzuhaben ...

meint
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Re: Fällen - aber wie

Beitragvon Ford8210 » Fr Jan 27, 2012 13:42

Ich wäre etwas vorsichtiger. Nichts gegen deinen Vater. Aber wenn du derjenige warst, der die Schnittschutzkleidung eingeführt hat und dein Vater meint auch ohne auskommen zu können, dann liegen in seinen Fälltechniken und den jetzt aktuellen Welten (ich spreche aus Erfahrung).
Verkneif dir nach Möglichkeit das Fällen, bis du einen entsprechenden Kurs gemacht hast. Es ist wirklich gesünder. Denn der geringste Fehler beim Fällen und der Stamm reißt dir der Länge nach bis weit über zwei Meter auf. Ersten ist dass Holz dann nur noch Brennholz und zweitens kann dir der aufreißende Stamm den Kopf vom Hals schlagen. Oder du schneidest den Baum tot (also die Bruchleiste durch). Dann fällt er hin wo er will und du hast keinerlei Kontrolle mehr darüber.
Außerdem bekommst du dort die einzelnen Fälltechniken richtig gezeigt. Die Sicherheitsfälltechnik mit Kastenschnitt, Fällschnitt eines Vorhängers und den Kontrollschnitt. Auch bekommst du gezeigt, wie mann einen Stamm mit einem Durchmesser von einem Meter mit einem 38er Schwert mittels Herzstechschnitt fällen kann. Auch das Schneiden einer sauberen Bruchleiste wird gezeigt.

Thema Rückweiche:
Die Rückweiche sollte 7-9 Meter schräg nach rechts oder links hinten in einem Winkel von 45 Grad erfolgen und hierbei immer die Baumkronen beobachten. Dem Baum brauchst du nicht hinterher zu sehen. Der ist abgeschnitten und fällt von alleine. Was aber wichtiger ist, ist die Tatsache, daß eventuell die Kronen von benachbarten Bäumen durch das Fallen des Baumes in Schwingung geraten und dadurch Totäste abwerfen. Diese können bis zu 7 Meter zurück kommen. Deswegen die große Rückweiche.

Unfallschutz:
Wer keinen von der BG anerkannten Kurs besucht hat, bekommt bei Unfällen eventuell böse Schwierigkeiten bei der Kostenübernahme. Gleiches gilt für das "Nichtanlegen" der PSA. Bis jetzt wurden drei Fälle bekannt, bei denen die Betroffenen keine Schnittschutzhosen anhatten, sich ins Bein schnitten und die BG diese dann in Regress genommen hat. Da kommen schnell Kosten in fünfstelliger Höhe auf. Auch das Argument: "Ich hab nicht vor mich zu schneiden" zählt nicht. Bis jetzt hat sich noch keiner absichtlich mit der Motorsäge ins Bein geschnitten.
In Hessen gehört zur PSA die Schnittschutzhose, Schnittschutzstiefel, Forsthelm mit Gehör- und Gesichtsschutz und Handschuhe. Eine Jacke ist nicht erforderlich, aber sinnvoll. Wegen der Warnfarbe. Ist besser von anderen zu sehen. Wie es sich bezüglich der PSA in anderen Bundesländern oder im sonstigen europäischen Ausland (von uns aus gesehen; Österreich gehört da auch dazu) verhält, kann ich nicht sagen.

Sollte ich was falsches geschrieben haben, dann bitte mitteilen.
Ich bin nur verantwortlich für das was ich sage, nicht für das, was du denkst.
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Re: Fällen - aber wie

Beitragvon Djup-i-sverige » Fr Jan 27, 2012 14:08

Die Rückweiche sollte 7-9 Meter schräg nach rechts oder links hinten in einem Winkel von 45 Grad erfolgen und hierbei immer die Baumkronen beobachten. Dem Baum brauchst du nicht hinterher zu sehen. Der ist abgeschnitten und fällt von alleine. Was aber wichtiger ist, ist die Tatsache, daß eventuell die Kronen von benachbarten Bäumen durch das Fallen des Baumes in Schwingung geraten und dadurch Totäste abwerfen. Diese können bis zu 7 Meter zurück kommen. Deswegen die große Rückweiche.



