Hab Mitte der 90 Jahre auch einen Frontgrubber mit Kreiselegge hinten gefahren, als der 308 er mit 4500 Stunden und ausgeleierter Fronthydraulik vom Hof ging, da folgte kurz darauf der Frontgubber.
Bis heute nicht bereut.
Aktuelle Zeit: Sa Okt 24, 2026 2:26
Agrohero hat geschrieben:Ich habe damit ein oder zwei Jahre gearbeitet, das ist aber schon über 30 Jahre her wir sind damit in die pfluglose Umstellung gestartet , zu dieser Zeit war man noch ein echter Pionier und Maschinen waren im Gegensatz zu heute kaum vorhanden.
Wir hatten vorne einen Landsberg kurzgrubber und hinten einen howard sämavator , den grubber hatte ich mir geliehen .
Was soll ich sagen es hat im Gegensatz zu allen Behauptungen hier ganz gut funktioniert,
County654 hat geschrieben:Ich habe mit Frontgrubber und Kreiselegge mehrere Jahre Vorgearbeitet.
Schare waren immer Schmallschare mit 50-70 mm Breite.
Ich sehe kein Problem darin, hat auch mit Lenksystem funktioniert.
Bernhard B. hat geschrieben:Ich nutze seit einigen Jahren einen Frontgrubber (Lemken Topas). Wichtig sind die lenkbaren Räder.
Einhorn64 hat geschrieben:Wenn das Wetter/Arbeitszeit passt, ist das separate Grubbern vorzuziehen, wenn es aber eng wird ist der Frontgrubber möglicherweise das Ass im Ärmel...
präsident hat geschrieben:Grundsätzlich: Es funktioniert, und man kann in einer Überfahrt alles erledigen. Ideal als Vorwerkzeug für Rototiller oder Kreiselgrubber/egge.
LAN hat geschrieben:Servus! Gerade in trockenen Jahren kann die Feucht, die der Frontgrubber hoch holt genau das nötige Quäntchen sein, um genug zum Keimen zu haben.
AEgro hat geschrieben:Ich kenn nur 2 Bauern, die Frontgrubber hatten, beide 2-reihige Rabe mit 2 Balken.
Einer 3 m am MB-trac 1300, der andere 2,5 m am Fendt 309.
AEgro hat geschrieben:Nach ein paar Jahren und einem sehr nassen Herbst, haben die die Grubber nur noch hinten dran gehängt.
Der mit 3 m hat den dann verkauft, und er Betrieb wurde sowieso aufgegeben.,
Der andere baute (ließ bauen ?) einen Scheibensatz zum Einebenen und eine Rohrtragwalze an den Grubber dran.
Dann wars ein mittelprächtiger 2-reihiger Grubber a`la Lemken Smaragd.
Gruß AEgro
bauer hans hat geschrieben:Bei mir war das Problem,dass es zwischen Grubbern und KE-Drille keine Abtrocknung gab.
Hobbyfarmer01 hat geschrieben:Hab Mitte der 90 Jahre auch einen Frontgrubber mit Kreiselegge hinten gefahren, als der 308 er mit 4500 Stunden und ausgeleierter Fronthydraulik vom Hof ging, da folgte kurz darauf der Frontgubber.
Bis heute nicht bereut.
Hofleben hat geschrieben:Der Sämavator war doch eigentlich ein ziemlich geiles Teil?
Ja, die Saatgutablage war so mittelmäßig und schöne, gerade Reihen gibt es auch eher nicht aber dafür bekommt man damit selbst noch bei viel organischer Masse das Saatgut rein.
Letztes Jahr hatte ich schon gut Probleme nach Körnermais den Winterweizen rein zu bekommen. Im Wasserschutzgebiet kann ich nicht pflügen und bei viel Material bekommt man das auch nicht unbedingt gut eingegrubbert.
Die Sämavatoren waren schon ziemlich verstopfungsressistent.
So schwer waren die auch nicht, die 3m Maschinen sind hier alle so in der 75 - 80 PS Klasse gelaufen.
Mit einer Drillkombi geht das halt nicht mehr.
langholzbauer hat geschrieben:@TE:
Auch bei trockenen Bedingungen fährt der Schlepper im frisch aufgeworfenem lockeren Boden und hat da einen deutlich höheren Schlupf , als z.B. vor einem Kreiselgrubber.
Bernhard B. hat geschrieben:Ernte26 hat geschrieben:Hallo,
zur kommenden Rapsaussaat kann ich einen RABEWERK Frontgrubber ausleihen.
Meine Idee, in die stehende Stoppel reinfahren, vorne grubbern, hinten kreiseln und säen.
Wer hat Erfahrung damit, auf was sollte man achten?
Vielen Dank
Wenn du die Möglichkeit hast, einen Frontgrubber auszuleihen, dann mach das. Nur so kannst du testen, ob das Verfahren zu deinem Betrieb und deiner Bewirtschaftungsweise passt oder nicht. Ich würde allerdings meine Erstversuche nicht gleich mit Raps machen, sondern mit einer Zwischenfrucht. Oder du teilst eine Rapsparzelle, um einen Versuch aufzubauen:
- das bisherige Verfahren,
- ein geteiltes Verfahren - vorher gegrubbert und anschließend klassisch gesät (zwei Arbeitsgänge)
– neue Verfahren - die Aussaat mit Frontgrubber
RABE-Profi hat geschrieben:Harter Boden, flach arbeiten, Trockenheit.
Das wird nix mit dem Flügelscharfrontgrubber Kamerad.
Geht ja der Kerner Galaxis mit schwerer hochgesteckter Walze hinten schon nicht rein.
Aber probiers aus, Du wirst Deine Erfahrungen machen.
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