Okay vielen Dank. Also geht die Bremswelle ins Getriebe und blockiert/ bremst diese Zahnräder die sich normalerweise drehen das heißt also folglich das sich die Bremswelle logischerweise immer dreht. Aber wie wird dieses Bremsmoment auch an die andere Seite übertragen? Auch durch Zahnräder?
Schau dir mal im Netz Bilder oder Videos von Differentialgetrieben an. Statt der Räder ist aber beim "Russen" ein Zahnrad verbaut, welches die Achswelle mit den Rädern antreibt. Übrigens die Funktionsweise eines Differentialgetriebes hat man uns älteren schon in der Schule beigebracht, ist das heute nicht mehr so? Gruß Yogi
Wie gesagt, ich kenn den Belarus nicht. Ich weis auch nicht, welche Bremse Du hier meinst, die Handbremse oder die Betriebsbremse.
Die Handbremse könnte das Differentialgetriebe (Tellerrad) halten, dadurch würden beide Hinterräder gebremst.
Eine Fußbremse (Betriebsbremse) muss(?) sollte auf jeden Fall, beide Hinterräder getrennt bremsen. Demnach sind auf beiden Seiten vom Getriebe die gleichen Bremsen montiert.
Hineingeschaut habe ich auch noch nicht, kann es mir aber anders nicht erklären. Die Bremsen sind geteilt, d. h. man kann die Räder einzeln oder gemeinsam bremsen. Durch das Bremsgestänge wird dann noch der Allradantrieb zugeschaltet um eine Bremswirkung auf alle vier Räder zu erzielen. Das Gestänge der Handbremse bedient auch die Bremsautomaten der Betriebsbremse. Gruß Yogi
So in etwa hab iuch das schon bei älteren Traktoren gesehen. Ist natürlich nur ein Schema, was die Anordnung der Komponenten verdeutlichen soll.
Motor treibt über Kupplung und Schaltgetriebe das Diffenzialgetriebe an. Außen am Differenzialausgleich-Tellerrad ist ein zusätzlicher Zahnkranz, welches eine Welle mit der Handbremse antreibt (grau) Jeweils rechts und links vom Differenzial geht die Welle raus aus dem Getriebe auf die Fußbremse. Gleichzeitig sind hier (rosa) kleine Zahnräder, die ein großes Zahnrad (Endantriebe) antreiben, woran Achse und Hinterräder sind. (schwarz)
Ist bis heute in vielen Mähdreschern so üblich. Wobei da natürlich kein Motor sitzt und der Endantrieb ganz weit außen im Rad jeweils untergebracht wird.
Wenn, wie Yogi schreibt, die Fußbremse gleichzeitig als Handbremse arbeitet, dürften jeweils links und rechts die gleichen Bremsen am Getriebe sein. Die hier gezeigte Handbremse (grau) ist dann eben nicht vorhanden. Statt dessen geht das Handbremsgestänge gleichmäßig auf beide Fußbremsen. Der Lange
Genau so ist es. Hier zwei Bilder von den Bremsen rechts und links, allerdings werden sie hier hydraulisch betätigt und bei den älteren MTS mechanisch, das Prinzip wurde aber beibehalten. Gruß Yogi
Erstmal vielen Dank an alle. Also nochmal zum Verständnis werden die Bremswellen alle angetrieben und werden diese gebremst werden die Zahnräder auch gebremst im Differential und die Räder erhalten nur noch wenig bis gar keine Kraftübertragung durchs Getriebe bzw. Diffential. Oder ? Ist es nicht so das sich die Bremsautomatenscheiben/ Druckscheiben durch eine Art Keil Auseinanderdrücken? Nochmal vielen lieben Dank für die reiche Hilfe:)
Im Bremsautomat sind ein paar Kugeln, Anzahl weiß ich jetzt nicht, die sinngemäß in einer Schiefen Ebene geführt sind. Das sich die beiden Teile des Automaten gegenläufig bei Betätigung der Bremse bewegen entsteht eine Keilwirkung und der Automat geht auseinander und drückt die Bremsscheibe gegen das feststehende Bremsgehäuse. Gruß Yogi
"Angetrieben" werden alle Zahnräder nur durch den Motor (über Kupplung und Schaltgetriebe). Drehen tun sich "von hinten gedacht": Die Räder, die Endantriebe mit den Bremswellen. Wenn Du nun auf die Bremse trittst, werden die Ausgangswellen ab dem Differential gebremst. Ist jetzt noch ein Gang eingelegt und wird die Kupplung nicht getreten, bremst die Bremse auch den Motor ab, klar. Also auch beim Schlepper: Kupplung treten = kein Antrieb = volle Bremskraft. Mit dem Fahrrad würdest Du ja auch nicht beide Bremsen ziehen und gleichzeitig trampeln.
Durch die Motorabremsung geht der Motor praktisch aus, da er gebremst wird? Kann mir noch jemand sagen was ein Endvorgelege ist ? Und ähh also die Druckscheiben spreizen auseinander und die eine halt drückt gegen die Bremscheibe und es entsteht Reibung -> Bremsung ? Woran liegt das außerdem das der Motor schlagartig bremst wenn man auf die Kupplung Tritt? Entschuldigung für die vielen Fragen
" Endvorgelege" bezeichnet idR. das letzte Untersetzungsgetriebe im Kraftfluss vor dem angetriebenen Rad und wird gern auch für die Stirnradantriebe , wie im Russen genau so verwendet wie für Planeten- u.Portalgetriebe. Eigentlich beschreibt der Begriff ' Vorgelege ' ein Stirnradgetriebe mit einer Zwischenwelle.
Die unterschiedlichen Getriebebauformen bringt sicher auch irgend eine Suchmaschine hervor...
Der Motor kann nicht mehr Bremsen, wenn ausgekuppelt wird. Die Kupplung trennt bzw.verbindet den Kraftfluss zwischen Motor und Getriebe.
Treckerfan_05 hat geschrieben:(...) Woran liegt das außerdem das der Motor schlagartig bremst wenn man auf die Kupplung Tritt? Entschuldigung für die vielen Fragen
Mann, wenn ich denke, was die heutige Jugend für Möglichkeiten hat, sich Wissen anzueignen! z.B. mit
Sie findet aber sehr selten was. Die meisten Jugendlichen (und auch die schon etwas Älteren) lassen sich alles vorkauen, in youtube videos vorlesen. Sind aber dabei sehr ungeduldig. Wenn das Gesuchte nicht gleich im ersten Satz oder in der ersten Minute genannt wird, geht das Interesse verloren.