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Grünes Kreuz als Zeichen des Protestes

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Grünes Kreuz als Zeichen des Protestes

Beitragvon DWEWT » Mo Okt 07, 2019 19:14

T5060 hat geschrieben:Es sitzen keine 100 Leute bei den Enteignungsbehörden, wenn ab sofort alle Landwirte den Zugriff auf die Grundstücke verweigern,
steht die Bauwirtschaft.


Warum sollten die Kollegen das machen? Jeder Eigentümer entscheidet ganz souverän über die Verwendung seines Eigentums. Dein Rat ist da völlig überflüssig. Oder geht es evtl. eher darum, dass du als Flächeneigentümer nicht gefragt bist? :mrgreen:
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Re: Grünes Kreuz als Zeichen des Protestes

Beitragvon CarpeDiem » Mo Okt 07, 2019 19:44

DWEWT hat geschrieben:Kannst du das bitte mal präzisieren?

Das würde mich allerdings auch einmal interessieren. Fakt ist, dass der Steuerzahlen im wesentlichen für die "soziale Absicherung" der Lw zur Kasse gebeten wird. Wenn alle Lw selbständig tätigen Personen Beiträge für die KV und LV entrichten würden, wären die für die allermeisten Betriebe finanziell gar nicht zu stemmen.

Da nutzen auch "Steuertricks" wie sie hier wohlfeil dargeboten werden, um den Übergeber der Sozialfürsorge anheim fallen zu lassen nix, es ist einfach ein Fakt der die wirtschaftliche Lage der Lw am allerbesten darstellt.

Wenn denn die allgemeine Versicherungspflicht für die Lw greifen würde, hätten wir den maximalen Strukturwandel innerhalt der kürzesten Zeit, so werden die Leute mit Altersgeldalmosen abgefunden!!
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Re: Grünes Kreuz als Zeichen des Protestes

Beitragvon Lonar » Mo Okt 07, 2019 19:52

Guck mal wie viele Einzahler und wie viele Empfänger das gibt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Landwirts ... lterskasse
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Re: Grünes Kreuz als Zeichen des Protestes

Beitragvon marius » Di Okt 08, 2019 20:59

Die grünen Kreuze kommen nicht überall gut an.
Eine Leserbriefschreiberin meinte die Landwirte würden nur rumjammern wie immer und von eigenen Fehlern und Missetaten ablenken.
Die sollten mal besser für die geschundenen Nutztiere in ihren Ställen diese Kreuze aufstellen.

Bumm, das hat gesessen. :shock:
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Re: Grünes Kreuz als Zeichen des Protestes

Beitragvon Grimli » Di Okt 08, 2019 21:46

CarpeDiem hat geschrieben:
DWEWT hat geschrieben:Kannst du das bitte mal präzisieren?

Das würde mich allerdings auch einmal interessieren. Fakt ist, dass der Steuerzahlen im wesentlichen für die "soziale Absicherung" der Lw zur Kasse gebeten wird. Wenn alle Lw selbständig tätigen Personen Beiträge für die KV und LV entrichten würden, wären die für die allermeisten Betriebe finanziell gar nicht zu stemmen.

Da nutzen auch "Steuertricks" wie sie hier wohlfeil dargeboten werden, um den Übergeber der Sozialfürsorge anheim fallen zu lassen nix, es ist einfach ein Fakt der die wirtschaftliche Lage der Lw am allerbesten darstellt.

Wenn denn die allgemeine Versicherungspflicht für die Lw greifen würde, hätten wir den maximalen Strukturwandel innerhalt der kürzesten Zeit, so werden die Leute mit Altersgeldalmosen abgefunden!!


