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Frage zu Belarus

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45 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3

Frage zu Belarus

Beitragvon Treckerfan_05 » Sa Apr 03, 2021 21:28

Hallo,
sind hier einige erfahrene Belarusfahrer unter euch, die mir sagen können wozu der verstellbare Hebel, auf der rechten Seite vor dem Fahrerhaus ist ? :lol:
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Re: Frage zu Belarus

Beitragvon Treckerfan_05 » Sa Apr 03, 2021 21:43

tyr hat geschrieben:Um die Hydraulikpumpe abzuschalten.

Okay danke. Wieviele Stellungen hat der Hebel und was passiert bei den Stellungen jeweils ?
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Re: Frage zu Belarus

Beitragvon Treckerfan_05 » Sa Apr 03, 2021 21:58

@tyr Vielen lieben Dank :D
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Re: Frage zu Belarus

Beitragvon Treckerfan_05 » Do Apr 22, 2021 20:25

Hallo. Ich habe mir nun eine Bedienungsanleitung für den Belarus zugelegt aber ich habe dennoch ein paar Fragen. Die Bremse liegt ja neben der Antriebwelle, so viel wie ich verstanden habe sitzen die Bremscheiben auf der Bremswelle und beim Bremsen werden die Bremsautomaten gegen diese gedrückt. Also die Automaten sind im Gehäuse fixiert und drehen sich nicht mit. Doch zu meiner Frage die Bremswelle geht ja ins Getriebe, bremst die praktisch die Zahnräder ab so das keine Antriebskraft mehr auf die Antriebswellen geht ? Bzw. das die Räder "blockiert werden da sich die Zahnräder nicht mehr drehen lassen ?
MfG :)
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Re: Frage zu Belarus

Beitragvon Falke » Do Apr 22, 2021 21:12

Hast du dir schon mal Gedanken gemacht und begriffen, wie die Bremse an deinem Fahrrad funktioniert?

Dann beschreib' das mal mit deinen eigenen Worten - und dann reden wir über die Bremse am Belarus ...

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Re: Frage zu Belarus

Beitragvon Treckerfan_05 » Do Apr 22, 2021 21:22

Hä ja klar mit Bremsklötzen die an der Felge Reibung erzeugen
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Re: Frage zu Belarus

Beitragvon Treckerfan_05 » Do Apr 22, 2021 21:25

Dadurch das die über den Bowdenzug aktiviert werden.
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Re: Frage zu Belarus

Beitragvon langer711 » Fr Apr 23, 2021 12:49

Ich glaube, ich war noch keine 6 Jahre alt, als mein Vater mir beibrachte:
"wenn du anhalten willst, beide Füße auf die größten Pedale und mit aller Kraft drücken!"

Was er damit wohl gemeint haben mag ? :roll:

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Re: Frage zu Belarus

Beitragvon Treckerfan_05 » Fr Apr 23, 2021 13:18

Kein Kommentar dazu... Es geht einfach darum das ich nicht verstehe welche Rolle die Bremswelle spielt bzw. normalerweise ist die Bremse ja an der Antriebsachse montiert. Ich verstehe nicht warum sie hier halt neben der Antrieswelle sitzt. Ich verstehe das halt nicht und die "Scherze" finde ich gar nicht lustig...
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Re: Frage zu Belarus

Beitragvon langholzbauer » Fr Apr 23, 2021 16:28

So!
Weil ich das Reparieren und " die Russen" mal von der Pieke auf gelernt habe:
Die Anordnung und leichte Zugänglichkeit der Bremsen ist noch vor dem Preis das Beste am ganzen Schlepper.

