• Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • Druckansicht
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Sa Okt 24, 2026 2:26

Landtreff zieht um! Voraussichtlich am Wochenende 24./25. Oktober wechseln wir auf eine neue Forensoftware – das Forum ist dabei einige Stunden geschlossen. Bitte prüft vorher, ob eure E-Mail-Adresse im Profil noch stimmt. Alle Infos zum Umzug »

Frontgrubber - wer hat Erfahrung damit?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
Antwort erstellen
34 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
  • Mit Zitat antworten

Re: Frontgrubber - wer hat Erfahrung damit?

Beitragvon Hofleben » So Aug 16, 2026 9:03

Agrohero hat geschrieben:Ich habe damit ein oder zwei Jahre gearbeitet, das ist aber schon über 30 Jahre her wir sind damit in die pfluglose Umstellung gestartet , zu dieser Zeit war man noch ein echter Pionier und Maschinen waren im Gegensatz zu heute kaum vorhanden.
Wir hatten vorne einen Landsberg kurzgrubber und hinten einen howard sämavator , den grubber hatte ich mir geliehen .
Was soll ich sagen es hat im Gegensatz zu allen Behauptungen hier ganz gut funktioniert,
Andere hier in der Gegend haben mit ähnlichen gespannen auch gearbeitet aber nur zur zf Saat und dann mit rotortiller von rau oder Kreiseleggenkombination im heck , meist noch mit schleppscharen, mit eher mittelmäßigen Erfolg , weil die saatgutablage grauenhaft war .
Wir hatten die Ablage in den fließenden erdstrom was allen unkenrufen zum Trotz sehr gut funktionierte.
Aber die Ablage in den erdstrom war auch der Grund warum wir den frontgrubber schnell wieder verbannt haben , aber bei einer Kreiseleggenkombination mit Rollscharen sollte das klappen .
Jetzt kommt wieder mein alter Spruch:
So einen Schrott aus der Vergangenheit gibt es bei Kleinanzeigen für einen schmalen Euro, also kaufen und probieren wie du unterer deinen Verhältnissen damit klar kommst !


Der Sämavator war doch eigentlich ein ziemlich geiles Teil?
Ja, die Saatgutablage war so mittelmäßig und schöne, gerade Reihen gibt es auch eher nicht aber dafür bekommt man damit selbst noch bei viel organischer Masse das Saatgut rein.
Letztes Jahr hatte ich schon gut Probleme nach Körnermais den Winterweizen rein zu bekommen. Im Wasserschutzgebiet kann ich nicht pflügen und bei viel Material bekommt man das auch nicht unbedingt gut eingegrubbert.

Die Sämavatoren waren schon ziemlich verstopfungsressistent.

So schwer waren die auch nicht, die 3m Maschinen sind hier alle so in der 75 - 80 PS Klasse gelaufen.
Mit einer Drillkombi geht das halt nicht mehr.
Hofleben
 
Beiträge: 102
Registriert: So Jan 25, 2026 13:20
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Frontgrubber - wer hat Erfahrung damit?

Beitragvon Homer S » So Aug 16, 2026 9:54

Hier war das Ende 90, Anfang 2000 so ein Trend mit Frontgrubbern. Genau so schnell wie die Dinger kamen waren die auch wieder weg. Einige Nebenerwerbler haben so noch länger gearbeitet aber die Profis sind alle wieder von weg, die Gründe wurden schon mehrfach genannt. Einer macht das heute noch teils mit FG, das ist aber der Betrieb der immer erzählt das ne Rüttelegge besser ist als ne Kreiselegge.
Homer S
 
Beiträge: 2309
Registriert: So Feb 17, 2008 11:21
Wohnort: LM Hessen
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Frontgrubber - wer hat Erfahrung damit?

Beitragvon AEgro » So Aug 16, 2026 10:17

Ich kenn nur 2 Bauern, die Frontgrubber hatten, beide 2-reihige Rabe mit 2 Balken.
Einer 3 m am MB-trac 1300, der andere 2,5 m am Fendt 309.
Nach ein paar Jahren und einem sehr nassen Herbst, haben die die Grubber nur noch hinten dran gehängt.
Der mit 3 m hat den dann verkauft, und er Betrieb wurde sowieso aufgegeben.,
Der andere baute (ließ bauen ?) einen Scheibensatz zum Einebenen und eine Rohrtragwalze an den Grubber dran.
Dann wars ein mittelprächtiger 2-reihiger Grubber a`la Lemken Smaragd.
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
AEgro
 
Beiträge: 4872
Registriert: Fr Apr 05, 2013 8:08
Wohnort: Bw-Nord
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Frontgrubber - wer hat Erfahrung damit?