Es gibt genug Landwirte die neben den KV und Alterskassenbeiträgen noch
Altenteilerleistungen für 2 Generationen leisten müssen oder wo mehr als 1 Person in der Familie gleichzeitig Pflegefall ist. Die verschiedensten Risiken zusammen genommen sind viele Beiträge sicher nicht zu gering es sei denn man hat im Einzelfall Glück und entgeht diesen Konstellationen die für normal KV/Renten und Pflegeversicherte im Notfall das Sozialamt voll übernimmt.
Das die KV Hektar gebunden ist und die Alterskasse im wesentlichen nur einem Arbeitnehmeranteil entspricht sollte klar sein.

allerdings 50% aller in einer Familienversicherung wie der Alterskasse vorgesehenen Einzahler werden in Zukunft ganz sicher einen großen Bogen um diese Sicherung machen. Kann jetzt jeder raten wer das ist...Nur Bashing hilft da an der Stelle ganz sicher nicht weiter...diese Personengruppe will ein eigenes Konto, ein eigenes Rentenkonto, Punkte in der gesetzlichen RV anerkannt bekommen insbesondere auch Kindererziehungszeiten und zu guter letzt bei geringeren Lebensarbeitszeiten überhaupt Rentenansprüche haben da gibt es derzeit leider enorme Defizite und zwar verzögert sich der Eintritt in die LAK um jeweils 3 Jahre pro Kindererziehungsjahr. 5 Jahre Mindestbeitragszeit + 3 Kinder heißt das man nach 14 Jahren nach der Heirat in etwa das erste mal einen Rentenanspruch gegenüber der LAK bekommt. 2-4 Jahre später sind die Kinder auch schon wieder aus dem Haus...
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Re: Grünes Kreuz als Zeichen des Protestes

Beitragvon CarpeDiem » Mi Okt 09, 2019 9:57

Grimli hat geschrieben: vorgesehenen Einzahler werden in Zukunft ganz sicher einen großen Bogen um diese Sicherung machen


Da wirst du mit Sicherheit Recht haben. Aber alle nämlich Mitglieder, landw. Verbände und die Agrarpolitiker reden doch ständig um den heissen Brei herum und sprechen die Problematik nicht an.
Fakt ist doch einfach wenn ich für einen landw. Betriebsleiter eine Beitragsbemessungsgrenze von, angenommen 60K € p.a. zugrunde lege, dann wären in der KV + RV ca. 35% Beitrag abzuführen, das wären rund 24.500 € p.a. Für die mitarbeitende Ehefrau entsprechend weniger.

Ich würde einmal behaupten, dass dies für die Masse der Betriebe finanziell nicht leistbar ist. Aus diesem Grunde werden auf diese, weitgehend von Steuergeld finanzierten, Altersgeldalmosen gesetzt, mit den bekannten Folgen, der Dramen auf dem Lande auch hier oft nachzulesen.

Ich würde mal behaupten, hätten alle Lw eine halbwegs ordentliche Altersversorgung, dann würden die den Betrieb sofort übergeben, wenn sie den Anspruch erreicht haben, auch ganz ohne Hofabgabeklausel!
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Re: Grünes Kreuz als Zeichen des Protestes

Beitragvon Estomil » Mi Okt 09, 2019 10:50

Nur wer einzahlt bekommt auch was raus. Sprich wir zahlen wenig ein und bekommen auch entsprechend wenig Rente.
Das ist eigentlich genauso wie bei allen anderen Beitragszahlern auch. Nur halt mit dem unterschied, dass wir auch den Arbeitgeberanteil selbst berappen müssen.

Wer mit 65 seine 2000€ Rente bekommen will muss also deutlich deutlich mehr einzahlen.

In Summe müssen da irgendwo 500000-600000€ zusammenkommen um auf 2000€ Rente zu kommen. Es steht jedem frei das geld irgendwie anzulegen oder freiwillig in die Rentenkasse einzuzahlen.

Man muss sich aber auch bewusst sein, dass in der gesetzlichen Alterskasse Ansprüche nicht vererbt werden können. Wer mit 65 stribt bekommt nix. Wer anderweitig Geld zur Seite legt kann das zumindest an Frau und Kinder vererben.

Deswegen würde ich auch nie freiwillig mehr einzahlen sondern breit gestreut ein Polster aufbauen. Aktien, Immobilien etc...
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Re: Grünes Kreuz als Zeichen des Protestes

Beitragvon GeDe » Mi Okt 09, 2019 16:50

Kann mir bitte mal jemand den Zusammenhang von grünen Kreuzen und Sozialabgaben erklären?

Bei uns hat es sich jemand zu seinem neuen Hobby gemacht,die grünen Kreuze verkehrt herum in den Boden zu stecken...
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Re: Grünes Kreuz als Zeichen des Protestes

Beitragvon anhilde » Mi Okt 09, 2019 17:12

Hab heute noch beim durch die Lande fahren überlegt welcher Schabernack wohl über kurz oder lang mit den Kreuzen getrieben werden wird. Auf die Idee bin ich aber nicht gekommen.
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Re: Grünes Kreuz als Zeichen des Protestes

Beitragvon Caramba » Mi Okt 09, 2019 19:08

Dia Schildli auf dara griana Kreuzli sän fei viel zu glee ! Dös klee Gschreibsl ko ke Mensch gelas ohne Brilla im Outbag !
Die Schilder auf den grünen Kreuzen sind freilich viel zu klein ! Das klein Geschriebene kann kein Mensch ohne Brille in der freien Natur lesen !
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Re: Grünes Kreuz als Zeichen des Protestes

Beitragvon T5060 » Mi Okt 09, 2019 19:22

CarpeDiem hat geschrieben:
DWEWT hat geschrieben:Kannst du das bitte mal präzisieren?

Das würde mich allerdings auch einmal interessieren. Fakt ist, dass der Steuerzahlen im wesentlichen für die "soziale Absicherung" der Lw zur Kasse gebeten wird. Wenn alle Lw selbständig tätigen Personen Beiträge für die KV und LV entrichten würden, wären die für die allermeisten Betriebe finanziell gar nicht zu stemmen.

Da nutzen auch "Steuertricks" wie sie hier wohlfeil dargeboten werden, um den Übergeber der Sozialfürsorge anheim fallen zu lassen nix, es ist einfach ein Fakt der die wirtschaftliche Lage der Lw am allerbesten darstellt.

Wenn denn die allgemeine Versicherungspflicht für die Lw greifen würde, hätten wir den maximalen Strukturwandel innerhalt der kürzesten Zeit, so werden die Leute mit Altersgeldalmosen abgefunden!!


Ein Landwirt hat im Schnitt mehr Kinder als der Bundesbürger. Dessen Kinder zahlen meist alle in die RV ein, als die Alten aus der Alterskasse bekommen.
Um das natürlich abgesichert sauber auseinander zu dividieren und statistisch abgesichert darzulegen, braucht man ein halbes Jahr und zusammengerechnet sind das 2 Wochen Vollzeit.

Wer über 45 ist, MUSS JETZT mal ganz genau und sorgfältig sich über die nächsten 20 Jahre Gedanken machen und überlegen wo er steht. Ich hab die letzte Zeit viele zwischen 55 und 65 erlebt, die standen auf einmal da und hatten nichts mehr oder sie hatten nicht mehr viel. Vom reichsten und größten Bauern im Landkreis mit vier Nachkommen braucht es nur 10 Jahre bis man zum HartzIV Empfänger wird
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Re: Grünes Kreuz als Zeichen des Protestes

Beitragvon DWEWT » Do Okt 10, 2019 9:45

T5060 hat geschrieben:


Ein Landwirt hat im Schnitt mehr Kinder als der Bundesbürger. Dessen Kinder zahlen meist alle in die RV ein, als die Alten aus der Alterskasse bekommen.
[/quote]

Das ist schon die völlig falsche Denke. Sie rührt von der Tatsache her, dass die Rentenkassen in den 70er und 80er Jahren stark geplündert wurden. Eigentlich sollen die Rentenbeiträge, durch eine ausreichend verzinste Anlage, dem Einzahler selbst wieder zur Verfügung stehen. Dass die aktuellen Einzahler die aktuellen Rentenzahlungen finanzieren, haben wir der Geldverschwendung durch die Politik von vor 20-30 Jahren zu verdanken.
Unter den Landwirten gibt es den höchsten Anteil "alter Onkels" oder korrekt ausgedrückt, alte Junggesellen. Berücksichtigt man den gesamten Nachwuchs auf den Höfen und setzt ihn in Relation zur Anzahl der Betriebsleiter, sind Landwirte kaum durchschnittlich was "Kinderreichtum" anbelangt.
Die ldw. Alterversorgung ist als Teilabsicherung gedacht! D.h., aus der ldw. Rentenzahlung plus den Pachteinnahmen, sollte ein auskömmliches Alterseinkommen resultieren. Das funktioniert ganz offensichtlich nicht, weil die Landwirte es versäumt hatten, in den "billig-Boden-Jahren" der 70er, 80er und 90er Jahre, entsprechendes Flächeneigentum aufzubauen. Somit fallen im Schnitt nur erkleckliche Pachteinnahmen an. Da viele Betriebe an den familiären ldw. Nachwuchs verpachtet wurden oder gar für ein Taschengeld übergeben wurden, sind auf der Einnahmeseite der Alten nur Minibeträge zu verzeichnen. Solange es dieses unsägliche Festhalten am Betriebsvermögen gibt, egal ob es eine Zukunftsoption für den Betrieb gibt oder nicht, werden die Alten zum großen Teil weiter darben müssen. Selbst schuld, kann man da nur sagen.
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Re: Grünes Kreuz als Zeichen des Protestes

Beitragvon CarpeDiem » Do Okt 10, 2019 10:14

DWEWT hat geschrieben:Eigentlich sollen die Rentenbeiträge, durch eine ausreichend verzinste Anlage, dem Einzahler selbst wieder zur Verfügung stehen. Dass die aktuellen Einzahler die aktuellen Rentenzahlungen finanzieren, haben wir der Geldverschwendung durch die Politik von vor 20-30 Jahren zu verdanken.


Deine Ansicht, die allerdings recht häufig zu hören und zu lesen ist, basiert auf völlig falschen Annahmen. Die gesetzliche Rentenversicherung ist ausschliesslich ein Umlageverfahren. D.h. im Klartext finanzieren die aktuellen Beitragszahler immer die laufenden Renten. Deshalb konnte die gesetzliche RV auch die Zinseskapaden des Herrn Draghi relativ schadlos überstehen.

Das System kollabiert nur dann, wenn auf der einen Seiten Rentenempfänger ins System kommen, denen auf der anderen Seite keine oder zu wenige Beitragszahler entsprechen. Diese Situation entstand bei der Vereinigung mit der ehemaligen Zone, die Leute wurden arbeitslos, aber die Renten liefen trotzdem auf.
Flugs produzierte man neue "Rentenformeln". Wenn Migranten, Aussiedler etc. ins System gedrück werden, sind entsprechende Beträge aus Steuermitteln fällig.
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Re: Grünes Kreuz als Zeichen des Protestes

Beitragvon marius » Do Okt 10, 2019 11:26

CarpeDiem hat geschrieben:Das System kollabiert nur dann, wenn auf der einen Seiten Rentenempfänger ins System kommen, denen auf der anderen Seite keine oder zu wenige Beitragszahler entsprechen. Diese Situation entstand bei der Vereinigung mit der ehemaligen Zone, die Leute wurden arbeitslos, aber die Renten liefen trotzdem auf.
Flugs produzierte man neue "Rentenformeln". Wenn Migranten, Aussiedler etc. ins System gedrück werden, sind entsprechende Beträge aus Steuermitteln fällig.


Jetzt wollte ich gerade deinem Beitrag widersprechen ( was ohnehin selten vorkommt ) aber der letzte Satz rückt das schon wieder ins richtige Licht.
Richtig auch, dass wenns irgendwo brennt mit Steuergelder gekittet werden kann.

