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Gesplittete Abwassergebühr

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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19 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Gesplittete Abwassergebühr

Beitragvon robs97 » Mi Okt 12, 2011 18:57

Takar hat geschrieben:
unimogthorsten hat geschrieben:Und wieder eine neue Möglichkeit der Abzockerei durch die Gemeinden......


Diesen Verdacht habe ich auch, die komunen brauchen Geld, da muss man sich halt etwas einfallen lassen um eingermassen glaubhaft dran zu kommen.

Rein von MEINER Logig, müsste das von Dächern und versieglten Flächen eingespeiste Regenwasser den Komunen eher Ersparnisse als Mehrkosten bringen.

- Regenwasser das konzentriert eingespeist wird, spült die Kanalisation und hält sie sauber.
- Regenwasser verdünnt die Verschmutzung der Abwässer, dadurch ist die Abwassermenge zwar grösser aber der Verschmutzungsgrad pro m³ geringer.


Wenn man alleine die Mehrkosten beim Bau von getrennten Abwassersystemen für Hausabwasser und Regenwasser sieht, oder die Kosten für das Sauberhalten und die Wartung dieser Systeme,
dann liegt der Verdacht der Abzocke für die Kostensplittung des Abwasseres, meiner Meinung nach auf der Hand.

Frank


Regenwasser wird doch gar nicht in den Kanal eingespeist bzw. darf nicht eingespeist werden.
Ich musste beim " renovieren" meines Hauses für Regenwasser extra an den Oberflächenwasserkanal anschließen. Und der geht ca. 500 m weiter genau in den Bach und von dort in den See :lol: :lol:
Egal wie tief man die Messlatte des geistigen Verstandes setzt,
es gibt jeden Tag jemanden der bequem darunter durchlaufen kann.
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Re: Gesplittete Abwassergebühr

Beitragvon DerLohndrescher » Mi Okt 12, 2011 19:36

Hallo,


Dieses Splitting der Abwassergebühren gibt es bei uns seit gute 10 Jahre.
Ich finde es gut, dass es so gekommen ist, denn bei mir sind auf den ganzen Hof (3860m² versiegelte Fläche) ganze 90m² die im Kanal landen.
Vorher wurde pauschal berechnet. Dadurch bezahle ich nur noch 5% von dem vorherigen Pauschalbetrag.
Die Gemeinde wollte das am Anfang gar nicht glauben (ist ja klar, wenn der Gemeindevorstand zusehen muss wie Tausende von fest eingeplanten Euros leider nicht eingenommen werden können...) und hat eine Firma beauftragt, das ganze zu prüfen. Die sind dann den ganzen Tag mit Indikatorflüssigkeit auf den Dächern rumgeklettert und haben geguckt, wo das Wasser dann hinfließt. Tja, auch das hat der Gemeinde noch mal Geld gekostet.

Hintergrund der Geschichte ist folgender: Viele Kommunen haben in den letzten 15 Jahren erheblich in Kläranlagen investiert, wobei die meistens viel größer ausgelegt wurden als eigentlicher Bedarf da war. Am Anfang hat das auch noch funktionniert, weil in der Zeit noch nicht so stark auf Wassersparen geachtet wurde, und somit fast immer genug Wasser zum klären da war. Mittlerweile wird immer mehr Wasser gespart, und die Kläranlagen können nicht optimal arbeiten. Dann wird Wasser zugekauft (oder wie bei uns aus der Lahn gepumpt), damit die Anlagen laufen. Das verursacht Kosten, und so sollen die Kosten auf den Bürger umgelegt werden.
Regen fällt auch nicht immer, wodurch die zusätzliche Wassermengen in der Kanalisation auch nicht vorhersehbar sind. Auch das verursacht Kosten, die die Gemeinde umlegen will.

Mein Nachbar ist Verbandsleiter beim Abwaserverband hier (betreuen insgesamt 14 Kläranlagen) und der hat uns das so erklärt.


MfG
DerLohndrescher
 
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Re: Gesplittete Abwassergebühr

Beitragvon 2810 » Mi Okt 12, 2011 19:56

robs97 hat geschrieben:
Regenwasser wird doch gar nicht in den Kanal eingespeist bzw. darf nicht eingespeist werden.
Ich musste beim " renovieren" meines Hauses für Regenwasser extra an den Oberflächenwasserkanal anschließen. Und der geht ca. 500 m weiter genau in den Bach und von dort in den See :lol: :lol:


Das mag bei Euch so sein , durch Ortssatzung oder weiß der Geier was.
Habe schon weiter oben von meinem Verwandten geschrieben , den der Anschlusszwang heute so wurmt.Es gab Zeiten da wollten die jede Dachrinne im Kanal haben .
Bei uns wurde 3 Mal die Abwasserphilosophie gewechselt:
heute wird nur noch Trennsystem in den Neubaugebieten realisiert (auch weil die Kläranlage nun am Limit läuft :shock: )
Vorher hatten die Neubaugebiete das Mischsystem , aus dem Grund wie oben beschrieben, mit der Spülwirkung des Klarwassers , UND
weil es im zuerst installierten Trennsystem einge Fehlanschlüsse gab.
Natürlich ist die Errichtung des Trennsystems teurer , das macht doch der Gde überhaupt nichts aus , wird doch eh alles von den Anliegern bezahlt :roll: Und das waren bei der letzten Erschliessung 87,50 € /m² .Da konnten die 10 Tonnen schweren Schächte (mit Edlstahlgerinne :o ) nicht mehr mit dem Bagger in den Kanalgraben gehoben werden .Dazu war dann immer ein Autokran nötig .
Die Spülwirkung beim Mischsystem ist natürlich nicht von der Hand zu weissen . Nun ist jede Woche der Kanalreiniger in den Gebieten mit Trennsystem da, teils wegen Versandung/Verschlammung , teils wegen Sabotage (In Schächte eingeworfener Sperrmüll, Teppiche usw.)

Ich muß demnächst mal einen fragen , der am Trennsystem angeschlossen ist , ob er auch die Regensteuer berechnet bekommt . Sein Regenwasser landet ja nicht in der KLäranlage .
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Re: Gesplittete Abwassergebühr

Beitragvon Wini » Do Okt 13, 2011 11:22

Wurde auch bei uns eingeführt:
Aufgrund der vielen versiegelten Flächen Anstieg von etwa 50 Euro and 450 Euro. Regen und Abwassergebühr.
Wo es ging, wurde die Dachrinne abgeschnitten und das Wassser in den Garten geleitet.
Selbst Private haben damit begonnen das Wasser im Garten versickern zu lassen, um die Dachflächen
weg zu bekommen.

Ich habe mich bis vor das Verwaltungsricht Würzburg gewehrt.
Habe leider wegen eines Formfehlers das Verfahren einstellen müssen.
Ich habe nämlich gleich gegen die 1. neue Abschlagszahlung geklagt.
Dies ist falsch. Will man Klage erhaben, so muß man gegen die 1. neue Jahresabrechnung
Klage einreichen.

Im Nachbarort wollten Landwirte eine Sammelklage erheben, Ausgang unklar.
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