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gehören frontlader bald der vergangenheit an?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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35 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Beitragvon 820Vario » Di Feb 05, 2008 14:53

Hallo

Hab selbst einen Merlo Multifarmer (würde aber nur noch einen Standarttelelader kaufen) auf dem Betrieb wo er auch seine Stunden macht da hat er auch klare Vorteile gegenüber dem FL.
Aber wie gesagt auf dem Betrieb für alle Arbeiten ausserhalb nutze ich den FL am 820 da ich hier einfach flexibler bin.
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Beitragvon John Deere 4755 » Di Feb 05, 2008 14:57

der-Ultrabauer hat geschrieben:FLs sterben niemals aus allein schon wegen den vielen Miststreuern bei den lohnern, es lohnt sich niemals einen Trecker ohne Fl und einen Radlader loszuschicken, dass haben schon einige hier ind er Gegend versucht. Die sind alle kläglich gescheitert. Also nleibt uns allen der Fl sicher für immer erhalten.
mfg Bene


Unser LU fährt fast immer mit Radlader los zum Mist laden,und die halten sich auch über Wasser :roll:
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Beitragvon Holmer 91 » Di Feb 05, 2008 17:52

Hallo,

der frontlader hat den entscheidenden Vorteil, das der schlepper an dem er hängt auch für andere Zwecke eingestzt werden kann, im gegensatz zu den meisten Rad-, Teleskop und Hofladern. Diese sind halt wirklich NUR fürs laden konzipiert (deswegen auch die Wendigkeit) und sind deswegen auch nicht für jeden Betrieb geeignet.

Wir selbst haben innerhalb der letzten 4 Jahre zwei neue FLs gekauft.
Es sind beide eigentl. voll ausgelastet, wodurch ich auch Bedeken (/Erfahrungen) wegen der Vorderachsen, einiger Leute im Forum nicht teilen kann. Die Verschleißerscheinungen was die buchsen betrifft, hat man aber an jedem Lader (auch Radlader)

mfg, Holmer
"... Kühe sind schon auch ganz cool, aber Schweine sind halt einfach geil."
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Beitragvon franky30 » Di Feb 05, 2008 20:00

wann ist ein lader ausgelastet? frontlader 150-250h?
radlader oder teles sind im landwirtschaftlichen betrieb meist nur teilausgelastet! daher sind verschleiß erscheinungen so bald nicht erkennbar. wer einmal lader fährt arbeitet mit keinen frontlader mehr.
ein laderfahrer würde noch hilfeschreihen bein anheben oder beim quehlen über die vordere achse zu lenken, usw..!
stimmts???
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Beitragvon Maxxum5150_Pilot » Di Feb 05, 2008 20:09

kann auch nur sagen mit nem radlader gehts schöner unser nachbar hat auch nen traktor der 120 ps klasse mit fl und da warte ich ale par tage wenn cih den sehe dass der auseinanderfällt der is nach 8 jahren frontladerarbeit mit durch und wir mit unserem radlader machen das sogar schneller und wendiger als die auch wenn sie immer sagen dass sie zufrieden sind.
wir ham zwar noch zwei Fl's aber die sitzen am 60er und 22er uund sind nur noch für sachen da die mit dem radlader nciht funktionieren d.h. kälberstall ausmisten
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Beitragvon Holder A55 » Di Feb 05, 2008 21:58

Also wo ich immer helfen gehe haben wir zwar auch noch einen Frontlader, der aber ziemlich selten benutzt wird. Mit ihm werden nur noch rundballen auf dem Land aufgeladen oder Sträucher gefahren. Die sonstige Zeit steht der nur auf dem Hof rum und ist einem meistens auch noch im Weg. Für alle sonstigen Arbeiten wurde ein gebrauchter Radlader (Atlas 62 D) angeschafft. Mit dem ist man viel wendiger, gerade beim Mischwagen befüllen (mit Greifschaufel) oder beim Ausmisten. Meistens hängt der 309 (da kommt der FL dran) sowieso vorm Mischwagen, und immer umbauen ist auch sch****. Dann müsste auch immer ein gegengewicht angebaut werden, da man schnell mal 1,5 t Grassilo (plus Schaufelleergewicht 550 kg) vorne drin hat. Und wenn man dann erst an das rumgurken zwischen den Silos denkt...
Also meine Meinung: Für Hofarbeiten ist ein Radlader besser geeignet. Für weite Hof-Feld entfernungen ein Frontlader, eventuell 40 km/h Radlader/Teleskoplader (die haben heute ja schon fast einen besseren fahrcomfort als Autos).
Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann.
Das Gegenteil ist schon schwieriger.
Kurt Tucholsky (1890-1935)


