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Feuerwehr - Strategien beim Einsatz von Güllefässern

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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25 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Feuerwehr - Strategien beim Einsatz von Güllefässern

Beitragvon Komatsu » So Dez 02, 2007 10:05

Sind ja so einige hier in der Feuerwehr. Gülletechnik ist ja um einiges leistungsfähiger als Feuerwehrtechnik und in jedem Dorf vorhanden. Welche Strategien habt ihr ?

bei nonstopnews gibts grad nen guten Bericht dazu

http://www.nonstopnews.de/?page=meldung&newsnr=6178
Komatsu
 
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Beitragvon KroneEinreiher » So Dez 02, 2007 11:27

Servus IHC,

Interessanter Thread!

Bei uns kommen Güllefässer nur bei Flächenbränden zum Einsatz. Und zum Thema Leistungsfähigkeit... Wir haben einen C-Abgang für ein Fass. Damit wurde bei uns der Versuch unternommen damit zu löschen. Erbärmlich der Druck des Vakuumfasses reicht einfach nicht aus um ein vernünftiges Ergebnis zu erzielen.

Jetzt meine Frage an euch: Wer nutzt noch solche Technik. Bzw. wie habt ihr das technisch gelöst?

Ich werde es nächstes Jahr mal versuchen die TS dazwischenzuschalten, aber ich hab keine großen Hoffnungen, da der Eingang ja ein C Schlauch ist...

Viel effektiver wäre da in meinen Augen ein mobiles Becken, das im Pendelverkehr mit mehreren Fässern befüllt wird und von dortaus dann die TS ansaugt... wäre meine Idee?!


Also immer her mit euren Anregungen! Danke!
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Beitragvon Komatsu » So Dez 02, 2007 11:38

Also ich habe einmal einen Flächenbrand an einer Bahnböschung mit 12 m³ BRIRI gelöscht der paralell zu einem Feldweg verlief. Habe dazu den Verteiler um 45° gedreht und bin einfach vorwärts gefahren 300 m in 5 Minuten oder so. War eher Zufall, hatte Schlauch dabei, Fass leer und die Saugstelle war direkt dabei.

Also wir lassen das vom Fass in ein Bassin. Aus dem Bassin saugt die FFW Pumpe an.
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Beitragvon broitbeil » So Dez 02, 2007 11:53

Naja, mit dem Vakumfaß ist der Druck sicher nicht berauschend.
Dafür kann man beim Pumpfass schnell was kaputt machen, wenn alle Abgänge zu sind. Das beste ist, dass Wasser in ein Basin zu füllen, oder bei einem TLF den Tank.
C-Abgänge beim Fass sind zu klein, immer gleich B verwenden, und einen Übergang dabei haben.

Güllefässer sind eigentlich nicht schlecht, vor allem bei der Wassermenge, die sie mitführen sind sie unschlagbar.
Das Problem ist immer nur, bis das erste Fass an der Einsatzstelle ist:
Schlepper abhängen(1 min), Güllefaß an (dauert bei einem modernen Faß auch gleich mal 4 Minuten), Saugschlaaufladen (2 min), zur Wasserstelle fahren (1 min), Saugschlauch rein (1 min), Faß füllen (3 min), zur Einsatzstelle fahren (gleich wie Feuerwehrauto).
Also ist das Güllefaß erst 11 Minuten nach dem Feuerwehrauto am Einsatzort, und da muß schon alles klappen. Meistens wird das Güllefaß ja erst alarmiert, wenn man vor Ort sieht, dass es nicht reicht.

Besser wäre meiner Meinung nach, wenn zwei oder drei Gemeinden zusammen ein kleines Faß mit 5-8m³ kaufen, dieses dann immer voll mit Wasser ist, und den passenden Abgängen. Ein paar Schlepperfahrer könnte man dan über eine separate "Güllefaßschleife" mit alarmieren.
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Beitragvon stefanf » So Dez 02, 2007 11:56

tag

bei flächenbränden müssten ja auch erdschleudern interessant sein. wir haben selber eine und auf einer breite knapp 10 metern machen die alles schwarz.

hat das schonmal wer probiert?

mfg stefan
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Beitragvon KroneEinreiher » So Dez 02, 2007 12:00

Im trockenen Sommer 2005 wurden bei uns die Fässer im Ort auch alle vorsichtshalber befüllt.