Stell ich mir in meinem Wald (als Beispiel schwierig vorn, wenn ich in den wenige Sekunden des Baumfalles, 7-9 Meter rückweichen soll ,gleichzeitg den Hansguckindieluft mimen soll, und dabei noch verhindern das ich über Felsen,Wurzelstöcke,Altäste etc falle und mir womöglich einen Ast in die Brust ramme.....(Nein ein Räumen der Rückweiche wäre nur mit Raupendozer möglich)

Ebenso die ganzen Schnittechniken, wenn ich mich davon verrückt machen lassen würde den "perfekten" Schnitt hinbringen zu wollen würd wohl öfter was schief gehen. Ich hab mir das Wie jetzt angeschaut, und setze es bestmöglich um, aber wenns mal nicht so "schön" ausschaut, auch ned schlimm, Hauptsache der Baum liegt richtig.. (Ich denke da nur an den Thread Baumstumpfmetzger... :roll: :roll: )
Und wer sagt er habe sich noch nie verschnitten, naja der lügt einfach(auch mit Kurs).. ich musste vorgestern auch ne Fichte in die Andere Richtung fallen lassen (War problemlos möglich, nur ärgerlich, weil er jetzt weit im Wald liegt und ohne Winde fizzelig wird den rauszubekommen..)
Mir ist noch kein Baum aufgerissen (Liegt das evtl. an bestimmten Baumarten?) und wenn, soweit wäre ich auch weg vom Baum..
Hier ist kein Kurs vorgeschrieben, und es sterben die Waldarbeiter (auf dem Land sicher mehr als 50-60% der Bevölkerung, und wenns nur für Brennholz ist..) auch nicht wie die Fliegen weg...
Also nicht´s gegen die durchaus sinnvollen Kurse, aber alte Holzer mit Gewalt umerziehen erhöht m.M.n. eher die Gefahr expotenziell, als das es was hilft.
Wenn die seit xx Jahren es auf ihre Art machen, dann wird ihnen gesagt so nicht, dann sollen sie es evtl. komplett anders machen, und raus kommt dabei das aus lauter Verwirrung erst Recht wirkliche Fehler gemacht werden..
*Ironie an*
Aber ich weiß schon warum ,warum ich keine Video´s von Fällungen einstelle.. :lol: :lol: :lol: (Danach ,bzw, nach den Kommentaren wär ich auch völlig kirre, und würd keine Fällung mehr zusammenbringen, weil ich mich ins Eck hocken müsste wie ein verängstigtes Häschen, ob der großen Bäume)
*Ironie aus*
(Ach ja, nicht das ich mir hier nicht Tips durchlesen würden, und nicht auch drauf achten würde :idea: )
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Re: Fällen - aber wie

Beitragvon rattle03 » Fr Jan 27, 2012 14:21

Hallo Stefan,

prinzipiell halte ich es so wie du, bei mir sieht auch nicht jeder Baumstumpf aus wie aus dem Lehrbuch.

Allerdings hab ich bei meinem Motorsägenkurs Fotos von einem Stumpf gesehen, bei dem es einen Toten (über 50, "erfahren")gegeben hat, den ich vermutlich aufgrund meines Hausverstandes und meiner Liebe zum Leben vermutlich nie so geschnitten hätte.

Ich denke die Summe aus beidem machts, Erfahrung und Wissen.

Und wenn ich mir dann manche Herren im gesetzteren Alter ansehe und denen bei der Arbeit zusehe, dann halte ich 1. weit mehr als den vorgeschrieben Sicherheitsabstand ein und würde 2. schon gerne so machen zu einer Schulung schicken....

bei den meisten gibt´s halt nur Keil schneiden und dann fest von hinten drauf, weil sie einfach nix anderes kennen.....