:D seit über 19 Jahren im Landtreff :D
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Beitragvon 309C_crasher » Di Feb 05, 2008 22:27

der-Ultrabauer hat geschrieben:FLs sterben niemals aus allein schon wegen den vielen Miststreuern bei den lohnern, es lohnt sich niemals einen Trecker ohne Fl und einen Radlader loszuschicken, dass haben schon einige hier ind er Gegend versucht. Die sind alle kläglich gescheitert. Also nleibt uns allen der Fl sicher für immer erhalten.
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Komisch komisch, bei mir zuhause gibts einen LU der hauptsächlich Streut (Kalk, Mist und vor allem Kompost) und zwar mit mittlerweile fünf Gespannen mit 16-20to Tebbe Streuern und drei Radladern welche alle 35-40kmh laufen. Der wächst eigentlich ständig. Zudem betreibt er Ackerbau und fährt noch mitm 16cbm Vakuumfass Gülle und Ähnliches.
Würd mich interessieren wie du ne gescheite Stundenleistung mit an und abhängen hinbekommen wilst. Zudem die Radlader so nen Streuer ruckzuck beladen haben, in der Zeit hängst du nicht ab und wieder an wie die Karre voll ist.

Und sonst kommt es denke ich mal immer auf die Betriebsstruktur an ob der FL oder ein Rad.-Hof.- oder Telelader das Richtige ist. Mein Onkel leiht sich zum misten der alten Ställe immer nen Hoflader weil der neue FL-Schlepper zu groß ist (Durchfahrtshöhe ~2,60) nur dafür extra einen Lader zu kaufen wo der FL doch auch sonst oft gebraucht wird wäre unwirtschaftlich.
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Beitragvon agrarflächendesigner » Mi Feb 06, 2008 23:19

hier können ja alle erzählen, wie schön ein lader ist, dass weis ich selber auch, aber für die meisten betriebe ist das halt mal eine zu teuere lösung. ein ku kann sich den kaufen, aber als landwirt kann ich keine 50 000 € in ein gerät schustern, mit dem ich das ganze jahr ein paar rundballen fahr und den miststreuer belade, da müssen praxisgerechte lösungen her.

und genau da, kann bei niedriger auslastung ein lader bei den kosten einem standardschlepper ( am besten noch gta, der hat wenistens ein bisschen gewicht auf der hinterachse) nicht annähernd das wasser reichen
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Beitragvon 251at » Do Feb 07, 2008 6:37

agrarflächendesigner hat geschrieben:hier können ja alle erzählen, wie schön ein lader ist, dass weis ich selber auch, aber für die meisten betriebe ist das halt mal eine zu teuere lösung. ein ku kann sich den kaufen, aber als landwirt kann ich keine 50 000 € in ein gerät schustern, mit dem ich das ganze jahr ein paar rundballen fahr und den miststreuer belade, da müssen praxisgerechte lösungen her.

und genau da, kann bei niedriger auslastung ein lader bei den kosten einem standardschlepper ( am besten noch gta, der hat wenistens ein bisschen gewicht auf der hinterachse) nicht annähernd das wasser reichen


Nur wenn man durch den Lader einen Schlepper einspart ist der Preisunterschied bei weitem nicht mehr so groß, vor allem wenn der Frontladerschlepper ein neueres oder ausgefallenen Modell(GTA) sein soll.

Wenn man jeden Tag durch den Einsatz eines Laders auch nur einen Minte spart sind das schon 6 Stunden im Jahr. (Und einen Minute sparen ist nicht viel)
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Beitragvon burgenlaender » Do Feb 07, 2008 9:41

Frontlader werden nicht aussterben. Wir haben einen Frontlader am 7920 und einen am 7810 dran.
Die Nachbarn fahren einen am großen 300 PS Vario. Hier werden keine extra Lader benötigt, der schlepper der das früher gemacht hat mir 70-100 PS ist heir für alles zu klein und wurde inzwischen verkauft.

Wenn man das Ding nicht braucht wird er einfach abgebaut.

