Der Plan wäre: Grünland in Thüringen kaufen und von der Ferne bewirtschaften. Pris pro ha ca. 10000,- Prämie ca. 300,- Grasverkauf ca. 100,- Nebenkosten ca. 100,- Rendite ca. 3 % Kann die Rechnung aufgehen?
Ja, ich hab halt versucht hier in Bayern bei mir um die Ecke eine Wiese zu kaufen. Mein Nachbar sagte da müsste man mindestens 2 €/m2 bieten. Ich habs mit 1,3 versucht und leider nicht bekommen. Dort in Thüringen ist es halt noch verhältnismäßig billig. Ich denke zu 1 € könnte ich was bekommen. Und bevor Ihr dann sagt , Ihr hättet mich gewarnt, wenn ich Euch gefragt hätte, frag ich vorsichtshalber mal.
Das mit 350,- ist Bayern, nicht Thüringen. Nach Auskunft der Gemeinde wäre der Bodenrichtwert nur 0,40 €. Vielleicht setz ich mich ins Auto und schau mir Thüringen mal an.
In der Nähe ist eine große Schweinemastanlage. Ob es da in Thüringen auch Biogasbetriebe gibt?
Ja, aber die scheißen Dir einen mit bezahlen wie Deine örtlichen Bauern. Die nehmen Dir evtl. für lau Dein Gras ab, wenn Du denen nicht noch das Ernten bezahlen darfst. Wenn sie überhaupt Gras haben wollen. Da herrschen etwas andere Verhältnisse wie in Bayern.
Tinyburli bleib ja dort wo der Pfeffer wächst, solche wie Dich gabs seit der Wende hier schon genug. Erst den dicken Willhelm hier raushängen lassen und die Bodenpreise versauen und dann über Nacht ist der Vogel abgehaun und lässt sich nie wieder blicken. Manchmal komme ich mir hier in diesen Forum vor als seht ihr uns Ossis als zu dämlich um selber Landwirtschaft zu machen .
Ja, bei Euch im Osten fehlt die kleinbäuerliche Struktur gänzlich. Da ist am Ort ein riesiger Rindermastbetrieb, der das Gras kaufen könnte. Der nächste Biogaser ist in 15 km Entfernung. Da ist die Auswahl hier in Bayern wesentlich komfortabler. Ich denke darum ist die Produktion hier auch effektiver als im Osten.
Ich glaube kaum, dass die beiden Dein Gras wollen. Nehmen vermutlich schon, aber wieso sollten sie dafür bezahlen. Brauchen wirds keiner der beiden, und wenn wirst Du die Fläche nicht billig bekommen. Da kannst noch froh sein, wenns überhaupt einer bewirtschaftet, ohne Geld von Dir haben zu wollen. Wie gesagt, die Sichtweise ist da etwas anders, wie Dus gewohnt bist.
Vor allem sind Agrar-AG's mit etlichen hundert, wenn nicht tausend ha bestimmt nicht auf solche Mitnehmer wie Dich mit paar ha scharf. Wie stellst Du Dir denn das "von der Ferne bewirtschaften" vor? Alles den örtlichen LU machen lassen?
Ich geb Dir einen Tipp: Es soll Leute geben, die das Gras dann für Ihre Schafe/Ziegen/Karnickel selber dort wegholen, wenn sie mitkriegen, daß sich keiner der Eigentümer/Bewirtschafter blicken läßt. Ob Du dann überhaupt noch was erntest und somit eine Riesen-Rendite einfährst?
Nimms mir nicht übel, aber falls Du mal rausfindest, wie Du von Deinem bayrischen Thron herabsteigen kannst, dann komm mal in die "Zone" (denn was anderes scheint es ja für Dich nicht zu sein) und schau erstmal an, wie hier gearbeitet wird. Von wegen
Ich denke darum ist die Produktion hier auch effektiver als im Osten.
Mir sträuben sich die Haare bei sowas.
A man's home is his castle until the queen arrives.
Tja, anscheinend, verstehen wir Wessis den Osten noch immer nicht. Traurig, das einzige was über den Osten momentan im Fernsehen kommt, ist entweder Pegida oder Dokus, wie Böse die DDR doch war. Vielleicht sind das auch Gründe warum Pegida entstanden sind.
Die Menschheit will zurück zum Ursprung, aber nicht zu Fuß.