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Großfederzinkenegge

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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87 Beiträge • Seite 5 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6
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Re: Großfederzinkenegge

Beitragvon GeDe » Di Jul 21, 2020 19:10

210ponys hat geschrieben:Dann viel Glück

Und?Was kann ich mit dieser Aussage jetzt anfangen?
Erzähl mal!
Vor- und Nachteile?
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Re: Großfederzinkenegge

Beitragvon Todde » Di Jul 21, 2020 22:24

Schnortz hat geschrieben:Wir haben seit ca. 7 Jahren den Eurocult 2 als 3m Version mit Doppelkrümler.

Ich bin von der Arbeit stets zufrieden, wir haben schwere Böden, die GFZE hat hier mit den Schmalscharen den Vorteil Feinerde zu erzeugen, denn wenn man hier einmal grobe Brocken hat dann bekommst die kaum mehr klein, sind wie Steine.
Bei Trockenheit zieht die immer ein, wo die Kollegen mit den KSE nur drauf rumgekratzt haben und dann frustriert Feierabend gemacht haben, konnten wir fahren.


Worum ging es bei der Arbeit?
Handelte es sich um die Grundbodenbearbeitung und lockern des Bodens?
"In den Boden rein" möchte man doch eigentlich nur, wenn man den Boden bewegen will, das macht man doch in der Regel nicht mit eine KSE.
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Re: Großfederzinkenegge

Beitragvon 210ponys » Mi Jul 22, 2020 7:49

GeDe hat geschrieben:
210ponys hat geschrieben:Dann viel Glück

Und?Was kann ich mit dieser Aussage jetzt anfangen?
Erzähl mal!
Vor- und Nachteile?


deine Stabwalze wird funktionieren wenn es sehr trocken ist...
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Re: Großfederzinkenegge

Beitragvon Schnortz » Mi Jul 22, 2020 10:53

Todde hat geschrieben:
Schnortz hat geschrieben:Wir haben seit ca. 7 Jahren den Eurocult 2 als 3m Version mit Doppelkrümler.

Ich bin von der Arbeit stets zufrieden, wir haben schwere Böden, die GFZE hat hier mit den Schmalscharen den Vorteil Feinerde zu erzeugen, denn wenn man hier einmal grobe Brocken hat dann bekommst die kaum mehr klein, sind wie Steine.
Bei Trockenheit zieht die immer ein, wo die Kollegen mit den KSE nur drauf rumgekratzt haben und dann frustriert Feierabend gemacht haben, konnten wir fahren.


Worum ging es bei der Arbeit?
Handelte es sich um die Grundbodenbearbeitung und lockern des Bodens?
"In den Boden rein" möchte man doch eigentlich nur, wenn man den Boden bewegen will, das macht man doch in der Regel nicht mit eine KSE.



Es bezieht sich auf Stoppelbearbeitung auf knochentrockenen Tonboden nach Sommergerste.
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Re: Großfederzinkenegge

Beitragvon Schnortz » Mi Jul 22, 2020 10:57

böser wolf hat geschrieben:
Schnortz hat geschrieben:Nein, damit hab ich keine Erfahrung. Mir fällt aber auch nichts ein was dagegen spricht.

Aber bei uns ist es das Hauptgerät, wir machen damit 80% der Bearbeitung, sehr flach nach Raps, Grundbodenbearbeitung auf 10-12cm oder selten mal 15cm.


Ich finde das der acker auf dem Foto hinter dem grubber sehr uneben ist , oder täuscht das !?


Naja die letzten 4 Zinken der 5. Reihe hinterlassen leichte Mulden. Je lockerer der Boden ist desto eher ist es zu sehen, gefühlt sieht es auf dem Bild aber schlimmer aus als es ist. Ich mach die Tage beim Stoppelsturz Mal Bilder.
Aber etwas wellig sehe ich nicht als Nachteil, gesät wird mit Kreiselegge.
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Re: Großfederzinkenegge

Beitragvon Bernhard B. » Do Jul 23, 2020 7:34

Wo ist das Problem, wenn das Feld etwas wellig nach der Bearbeitung ist? Ich kenne Betriebe, die wollen das sogar und haben deswegen den Nachläufer demontiert.

Mir persönlich ist eine lockere, nur leicht angedrückte Bodenoberfläche lieber, als wenn diese plattgewalzt wird. Ich halte nichts von diesen schweren Nachläufern, die gefühlt schwerer als das Hauptgerät sind. :lol: :lol: :lol: So hat halt jeder seine eigene Ackerbauphilosophie :klug: nur mein Eindruck ist oftmals, das die Walze das kaschieren soll, wo das Bodenbearbeitungsgerät versagt hat.

Ich selbst arbeite seit 25 Jahren mit einer Rohrstabwalze an meinem Grubber, und seh keinen Bedarf, diese zu tauschen. Sie funktioniert, wurde aber auch entsprechend modifiziert mit Schleppschiene, Nachstriegel, usw. Klar kam es auch schon vor, das diese Walze zumacht und verstopft. Man sollte immer den Boden im Auge haben, wenn man diesen bearbeitet. Und sobald die Walze zu kleben beginnt und zumachen droht, hat man auf ne Feld nichts mehr verloren. Der Schaden im Bodengefüge ist sonst zu stark (Verschmierung, Verdichtung, Bodenschlupf, Schmierhorizonte, usw.). Sieht man allerdings nicht wenn man nicht vom Schlepper absteigt.

Eine Stoppelbearbeitung sollte irgendwo bis maximal 15cm Bearbeitungstiefe gehen. Geht man tiefer, will man eigentlich nur den Pflug durch ein Stoppelbearbeitungsgerät ersetzen. Und dann kommt die schwere Nachlaufwalze, oder wie ein befreundeter No-Tiller sagt, was man mit Gewalt gelockert hat, muss man mit Gewalt und Gewicht wieder fest bringen. Hat er nicht ganz Unrecht :klug: :prost:
Für jedes Problem gibt´s auch die passende Lösung - man muß sie nur finden!
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Re: Großfederzinkenegge

Beitragvon agrarflächendesigner » Do Jul 23, 2020 18:46

Ich seh als problem der klassischen Großfederzinkenegge das diese bei viel Stroh bzw. wenn das Stroh nicht abgefahren wird stark zum Verstopfen neigt.
Hat hier jemand erfahrungen mit den 6 oder 7 Balkigen Regent Terraken oder Güttler Supermax? Mich würd immer ein Gerät ohne Nachläufer, nur mit Striegel intressieren, aber irgendwie sehen die auf den Bildern irgendwie "windig" aus??
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Re: Großfederzinkenegge

Beitragvon JohannesH. » Do Jul 23, 2020 19:41

Wenn dir Güttler und Regent zu windig sind, schau dir mal den 6 balkigen Agrifarm an, da ist nichts windig, der ist massiv, wiegt aber auch entsprechend.
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Re: Großfederzinkenegge

Beitragvon Sönke Carstens » Do Jul 23, 2020 20:25

Der Güttler Supermaxx ist definitiv viel zu schwach gebaut.
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Re: Großfederzinkenegge

Beitragvon GeDe » Do Jul 23, 2020 22:16

agrarflächendesigner hat geschrieben:Ich seh als problem der klassischen Großfederzinkenegge das diese bei viel Stroh bzw. wenn das Stroh nicht abgefahren wird stark zum Verstopfen neigt.

Wo Stroh abgefahren wurde,kannst Jeden hinschicken...
Einen Teil Stroh häcksle ich,ein Teil holt ein Kollege aus dem Nachbarort.Da eine bestimmte Sorte Bauern einfach Schlapper sind,bleiben da gern auch mal ein paar Meter ungeschwadet liegen.Das ziehe ich einmal quer über den Acker.Dann lässt es sich gut einarbeiten.
Also mein Meteor verstopft eher seltenst.Nicht öfters als mein Flügelschargrubber.
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Re: Großfederzinkenegge

Beitragvon Schnortz » Do Jul 23, 2020 22:33

Falls es interessant ist:

Heute Stoppelsturz nach WG Sandra, Stroh gehäckselt. War dieses Jahr durch die Trockenheit im Frühjahr auch ohne WR eher wie ne mittellange Sommergerste.
Dateianhänge
IMG_20200723_103353a.jpg
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Re: Großfederzinkenegge

Beitragvon Schnortz » Do Jul 23, 2020 22:37

Gestern gedrescht, die Bilder stammen von heute und morgen früh wird Zwischenfrucht gesät mit KE und Amazone mit RoTec Scharen.
Dateianhänge
IMG_20200723_101458a.jpg
Auch nicht ganz so schön zu erkennen, hab mal n Meter Breite freigeschaufelt, ganzflächig bearbeitet.
IMG_20200723_101612a.jpg
Nicht richtig zu erkennen, waren 8cm mit Schwankungen +-1cm
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Re: Großfederzinkenegge

Beitragvon agrarflächendesigner » Fr Jul 24, 2020 6:18

@GeDe:
Ich kann es nur von meinen Kollegen hier beurteilen, da sieht man des Öfteren das die stopfen. Mein Grubber macht da eigentlich keine Probleme.

@Schnortz:
Welche ZF hast du gedrillt? Was kommt da danach hin?
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Re: Großfederzinkenegge

Beitragvon mogwai » Fr Jul 24, 2020 6:53

Bernhard B. hat geschrieben:Wo ist das Problem, wenn das Feld etwas wellig nach der Bearbeitung ist? Ich kenne Betriebe, die wollen das sogar und haben deswegen den Nachläufer demontiert.


Wenn die Wellen so massiv sind das ich beim nächsten bearbeiten 5cm+ tiefer arbeiten muss weil logischerweise auch im Tal das Unkraut steht dann habe ich lieber einen ebenen Acker und kann flacher arbeiten, mit all den positiven Effekten.

Ich mag auch keine schweren Walzen aber gute Zustreicher sollten schon sein, und da trennt sich dann die Spreu vom Weizen.
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Re: Großfederzinkenegge

Beitragvon AEgro » Fr Jul 24, 2020 7:39

mogwai hat geschrieben:
Ich mag auch keine schweren Walzen aber gute Zustreicher sollten schon sein, und da trennt sich dann die Spreu vom Weizen.


Welche Art von Zustreichern od. Striegeln meinst du ?
Welcher Grubber/ GFZE ?
Ich arbeite seit über 20 jahren mit einer superleichten Reho GFZE mit 12 x 32 Zinken mit Verstärkung und normalen Schmalscharen.
. 4 Reihig mit 13 cm Strichabstand.
So flach, wie ich zur 1. Bearbeitung diagonal fahre ( Stoppelreihe muss stehen bleiben ), schaft es der Flachstabkrümmler die Oberfäche einzuebenen.
Erst wenns tiefer wird, bis 15 cm z. B. nach Raps vor Weizenaussaat, stören die Rillen.
Ich überlege einen Striegel nachzurüsten, o. ählich für 2 Arbeitsgang um Unkraut/Ausfallgetreide besser auszustriegeln.
Stroh bleibt seit 16 Jahren zu 100 % auf dem Acker und hat durch die diagonale und flache Bearbeitung noch nie gestört.
Wenns kein Lager gibt und der LU nicht schlammpt, problemlos, aber das Stroh muss bei Bearbeiten trocken sein.
Einzig bei Lagergetreide ist Geschick gefragt und Lagerplatten müssen " von hinten ", nicht gegen den Strich beim ersten Mal bearbeitet werden.
Der Vorteil der schwachen Zinken gegenüber der Mammutzinken z. B. im Köckerling ist, daß sie schon bei wenig Bodeneingriff oder auch bei nicht zu festem Boden stärker vibrieren, und sich so selbst von Stroh/Pflanzenresten befreien.
Ausserdem ist das Zinkenbild, die Zinkenverteilung im Gruberfeld mit entscheidend für die Unempfindllichkeit gegen Verstopfen.
Ein Bekannter von mir hat sowohl den leichten Reho, als auch den Köckerlig Allrounder.
Der bestätig mir, daß der Reho deutlich unempfindlicher ist gegen Verstopfen.
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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