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Flüchtlingsdrama

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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72 Beiträge • Seite 2 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: Flüchtlingsdrama

Beitragvon Altmeister » Mi Okt 09, 2013 11:42

@speeder

ich dachte meine Ironie sei erkennbar. Die Chinesen machen Afrika zu einer
Landruine. Sandberge (wie in Südafrika) und alte Schürfanlagen (wie bereits in
Zentralafrika vorhanden) werden zurückbleiben.

Altmeister

P.S. Wir Europäer haben in Afrika durch künstliche Grenzen mit Kolonialausbeutung
die Kulturen zerstört und die Chinesen machen den Rest.
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Re: Flüchtlingsdrama

Beitragvon speeder » Mi Okt 09, 2013 12:15

@ Altmeister

War ich einfach nicht gewohnt- solche feinen Untertöne hier :wink:

Es scheint wohl einfach Afrikas Schicksal zu sein, als wertschöpfungs-Hinterhof des Westens (incl China) zu dienen.
Aber, ich glaube, irgendwann setzen sich die Geschröpften in Bewegung, laufen quasi den LKW voll Nahrungsmittel hinterher.
Verdenken könnte man es ihnen nicht- Dann Gnade uns Gott...
Warum nur, warum sind die Dummen so sicher, und die Gescheiten so voller Zweifel....?
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Re: Flüchtlingsdrama

Beitragvon SHierling » Mi Okt 09, 2013 12:34

Regt euch ab. Bald ist wieder November, dann kommen wieder die ganzen herzzerreißenden Flüchtlingstrecks aus Ostpreußen im TV und jeder kann arische Tränchen quetschen. Die sind zwar auch nicht vor lauter Armut geflüchtet, aber das ist natürlich was gaaaaanz anderes.
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Re: Flüchtlingsdrama

Beitragvon Manfred » Mi Okt 09, 2013 13:37

In Afrika ist es die letzten Jahre fast überall wirtschaftlich steil aufwärts gegangen.
Der Beitrag der Chinesen mit ihren Infrastrukturprojekten und Fabrikbauten (in Äthiopien z.B. bauen die gerade reihenweise Schuhfabriken, weil dort die Löhne nur 10% derer in China selber betragen) natürlich beachtlich. Aber der Rest der Welt schläft auch nicht und investiert kräftig.

Wir selber zahlen zu einem guten Teil für den AMISOM-Einsatz in Somalia. Und unseren Nachbarn sind dort tatkräftig mit ihren Spezialkräften zugange. Würde mich sehr wundern, wenn sich nicht auch der eine oder andere vom KSK in Somalia tummelt, im Zweifel ausgeflaggt als Praktikanten bei den Spezialkräften der Briten oder Franzosen.

Wir und die Amis führen Kriege für unsere wirtschaftlichen Interessen. Die Chinesen und die Scheichs kaufen in Afrika und anderswo einfach, was sie haben wollen.
Und es zeichnet sich immer deutlicher ab, welche Strategie erfolgreicher ist...
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
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Re: Flüchtlingsdrama

Beitragvon speeder » Mi Okt 09, 2013 16:30

Tja...
da reden wir nun alle schlau daher.
Aber dagewesen ist ja auch noch keiner. Wir könnten ja mal zusammen los, vielleicht können wir ja noch selber günstig was pachten, wenns passt... :lol:
Warum nur, warum sind die Dummen so sicher, und die Gescheiten so voller Zweifel....?
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Re: Flüchtlingsdrama

Beitragvon Ferengi » Mi Okt 09, 2013 17:14

Das haben schon mal weiße Bauern in Afrika ausprobiert.
Die Kaffer, die von Landwirtschaft keine Ahnung hatten, ham die weißen Bauern ermordet, und sich dann gewundert warum sie verhungert sind. :roll: :roll:
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Re: Flüchtlingsdrama

Beitragvon kaltblutreiter » Do Okt 10, 2013 10:30

Wieso wird eigentlich der ganze Kontinent in einen Topf geworfen? Der Durchschnittsdeutsche scheint immer noch zu denken, Afrika sei ein Land. Da werden die Zustände in Ländern wie Somalia, Simbabwe, Nigeria usw. munter zusammengefaßt und durcheinandergerührt. Dann kommen solche Kommentare raus wie sie teilweise oben stehen.

