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Gehölze im Acker (AgroForst)

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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46 Beiträge • Seite 2 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Gehölze im Acker (AgroForst)

Beitragvon DWEWT » Sa Nov 28, 2020 17:38

Die beste Vermarktung für Streuobst läuft über die Saftpresse.
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Re: Gehölze im Acker (AgroForst)

Beitragvon T5060 » Sa Nov 28, 2020 17:49

DWEWT hat geschrieben:Die beste Vermarktung für Streuobst läuft über die Saftpresse.


Rechnen wir mal top :

80 kg Ertrag / Baum bei 15 € / dt und 40 qm je Baum macht einen Hektarertrag von 3.000 €
bei 800 € var. Kosten und 200 Akh / Hektar kommst auf 11 € die Stunde bei 10 cent das Kilo auf 6 €.
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Re: Gehölze im Acker (AgroForst)

Beitragvon Südheidjer » Sa Nov 28, 2020 18:09

40 qm pro Baum halte ich bei Hochstämmen für ein bischen eng. 8 bis 10 Meter Abstand wäre da glaube ich besser, also ein paar Bäume weniger. Honigertrag könnte man noch reinkalkulieren...

Am Besten wäre es, wenn der Konsument die Äpfel und Birnen selber aufsammelt und zur mobilen Presse schleppt. Das ganze als Happening organisieren. Für die aufgesammelten Äppel zahlt der Kunde 50 Cent pro Kilo. Kosten beim Pressen trägt der Kunde. Dafür hat er ja auch den Top-Apfelsaft.
Träume können manchmal so schön sein...
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Re: Gehölze im Acker (AgroForst)

Beitragvon Isarland » Sa Nov 28, 2020 18:43

Wir haben einen ha. Streuobstwiese. Heuer gabs Äpfel wie mit der Schaufel hingeschmissen. Kein Mensch wollte die Äpfel. Nur unsere Kids haben für den Eigenbedarf, Speiseäpfel und Saft die Äpfel gesammelt. Dafür durften sie alles Aufsammeln und auf bereitgestellt Hänger schütten. Wir fuhren sie zu einem befreundeten Schnapsbrenner....der versorgt uns mit "Desinfektionsmittel" für ein Jahr.
Mich hätte das Schnapsbrennen vor vielen Jahren mal gejuckt.....aber die Bürokratie mit dem Zollamt und der ganze Sch....nein Danke.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Gehölze im Acker (AgroForst)

Beitragvon Englberger » Sa Nov 28, 2020 19:14

DWEWT hat geschrieben:Die beste Vermarktung für Streuobst läuft über die Saftpresse

Hallo,
Da haben wir Ende der 80er Jahre eine Super Werbeaktion für die Grünen gemacht.
Wir kauften das Mostobst für den 3fachen ortsüblichen Preis an, haben es abfüllen lassen und dann ausgeliefert.
Meine Frau hat dann in Stuttgart auf einer Pressekonferenz mit Rezzo Schlauch das Projekt vorgstellt und damit eine Menge Kunden für den Hof geworben.
Später hab ich von den eigenen Pachtflächen immer Saft gemacht; bestes Jahr waren 11000Liter. Verkaufte sich super.
Gruss Christian
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Re: Gehölze im Acker (AgroForst)

Beitragvon Paule1 » Sa Nov 28, 2020 19:28

Bei uns im Kleinstrukturierten Franken wo kein Acker keine Gewanne Größer wie 20ha ist, brauchen wir doch nicht auch noch Gehölze im Acker, es gibt Äcker und immer in Sichtweite Wald und so ist es Richtig :klug:
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Re: Gehölze im Acker (AgroForst)

Beitragvon DWEWT » So Nov 29, 2020 11:38

elchtestversagt hat geschrieben:Wo wohnt ihr eigentlich alle...Bei uns sind alle, ich wiederhole alle Ackerflächen von Bäumen umgeben. Es gibt wenige Stücke, die grösser als 30 ha sind, wo keine Bäume drin stehen, im gesamten Landkreis. Wir haben alleine fast zweistellig -km an Baumreihen, die wir jedes Jahr Pflegen müssen..
Wir ackern bis an den Stamm ran. Aufschneiden auf 6 mtr ist Pflicht, sonst fährt dir da kein Drescher durch. Maisanbau kann man auf den ersten zehn mtr breite vergessen wegen Schattenwurf. Getreide dagegen hat nie Probleme mit Wassermangel, es wird erst drei Wochen später reif im Schattenbreich. Der Grund ist, das dort die Hitze nicht hinkommt, egal ob 2003 oder 2018...Erträge im Schattenbreich immer top, aber auch häufig Lagergetreide ( Fallwinde)...


