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Guß-Schweißen

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Beitragvon jak » So Jun 01, 2008 22:24

Nur so am Rande: Durch schweißen am Fahrzeugrahmen erlischt die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs. Der TÜV darf es also nicht bemerken! Eine Firma wird dir das wohl aus diesem Grund auch nicht machen.

Sg Jak
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Beitragvon Justice » Mo Jun 02, 2008 9:38

Egal wer und wie auf alle Fälle Ausbauen! Da sind Wälzlager verbaut, die nicht heiß werden dürfen. Da reichen schon über 150° und die sind Hinüber.
Das darf man Schweißen. Es muß nur von jemand Mit "Schweißerprüfung" gemacht werden.
Ich glaube nicht, dass das Grauguss ist. Der ist für gewöhnlich sehr Stoßempfindlich und für diesen Einsatz eigentlich nicht geeignet. Hundertprozentig müsste dir das die Fachwerkstatd sagen können.
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Beitragvon vtwelder » Mo Jun 02, 2008 11:25

Das ist ja ein recht amüsantes Thema. Da wird jemand der bisher keine Erfahrung mit dem Schweißen von Gussbauteilen hat doch teilweise eine Warmschweißung von Grauguss für zu Hause vorgeschlagen. Das ist einfach nur lächerlich. Wer so etwas als Heimlösung empfiehlt kann den Aufwand den so etwas fachgerecht verursacht (Kohleform, Wärmeführung, Belastung für den Schweißer etc.) in Realität eigentlich noch nicht gesehen haben. Mal ganz davon abgesehen, dass für das Teil wohl dann auch eine neue mechanische Bearbeitung fällig wird. Auch mal ganz davon abgesehen, das wenn man sowas dann als Kaltschweißung macht die anschließenden zerstörungsfreie Prüfung eines solchen Bauteils in de rHobbywerkstatt auch nicht so ganz einfach umsetzbar ist. Und wer weiß schon wohin sich die lustigen Risse durch die Wärme beim Schweißen noch so überall hin ausgebreitet haben oder wie viele Heißrisse im hochnickelhaltigen Schweißgut sind.

Das erste was ich tun würde, ist beim Hersteller nachzufragen um welchen Werkstoff es sich denn nun handelt. Das wissen die auch bei alten Konstruktionen.... Ich würde mal auf GJS (GGG) tippen, das macht es zumindest schon günstiger als GJL. Dann würde ich mir jemand suchen, der sowas nicht zum ersten mal macht wenn ich das Teil noch bräuchte....und dann jemanden der es entsprechend prüft...wenn ich dazu nicht selbst in der Lage bin.
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Beitragvon fendtdieselross » Mo Jun 02, 2008 15:25

Justice hat geschrieben:Egal wer und wie auf alle Fälle Ausbauen! Da sind Wälzlager verbaut, die nicht heiß werden dürfen. Da reichen schon über 150° und die sind Hinüber.
Das darf man Schweißen. Es muß nur von jemand Mit "Schweißerprüfung" gemacht werden.
Ich glaube nicht, dass das Grauguss ist. Der ist für gewöhnlich sehr Stoßempfindlich und für diesen Einsatz eigentlich nicht geeignet. Hundertprozentig müsste dir das die Fachwerkstatd sagen können.


Das Teil ist ziemlich sicher aus Grauguss. Das wird auch der Grund sein weshalb es abgebrochen ist. Auch an heutigen Schleppern sind die Gehäuse in der Regel aus Grauguss. Ist einfach deutlich billiger als Späroguss. Ausserdem ist die Gestaltungsfreiheit bei Graugussteilen deutlich höher, da das Gusseisen besser fließt und dadurch filigranere Formen realisierbar sind, ohne exotherme (beheitzte) Steiger etc. benutzen zu müssen.

Gruß!
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Beitragvon Justice » Mo Jun 02, 2008 15:53

Jo. Kann auch Grauguss sein. Aber wenn es abbricht, weil es Grauguss ist müsste das häufiger vorkommen. Das die Unterlenkeraufnahmen brechen ist aber sehr selten.
Die Sache mit Gießen und Kosten ist eine Sache für sich. Da kann man schon mal ne Doktorarbeit drüber schreiben und sich anschließend wundern, warum ca. 50% der Gussteile im falschen Verfahren hergestellt werden. Antwort ist ganz einfach. Es gibt nicht mehr allzu viele Gießereien, und die Teile werden halt mit dem gegossen was da ist.
Ich bin hier aber ehrlich gesagt am vermuten! Genaue Angaben wie gesagt nur von einer Fachwerkstatt!
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Teile werden mit dem

Beitragvon Hobbyfarmer01 » Mo Jun 02, 2008 20:20

gegossen was da ist. ????????? . Das glaubst Du wohl selber nicht.
Achsteile sind aus GGG.

