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Gründüngung runterspritzen oder umbrechen

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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43 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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Gründüngung runterspritzen oder umbrechen

Beitragvon Samedriver » So Sep 29, 2013 2:45

Hallo

Was ist besser eine Gründüngung runterspritzten mit Round Up oder umbrechen? Ich meine wie bringe ich am meisten Masse, organisches Material in den Boden oder kommt beides aufs selbe raus?

In der Gründüngung ist:

- Phacelia
- Alexandrinerklee
- Perserklee

Nach der Gründüngung sollte Winterweizen angebaut werden.
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Re: Gründüngung runterspritzen oder umbrechen

Beitragvon Hoschscheck » So Sep 29, 2013 6:21

Wie hoch ist sonst der Unkrautdruck auf der Fläche (Quecke, ...)?
Kannst du noch so lange mit der Wirkung warten (Befahrbarkeit, Witterung, ...)?
Da musst du abwägen.


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Probezeit bestanden! gez. Kanzlei Mossack Fonseca, Panama.
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Re: Gründüngung runterspritzen oder umbrechen

Beitragvon Crazy Horse » So Sep 29, 2013 7:38

Nee, das mulchst Du ab und lässt es 1-2 Tage anwelken. Dann grubberst oder scheibst Du den Acker, lässt ihn 1-2 Tage abtrocknen und säst ihn dann ein.
Falls noch etwas Grünes aus dem Boden herausragt, kannst Du es nach der Saat immer noch mit Glyphosat abspritzen.
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Re: Gründüngung runterspritzen oder umbrechen

Beitragvon forenkobold » So Sep 29, 2013 8:16

Crazy Horse hat geschrieben:Nee, das mulchst Du ab und lässt es 1-2 Tage anwelken. Dann grubberst oder scheibst Du den Acker, lässt ihn 1-2 Tage abtrocknen und säst ihn dann ein.
Falls noch etwas Grünes aus dem Boden herausragt, kannst Du es nach der Saat immer noch mit Glyphosat abspritzen.


Schritt 1.. ja.
Schritt 2 würde ich lassen. Durchwachsende Phacelia ist jetzt keine sooooo große Konkurrenz für den jungen Weizen und friert über den Winter ab. Alexandriner- und Perserklee sind auch nicht sonderlich winterfest und in einzelnen Pflanzen auch nicht sehr konkurrenzstark. Sollten durch die normalen Herbizidmaßnahmen im Frühjahr vollends auszuschalten sein. Oder die Herbizidspritzung schon im Herbst machen. Wird aber vermutlich zu spät werden. Ich denke, dass Samedriver nach Gründüngung keien Frühsaat macht.

Ansonsten schließe ich mich auch Hoschscheck an. Bei sonstiger Verunkrautung mit winterfesten Arten die Glyphosatmaßnahme. Kann mir vorstellen, dass ein Randbehandlung Sinn macht.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Gründüngung runterspritzen oder umbrechen

Beitragvon Crazy Horse » So Sep 29, 2013 8:41

forenkobold hat geschrieben:
Crazy Horse hat geschrieben:Nee, das mulchst Du ab und lässt es 1-2 Tage anwelken. Dann grubberst oder scheibst Du den Acker, lässt ihn 1-2 Tage abtrocknen und säst ihn dann ein.
Falls noch etwas Grünes aus dem Boden herausragt, kannst Du es nach der Saat immer noch mit Glyphosat abspritzen.


Schritt 1.. ja.
Schritt 2 würde ich lassen. Durchwachsende Phacelia ist jetzt keine sooooo große Konkurrenz für den jungen Weizen und friert über den Winter ab. Alexandriner- und Perserklee sind auch nicht sonderlich winterfest und in einzelnen Pflanzen auch nicht sehr konkurrenzstark. Sollten durch die normalen Herbizidmaßnahmen im Frühjahr vollends auszuschalten sein. Oder die Herbizidspritzung schon im Herbst machen. Wird aber vermutlich zu spät werden. Ich denke, dass Samedriver nach Gründüngung keien Frühsaat macht.

Ansonsten schließe ich mich auch Hoschscheck an. Bei sonstiger Verunkrautung mit winterfesten Arten die Glyphosatmaßnahme. Kann mir vorstellen, dass ein Randbehandlung Sinn macht.


Ich dachte da auch eher an bestocktes Ausfallgetreide oder Ungräser (Quecken, Trespen, AFU), die man bei ner flachen Bodenbearbeitung nicht vollständig erwischt hat. Phacelia oder einjähriger, nicht winterharter Klee machen sicher keine Schwierigkeiten.
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Re: Gründüngung runterspritzen oder umbrechen

Beitragvon Ulikum » So Sep 29, 2013 9:06

:mrgreen:
Ich würde es mal so versuchen-
wenn keine Problem- Beipflanzen (Quecke, AF, usw) auf der Fläche sind.
Dateianhänge
Winterweizen2011 015a.jpg
Winterweizen nach Zwischenfrucht
abgespritzt mit 1 Liter Glyphosat und Schwefelsaures Ammoniak
Frühjahrsbehandlung mit Broadway.
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Re: Gründüngung runterspritzen oder umbrechen

Beitragvon Samedriver » So Sep 29, 2013 12:17

Frühsaat möchte ich keine machen aber bis spätestens ende Oktober sollte sie dann noch gesäet sein. Die Gründüngung ist schon ziemlich hoch und auch dick also ordentlich Masse. Unkraut ist keins vorhanden vielleicht etwas Ausfallgetreide aber viel nicht. Von da her könnte man sich die kosten sparen.

Bis jetzt hatten wir immer alles gemulcht und dann gepflügt aber wenns so geht wäre es natürlich noch besser/einfacher.

Gruss Samedriver
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Re: Gründüngung runterspritzen oder umbrechen

Beitragvon ABC » So Sep 29, 2013 13:38

Ein N- oder Düngerfresser ist dieser üppige ZF-Bestand! Wird wie hier im Bild vorne gemulcht und hinten gesät, macht diese Masse nicht nur mechanische Probleme sondern frißt der jungen Saat den Stickstoff weg. Das ist wie im Gartenbau mit dem rohen Torf. Wird vorbildlichst erst geschlegelt und gegrubbert vor dem Pflügen, ist der Düngerfresser eingegraben und wirkt Mai und Juni sehr störend. Es muß also auch im Notfall gegen Düngeverordnungen mehr Stickstoff auf diese Blatt- und Stengelmassen gebracht werden mit Gülle und Kalkstickstoff darin, wenn der Bestand geschlegelt ist. Dann sollte zumindest einmal gegrubbert werden und nicht der umgelegte Christbaum darüber geschleift vor dem 30 cm tiefen Pflügen. Die Saat kann dann nach dem Auflaufen eine Spritzung mit "Magnesium plus" von Lebosol vertragen. Dieses wunderbare Mittel für den Weinbau halte ich als Förderer der Bewurzelung für unverzichtbar in der Landwirtschaft. Da ist auch ein bisserl N mit dabei und genügend P, und teuer ist die einmalige Spritzung auch nicht sonderlich. Das muß aber schon nach der Beendigung des Ökofaschismus von neuer Agrarpolitik gefördert werden, wie auch der gezielt drastisch erhöhte Stickstoffeinsatz in Herbst zum besseren Humusaufbau gefördert werden muß. Weil ich das seit dreißig Jahren so sehe, habe ich in 'Deutschland gar nichts zu sagen und bin vielfach zensiert bis terrorisiert worden. Wir haben in den 1980ern noch gewußt, wie man selbst aus tropischen Aluminiumböden in kürzester Zeit tief humose Böden für den Gemüsebau machen kann, aber der Ökofaschismus verbietet uns sogar den Einsatz von Kavitation für die Anreicherung des Gießwassers mit CO2, weil ja wieder ein rundum Schuldiger gefunden worden ist mit unserem Hauptnährstoff für Pflanzen CO2.
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Re: Gründüngung runterspritzen oder umbrechen

Beitragvon Ulikum » So Sep 29, 2013 15:36

ABC hat geschrieben:Ein N- oder Düngerfresser ist dieser üppige ZF-Bestand!
Wird wie hier im Bild vorne gemulcht und hinten gesät, macht diese Masse nicht nur mechanische Probleme sondern frißt der jungen Saat den Stickstoff weg.
.................


:mrgreen:
Nach Versuchen des LLH sollen üppige ZF-Bestände mit ausgesuchten Pflanzen bis zu 200 kg/N ha erzeugen/binden können.
Wird wie hier im Bild vorne gewalzt und hinten mit einer Scheibendrille gesät macht diese Masse keine mechanischen Probleme und frist auch der jungen Saat keinen Stickstoff weg.
Die Umsetzung der Pflanzenmasse vollzieht sich bis ins Frühjahr hinein.
Die Zwischenfrucht- eine Mischung, auf diesem Bild N- Fix der DSV.
nfixdetail.jpg
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Re: Gründüngung runterspritzen oder umbrechen

Beitragvon zwiebe » So Sep 29, 2013 18:38

""Ein N- oder Düngerfresser ist dieser üppige ZF-Bestand!""

Aber auch ein Scheißer...
Solche unqualifizierten Aussagen kommen mir hoch...
...und gleichzeitig ein Hockuspokusprodukt von Lebosol empfehlen...



Das Ausfallgetreide kann zu einen Problem führen, aber wenn du die gleiche Sorte oder ähnliche nachbaust eher nicht. Und wenn es Gerste ist, na und? Bei einen schönen Bestand erwischt Du sie eh nicht mit einen nichtselektiven Mittel.

Wenn die Technik vorhanden ist würde ich Direktsaat machen, Mulchen und Grubbern ist auch ok aber pflügen und die grüne Masse gegen das Bodenleben ist nicht gut...
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Re: Gründüngung runterspritzen oder umbrechen

Beitragvon JonnyD2250 » So Sep 29, 2013 23:17

@ABC: grundlegende Kenntnisse des Ackerbaus --> :google: C/N-Verhältnis.

es sollen hier keine Bäume im Boden vergraben werden sondern eine Kleemischung. Wie soll da "Dünger weg gefressen werden" ?!
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Re: Gründüngung runterspritzen oder umbrechen

Beitragvon ABC » Mo Sep 30, 2013 11:27

JonnyD2250 hat geschrieben:@ABC: grundlegende Kenntnisse des Ackerbaus --> :google: C/N-Verhältnis.

es sollen hier keine Bäume im Boden vergraben werden sondern eine Kleemischung. Wie soll da "Dünger weg gefressen werden" ?!

Wenn ich heuer durch Südostbayern gereist bin, habe ich nur blonde Maisbestände gesehen: da wurde im Mai und in den ersten Junitagen überall der mineralische Stickstoff ausgewaschen. Und dann hat die eingearbeitete Biomasse aus Stroh, Stoppel und Wurzelballen der Vorfrucht Zur wie auch ZF-Gestrüpp und deren oberes Wurzelwerk dem Mais den übriggebliebenen mineralisierten und mineralisierbaren Stickstoff immer gleich wieder weggefressen. Ich habe auf eine Situation wie heuer gewqartet, um zu zeigen, wie schön da nur mit N aus Blattdüngern gearbeitet werden kann: den schönsten Mais mit den fettesten Kolben habe ich dastehen und teilweise schon geerntet weil am 14. April schon gesät, wo sich sonst noch keiner bei uns hinausgetraut hat. Wenn einmal der Bann gebrochen ist, schimpft´s Ihr gerne gleich einen gescheiteren kaputt, gell!
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Re: Gründüngung runterspritzen oder umbrechen

Beitragvon ABC » Mo Sep 30, 2013 11:34

JonnyD2250 hat geschrieben:@ABC: grundlegende Kenntnisse des Ackerbaus --> :google: C/N-Verhältnis.

es sollen hier keine Bäume im Boden vergraben werden sondern eine Kleemischung. Wie soll da "Dünger weg gefressen werden" ?!

Schau einmal Untersuchungen über die Idealbedingungen und die tatsächliche Wirkung der ökohochheiligsten Knöllchenbakterien an!
Mit dem hier gezeigten oberflächlichen Einarbeiten als Mulch wird über den Winter unendlich viel N in die Atmosphäre geblasen. Da müssen wir schonb einmal darüber nachdenken, daß solche Methoden als Umweltverschmutzung verboten werden. Da haben ja die Großeltern ganz zu recht gewarnt vor der Dummheit, die sich aufgemacht hatte, die Bauern deppert zu dullen.
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Re: Gründüngung runterspritzen oder umbrechen

Beitragvon Ulikum » Di Okt 01, 2013 8:09

ABC hat geschrieben:..........
Mit dem hier gezeigten oberflächlichen Einarbeiten als Mulch wird über den Winter unendlich viel N in die Atmosphäre geblasen. Da müssen wir schonb einmal darüber nachdenken, daß solche Methoden als Umweltverschmutzung verboten werden.
...........


:mrgreen:

wie sollte man das ganze deiner Meinung nach Handhaben
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Re: Gründüngung runterspritzen oder umbrechen

Beitragvon NobbyNobbs » Di Okt 01, 2013 10:37

ABC hat geschrieben:Mit dem hier gezeigten oberflächlichen Einarbeiten als Mulch wird über den Winter unendlich viel N in die Atmosphäre geblasen. Da müssen wir schonb einmal darüber nachdenken, daß solche Methoden als Umweltverschmutzung verboten werden


Wer hat dir das erzählt? Oder hast du's in den 30-jährigen Versuchen raus gefunden? :lol: :lol: n8 In welcher Form wird denn der Stickstoff über Winter in die Atmosphäre geblasen? NH3? N2O? Also organisch gebundener Stickstoff wird standardmäßig durch den Winter zu Lachgas, Ammoniak oder elementarem N (..) und verflüchtigt sich dann, ja? Das ist deine Meinung oder wie soll man das verstehen?

Was relevant ist, ist die Umsetzung zu NO3, weil das nämlich in deinem Grundwasser landet, wenn die Böden sich über Winter aufsättigen. Die Nitrifikation wird logischerweise vorangetrieben je stärker, früher und tiefer die Ernterückstände eingearbeitet werden.
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