Beitragvon Nick » So Aug 16, 2026 11:00

Was mir dazu noch einfällt wäre die Dutzi mit Tiefenlockerungsscharen. Falls Lockern wirklich ein Thema sein sollte dann vermutlich auf dichtgelagertem Sand und da hätte die jetzt mal die richtigen Vorraussetzungen meiner Meinung nach.
mfg
Und der Herr sprach: "Lächle und sei froh es könnte schlimmer kommen. Und er lächelte und er war froh. UND es kam schlimmer.
Nick
 
Beiträge: 3807
Registriert: Mi Apr 26, 2006 20:44
Wohnort: Oberfranken
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Frontgrubber - wer hat Erfahrung damit?

Beitragvon RABE-Profi » So Aug 16, 2026 11:29

Nick hat geschrieben:solltest du die Doppelherzschare kennen. Mit denen sollte es meiner Meinung nach funktionieren etwas Boden zu lockern und Erde für ein Saatbett herzubekommen


Viel Spaß Gscheidhaferl mit 50 cm Zinkenabstand.

Wo soll da was lockeres herkommen?
Deutschland: das größte Irrenhaus der Welt. Hier laufen die Verbrecher frei herum
RABE-Profi
 
Beiträge: 1274
Registriert: So Feb 19, 2023 20:54
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Frontgrubber - wer hat Erfahrung damit?

Beitragvon präsident » So Aug 16, 2026 15:06

Hallo,
bei uns sind auch 2 damit gefahren. Ich habe die in den letzten Jahren auch nicht mehr gesehen.
Grundsätzlich: Es funktioniert, und man kann in einer Überfahrt alles erledigen. Ideal als Vorwerkzeug für Rototiller oder Kreiselgrubber/egge. Das Grubberergebniss brauchst aber nicht beurteilen, das ist irgendwie. Da kannst dir nichts erwarten.
Nicht umsonst gibt es unzählige Fabrikate und hunderte Berichte über Heck- Grubber: Anzahl Balken (von 2-5), Strichabstand, Schare, Zustreifer, Walzen, Arbeitsgeschwindigkeit, Arbeitstiefe,...
Meine Empfehlung: Wenn du einen ordentlichen Heck Grubber hast, dann fahre damit. Wenn du nichts vernünftiges hast dann kannst auch einen Frontgrubber einsetzen.
Und natürlich am besten ausprobieren!
präsident
 
Beiträge: 25
Registriert: Do Jan 02, 2014 21:15
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Frontgrubber - wer hat Erfahrung damit?

Beitragvon Agrohero » So Aug 16, 2026 18:48

Nick hat geschrieben:Was mir dazu noch einfällt wäre die Dutzi mit Tiefenlockerungsscharen. Falls Lockern wirklich ein Thema sein sollte dann vermutlich auf dichtgelagertem Sand und da hätte die jetzt mal die richtigen Vorraussetzungen meiner Meinung nach.
mfg

So ein Teil hab ich auch noch in der Ecke stehen mit 2,5 m und accord drauf .
165 PS kannst du damit zämen und mit 1,2 bar reifendruck fährst du dieses Schwergewicht auch nicht .
Ich muss den mal bei Kleinanzeigen mit einigen anderen Dingen wie Unkrautstriegel versilbern :mrgreen:
Agrohero
 
Beiträge: 1021
Registriert: Di Mai 14, 2024 19:54
Wohnort: Südöstlichen Zipfel der Lüneburgerheide
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Frontgrubber - wer hat Erfahrung damit?

Beitragvon Bernhard B. » Mi Aug 19, 2026 10:11

Ich nutze seit einigen Jahren einen Frontgrubber (Lemken Topas). Wichtig sind die lenkbaren Räder. Bei mir läuft der allerdings in Verbindung mit einer Scheibenegge oder einem weiteren Grubber im Heck.

In nur einer Überfahrt kann ich auf zwei Bearbeitungstiefen arbeiten und erziele eine bessere Durchmischung. Der Frontgrubber ergänzt den Flügelschargrubber im Heck perfekt. Diese Kombination steigert die Bearbeitungsintensität massiv und reicht nah an die Leistung eines modernen, vierbalkigen Grubbers heran. Zudem spart man sich das Frontgewicht und wertet vorhandene Heckgeräte kosteneffizient auf.
Der Grubber im Frontanbau teilt sich die Arbeit strategisch mit dem Heckgerät auf. Da die Werkzeuge versetzt arbeiten, erhöht sich die Zahl der Zinkenbegegnungen pro Quadratmeter, ohne dass der Durchgang blockiert. Das Ergebnis: Mischeffekt und Krümelung werden maximiert, während die vorhandene Technik optimal ausgenutzt wird.