Was der Treckerfan daran nicht versteht, ist mir völlig schleierhaft.
Bei der klassischen MTS- Hinterachse ist ein kleineres Differenzial verbaut und treibt über ein Stirnradendvorgelege im Getriebegehäuse die dahinter befindlichen Achsen an.
Die Bremsen und die Differenzialsperre sitzen auf den Enden der vorgelegten " Differenzialausgangswellen".
Bei anderen Schleppern sitzen die Bremsen auch an der ähnlichen Stelle rechts und links vom Differenzial.
Aber da schließt meist der Achstrichter direkt oder Endvorgelege unterschiedlicher Bauarten außen an.
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Re: Frage zu Belarus

Beitragvon langholzbauer » Fr Apr 23, 2021 16:35

So langsam bestätigt sich meine Vermutung, daß die _05 im Namen des TE sein Geburtsjahr 2005 angibt.
Aber als Ossi konnte ich mit 15 Jahren schon ein Getriebeschema lesen und verstehen.
Dank Margot Honecker haben wir so was, heute unwichtiges, in der Schule gelernt. :lol:
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Re: Frage zu Belarus

Beitragvon Treckerfan_05 » Fr Apr 23, 2021 21:13

Ja ich wusste das nicht . Möchte aber selber dies lernen und finde die Baureihe allgemein sehr interessant. Tut mir leid für die Missverständnisse aber dieses Wissen wie sie hätte ich auch gerne aber ich finde keinen der mir das beibringt oder überträgt :(
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Re: Frage zu Belarus

Beitragvon langer711 » Sa Apr 24, 2021 21:44

An der Hinterachs, also direkt das Rad, brauchen wir ca. 100 U/Min bei 40 km/h
(Auf- und Abschläge für kleinere/größere Räder und kleinere Top Speed)
Der Motor liefert meinetwegen 2000 Umdrehungen
Somit muss die Motordrehzahl im Höchsten Gang 1:20 reduziert werden.
Bei 10 km/h Ackergeschwindigkeit, muss 1:80 reduziert werden.

Mit jeder Drehzahlreduzierung, steigt das Drehmoment, die Kraft, in der jeweiligen Welle entsprechend an.
Je höher das Drehmoment, desto stärker/dicker muss die Welle sein.

Drehzahlen bis 5000 U/Min sind kaum ein Problem - Drehmoment aber!

So gingen die Hersteller dazu über, vom Motor aus die Drehzahlen zunächst mal durchs Schaltgetriebe zu leiten - verschiedene Gänge eben.
Dann geht die Kraft ins Differenzialgetriebe, also bei vielen Schleppern.
Erst unmittelbar vor dem Rad wird die Drehzahl sehr stark reduziert.
Das kann ein Stirnradgetriebe sein (Portalachse) oder ein Planetengetriebe. (google fragen)
Auf diese Weise brauchte man nicht ein riesiges stabiles Differenzialgetriebe und konnte halbwegs handlich bauen.

Überall zwischen Schaltgetriebe und Rädern ist die Drehzahl der Wellen/Zahnrädern immer proportional zur Drehzahl der Antriebsräder.
Folglich kann man auch überall an diesen Wellen eine Bremse realisieren.
Um natürlich eine Lenkbremse zu realisieren, muss man nach dem Differenzialgetriebe für jede Seite separat eine Bremse einbauen.

Ich kenn den Belarus nicht, aber wenn ich hier zwischen den Zeilen lese, vermute ich folgendes:
Die Bremsen sitzen seitlich links und rechts am Getriebe vor den Achsen.
An den Wellen ist im Getriebe ein kleines Zahnrad, welches ein großes Zahnrad auf der Achswelle antreibt.
Das Schöne dabei: man kommt an die Bremse komplett heran, ohne die Achsen zerlegen zu müssen.
Rad ab, und schon ist die ganze Bremse frei zugänglich.

Bei modernen Ackerschleppern sieht das deutlich anders aus:
Rad ab, Getriebeöl ablassen, Kabine abfangen, Achstrichter mit Endgetriebe abnehmen.

Es ist nicht einfach, diese Zusammenhänge in kurzen Text zu packen.
Man möge mir den Roman entschuldigen

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