Was hast du denn für Bäume? Meine Eichen haben, bis in ca. 2m Entfernung vom Stamm, bodennah massive Wurzeln ausgebildet. Ein Entfernen dieser in den Acker reichenden Wurzeln dürfte nicht ohne Folgen für den Baum bleiben. Das hier in Aussicht gestellte Programm verpflichtet seine Teilnehmer natürlich auch zur Pflege der Bäume bzw. zum Nachpflanzen, wenn diese nicht angewachsen sind. Da dürfte eine nahe an den Stamm reichende Bearbeitung kaum dienlich/möglich sein.
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Re: Gehölze im Acker (AgroForst)

Beitragvon T5060 » So Nov 29, 2020 11:51

Die Ausdehnung der Krone entspricht der Ausdehnung der Wurzel plus etwa 0,5 - 1 m

Ja es gibt einen einzigen Grund so was zumachen und wo es sich auch rechnet.
Was das ist muss ich ja nicht immer verkünden. Es reicht mir völlig, wenn ich es weis :mrgreen:
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Re: Gehölze im Acker (AgroForst)

Beitragvon DWEWT » So Nov 29, 2020 12:17

T5060 hat geschrieben:Die Ausdehnung der Krone entspricht der Ausdehnung der Wurzel plus etwa 0,5 - 1 m

Ja es gibt einen einzigen Grund so was zumachen und wo es sich auch rechnet.
Was das ist muss ich ja nicht immer verkünden. Es reicht mir völlig, wenn ich es weis :mrgreen:


Stellst du damit in Aussicht, dass du deine "Weisheiten" zukünftig evtl. für dich behältst? :D
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Re: Gehölze im Acker (AgroForst)

Beitragvon elchtestversagt » So Nov 29, 2020 13:20

Wir haben alles, Hauptsächlich Eiche und Birke. Aber auch Erle, Ahorn, Traubenkirsche, Esche, Buche usw.
Und die stehen ja nicht erst seit gestern da rum. Deshalb hat jeder gute Betrieb hier schon ewig Tiefenhaken, da wird einmal im Jahr bis auf einen mtr an den Stamm ordentlich geackert...Allerdings sind die meisten Flächen bei uns auch anfang der achziger tief gepflügt worden, sprich 1,2 bis 1,5 mtr tief. Da wurden die drei Raupen damals wohl mit...
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Re: Gehölze im Acker (AgroForst)

Beitragvon T5060 » So Nov 29, 2020 14:22

DWEWT hat geschrieben:Stellst du damit in Aussicht, dass du deine "Weisheiten" zukünftig evtl. für dich behältst? :D


Einige "Weisheiten" ja, und zwar die wo Leute mit Eschenholz - und Kleinbauernallgie, wie Du, ein gutes Geld mit machen könnten :lol: :lol:
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Re: Gehölze im Acker (AgroForst)

Beitragvon DWEWT » So Nov 29, 2020 14:49

T5060 hat geschrieben:
und Kleinbauernallgie, wie Du,


Ich habe gar kein Problem mit "Kleinbauern". Hier sind das überwiegend Reformbauern gewesen, die ca. 10ha für die Selbstversorgung bekommen haben. Die nachfolgenden Generationen verkaufen diese Flächen jetzt, da sie damit nichts anzufangen wissen. Sehr zu meiner Freude. :D
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Re: Gehölze im Acker (AgroForst)

Beitragvon T5060 » So Nov 29, 2020 15:14

Ok, die Eschenholzallergie bestreitest du nicht :-)
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Re: Gehölze im Acker (AgroForst)

Beitragvon Paule1 » So Nov 29, 2020 16:49

Es ist doch Grundsätzlich sowas wird nur gemacht weil es Geld gibt nicht weil es Sinnvoll ist .

Doch meistens werden solche Maßnahmen dort gemacht oder durchgeführt wo es sie eigentlich nicht bräuchte und dort wo es Sinnvoll wäre eben nicht :!: Das Süße Gift der der Förderung treibt oft seltsame Blüten welche dann zu Disteln werden können :idea:
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Re: Gehölze im Acker (AgroForst)

Beitragvon DWEWT » So Nov 29, 2020 17:28

T5060 hat geschrieben:Ok, die Eschenholzallergie bestreitest du nicht :-)


Auch falsch. Ich habe im Herbst 2005 eine 1,5 km lange Eschenalle angelegt. Nach zahlreichen Ausfällen, wegen des Schleinpilzes, haben die Eschen jetzt eine Höhe von 6 bis 7m. Diese Eschen bleiben ja bis in den Frühwinter, also bis zu den ersten Frösten, komplett grün und dann gibt es jede Menge grünes Laub in ganz kurzer Zeit. Ein Jahr vorher habe ich eine ca. 1km lange Allee mit Feldahornbäumen angelegt. Die sind im Herbst natürlich ein Traum! Ein ganz kleiner indian summer.
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