In Verbindung mit der Drillkombi setze ich den Frontgrubber nur zur Zwischenfruchtsaat ein. Ich hatte damals die Chance, den Grubber vorher ausgiebig zu testen – und das hat mich überzeugt.

Wie aber bei allem gilt: Was bei einem funktioniert, muss beim anderen noch lange nicht den gewünschten Erfolg bringen. Die Technik muss zum Betrieb und den dazugehörigen Abläufen passen. :klug:
Für jedes Problem gibt´s auch die passende Lösung - man muß sie nur finden!
Benutzeravatar
Bernhard B.
 
Beiträge: 1436
Registriert: Fr Sep 16, 2005 18:17
Wohnort: Oberpfalz / Lkr. Tirschenreuth
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Frontgrubber - wer hat Erfahrung damit?

Beitragvon strokes » Mi Aug 19, 2026 10:26

Ok, das hört sich sinnvoll an. Vorallem wenn der Schlepper zB einen gezogenen 4 balkigen Grubber nicht zieht. Dann Auflösung auf Front und Heck. Zur reinen Bodenbearbeitung. Wie sieht es mit dem Schlupf aus in Verbindung mit einem schweren 3balkigen Heckgrubber?
Ähnliches aufgelöstes Verfahren wie ja mit den Frontpflügen. Im Heck 4-5 Schar, vorne 2-3 Schar. Die sieht man aber auch nicht mehr, bzw nur noch in Frankreich oder Holland?
strokes
 
Beiträge: 1418
Registriert: So Dez 20, 2009 16:15
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Frontgrubber - wer hat Erfahrung damit?

Beitragvon Bernhard B. » Do Aug 20, 2026 6:17

strokes hat geschrieben:Ok, das hört sich sinnvoll an. Vorallem wenn der Schlepper zB einen gezogenen 4 balkigen Grubber nicht zieht. Dann Auflösung auf Front und Heck. Zur reinen Bodenbearbeitung. Wie sieht es mit dem Schlupf aus in Verbindung mit einem schweren 3balkigen Heckgrubber?
Ähnliches aufgelöstes Verfahren wie ja mit den Frontpflügen. Im Heck 4-5 Schar, vorne 2-3 Schar. Die sieht man aber auch nicht mehr, bzw nur noch in Frankreich oder Holland?


Schlupf ist bei der Bodenbearbeitung immer ein Thema und lässt sich nicht vollständig vermeiden. Man muss jedoch versuchen, ihn so weit wie möglich zu minimieren. Er lässt sich unter anderem gut durch die Bearbeitungstiefe regeln.
Muss man mit einem Grubber tiefer arbeiten als mit einem Pflug? Wenn ich mir anschaue, wie mein Nachbar seinen 170-PS-Schlepper mit seinem neuen 3-Meter-Lemken-Karat gequält hat (kopfschüttel). Der hat mehr gescharrt als gefahren.

Ackerbau wird durch das Wetter und den Boden bestimmt. Wenn der Boden sagt: ‚Nein, geht nicht, da zu trocken und hart oder zu nass und klebrig‘, dann sollte man besser nichts tun. Man macht sonst mehr kaputt als gut.

Wobei, wenn ich mir anschaue, was unser LKP-Berater auf seinem YouTube-Kanal empfohlen hat: Der Drahtwurm wird immer mehr zum Problem, und die Natur beziehungsweise das Klima bieten angeblich eine Lösung, die man nutzen soll. Man könne auf Pflanzenschutzmittel verzichten und den Drahtwurm günstig nur mit Stahl und Diesel bekämpfen – das sollte man unbedingt tun, indem man den Boden mehrfach intensiv bearbeitet und die Austrocknung fördert.
Super Empfehlung: Den Boden und das Bodenleben durch Austrocknung zerstören. Klar, in einem toten Boden überlebt auch der Drahtwurm nicht mehr. Außerdem begünstigt und fördert das die Erosion – was man da durch Wind und Wasser an wertvollem, fruchtbarem Boden verliert! Unvorstellbar, und das von einer offiziellen Beratungsstelle.
Für jedes Problem gibt´s auch die passende Lösung - man muß sie nur finden!
Benutzeravatar
Bernhard B.
 
