Agrohero hat geschrieben:Ich habe damit ein oder zwei Jahre gearbeitet, das ist aber schon über 30 Jahre her wir sind damit in die pfluglose Umstellung gestartet , zu dieser Zeit war man noch ein echter Pionier und Maschinen waren im Gegensatz zu heute kaum vorhanden.
Wir hatten vorne einen Landsberg kurzgrubber und hinten einen howard sämavator , den grubber hatte ich mir geliehen .
Was soll ich sagen es hat im Gegensatz zu allen Behauptungen hier ganz gut funktioniert,
Andere hier in der Gegend haben mit ähnlichen gespannen auch gearbeitet aber nur zur zf Saat und dann mit rotortiller von rau oder Kreiseleggenkombination im heck , meist noch mit schleppscharen, mit eher mittelmäßigen Erfolg , weil die saatgutablage grauenhaft war .
Wir hatten die Ablage in den fließenden erdstrom was allen unkenrufen zum Trotz sehr gut funktionierte.
Aber die Ablage in den erdstrom war auch der Grund warum wir den frontgrubber schnell wieder verbannt haben , aber bei einer Kreiseleggenkombination mit Rollscharen sollte das klappen .
Jetzt kommt wieder mein alter Spruch:
So einen Schrott aus der Vergangenheit gibt es bei Kleinanzeigen für einen schmalen Euro, also kaufen und probieren wie du unterer deinen Verhältnissen damit klar kommst !
Der Sämavator war doch eigentlich ein ziemlich geiles Teil?
Ja, die Saatgutablage war so mittelmäßig und schöne, gerade Reihen gibt es auch eher nicht aber dafür bekommt man damit selbst noch bei viel organischer Masse das Saatgut rein.
Letztes Jahr hatte ich schon gut Probleme nach Körnermais den Winterweizen rein zu bekommen. Im Wasserschutzgebiet kann ich nicht pflügen und bei viel Material bekommt man das auch nicht unbedingt gut eingegrubbert.
Die Sämavatoren waren schon ziemlich verstopfungsressistent.
So schwer waren die auch nicht, die 3m Maschinen sind hier alle so in der 75 - 80 PS Klasse gelaufen.
Mit einer Drillkombi geht das halt nicht mehr.

