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Fendt Vario 200 Top oder Flop ?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Re: Fendt Vario 200 Top oder Flop ?

Beitragvon JonnySchorsch » Fr Aug 26, 2011 10:34

Ich habe gerade mitbekommen das Top Agrar Östereich den 211 Vario zum "Allrounder des Jahres" ernannt hat. Finde ich falsch. Für den normalen Ackerbaubetrieb der einen 100 PS Schlepper als Zweit/Dritt/Pflegeschlepper kauft ist er schlicht weg zu teuer, das hohlt man mit normaler Auslastung einfach nicht raus.
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Re: Fendt Vario 200 Top oder Flop ?

Beitragvon Weinbauer » Fr Aug 26, 2011 10:44

JonnySchorsch hat geschrieben:Ich habe gerade mitbekommen das Top Agrar Östereich den 211 Vario zum "Allrounder des Jahres" ernannt hat. Finde ich falsch. Für den normalen Ackerbaubetrieb der einen 100 PS Schlepper als Zweit/Dritt/Pflegeschlepper kauft ist er schlicht weg zu teuer, das hohlt man mit normaler Auslastung einfach nicht raus.


wieso falsch. hast du dir mal ein bild über den durchschnittlichen betrieb in österreich angesehen? da sind das in der regel hauptschlepper und mehrheitlich grünland. ackerbau wird mehrheitlich nur zur eigenfuttergewinnung betrieben.

die bewertung musst du schon in bezug zur aufgabenstellung setzen.
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Re: Fendt Vario 200 Top oder Flop ?

Beitragvon Sepp » Fr Aug 26, 2011 15:22

Wenn ich mir den anschaue, denke ich mir immer: für "richtige Arbeiten" zu klein und zu leicht.
Er mag auf ebenen Flächen vielleicht gut sein, aber in Hanglagen?

Und den österreichischen Kleinbauern möchte ich sehen, der mal schnell 80 000 Euro für so einen Fendt hinlegt. (Außer die lieben Nachbarn (die ich übrigens wirklich sehr gerne mag!) verdienen deutlich mehr als die deutschen Landwirte).
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Re: Fendt Vario 200 Top oder Flop ?

Beitragvon Obelix » Fr Aug 26, 2011 15:53

Für 1 neuen "Fendt 200 Vario" bekommt man meiner laienhaften Einschätzung nach 2 neue "Deutz Agrofarm/Same/Lamborghini" oder "Steyer" oder "Claas" der gleichen PS-Klasse in einfacher Ausführung. Das passt nur für ganz wenige absolut überzeugte Fendt-Fans.
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Re: Fendt Vario 200 Top oder Flop ?

Beitragvon dappschaaf » Fr Aug 26, 2011 16:15

Hallo,

hat jemand konkrete Zulassungszahlen oder sind dass hier lediglich vermutungen?

Gruß
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Re: Fendt Vario 200 Top oder Flop ?

Beitragvon 34unterseen34 » Sa Aug 27, 2011 6:29

Sepp hat geschrieben:Wenn ich mir den anschaue, denke ich mir immer: für "richtige Arbeiten" zu klein und zu leicht.
Er mag auf ebenen Flächen vielleicht gut sein, aber in Hanglagen?

Und den österreichischen Kleinbauern möchte ich sehen, der mal schnell 80 000 Euro für so einen Fendt hinlegt. (Außer die lieben Nachbarn (die ich übrigens wirklich sehr gerne mag!) verdienen deutlich mehr als die deutschen Landwirte).


Der Schlepper ist sogar sehr gut geignet für Hanglagen, oder extreme Hanglagen, man muss halt die Front balastieren :D

Welche lieben nachbaren meinst du den ? die Schweizer ?Wenn ja, ist dier klar das der Schlepper c.a 130000.- kostet :gewitter:
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Re: Fendt Vario 200 Top oder Flop ?

Beitragvon Sepp » Sa Aug 27, 2011 6:54

34unterseen34 hat geschrieben:
Sepp hat geschrieben:Wenn ich mir den anschaue, denke ich mir immer: für "richtige Arbeiten" zu klein und zu leicht.
Er mag auf ebenen Flächen vielleicht gut sein, aber in Hanglagen?

Und den österreichischen Kleinbauern möchte ich sehen, der mal schnell 80 000 Euro für so einen Fendt hinlegt. (Außer die lieben Nachbarn (die ich übrigens wirklich sehr gerne mag!) verdienen deutlich mehr als die deutschen Landwirte).


Der Schlepper ist sogar sehr gut geignet für Hanglagen, oder extreme Hanglagen, man muss halt die Front balastieren :D

Welche lieben nachbaren meinst du den ? die Schweizer ?Wenn ja, ist dier klar das der Schlepper c.a 130000.- kostet :gewitter:


Ich meinte eher weniger die extremen Hanglagen, sondern die, an denen auch noch mit schwererem Gerät gearbeitet werden kann. Und da gibt es noch einige 110 PS-Schlepper anderer Hersteller, die da sicher besser geeignet wären, weil schwerer etc.

Ich meinte die Nachbarn aus Österreich; von der deutschen Perspektive gesehen ;-)
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Re: Fendt Vario 200 Top oder Flop ?