Aber zu eurem Bassin: Wie sehen die aus? Eigenbau? Gekauft? Bilder? Bitte.

DANKE :P
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Beitragvon TomDeeh » So Dez 02, 2007 12:43

Hi ,

das sind Faltbehälter , gibt es in allen möglichen Größen , 1k-2k Liter reichen locker.Problem bei den Fässern ist halt die schnelle Verfügbarkeit und Entnahmestelle. Überlegenswert ist da sicher auch ein SW 2000 um Aussiedlerhöfe usw schnell anzubinden.

Gruß Thomas
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Beitragvon Mattie » So Dez 02, 2007 13:05

KroneEinreiher hat geschrieben:

Ich werde es nächstes Jahr mal versuchen die TS dazwischenzuschalten, aber ich hab keine großen Hoffnungen, da der Eingang ja ein C Schlauch ist...



Vor ungefähr 19 Jahren war ich mit einem ZT303 und einem HTS101.27 bei einem Waldbrand dabei, fast 2 Tage lang. Wir (etwa 10 ZT´s mit Fässern aus dem gesamten Kreis) hatten die Aufgabe, aus einem nahen Bach das Wasser zu den Pumpen zu fahren. Dazu hatten wir alle einen Adapter um von Fassanschluss zum B-SaugAnschluss der Pumpe zu kommen. Desswegen musste auch keine lange Wasserstrecke gelegt werden, da wir mit jeweils 10 000 Litern recht viel bewegen konnten. Jede Pumpe hatte 3 Strahlrohre zu versorgen. So haben wir es geschafft, einen etwa 40ha grosses Waldgebiet abzulöschen und angrenzende Wälder zu schützen.

Fazit, eine alte Geschichte, aber es hat funktioniert. Und es wird immer wieder funktionieren, wichtig ist die Organisation und die vorherige Zusammenarbeit der landwirtschaftlichen Betriebe mit den Ortswehren.
http://www.youtube.com/watch?v=An7PTGk2W0E
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Beitragvon Toni80 » So Dez 02, 2007 13:09

Bei uns werden im Sommer, wenn es richtig trocken ist auch in jeder Bauerschaft ein paar Fässer mit Wasser gefüllt die dann von der Feuerwehr angefordert werden können.
Außerdem haben ein paar Betriebe die keine LW mehr machen ihre alten Güllesilos mit Wasser befüllt um der Feuerwehr zusätzliche Saugstellen zu bieten.
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Beitragvon Limo198 » Mo Dez 03, 2007 7:52

Moin

Also bei uns stehen im Bereich 3 HTS bei verschiedenen Wehren. Da hängt auch immer ein Schlepper vor und wenn mich nicht alles täuscht, wurden die sogar rot lackiert und sind nur noch für die Feuerwehr. Aber die nutze ich hier nie. Stehen zu weit weg.

In Meiner Wehr, bin da Wehrleiter, läuft das so, das wir Bauern ,sobald es Sommer wird, eine Pumpe mit 600 l/min an einen Wasserwagen hängen, wofür wir uns Aufnahmen anbauen lassen haben, eine steht ständig in einem "Korb" der in die Fronthydraulik gehängt werden kann mit einer Leistung von 1200 l/min (beide haben wir Landwirte gekaut um Wasser vom Acker zu pumpen und beide sind Lenzpumpen) und so dann immer im Sommer zu stehen haben.
In unserem Betrieb laufen 2 Mähdrescher auf verschiedenen Flächen aber immer in der Nähe des Stützpunktes. Jeder der Leute auf unserem Betrieb ist in der Feuerwehr und sollte es einen größeren Waldbrand oder Flächenbrand geben, hier sind 300 ha zusammenhängender Wald um uns rum, weiß jeder sofort was zu tun ist. Erst ein Schlepper mit dem fertigen Zug los, also 7000l Wasser und Pumpe im Heck, der nächste hängt die große in seine Front und das 2. Faß mit 7000 l hinter und sollte das nicht reichen, was ich bei eintreffen an der Einsatzstelle entscheiden muß, fährt ein dritter Schlepper mit 2x 7000 l noch Wasser. So haben wir die Zeit locker überbrückt bis eine lange Wegstrecke liegt. Um mehr geht es uns mit den Fäßern nicht. Denn ich denke, bevor ich einige Stunden mit den Fäßern fahre, kann ich eine lange Wegstrecke aufbauen. Das ist günstiger als ständig 3 Schlepper zu binden. Außerdem ist es efektiver mit langer Wegstrecke zu arbeiten. Reißt ein Glied in der Wasserkette der Wasserwagen, Platten, Schlepper defekt..., ist es aus denn wie alle Feuerwehrleute wissen, ist für länger als 3 min das Wasser bei einem Waldbrand weg, kannste du mal eben 10 Meter zurück gehen und neu löschen.