Gruß Hobbyfarmer
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Beitragvon IHC of Doncaster » Mo Jun 02, 2008 20:56

GGG ist gegossen...
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Beitragvon ropa_eurotiger » Mo Jun 02, 2008 22:49

GGG = Gusseisen mit Kugelgraphit

Gefüge vorwiegend Ferrit; gut bearbeitbar,hohe Zähigkeit,geringe Verschleißfestigkeit; Pumpen- & Getriebegehäuse, Achsschenkel, Vorderachsbrücken, Absperrklappen, Schwenklager
MfG ropa_eurotiger

Keiner stirbt als Jungfrau, denn das Leben fickt jeden !!!

Manche haben einen Horizont mit dem Radius r=0 und das nennen sie dann ihren Standpunkt !
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Beitragvon Justice » Di Jun 03, 2008 7:33

Zwischen Grauguß und GGG ist aber dan doch ein ganz schöner Unterschied! :lol: So macht das dan schon mehr sin. Grauguß würde das nicht so ohne weiteres aushalten.

Die tollen sprüche aus den Lehrbüchern sind aber schon teilweise überarbeitet :lol:

Mit dem was da ist meinte ich nicht das Material, sondern das Gießvefahren! Das ist nämlich nicht immer das das in den Büchern steht.
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Beitragvon vtwelder » Di Jun 03, 2008 8:28

GGG bzw. jetzt GJS ist Grauguß! Der Unterscheid zwischen dem GJS und dem GJL (das ist der wenig duktile Grauguß der schon mal bricht wenn man mit dem Hammer drauf haut) ist im wesentlichen die Anordnung des Kohlenstoffes. Beim GJS "Kügelchen" beim GJL "Lamellen".
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Beitragvon Justice » Di Jun 03, 2008 8:51

Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil! :oops: Ich hab GG mit dem guten alten Gußeisen verwechselt. Das ist (wahr?) nichts anderes als etwas besseres Roheisen. Die billigste Möglichkeit, etwas schweres aus Metall herzustellen. Mechanisch kaum Belastbar. Nachdem mittlerweile fast kein neuer Stahl im Hochofen mehr erzeugt wird, wird es den wohl gar nicht mehr in den neueren Unterlagen geben.

Das andere währe dan schon Stahlguss gewesen. Der ist für solche Einsatszwecke das Beste.
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Beitragvon Merlin82 » Di Jun 03, 2008 19:58

ohne Worte
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Beitragvon Hans-Georg Veers » Di Jun 03, 2008 20:14

Also 1. die Beschaffung eines heilen Achstrichters ist erheblich schwieriger, als von mir angenommen wurde, ganz abgesehen von dem zu zahlenden Preis. Habe bisher, nach ca. 35 Telefonaten, nur einen Anbieter gefunden, der mir einen geschweißten Trichter/Bremsgehäuse verkaufen will für 300,-. Es ist anscheinend nichts auf dem Markt.
2. sage ich erst einmal Danke für Eure Schweißtipps mit denen ich mich notgedrungen weiter befassen muß.

Wie gewünscht stelle ich mal Foto´s rein.

mfg HGV
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Beitragvon kitkat1975 » Mi Jun 04, 2008 4:55

das ist der gleiche achstrichter wie an unerem schlüter 1050(bj. 78 ), der ist vor 10 jahren auch mal gebrochen gewesen. ich glaube deutz hat früher die gleichen achsen verbaut, mein händler hatte mal so was erwähnt.
versuch doch mal rauszufinden ob die beiden baugleich sind.
am besten mal den schlüter egelseer anrufen, wenns die gleichen sind wird er eins am lager haben

Egelseer Traktoren GmbH
Wetzlarer Straße 28
90427 Nürnberg
Tel: 0911 / 322 52-0
Fax: 0911 / 322 52-33


oder

Fa. Grillenberger(ebenfalls nähe Nürnberg)

09127/6369 oder 01792289715

das ist eine kleine werkstatt die im ganzen bundesgebiet alte schlüter kauft diese ausschlachtet und mit den gebrauchtteilen handelt.
ist eins eriöser 2-mann betrieb bei dem man bedenkenlos kaufen kann, hab auch schon öfters mal was gebrauchtes da gekauft :wink:
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Beitragvon Justice » Mi Jun 04, 2008 6:40

Das Teil auf dem ersten Bild kann man vergessen. Das hat´s hinter sich. Hier wurde glaub ich alles falsch gemacht, was man falsch machen kann. Die Krönung ist, dass hier ein Winkelprofil aus Baustahl mit Guß verschweißt wurde. Das dürfte laut Lehrbücher mit GGG gar nicht funktionieren.

Zum Schweißen: Versuch doch mal herauszufinden, ob es in deiner Gegend dafür Spezialisten gibt. Ich kenne leider nur welche für Aludruckguß. Auf keinen Fall sollte das Ergebnis so wie auf dem ersten Bild aussehen.
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