Und ja, mir ist es schon passiert das mit Bäume aufgerissen sind, speziell bei Esche und Erle, seltener Weißbuche. Aber auch da habe ich aus meiner Erfahrung gelernt und werde das nächste mal lieber auf Verdacht einen oder 2 Zurrgurte als Stammpresse anziehen.

Lg Georg
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Re: Fällen - aber wie

Beitragvon rattle03 » Fr Jan 27, 2012 14:25

siehe bilder-forstarbeiten-t9805-12840.html
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Re: Fällen - aber wie

Beitragvon Djup-i-sverige » Fr Jan 27, 2012 16:27

Hallo Stefan,

prinzipiell halte ich es so wie du, bei mir sieht auch nicht jeder Baumstumpf aus wie aus dem Lehrbuch.

Allerdings hab ich bei meinem Motorsägenkurs Fotos von einem Stumpf gesehen, bei dem es einen Toten (über 50, "erfahren")gegeben hat, den ich vermutlich aufgrund meines Hausverstandes und meiner Liebe zum Leben vermutlich nie so geschnitten hätte.

Ich denke die Summe aus beidem machts, Erfahrung und Wissen.

Und wenn ich mir dann manche Herren im gesetzteren Alter ansehe und denen bei der Arbeit zusehe, dann halte ich 1. weit mehr als den vorgeschrieben Sicherheitsabstand ein und würde 2. schon gerne so machen zu einer Schulung schicken....

bei den meisten gibt´s halt nur Keil schneiden und dann fest von hinten drauf, weil sie einfach nix anderes kennen.....

Und ja, mir ist es schon passiert das mit Bäume aufgerissen sind, speziell bei Esche und Erle, seltener Weißbuche. Aber auch da habe ich aus meiner Erfahrung gelernt und werde das nächste mal lieber auf Verdacht einen oder 2 Zurrgurte als Stammpresse anziehen.

Lg Georg


Ich kenn´s halt nur aus anderen Bereichen des Lebens, Leute die jeden Kurs und alle Lehrgänge haben, und dann stehen sie plötzlich vor einer Aufgabe, die nicht gelehrt wurde, und was passiert? Sie könnens nicht, sie machens nicht, oder stellen sich an, als wie wenn sie nicht aus dem Fachbereich stammen würden...(Stand ja so nicht im Lehrbuch, wurde ja so im Kurs nicht geschult).
Und manchmal liest es sich hier auch so, mach nen MS-Kurs, und du kannst jeden Baum fällen (Wenn du dich stur an das im Kurs Gesagte hältst)..
Und das halte ich wiederum für sehr gefährlich...Weil irgendwann kommt der Baum, der nicht in dem Kurs war...Wo vielleicht gesunder Menschenverstand und Mitdenken besser gewesen wäre als jeder Kurs den man besuchen kann...
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Re: Fällen - aber wie

Beitragvon Kormoran2 » Fr Jan 27, 2012 17:13

Ältere Leute umerziehen halte ich auch für fragwürdig. Also z.B. sie zu zwingen, eine neue Schnitttechnik anzuwenden.
Aber einem erfahrenen Nackt-Säger eine Schnittschutzhose aufzunötigen erfordert ja nicht, daß dieser sich in seiner Arbeit irgendwie umstellen muß.

Und der alte Spruch "mir ist so schon 30 Jahre nix passiert" ist ja regelrecht dumm. Sägeunfälle passieren nun auch nicht alle paar Jahre sondern vielleicht einmal im ganzen Leben. Und wenn es 30 Jahre gutgegangen ist, kann der Fall doch morgen eintreten.
Für den statistischen Ausgleich sorgen dann Andere, die schon nach 5 Jahren einen Unfall hatten.
Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter. (Alexander Solschenizyn, zitiert von Peter Hahne)
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