Beitragvon 34unterseen34 » Sa Aug 27, 2011 7:07

Sepp hat geschrieben:
34unterseen34 hat geschrieben:
Sepp hat geschrieben:Wenn ich mir den anschaue, denke ich mir immer: für "richtige Arbeiten" zu klein und zu leicht.
Er mag auf ebenen Flächen vielleicht gut sein, aber in Hanglagen?

Und den österreichischen Kleinbauern möchte ich sehen, der mal schnell 80 000 Euro für so einen Fendt hinlegt. (Außer die lieben Nachbarn (die ich übrigens wirklich sehr gerne mag!) verdienen deutlich mehr als die deutschen Landwirte).


Der Schlepper ist sogar sehr gut geignet für Hanglagen, oder extreme Hanglagen, man muss halt die Front balastieren :D

Welche lieben nachbaren meinst du den ? die Schweizer ?Wenn ja, ist dier klar das der Schlepper c.a 130000.- kostet :gewitter:


Ich meinte eher weniger die extremen Hanglagen, sondern die, an denen auch noch mit schwererem Gerät gearbeitet werden kann. Und da gibt es noch einige 110 PS-Schlepper anderer Hersteller, die da sicher besser geeignet wären, weil schwerer etc.

Ich meinte die Nachbarn aus Österreich; von der deutschen Perspektive gesehen ;-)


Das stimmt, wen du schwere Anbaugeräte hast, ist der schlepper viel zu leicht, ich denke als Grünlandschlepper optimal, einfach zu teuer !
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Re: Fendt Vario 200 Top oder Flop ?

Beitragvon Sepp » Sa Aug 27, 2011 8:48

Wie sieht es jetzt eigentlich bei den Motoren aus? Steigt Fendt jetzt langfristig gesehen in allen Modellen auf SISU um oder bleiben die vorerst bei den Deutz-Motoren? Hat da einer eine zuverlässige Quelle?
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Re: Fendt Vario 200 Top oder Flop ?

Beitragvon Onkel Hotte » Sa Aug 27, 2011 10:13

Hi Sepp,

Serie 300 und 400 haben bis mindestens 2015 Deutz Motoren verbaut.
Serien 700, 800 und 900 haben bis mindestens 2014 Deutz Motoren verbaut.
Wo die geistige Sonne tief steht, werfen selbst Zwerge riesige Schatten !!!!
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Re: Fendt Vario 200 Top oder Flop ?

Beitragvon Hans Söllner » Sa Aug 27, 2011 11:24

Fendt Zulassungszahlen 2010
Klasse bis 80PS: genau 100 Stück
Klasse 81-100PS (also 200+300er Serie) 1179 Stück
Ich weis nicht mit wie viel PS der 208er im Fahrzeugbrieg genau angegeben ist, aber ich vermute die 100 Stück waren dann nur der 207er. Auch mit einberechnen muss man eine handvoll von 200er Schaltschlepper aus Lagerbeständen, Vorführmaschinen usw.
Adressen Gebrauchtteile: http://www.landtreff.de/post1288536.html#p1288536
Weil wir uns von technischen Spielereien blenden lassen, vergessen wir die Augen aufzumachen um zu erkennen dass sich Technik rechnen muss!

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Re: Fendt Vario 200 Top oder Flop ?

Beitragvon Sepp » Sa Aug 27, 2011 14:36

Onkel Hotte hat geschrieben:Hi Sepp,

Serie 300 und 400 haben bis mindestens 2015 Deutz Motoren verbaut.
Serien 700, 800 und 900 haben bis mindestens 2014 Deutz Motoren verbaut.


Aus unternehmenspolitischer Sicht hätte doch der Wechsel auf SISU ohnehin schon geschehen müssen, oder nicht?
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Re: Fendt Vario 200 Top oder Flop ?

Beitragvon Fendt312V » Di Aug 30, 2011 14:22

Sepp hat geschrieben:
Onkel Hotte hat geschrieben:Hi Sepp,

Serie 300 und 400 haben bis mindestens 2015 Deutz Motoren verbaut.
Serien 700, 800 und 900 haben bis mindestens 2014 Deutz Motoren verbaut.


Aus unternehmenspolitischer Sicht hätte doch der Wechsel auf SISU ohnehin schon geschehen müssen, oder nicht?

Von mir aus müssen die nicht wechseln, sehe keinen Sinn, unserer läuft sehr gut.
:lol: Benutze Klopapier beidseitig dann hast den ökologischen Erfolg auf der Hand !! :prost:
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Re: Fendt Vario 200 Top oder Flop ?

Beitragvon Franz Ferdinand der 1. » Di Aug 30, 2011 14:27

Am Hang bzw. im Grünland kannste den 200er Fendt vergessen.
Die 200er Vario die in Österreich verkauft wurden laufen fast
alle im Weinbau und da auch ausschließlich in Großbetrieben da
da Geld keine Rolle spielt. Eingesetzt werden diese meist
wegen einer gezogenen Lesemaschine.
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Re: Fendt Vario 200 Top oder Flop ?

Beitragvon Hans Söllner » Di Aug 30, 2011 15:06

Da muss ich dir Recht geben. Die Spezialschlepper haben daran einen großen Anteil in Österreich. Wie sich die normale Variante am Hang verhält kann ich nicht beurteilen.
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