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Für die Enthornungsgegner

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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33 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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Für die Enthornungsgegner

Beitragvon forenkobold » Mo Mär 24, 2014 12:50

http://www.suedkurier.de/region/schwarz ... 19,6797274
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Für die Enthornungsgegner

Beitragvon Ferengi » Mo Mär 24, 2014 13:27

Von einem Bullen geht immer eine gewisse Gefahr aus.
Egal ob mit oder ohne Hörner!
Alleine schon wegen des gewaltigen Gewichtes.

Ob man nun auf die Hörner genommen wird, oder zerquetscht/zertrampelt wird ist letzten Endes völlig wurscht!
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Re: Für die Enthornungsgegner

Beitragvon Zement » Mo Mär 24, 2014 13:30

Dafür braucht ein Bulle keine Hörner , um jemanden zu töten .

Trotzdem enthornen ja , aber nur wenn vorher das Kalb betäubt wurde und zusätzlich eine Schmerzmittel verabreicht wird was eine Wirkung über 24 h hat .
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
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Re: Für die Enthornungsgegner

Beitragvon Ferengi » Mo Mär 24, 2014 13:42

Warum, denn nicht gleich genetisch hornlose Rassen verwenden!?
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Re: Für die Enthornungsgegner

Beitragvon H.B. » Mo Mär 24, 2014 13:46

Ja, von einem Bullen geht immer eine gewisse Gefahr aus, insbesondere ab einem Alter von 2 Jahren. Aber mit Hörnern geht natürlich eine ungleich höhere Gefahr aus, und enden aufgrund der schwere der Verletzungen mit offenen Wunden fast immer tödlich, weil eine schnelle Flucht beispielsweise mit aufgeschlitztem Bein oder Bauch meist nicht mehr möglich ist. Ich habe von früher viel Erfahrung mit enthornten und behornten Mastbullen, und jetzt mit enthornten Deckbullen. Meiner Einschätzung nach ist die von behornten Rindern ausgehende Gefahr dutzende mal höher.

@Ferengi, da lauft man schnell Gefahr, den Vorteil von genetischer Hornlosigkeit gegen Euter- und Fundamentprobleme vergangener Linien einzutauschen
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Re: Für die Enthornungsgegner

Beitragvon Einhorn64 » Mo Mär 24, 2014 20:50

... fand den Schwerstverletzten mit klaffenden Wunden an Oberschenkel und Unterbauch leblos auf der weiträumig umzäunten Weide. Der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Der Stier hatte ihm mit seinen Hörnern Durchstiche im Bereich der Oberschenkel und des Unterleibs zugefügt.


Zitat aus dem Link vom kobolt.

Wer will da behaupten das es auch ohne Hörner zu den gleichen Verletzungen gekommen wäre?
Schon ein "freundschaftlicher" Schlenker mit dem Kopf kann schlimmste Folgen haben.
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: Für die Enthornungsgegner

Beitragvon TLH » Mo Mär 24, 2014 21:11

Die häufigste Ursache war mit 32 Prozent die Fehleinschätzung der Gefahrenlage.
Das ist das Problem, nicht die Hörner ...
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Re: Für die Enthornungsgegner

Beitragvon Ferengi » Mo Mär 24, 2014 21:12

Wer will da behaupten das es auch ohne Hörner zu den gleichen Verletzungen gekommen wäre?
Schon ein "freundschaftlicher" Schlenker mit dem Kopf kann schlimmste Folgen haben.


Wenn ein Bulle dich platt machen WILL, dann tut er das auch!
Egal ob er Hörner hat, oder nicht.

"Aus versehen" schlitzt dich auch ein Bulle mit Hörnern nicht mal so eben auf.