Beiträge: 1436
Registriert: Fr Sep 16, 2005 18:17
Wohnort: Oberpfalz / Lkr. Tirschenreuth
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Frontgrubber - wer hat Erfahrung damit?

Beitragvon Einhorn64 » Do Aug 20, 2026 7:49

strokes hat geschrieben:Ok, das hört sich sinnvoll an. Vorallem wenn der Schlepper zB einen gezogenen 4 balkigen Grubber nicht zieht.


Naja, wenn er den 4 Balkigen nicht zieht wird er auch an 2+2 Scheitern, wenn er aber den 4 Balkigen mit Nachläufer nicht hebt, dann hat er mit 2+2 eine gut Chance damit klar zu kommen.
Der eigentliche Grund für den Frontgrubber ist doch, das die Bestellkombi mit vorgebautem Aufreißer extrem schwer zu heben und fahren ist, während bei der aufgelösten Variante der Grubber bereits das Frontgewicht stellt.
Wenn das Wetter/Arbeitszeit passt, ist das separate Grubbern vorzuziehen, wenn es aber eng wird ist der Frontgrubber möglicherweise das Ass im Ärmel...
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
Benutzeravatar
Einhorn64
 
Beiträge: 3598
Registriert: Sa Nov 01, 2008 9:00
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Frontgrubber - wer hat Erfahrung damit?

Beitragvon Bernhard B. » Do Aug 20, 2026 8:22

Einhorn64 hat geschrieben:Naja, wenn er den 4 Balkigen nicht zieht wird er auch an 2+2 Scheitern, wenn er aber den 4 Balkigen mit Nachläufer nicht hebt, dann hat er mit 2+2 eine gut Chance damit klar zu kommen.
Der eigentliche Grund für den Frontgrubber ist doch, das die Bestellkombi mit vorgebautem Aufreißer extrem schwer zu heben und fahren ist, während bei der aufgelösten Variante der Grubber bereits das Frontgewicht stellt.
Wenn das Wetter/Arbeitszeit passt, ist das separate Grubbern vorzuziehen, wenn es aber eng wird ist der Frontgrubber möglicherweise das Ass im Ärmel...


Die Grundidee dürfte aus den 1970er- oder 1980er-Jahren stammen. Bevor es die Fronthydraulik im Standardtraktor gab, lautete die Devise: Alles muss ins Heck. Um Überfahrten einzusparen, bauten Landwirte und Hersteller immense „Züge“ hinter den Schlepper.
Ganz vorne – direkt am Traktor – saß ein Kurzgrubber mit Zapfwellendurchtrieb. Dahinter folgte die zapfwellengetriebene Kreiselegge oder Fräse, kombiniert mit einer Drillmaschine. Das war die reinste „Zentnerschlacht“ im Heckanbau.
Durch diesen starren, extrem langen Aufbau wanderte der Schwerpunkt des gesamten Gespanns massiv nach hinten. Nach dem Hebelgesetz vervielfachte sich die Wirkung des Gewichts der Drillmaschine, je weiter sie nach hinten rückte. Selbst damals große Traktoren stießen an ihre Hubkraftgrenzen. Noch schlimmer: Die Vorderachse verlor den Bodenkontakt („Männchenmachen“). Um überhaupt noch lenken zu können, mussten gigantische, tonnenschwere Frontgewichte starr in den Rahmen geschraubt werden – totes Gewicht, das den Boden zusätzlich verdichtete.

Als die Fronthydraulik aufkam, war es der logische Schritt, die Maschinen zu trennen. Der Kurzgrubber wanderte als erstes Glied der Kette nach vorne in die Fronthydraulik. Die Effekte waren sofort spürbar: Das Heckgespann verlor massiv an Länge und Hebelwirkung. Es reichten plötzlich wieder Standardtraktoren mit normaler Hubkraft. Zudem wurde das „tote“ Frontgewicht durch den Grubber ersetzt, der nun als aktives Ballastgewicht fungierte.

Mittlerweile haben sich moderne Drillkombinationen gewandelt. Aufgesattelte Säwagen mit integrierter Kurzscheibenegge sind so gesehen die Nachfolger der damaligen Kombinationen. Sie gingen aus der Idee hervor, in nur einer Überfahrt auf einem unbearbeiteten Feld (Stoppelfeld) die komplette Bodenbearbeitung und Aussaat durchzuführen.
Ressourcenschonung sollte in Zeiten des Klimawandels das oberste Ziel sein. Klar, das absätzige Verfahren hat seine Vorteile, aber auch genauso viele Nachteile. Und jeder Bearbeitungsgang kostet Wasser bzw. Bodenfeuchte.
Für jedes Problem gibt´s auch die passende Lösung - man muß sie nur finden!
Benutzeravatar
Bernhard B.
 