Ich gebe zu, ich kenne die Zustände vor Ort nicht aus eigener Erfahrung und Anschauung. Deshalb bin ich da auch sehr vorsichtig, mit "Argumenten" um mich zu werfen.

Fakt ist doch aber, daß 400 Flüchtlinge nur Peanuts sind und von "den Europäern" (sic!) leicht zu verkraften wären, wenn es denn mal Planung und Absprache untereinander gäbe.
Wenn ich natürlich sehe, unter welchen Umständen auch hier im gut geregelten und alleswissenden Deutschland die Asylbewerber oft untergebracht sind - grade war ja das Asylbewerberheim in einem "sozialen Brennpunkt" Berlins wieder dicke in den Medien - dann kann ich schon glauben, daß das Ganze als ein riesiges Problem dargestellt und von der Bevölkerung auch so empfunden wird.

Man sollte als Deutscher, welcher
- nachts ohne Angst vor Überfällen, Vergewaltigungen, Anschlägen usw. schlafen kann
- auf der Straße fahren oder auf seinem Feld arbeiten kann, ohne einen Gedanken an irgendwelche Minen vergeuden zu müssen
- weiß, wo der nächste Lebensmittelladen ist und dementsprechend immer einen vollen Kühlschrank hat
- als Grundbesitzer sein Hab und Gut im Grundbuch eingetragen hat und nicht fürchten muß, jederzeit von seinem Land vertrieben zu werden
- eine gute Schulbildung für seine Kinder als selbstverständlich voraussetzt
- usw. usw.

doch bitte mal einen Moment innehalten und überlegen, ob die Argumente von den "faulen Afrikanern", die sich hier "auf unsere Kosten ein schönes Leben machen wollen", angebracht sind.

Das soll nicht heißen, daß ich der Meinung bin, alles und jeden ungefragt und unreflektiert ins Land zu holen. Das Beste ist meiner Meinung nach wirklich kompetente Hilfe zu Selbsthilfe dort vor Ort. Das ist schwierig und oft prallen da auch Mentalitäten aufeinander.

Einen guten Weg (für die Zyniker: durchaus auch zur eigenen Gewissensberuhigung :wink: ) finde ich, sich bei entsprechenden Organisationen zu engagieren. Ich habe zum Beispiel ein Patenkind bei W*** Vision. Da bin ich überzeugt davon, daß mein Geld nicht in i-welchen dunklen Kanälen verschwindet oder zu Bedürfnisbefriedigung der jeweiligen Gebietsoberen dient. Von dieser (und sicher auch anderen) Organisation(en) werden Einzelne gefördert, aber auch das ganze Umfeld durch Bau von Schulen usw. Die Projekte sind auf eine bestimmte Dauer angelegt und werden dann sukzessive in die Hände von Einheimischen übergeben.
Mit sowas kann man die Zustände nicht großflächig ändern, dessen bin ich mir schon bewußt, aber ein kleines Bausteinchen kann man doch mit beitragen.
A man's home is his castle until the queen arrives.
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Re: Flüchtlingsdrama

Beitragvon Altmeister » Do Okt 10, 2013 11:12

Landnahme.jpg
Ferengi hat geschrieben:Die Kaffer, die von Landwirtschaft keine Ahnung hatten, ham die weißen Bauern ermordet, und sich dann gewundert warum sie verhungert sind. :roll: :roll:

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Re: Flüchtlingsdrama

Beitragvon Ferengi » Do Okt 10, 2013 12:54

kaltblutreiter hat geschrieben:
Fakt ist doch aber, daß 400 Flüchtlinge nur Peanuts sind und von "den Europäern" (sic!) leicht zu verkraften wären, wenn es denn mal Planung und Absprache untereinander gäbe.
Wenn ich natürlich sehe, unter welchen Umständen auch hier im gut geregelten und alleswissenden Deutschland die Asylbewerber oft untergebracht sind - grade war ja das Asylbewerberheim in einem "sozialen Brennpunkt" Berlins wieder dicke in den Medien - dann kann ich schon glauben, daß das Ganze als ein riesiges Problem dargestellt und von der Bevölkerung auch so empfunden wird.

Man sollte als



Du kannste sie ja gerne bei dir aufnehmen und auf deine kosten versorgen.



Wenn man als kranker Deutscher was will ( z.B. Schwerbehindertenausweiß) muß man alles vor Gericht einklagen!
Aber bei Ausländern kommts auf ein paar Millionen gar nicht. :evil: :evil: :roll: :roll:

Wer bitte sind denn diese "Flüchtlinge?
Das sind Leute, die ihn ihrem Land definitiv nicht zu den Armen gehören,
(denn die wirklichen Armen haben gar kein Geld die Schläuser zu bezahlen!)
und die nur in unser Sozialsystem einwandern wollen. :roll: :roll:
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Re: Flüchtlingsdrama

Beitragvon Bushman » Do Okt 10, 2013 13:00

Hallo zusammen,

ich arbeite seit 2005 die meiste Zeit des Jahres in Nigeria und möchte mich auch einmal dazu äußern. Ich kann zwar "nur" von Nigeria reden, aber allgemein stimmen die meisten vorangegangenen Komentare schon. In Nigeria kann man das ganze Jahr über säen und ernten. Es gibt Öl und andere Bodenschätze in Hülle und Fülle, aber es müssen andere kommen, um das alles nutzbar zu machen (sonst wäre ich auch nicht hier), da die Lokalen hier zu "ungebildet", zu "unmotiviert" und zu koruppt sind. Dazu ist Null Ehrgeiz vorhanden und an allem was mit Arbeit zu tun hat ist kein Interesse vorhanden. Ich habe in sieben Jahren so gut wie niemanden hier getroffen, der für Deutschland ein Vorteil wäre. Stattdessen sprechen mich hier "maximal Pigmentierte" auf deutsch im Club an und erzählen mir, dass sie in Deutschland als Flüchtlinge anerkannt sind und gerade Urlaub in Nigeria machen.
Das ist natürlich der einfachste Weg, nämlich auf Kosten anderer leben. Nichts anderes haben diese "Bootsflüchtlinge" auch im Sinn. Man stelle sich vor, die Deutschen wären nach dem Krieg alle abgehauen, dann könnte sich heute so mancher nicht auf unserem Wohlstand ausruhen.
Mir wird es speiübel, wenn ich hier die deutschen Medien verfolge, wo Anwohner als *Zensur* beschimpft werden, weil sie sich gegen ein Asylheim mit all seinen bekannten negativen Folgen stellen.
In Afrika arbeiten 80% der Bevölkerung in der Landwirtschaft und sie hungern. In Mitteleuropa sind es unter einem Prozent und wir produzieren Überschüsse, trotz Winter in dem nichts wächst. Diejenigen die hier was auf die Beine stellen sind Weiße und Chinesen und sonst niemand. Afrika hat seit den 1960er Jahren das 50fache des Marshallplans bezogen und was hat sich seitdem geändert? So gut wie nichts, weil das meiste davon auf den Schweizer Bankkonten der Eliten sind.
Besonders ungerecht finde ich es, wenn in Südafrika und Simbabwe 1300 weisse Farmer getötet wurden (Simbabwe war ein getreideexportierendes Land, jetzt hungern sie) und die Schwarzen werden immer nur als Opfer gezeigt, wobei jedem Europäer eingebleut wird, dass wir an deren Elend schuld sind.
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