Außerdem kann ein "freundschaftlicher Schlenker" einer hornlosen Kuh genau so unschön enden.
Wenn mindestens 500 KG Lebendmasse den Bremsweg unterschätzen ist das auch nicht gesund! :klug:
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Re: Für die Enthornungsgegner

Beitragvon Schoki80 » Mo Mär 24, 2014 21:19

na, dann ist ja alles in Butter! Wer kann denn von sich behaupten, dass er zu jeder Zeit zu 100 % mit der Konzentration bei der Arbeit ist. Und im nächsten Schritt: wer kann das von seinen Mitarbeitern behaupten? Das diese Unfälle in irgendeiner Form auf menschlichem Fehlverhalten beruhen muss nicht bestritten werden. Aber Menschen sind eben nicht fehlerfrei... mal abgesehen von den Verletzungen der Tiere untereinander... Wenn ich persönlich schon auf die Schnauze falle - will ich dabei nicht auch noch ein Messer in der Hand haben...
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Re: Für die Enthornungsgegner

Beitragvon Ferengi » Mo Mär 24, 2014 21:35

Schoki80 hat geschrieben: Wer kann denn von sich behaupten, dass er zu jeder Zeit zu 100 % mit der Konzentration bei der Arbeit ist. ...



Bei gewissen Arbeiten muss man das aber sein!

Wenn man beim Autofahren nicht bei der Sache ist...
Wenn der Pilot bei Start und Landung nicht bei der Sache ist...
Wenn der Doktor bei der OP nicht 100% konzentriert ist....
Wenn .... bei ... nicht 100% bei der Sache ist....

.... dann kann das genau so tötlich Enden.

:roll: :roll:

...mal abgesehen von den Verletzungen der Tiere untereinander...


Rinder ohne Hörner veletzen sich eher gegenseitig als Rinder mit Hörner.
Rinder mit Hörnern benutzen ihre Hörner als "Rambock".
Sie drücken die Hörner so gegeneinander das es quasi nur ein hin und her Schieben ist.
Wenn Tiere ohne Hörner kämpfen geht das oft viel rabiater zur Sache.
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Re: Für die Enthornungsgegner

Beitragvon H.B. » Mo Mär 24, 2014 21:58

Quatsch. Das kommt noch soweit, bis der erste vermeldet, daß der Umgang mit behornten Tieren sicherer sei. Schalt doch mal den Verstand ein, und versuch nicht ständig, betriebsblind deinen Standpunkt zu verteidigen.
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Re: Für die Enthornungsgegner

Beitragvon meyenburg1975 » Mo Mär 24, 2014 21:59

In Relation zur Tierzahl passieren mit behornten Tieren eine höhere Anzahl schwerer Unfälle wie mit unbehornten. Enthornung bietet nur einen begrenzten zstl. Schutz, den ich aber als Vater von kleinen Kindern, sowie Chef von Auszubildenden und Praktikanten für meinen Betrieb als unabdingbar ansehe. Kritik an der Enthornung sehe ich daher als Kritik an meinem Mitarbeiter und Familienschutz an!
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Re: Für die Enthornungsgegner

Beitragvon Ferengi » Mo Mär 24, 2014 22:06

Aha, also lieber Tiere quälen, als selber etwas mehr aufpassen... :roll: :roll:
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Re: Für die Enthornungsgegner

Beitragvon H.B. » Mo Mär 24, 2014 22:11

Bei vernünftiger Enthornung ist kein Tier auch nur eine Sekunde gequält. Aber selbst der "brutalste Enthorner" schützt seine Tiere durch die Enthornung mehr, als wenn er die Hörner wie der faulste Schlamper einfach wachsen lässt. Und von jenem, dem seine Tiere nichtmal die Enthornung wert sind, wollen wir garnicht debatieren.
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Re: Für die Enthornungsgegner

Beitragvon meyenburg1975 » Mo Mär 24, 2014 22:29

Kannst Du lesen? Es geht nicht um mich, sondern um Mitarbeiter mit weniger und um Kinder mit fast gar keiner Erfahrung im Umgang mit Tieren.
Mal davon abgesehen, dass HB vollkommen Recht hat, stehen bei mir das Wohlergehen von Menschen noch immer über dem von Tieren!!
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