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Griechen wieder Weltreich zumindest nach der Wahl

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Griechen wieder Weltreich zumindest nach der Wahl

Beitragvon debonoo » Di Jul 14, 2015 8:19

kann gelöscht werden..
der Mensch unterliegt den 4 Einschränkungen...
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Re: Griechen wieder Weltreich zumindest nach der Wahl

Beitragvon Holmer 91 » Di Jul 14, 2015 8:46

debonoo hat geschrieben:...


Lass es mich umformulieren: Wir haben nicht mehr 2002, jetzt ist es wie es ist und es hat sich herausgestellt, dass das System Währungsunion gewisse Korrekturen benötigt.

Mfg, Holmer
"... Kühe sind schon auch ganz cool, aber Schweine sind halt einfach geil."
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Re: Griechen wieder Weltreich zumindest nach der Wahl

Beitragvon Fadinger » Di Jul 14, 2015 8:56

Hallo!
Tinyburli hat geschrieben:Achtundsiebzig Prozent der Deutschen trauen dem Tsipras nicht, daß er die zugesagten Reformen umsetzt.
Mal schaun ob er die 180 Gradwende wirklich will und durchsetzt.

Das will er aber nicht. Das will niemand dort.
Deshalb werden sie sich auch nicht durchsetzen lassen. Selbst wenn die EU (Deutschland?) Griechenland besetzt.
Es wird immer hintergangen, boykottiert, sabotiert, oder zumindest halbherzig umgesetzt werden.
Deutschland wird zahlen (recht so), und es wird dann wieder der Schuldige sein (auch recht so) ... :wink:

Gruß F
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Re: Griechen wieder Weltreich zumindest nach der Wahl

Beitragvon Tinyburli » Di Jul 14, 2015 10:08

Wilhelmshaven Griechenland will die Mehrwertsteuer im Hotelgewerbe und in der Gastronomie deutlich erhöhen. Das könnte Urlaubsreisen verteuern - allerdings eher geringfügig und noch nicht in diesem Jahr, schätzt Prof. Torsten Kirstges von der Jade Hochschule Wilhelmshaven. „Der Effekt dürfte nicht so gewaltig sein“, erklärt der Tourismusexperte und macht eine Beispielrechnung auf.

In der Gastronomie soll der Steuersatz von 13 auf 23 Prozent steigen, in der Hotellerie von 6,5 auf 13 Prozent. Diese Anstiege betreffen aber nur einen Teil der Wertschöpfungskette einer Urlaubsreise - etwa 30 bis 40 Prozent des Reisepreises, rechnet Kirstges vor. Die Flüge zum Beispiel seien von den Erhöhungen ja nicht betroffen. Auf den Gesamtpreis der Reise gesehen, ergibt sich also eine Erhöhung von vielleicht vier Prozent. Und diese träfe zumindest in dieser Saison vorerst nur Individualreisende. Denn die Preise für Pauschalreisen haben die Reiseveranstalter für ihre Kunden abgesichert.

Zwar könne ein Veranstalter die Preise noch erhöhen, wenn wie im Fall Griechenlands plötzlich die Mehrwertsteuer erhöht wird, sagt Kirstges. „Aber das wird er kaum tun, um den Urlauber nicht verärgern“, schätzt der Experte. Anders sieht es aus, wenn die Preise für den Sommer 2016 verhandelt werden. „Im kommenden Jahr könnte Griechenland dann etwas teurer werden.“ Der Griechenland-Urlauber sei aber ohnehin nicht so preissensibel wie etwa der Türkei-Urlauber: Er hält dem Land eher die Treue, auch wenn er etwas mehr bezahlen muss.

Sollte Griechenland tatsächlich die Eurozone verlassen und wieder eine eigene Währung einführen, würde der Effekt einer höheren Mehrwertsteuer sowieso verpuffen, erläutert Kirstges. Denn die neue Währung würde vermutlich so stark abgewertet, dass alle Preise kräftig sinken. Griechenland-Urlaub könnte dadurch insgesamt deutlich günstiger werden, schätzt der Experte.


http://www.nwzonline.de/reisen/warum-gr ... 82080.html
Mit freundlichen Grüssen
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Re: Griechen wieder Weltreich zumindest nach der Wahl

Beitragvon kalumet » Di Jul 14, 2015 14:44

Gestern hat mal wieder so ein deutscher Europolitiker im Fernsehen gesagt, daß dieses neue Paket für Griechenland viel billiger wäre als ein grexit, der Europa mehrere Hundert Milliarden kosten würde.
Diesen Schmarrn habe ich jetzt schon etliche Male gehört, weiß aber immer noch nicht, warum das uns etwas kosten soll, wenn die von Europa nichts kriegen würden.
Vielleicht erklärt mir das einer mal, und kommt mir ja nicht mit den Banken, mit denen hab ich kein Erbarmen.