Für einige dinge ist der Schlepper zu groß und für große Mengen zu unhandlich. Auf der anderen Seite ist der Nachteil von den Ladern, das man keine Anhänger mit nehmen kann etc.

Es werden beide Lösungen bleiben und sich weiter annähern.
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Beitragvon Role0815 » Do Feb 07, 2008 10:01

Hallo wollt jetz auch mal meinen Senf dazugeben :D

Meine meinung ist genauso wie die von MarlboroMann, für kleine Betriebe ist ein Frontlader optimal und kostengünstig.
Frontlader sind aber einfach nicht konstruiert um ständig schwerst Belastungen aushalten zu müssen.
Wäre ja auch schlecht sonst würd sich ja niemand einen Radlader oder Teleskoplader kaufen :lol:
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Beitragvon lagavulin » Do Feb 07, 2008 10:38

MarlboroMann hat geschrieben:Frontlader sind Notbehelf !!!
...
Mein Bruder hat sich vor einigen jahren einen Schlepper der 120PS klasse mit Frontlader und 1,5m³ Greifschaufel gekauft. Dessen haupt Aufgabe besteht dadrin den Mischwagen für seine rund 160 kühe + weibliche Nachzucht zu füllen und die tiefstreu ställe zu misten. ...

Um ersten Punkt, das ist eine Meinung, kann auch jeder vertreten, sehe ich aber anders.

Zum zweiten Punkt, mit ist schleierhaft warum man einen Mischwagen fremdbefüllt, mit der Fräse, brauche ich kein zweites Fahrzeug, geht schneller und mit der angesprichen Betriebsgröße dürfte es auch kein Problem mit der Erwärmung im Silo geben. Dies ist aber nicht das Thema.
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Beitragvon hendrik17 » Do Feb 07, 2008 14:24

MarlboroMann hat geschrieben:Frontlader sind Notbehelf !!!

Frontlader sind vieleicht für klein und kleinst Betriebe ganz amüsant, aber jeder der ernsthaft Massen bewegen will oder muss solte sich über alternativen gedanken machen. Und dazu gehört eigentlich jeder größere Milchvieh betrieb.

Mein Bruder hat sich vor einigen jahren einen Schlepper der 120PS klasse mit Frontlader und 1,5m³ Greifschaufel gekauft. Dessen haupt Aufgabe besteht dadrin den Mischwagen für seine rund 160 kühe + weibliche Nachzucht zu füllen und die tiefstreu ställe zu misten.

bisher war es so, das am ende einer jeden winter sasion die Vorderachse repariert werden mußte, der Lader mußte dann auch meist neu gebuchst werden und das trotz häufigen schmierens. Im letzten Winter war eine neue Kupplung und neue vorderreifen fällig. diesen winter brach eine der konsolen ab...

Das Fazit von meinen bruder ist ganz klar, der schlepper mit Frontlader war ein absoluter fehlkauf. Der Schlepper ist samt Frontlader verkauft und dafür verrichtet jetzt ein 85er Alas Radlader die Arbeit. Und ganz neben bei spart er jeden Tag noch 20-30 minuten arbeit ein, weil der Radlader einfach wendiger und flinker bei der arbeit ist :wink:

mfg MM

P.S.: auf der Arbeit laden wir mit Liebherr 544 2plus2 den HS220 mit 25m³ von der Feldmiete in 5-6min :P


Wir beladen nun schon seit 7 Jahren unseren Mischwagen (100 Kühe + Nachzucht) mit einem JD 6300 mit JD 640A Frontlader. Der ist BJ 1995 und hat mittlerweile fast 10000h runter und wir hatten bislang an dem Schlepper null Reparaturen an der Vorderachse oder am Lader. Der Lader hat nur einmal einen Satz neue Bolzen vorne an der Geräteaufnahme bekommen. Wir haben auch erst den dritten Satz Reifen vorne drauf (haben noch 80 %).

Evtl. bezieht sich der Fehlkauf ja auch nur auf den falschen Schlepper und/oder Frontlader :lol: :lol:
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Beitragvon profarm » Do Feb 07, 2008 16:18

Hab selbst einen Merlo Multifarmer (würde aber nur noch einen Standarttelelader kaufen)


@820Vario

Wieso wurden sie nur noch ein standardtelerader kaufen???

MfG;
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