Beiträge: 1436
Registriert: Fr Sep 16, 2005 18:17
Wohnort: Oberpfalz / Lkr. Tirschenreuth
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Frontgrubber - wer hat Erfahrung damit?

Beitragvon Schwabenjung26 » Do Aug 20, 2026 8:23

@Bernhard die Frage wie tief Du damit bearbeitest?
Flügelschargrubber im Heck erscheint mir eher für flache bis mitteltiefe Bearbeitung zu sein was für bis ca. 15cm sprechen würde?`

Ich arbeite vor der Drillkombi rein nur mit einer Packerwalze, vermisse aber manchmal schon noch ne schneidende Bodenbearbeitung kurz davor.
Älbler, zwecks Überblick
Schwabenjung26
 
Beiträge: 1313
Registriert: Mo Apr 08, 2013 9:55
Wohnort: Schwäbische Alb
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Frontgrubber - wer hat Erfahrung damit?

Beitragvon Bernhard B. » Do Aug 20, 2026 8:30

Ernte26 hat geschrieben:Hallo,
zur kommenden Rapsaussaat kann ich einen RABEWERK Frontgrubber ausleihen.
Meine Idee, in die stehende Stoppel reinfahren, vorne grubbern, hinten kreiseln und säen.

Wer hat Erfahrung damit, auf was sollte man achten?
Vielen Dank


Wenn du die Möglichkeit hast, einen Frontgrubber auszuleihen, dann mach das. Nur so kannst du testen, ob das Verfahren zu deinem Betrieb und deiner Bewirtschaftungsweise passt oder nicht. Ich würde allerdings meine Erstversuche nicht gleich mit Raps machen, sondern mit einer Zwischenfrucht. Oder du teilst eine Rapsparzelle, um einen Versuch aufzubauen:
- das bisherige Verfahren,
- ein geteiltes Verfahren - vorher gegrubbert und anschließend klassisch gesät (zwei Arbeitsgänge)
– neue Verfahren - die Aussaat mit Frontgrubber
Für jedes Problem gibt´s auch die passende Lösung - man muß sie nur finden!
Benutzeravatar
Bernhard B.
 
Beiträge: 1436
Registriert: Fr Sep 16, 2005 18:17
Wohnort: Oberpfalz / Lkr. Tirschenreuth
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Frontgrubber - wer hat Erfahrung damit?

Beitragvon Bernhard B. » Do Aug 20, 2026 8:45

Schwabenjung26 hat geschrieben:@Bernhard die Frage wie tief Du damit bearbeitest?
Flügelschargrubber im Heck erscheint mir eher für flache bis mitteltiefe Bearbeitung zu sein was für bis ca. 15cm sprechen würde?`

Ich arbeite vor der Drillkombi rein nur mit einer Packerwalze, vermisse aber manchmal schon noch ne schneidende Bodenbearbeitung kurz davor.


Die Bearbeitungstiefe gibt der Boden vor. Auf meinen Flächen kann ich maximal 20 bis 25 cm tief pflügen. Tiefer kommt nur toter Boden oder Steine. Mir ist bewusst, dass viele Kollegen bereits beim Grubbern tiefer in der Erde wühlen. Das will ich aber nicht. Schließlich muss man alles, was gelockert wurde, auch wieder andrücken und rückverfestigen. Die tiefere Lockerung versuche ich durch Zwischenfrüchte zu erreichen.

Gegrubbert wird bei mir 12 bis 15 cm tief, in seltenen Fällen auch tiefer. Aber das ist nicht mein Ziel.

Der Frontgrubber läuft bei mir nur in Kombination mit einer Scheibenegge oder einem Heckgrubber sowie einer Drillkombi zur Zwischenfruchtsaat. Zur Aussaat der Hauptkulturen läuft bei mir eine Güttler Duplex in der Front. Das Feld wurde hierbei bereits vorher gegrubbert (zur Einarbeitung der Gülle oder Zwischenfrüchte).
Für jedes Problem gibt´s auch die passende Lösung - man muß sie nur finden!
Benutzeravatar
Bernhard B.
 
Beiträge: 1436
Registriert: Fr Sep 16, 2005 18:17
Wohnort: Oberpfalz / Lkr. Tirschenreuth
Nach oben

VorherigeNächste

Antwort erstellen
34 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3

Zurück zu Landtechnikforum

Wer ist online?

Mitglieder: Bing [Bot], Google [Bot], Google Adsense [Bot]

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki