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Gründüngung runterspritzen oder umbrechen

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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43 Beiträge • Seite 3 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Gründüngung runterspritzen oder umbrechen

Beitragvon JohnDeere3040 » Mo Nov 18, 2013 12:38

unbedingt erst nach dem Frühjahr einarbeiten, der Bewuchs schützt optimal vor Erosion, auch wird die N-Mineralisierung verlangsamt.
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Re: Gründüngung runterspritzen oder umbrechen

Beitragvon Birlbauer » Mo Nov 18, 2013 13:23

Nach meiner Logik fördert einarbeiten die Umsetzung. Wenn ich erst im Frühjahr drauf müsste und ich sicher weis, dass der Boden das um die Zeit mitmacht, würde ich stehen lassen.
Letzten Jahr habe ich meine Lupinen (fast brusthoch) abfrieren lassen, im Frühjahr flach bearbeitet und dann die Frühkartoffeln rein - kleines Versuchsstück, ging wunderbar. Das Feld ist aber auch mehr Wanderdüne als Acker, das heißt, ich kann eigentlich immer drauf.
Ich sehe den Vorteil beim Abfrieren, dass der Boden bedeckt bleibt - also Erosionsschutz.

Grüße,

Manfred
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Re: Gründüngung runterspritzen oder umbrechen

Beitragvon Crazy Horse » Mo Nov 18, 2013 15:13

forenkobold hat geschrieben:ja... hier eigentlich auch. Aber abgeshenen von all den anderen Vorteilen....ursächlich für den Ertragszuwachs ist es NICHT.
Im Frühjahr kann man bei unseren Böden eh nimmer "auf Tiefe". Die trocknen aus, weil keinen Bodenschluß mehr herstellen kannst. Deshalb ist ein "mitteltiefes" Eingrubbern VOR dem letzten Frost die beste Maßnahme. Garkeine Lockerung nach Zwischenfruchtsaat geht bei unseren Böden selten gut.
Strip-till Lockerung im Spätherbst wär ne Alternative.. aber dafür ist noch zuviel alte .. aber bezahlte und immer noch gute Eigenmechanisierung da.
Und ich bin ehrlich gesagt auch froh über meine Unabhängigkeit bei der Rübensaat.



Genauso handhabe ich das auch, wenn ich anschließend Sommergerste einsäen will. Da werden dann Ende Januar/ Anfang Februar, zu Beginn einer letzten Frostperiode, wenn sich der Boden gut befahren lässt, die Äcker gegrubbert und grobschollig liegengelassen, damit da nochmal der Frost durchkann. Die Erosionsgefahr ist da schon weitestgehend gebannt.
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Re: Gründüngung runterspritzen oder umbrechen

Beitragvon Ulikum » Mo Nov 18, 2013 19:51

NobbyNobbs hat geschrieben:
Ulikum hat geschrieben::mrgreen:
Ich würde es mal so versuchen-
wenn keine Problem- Beipflanzen (Quecke, AF, usw) auf der Fläche sind.



Was ist das für ne Drille, Uli?


:mrgreen:

Eine Moore, mit der kann man wunderschön experimentieren.
Moore.JPG


Winterweizenaussaat mal sehr gewöhnungsbedürftig.
Einfaches Niederwalzen der Zwischenfrucht bei der Aussaat kein Abspritzen.
Die Herausforderung bei solcher einer Aussaat der nachfolgende Pflanzenschutz.
Bild

Detailaufnahmen.
http://img191.imageshack.us/img191/6657/l76r.jpg
http://img9.imageshack.us/img9/5350/oqrv.jpg
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Re: Gründüngung runterspritzen oder umbrechen

Beitragvon albfarmer » Mo Nov 18, 2013 20:00

Hallo Ulikum,

der aufgelaufene Bestand sieht schön aus!

Wie schätzt du die Maschine bei starkem Steinbesatz ein? Bleiben die Scheiben im Boden oder laufen die raus?
Habe dieses Jahr mit einer Zinkenmaschine experimentiert, sehr schlanker Zinken. Beinahe kaum Bodenbewegung, außer natürlich im Schlitz.
Keine offenen Schlitze gehabt, kein Vergleich zum letzten Mal. Da hatte ich eine geliehene John Deere und ewig offene Schlitze. Boden war lT bis T.
Die Steine hoben immer die Scheiben aus dem Boden, war beim Zinken nicht der Fall.

Der Feldaufgang war dieses Jahr sehr zufriedenstellend, sowohl bei der Zwischenfrucht als auch beim Weizen.

Grüße!

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Re: Gründüngung runterspritzen oder umbrechen

Beitragvon albfarmer » Mo Nov 18, 2013 20:07

Solange es noch sehr grün ist Arbeite ich normal ungern ein.
Am liebsten ist mir abfrieren lassen und bei nicht zu starkem Frost einarbeiten, dabei aber nicht die Anbaugeräte versenken, sondern eher Flach.
Eine "tiefe" Lockerung kommt zur ZWF und dann sofort drillen, sonst geht mir zu viel Wasser verloren. Im Spätsommer bei trockenen Verhältnissen ist die Lockerung meiner Meinung nach am verträglichsten.

Problem bei mir ist den Termin im Winter abzupassen, Höhenlage 800 bis 900m. Entweder massig Schnee oder Knochenhart gefroren...
Bei Direktsaat sammele ich gerade erste Erfahrungen...
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Re: Gründüngung runterspritzen oder umbrechen

Beitragvon Ulikum » Mo Nov 18, 2013 20:18

:mrgreen:

Habe die Moore wegen der Steine gekauft.
Alle ausprobierten Zinkendrillen haben bei mir Steine nach oben geholt, die Moore läuft drüber weg.
Das ganze liegt aber schon über 10 Jahre zurück die beste Drille die ich damals zum ausprobieren hatte war eine Amazone NT.
Gegen offene Schlitze bei der John Deere gibt es ein einfaches Mittel, walzen, dann sind die Schlitze zu.
Dieses Problem habe ich übrigens bei der Moore auch, wenn auch nicht so extrem.
Wenn die Zinkendrille bei dir zufriedenstellend funktioniert hat würde ich mich nach solch einer Technik umsehen.
Die Scheibendrillen sind einfach eine Nummer schwieriger zu händeln wenn es um Direktsaat geht.

Zwischenfrüchte arbeite ich grundsätzlich nicht ein, die werden je nach Bestand und Zwischenfrucht abgespritz oder bei der Aussaat nur gewalzt. Beides hat sich bewährt, den Rest besorgt dann die Natur.
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Re: Gründüngung runterspritzen oder umbrechen

Beitragvon albfarmer » Mo Nov 18, 2013 20:27

Danke für die Auskunft!!

Hmm ich wird die Technik noch leihen um weitere Erfahrung zu sammeln und um abzutasten wie ich damit klar komme. Das für mich noch recht neue System Direktsaat fordert eine angepasste und differenziertes Denken und Anpacken der Sache. Da will ich erst noch etwas Probieren... und will beide Systeme "vergleichen", sprich das andere noch parallel laufen lassen.

Das mit dem Walzen der angebauten ZWF kann ich mir gut vorstellen dass das funktioniert! Ob mit oder ohne Messerwalze, kommt halt auf die Situation an.

Weshalb ist deiner Meinung nach die Scheibe schwieriger?
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Re: Gründüngung runterspritzen oder umbrechen

Beitragvon Ulikum » Di Nov 19, 2013 7:40

albfarmer hat geschrieben:Danke für die Auskunft!!

Hmm ich wird die Technik noch leihen um weitere Erfahrung zu sammeln und um abzutasten wie ich damit klar komme. Das für mich noch recht neue System Direktsaat fordert eine angepasste und differenziertes Denken und Anpacken der Sache. Da will ich erst noch etwas Probieren... und will beide Systeme "vergleichen", sprich das andere noch parallel laufen lassen.

Das mit dem Walzen der angebauten ZWF kann ich mir gut vorstellen dass das funktioniert! Ob mit oder ohne Messerwalze, kommt halt auf die Situation an.

Weshalb ist deiner Meinung nach die Scheibe schwieriger?


:mrgreen:

Einen Grund hast du schon selber genannt, das unter bestimmten Bedingungen nicht vollständige verschließen der Saatrille.
Der zweite Grund das unter bestimmten Bedingungen langes Stroh mit in die Saatrille gezogen und das Korn dann darauf abgelegt wird. Ein schlechter Feldaufgang ist dann die Folge. Beides bezieht sich aber nach meinen Erfahrungen nur auf die Direktsaat. Wird der Boden vorher bearbeitet sind diese Probleme nicht gegeben.
Bei meiner Moore kommen noch die fehlenden vorderen Stütz- und Führungsräder beim Einsatz erschwerend hinzu.
Diese ist schon wesentlich besser: http://sky-agriculture.com/?-Easy-Drill,29- oder auch http://www.a-d-landwehr.de/start.php?page=221
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Re: Gründüngung runterspritzen oder umbrechen

Beitragvon Welfenprinz » Di Nov 19, 2013 8:29

Ulikum hat geschrieben:Die Herausforderung bei solcher einer Aussaat der nachfolgende Pflanzenschutz.


pointer hat doch ne Zulassung für Hrbstanwendung, oder?
Im Frühjahr Rinnen von der Schneeschmelze gibts da jedenfalls niht.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: Gründüngung runterspritzen oder umbrechen

Beitragvon Ulikum » Di Nov 19, 2013 9:56

Welfenprinz hat geschrieben:
Ulikum hat geschrieben:Die Herausforderung bei solcher einer Aussaat der nachfolgende Pflanzenschutz.


pointer hat doch ne Zulassung für Hrbstanwendung, oder?
Im Frühjahr Rinnen von der Schneeschmelze gibts da jedenfalls niht.



:mrgreen:

ob da im Herbst noch was geht?

weizensenfa.JPG
Weizenaussaat Herbst 2011 Frontwalze- Moore.
Der Senf ist nach der Überfahrt mit der Cambridgewalze wieder aufgestanden.


Tallage, ehemaliges Grünland, überschwemmungsgefährdet,
hat den Winter 2012 ohne große Auswinterungsschäden überstanden.
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Re: Gründüngung runterspritzen oder umbrechen

Beitragvon BDF » Di Nov 19, 2013 16:26

Weil ich da gerade lese "Der Senf ist nach der Überfahrt mit der Cambridgewalze wieder aufgestanden"

Ich würde gerne jetzt im Herbst bei Bodenfrost meinen Senf noch abmulchen weil mir sonst meine alte EKS-Maschine beim Mais dann Probleme macht. Ich wollte eigentlich eine Fläche Testweise nur mit der Cambridge niederwalzen.

Kann ich das Projekt gleich sein lassen oder funktioniert das jetzt im Spätherbst besser wenns danach nicht mehr warm wird und der Senf dann bald abfriert?

Und danke Ulikum, hab mir deine Beiträge in einem anderen Forum auch schon immer sehr gerne angeschaut. Ist mal was anderes aber bringt einen selbst auf Ideen was man am eigenen Betrieb ausprobieren kann.
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Re: Gründüngung runterspritzen oder umbrechen

Beitragvon Ulikum » Di Nov 19, 2013 18:40

BDF hat geschrieben:Weil ich da gerade lese "Der Senf ist nach der Überfahrt mit der Cambridgewalze wieder aufgestanden"

Ich würde gerne jetzt im Herbst bei Bodenfrost meinen Senf noch abmulchen weil mir sonst meine alte EKS-Maschine beim Mais dann Probleme macht. Ich wollte eigentlich eine Fläche Testweise nur mit der Cambridge niederwalzen.

Kann ich das Projekt gleich sein lassen oder funktioniert das jetzt im Spätherbst besser wenns danach nicht mehr warm wird und der Senf dann bald abfriert?

Und danke Ulikum, hab mir deine Beiträge in einem anderen Forum auch schon immer sehr gerne angeschaut. Ist mal was anderes aber bringt einen selbst auf Ideen was man am eigenen Betrieb ausprobieren kann.


:mrgreen:

wenn ich ehrlich bin, ich kann dir keinen Rat geben weil ich nicht weiß was deine Maisdrille verträgt.

Die im Bild gezeigte Fläche habe ich Ende November gemulcht um den Feldmäusen die Deckung zu nehmen. Ein Bekämpfung mit der Legeflinte war in dem Gestrüpp nur mühsam möglich.
Auf einer anderen Fläche die ich ebenfalls nur gewalzt hatte konnte man dann doch den Erfolg sehen, die Pflanzen waren durch das Walzen am Stängel angeschlagen und haben sich später mehr oder weniger gelegt. Wenn deine Maisdrille mit Pflanzenresten klar kommt würde ich auf jeden Fall einen Versuch mit der Walze wagen.
Ob noch im Herbst oder erst im Jan./ Februar bei Frost müsste man auch ausprobieren.
Mulchen kann man zur Not auch noch im Februar bei Frost oder auch ein zweites Mal walzen.
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