Aber das Rentensystem wird scheitern. Und zwar nicht weil ein paar mehr rausholen wie einzahlen.
Der Grund ist die kommende Staatspleite und Euro Untergang. Das wird nat. auch das Rentensystem mit in den Abgrund reissen. Ob das in 2 oder erst 5 Jahren sein wird, wird man sehen. Kommst zu einer Rezession und Euro Zahlmeister D. brechen die Steuereinnahmen weg : eher 2 wie 5 Jahre.

Nehmen wir mal ein Beispiel ( so ähnlich wird das auch bei uns ablaufen ) In Argentinien und Venzuela laufen die Druckerpressen heiss. Das ist übrigens keine Verschwörungstheorie sondern bittere Realität.
Nicht weil die zuviel Papier haben oder blöd wären, sondern um das Sytem, welches eh pleite ist, noch eine Weile am laufen zu halten.
Die Zeit der steil anziehenden Inflation nutzen Politiker in der Regel, sich abzuseilen. Die Suppe ausbaden darf dann meist der Nachfolger dem das zugeschoben wird. Zu Unrecht.
Die Venezulaner haben derzeit knapp 200 000 % Inflation. Pro Jahr.
Da reicht dann schon ein Inflationsjahr und es sind die Renten Einzahlungen der letzten Jahrzehnte entwertet. Der Venezulaner der heute in Rente geht oder ber. in Rente ist, bekommt sehr wohl seine Rente, aber das ist nur noch wertloses Monoplygeld.
Da reicht die gesamte Monatsrente gerade für 1 Semmel.
Und in Kürze ist das Geld dort komplett wertlos, dann sitzt er sowieso auf dem Trockenen.

Gut, der Neustart, allerdings sehr fraglich das der genannte Venezulaner bei neuer Währung seine angemessene Rente mit alter Kaufkraft vor der Krise einfordern kann. Mit welcher Begründung ? Die alten Lasten und Vermögen sind zerstört, mit ihnen alle Ansprüche. Immerhin kann er noch Hartz4 beantragen falls es das dort geben sollte.

Nun, die Eurozone ist auch längt pleite aber das Sytem läßt sich immer noch gut biegen mit allen möglichen Tricks, evtl. auch noch um einige Jahre verschieben weil Zahlmeister D die gesamte Eurozone über Wasser hält. Aber die Balken biegen sich so langsam.
Ich gehe also davon aus das es eher sehr wenige Jahre sein werden wenn ich mir bestimmte Zahlen ansehe....
und beim Eurountergang fliegen auch Handgranaten ins Rentensystem wie eben beschrieben, um wieder aufs Thema Rente zu kommen.

Nicht nur dort. In LV werden, staatlich verordnet, diese faulen fast zinslosen Staatsanleihen von Pleitestaaten gesteckt.
Wer sollte sie auch sonst kaufen ? Die sind beim kommenden Eurocrash natürlich auch weg, bzw lösen sich ebenfalls in Luft auf.
Wie gesagt, Sachwerte wie Immo Acker Wiese, sind da nat. besser, aber die werden zuvor ( kurz vor der Pleite ) rasiert über die genannten Reichensteuer, Vermögenssteuer, oder/und mehrere Volksbegehren.
NACH dem Eurountergang leider nochmal, dann über den bereits genannten Lastenausgleich.
In D wird es also kaum Gewinner geben weil alle die was haben, rasiert werden incl der Rentner aus den eben erklärten Gründen.
Die Gewinner sitzen v.a. in den Euro Südstaaten die wir schon Jahre auf Pump finanzieren.
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Re: Grünes Kreuz als Zeichen des Protestes

Beitragvon bauer hans » Do Okt 10, 2019 12:12

du kannst doch nicht venezuela mit uns vergleichen,bayern vergleicht sich doch auch nicht mit berlin,sondern zahlt brav den länderfinanzausgleich 8)
wir schaffen uns :mrgreen:
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