Sehr schön, was wir in diesem Sommer live miterleben konnten, wirk unsere Taktik bei Flächenbränden oder Maschinenbränden mitten auf dem Acker. Bei einem Flächenbrand haben wir mit 2 Fäßern Wasser gefahren und das über die Pumpen in den Tanker gefördert. So konnte der ohne einmal zu fahren über seine Hochdrucklöschanlage in Ruhe den Brand ausmachen. Das gleiche funktionierte bei der Nachbarwehr beim Drescherbrand. Ist ein Faß leer, punpt das andere und das reicht bis das 2. wieder da ist. Lief echt super.
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Beitragvon KroneEinreiher » Mo Dez 03, 2007 9:37

Interessant!

Ich habe schon eine Idee so einen Bassin selbst zu bauen, deswegen wären Fotos echt super damit ich mir mal ein paar Ideen holen könnte.

Hab schon gegoogelt, aber leider nix gefunden.

Meine Idee: Vier Aussenpfosten, schwere Teichfolie, und dass ganze mit Stahlseilen umspannen. So müsste es stabil bleiben und trotzdem mobil sein.
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Beitragvon Clemens » Di Dez 04, 2007 11:24

KroneEinreiher hat geschrieben:Servus IHC,

Viel effektiver wäre da in meinen Augen ein mobiles Becken, das im Pendelverkehr mit mehreren Fässern befüllt wird und von dortaus dann die TS ansaugt... wäre meine Idee?!


Also immer her mit euren Anregungen! Danke!


Bei uns wird das so gemacht. Wir haben hier einige Weiler die nur eine Eigenwasserversorgung haben aber keine Brandreserven zur Verfügung stehen. Soweit mir bekannt wurde für diese zwecke ein zusammensteckbares Becken beschafft. Die Löschwasserzuführ geschieht dann mit Güllefässern.

Die Feuerwehrmänner werden bereits bei der Alarmierung enstprechend informiert, so dass diese bereits mit dem Güllefass zu extra angelegten
Ladestationen (Bachlauf mit Aufstauvorrichtung) fahren können.




Gruß Clemens
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Beitragvon KroneEinreiher » Di Dez 04, 2007 16:06

Bilder, Links, etc?

Wäre nett, denn ich brauche "input" :wink:

Danke
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Beitragvon Holzhacker » Di Dez 04, 2007 17:21

Wir verwenden Güllefässer bei Waldbränden. Wir haben für jedes Fass in unserem Dorf einen passenden Abgang gefertigt. Die Fässer werden am Bach oder Weiher mit der TS befüllt und am Einsatzort in ein Faltbehälter entleert. Das Wasser wird dann mit der Fahrzeugpumpe aus dem Faltbehälter gesaugt.
Ernte gut, alles gut.
Mfg
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Beitragvon Fendtman » Di Dez 04, 2007 17:44

Hi,

bei uns sind die Fässer auch für Wald und Flächenbrände eingeplant.

Haben im LF sogar diverse Übergangsstücke dafür parat.

Vakkumfässer sind nur mit einer TS oder über Fahrzeugpumpe brauchbar, ein Kamerad hat ein 12,5m³ Marchner Fass welches eigentlich immer sauber gespült parat steht.

Das Marchner Fass wird öfter mal in Übungen mit eingebunden, es schafft problemlos 3 C Rohre zu versorgen - ohne Pumpe dazwischen :)
Versucht der Fendt nach links zu schwenken ... hilft nur eines .... gegenlenken ! :)

Stau ist nur hinten doof - vorne gehts.
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