Gruss
Hans
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Re: Griechen wieder Weltreich zumindest nach der Wahl

Beitragvon lodar » Di Jul 14, 2015 15:11

Weil bei einem Grexit sofort 320Mrd weg wären und so nur 90Mrd gezahlt werden müßen.
Daß dann in einigen Jahren aber alles zusammen weg ist hat er verm. vergessen!? :wink:
lg
Erwin


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Re: Griechen wieder Weltreich zumindest nach der Wahl

Beitragvon Tinyburli » Di Jul 14, 2015 16:00

Wenn man dem Flassbeck in dem Video glaubt, liegt es an der Inflation, die in Deutschland viel zu niedrig ist.
Es wird von der Vorgabe von 1,9 % gesprochen. Dies sollten alle Euro- Länder einhalten. Um dem näherzukommen müssten die Löhne in D stark steigen und die Unternehmesgewinne stark besteuert werden.

Die Zinsen sind sehr niedrig - deflatorisch - weil sich die Unternehmen nicht verschulden, sondern ihre Gewinne horten.

Den Griechen hat man schon Lohnkürzungen und Rentenkürzungen aufgebürdet. Dies hat aber zu Kaufkraftverlust und Arbeitslosigkeit wegen der fehlenden Nachfrage geführt.

Wie es aussieht wird es zu einem Scheitern des Euros kommen....

Eurovisionen
Ökonom Flassbeck: Der Euro schafft es nur bis 2017
Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 16.02.15 01:00 Uhr | 115 Kommentare

Der Ökonom Heiner Flassbeck gibt dem Euro nur noch Zeit bis zur französischen Präsidentschaftswahl. Der Grund: In Deutschland sind die Löhne zu niedrig, ein Export des deutschen Kurses würde Frankreich und Italien in den Abgrund führen. 20 Prozent Arbeitslosigkeit in der Euro-Zone würden das Ende der Gemeinschaftswährung bedeuten.
Ihren XING-Kontakten zeigen

In einer sehr interessanten Analyse (kurzes Video am Anfang des Textes) hat der Ökonom Heiner Flassbeck skizziert, warum der Euro nicht funktionieren kann: Das gemeinsame Inflationsziel von 1,9 Prozent ist nicht zu erreichen. Nur Frankreich liegt aktuell auf dem bei der Einführung der gemeinsamen Währung festgeschriebenen Ziel-Kurs von 1,9 Prozent. Zugleich hat sich die Wettbewerbsfähigkeit der einzelnen Staaten auseinanderentwickelt: Die Lohnstückkosten liegen in Deutschland deutlich unter jenen der Süd-Staaten.

Als eine der Ursachen macht Flassbeck die wachsende Ungleichheit in der Gesellschaft aus: Die Unternehmen investieren nicht mehr, sondern verteilen die Gewinne unter den Shareholdern. Neue Arbeitsplätze können so nicht entstehen, die Innovation bleibt auf der Strecke.

Flassbeck glaubt, dass mit der französischen Präsidentschaftswahl das Ende des Euro gekommen sein dürfte: Marine Le Pen wird keinen Austeritätskurs mitmachen. Damit aber wäre das Merkelsche Konzept des Euro am Ende.

Flassbeck sieht Europa in einem globalen Sog: Nirgendwo auf der Welt seien Staaten mehr bereit, sich dem „undemokratischen“ Schulden-Diktat des IWF zu unterwerfen. Damit aber würden die Gläubiger zu den großen Verlierern der globalen Wirtschaftspolitik.

Flassbeck erwartet nach dem Zerfall des Euro „Handelskriege“, weil alle Staaten versuchen würden, Marktanteile von Deutschland zurückzugewinnen. Deutschland habe in diesem Fall schlechte Karten, weil die Reallöhne seit 15 Jahren stagnierten – und damit die Kaufkraft der Deutschen die Verluste nicht wettmachen könnten, die Deutschland wegen eines Rückgangs der Exporte zu verkraften hätte.


http://deutsche-wirtschafts-nachrichten ... -bis-2017/
Mit freundlichen Grüssen
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Re: Griechen wieder Weltreich zumindest nach der Wahl

Beitragvon Welfenprinz » Di Jul 14, 2015 16:45

Flassbeck ist genau so ein Dummkopf wie Krugmann.
Der Daimler wird nicht in alle Welt exportiert,weil der Reallohn in Schwaben niedriger ist als in Russland sondern weil der Daimler besser ist als ein Lada. Und das gilt nahezu für den gesamten deutschen Maschinenbau. Der gewinnt seine Marktanteile nicht über den Preis sondern über Qualität und knowhow.
Und für den Binnenmarkt ist der deutsche Export ein Segen,denn der Daimlerarbeiter hat ein mehrfaches der Kaufkraft wiee ein am Binnenmarktorientierter Arbeitsplatz,egal ob Friseuse oder Lidl-Marktleiter.

Und natürlich wird der Euro nicht scheitern. Europa braucht zusammen am Kapitalmarkt ein gegenüber den anderen Wirtschaftsräumen gleichwertiges Gewicht. Das wird die Eu-Staaten auf Gedeih u.d Verderb zusammenhalten.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: Griechen wieder Weltreich zumindest nach der Wahl

Beitragvon Fadinger » Di Jul 14, 2015 18:07

Hallo!
Welfenprinz hat geschrieben:Und natürlich wird der Euro nicht scheitern. Europa braucht zusammen am Kapitalmarkt ein gegenüber den anderen Wirtschaftsräumen gleichwertiges Gewicht. Das wird die Eu-Staaten auf Gedeih u.d Verderb zusammenhalten.

Oder der Euro sprengt die EU. Dieses Szenario wird von den "EUphorikern" bewußt ausgeblendet.
"Niemand in Europa und vor allem kein nationales Parlament wird akzeptieren, dass Finanzpolitik von Brüssel aus gemacht wird."
http://www.welt.de/wirtschaft/article13 ... efahr.html
Selbst die Finanzmärkte spekulieren auf den Zerfall der Eurozone. Man hat ja schön gesehen, was passiert ist, als die große Wirtschaftsmacht Schweiz angekündigt hat, dem kleinen schwachen Euroraum finanziell nicht mehr unter die Arme zu greifen ... :wink: Die Schweizer Nationalbank hat Mitte Jänner nur angekündigt, die Euro-Stützkäufe einzustellen, worauf der Euro gleich mal ein Fünftel seines Wertes verloren hat.
Hart und stabil schaut anders aus ... :roll:

Gruß F
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Re: Griechen wieder Weltreich zumindest nach der Wahl

Beitragvon debonoo » Di Jul 14, 2015 18:17

Hallo

Bekannte waren in Griechenland...

bloß 20 Passagiere statt 180 - wie sonst üblich...

da geht ein Schuß nach hinten los...

mfG.
Andreas
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Re: Griechen wieder Weltreich zumindest nach der Wahl

Beitragvon Welfenprinz » Di Jul 14, 2015 20:13

Tyr, der Lohn des Daimlerarbeiters ist für die vielbesungene Binnennachfrage wichtig. Seine Kaufkraft ist hoch. Dass die Lohnstückkosten von anderen Sachen noch abhängig sind weiss ich.

Bei diesem Komplex Binnennachfrage blendet diese Inflationistenfraktion um Krugman/Flassbeck schlicht undcergreifend den Faktor Sättigung aus. Wer 3Fernseher hat kauft sich keinen 4ten wegen niedriger Zinsen.
Dazu der demographische Faktor. Die Theorie der Konjunkturankurbelung durch billiges Geld stimmtschon seit 30 jahren in allen entwickelten Industrueländern nicht mehr. Das Geld wandert nur in den Casinokapitalismus.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
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Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Griechen wieder Weltreich zumindest nach der Wahl

Beitragvon kalumet » Mi Jul 15, 2015 5:48

Wenn Griechenland ein deutscher Arbeitnehmer wär, dann wär er schon lange Hartz 4ler. So einem leiht kein Mensch Geld.

Daß die Griechen auf die Geldgeber auch noch schimpfen ist eigentlich fast normal. Deshalb: Verleihe niemals Geld, denn zunächst bist du die Drecksau, wenn du es dir noch überlegen willst, und später bist du die Drecksau, wenn du das Geld zurückverlangst.

Gruss
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