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Hallenbau 12x18m

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Hallenbau 12x18m

Beitragvon Homer S » Mi Jan 28, 2026 8:57

Hallo,

ich weiß, dieses Thema wurde schon mehrfach durchgekaut, aber so eine richtige Antwort habe ich nicht gefunden.

Ich müsste im nächsten Jahr eine Halle bauen da meine bisherige Unterstellmöglichkeit anderweitig genutzt werden muss. Als Größe würde mir 12x15 oder 12x18m ausreichen. Geplant ist die Unterstellung von Maschinen, keine Schüttgüter. Aktuell weiß ich aber nicht was ich genau bauen soll. Schuppen mit Tor oder klassisch Satteldach. Wenn Satteldach dann quer mit Toren an der Seite oder längs mit einem größeren Tor Giebelseitig. Dann die Fundamente. Punkt oder Ringfundament mit evtl. Boden, eigentlich brauche ich keinen. Es soll auch kein Showroom werden einfach nur was zum regendichtem Unterstellen mit der Möglichkeit zum abschließen.
Bei folgenden Herstellern habe ich bisher nachgefragt:
- Elf (seit Agri keine Rückmeldung)
- Hörmann (seit Agri keine Rückmeldung)
- Tepe (nach 2 Tagen Rückmeldung) günstig, sieht halt alles weniger solide aus, sollte aber auch halten.
- Staha (nach 2 Wochen Rückmeldung)
- Conrads (nach 2 Wochen Rückmeldung) ist halt einiges aus Holz.

Hat wer Erfahrung mit den Herstellern oder noch nen speziellen Tipp?

Möchte halt nicht 20 Hersteller kontaktieren, das bringt mir nichts und denen auch nicht.

Auf was muss man in den Angeboten achten damit später nicht das böse erwachen kommt?
Homer S
 
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Re: Hallenbau 12x18m

Beitragvon T5060 » Mi Jan 28, 2026 9:06

In Hessen baut www.stahlbau-kranen.de oder https://stahlbau-opdehipt.de/
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Re: Hallenbau 12x18m

Beitragvon Fahrer412 » Mi Jan 28, 2026 9:12

Mit Hörmann erging es mir ähnlich. In Karpfham auf der Messe Kontakt zum Mitarbeiter wegen einer Halle gesucht. Dieser wollte sich weder groß mit uns unterhalten noch eine Adresse für ein Angebot, etc aufnehmen.

Seit dem letzten Hallenbau bin ich allerdings der Meinung, das vor allem wenn es kein Bau auf der grünen Wiese ist, der Zimmerer die problemfreieste Lösung ist.
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Re: Hallenbau 12x18m

Beitragvon 240236 » Mi Jan 28, 2026 9:16

Wenn es keine Systemhalle wird, ist meist der Zimmerer vor Ort der günstigere
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Re: Hallenbau 12x18m

Beitragvon 240236 » Mi Jan 28, 2026 9:22

Pultdach oder Satteldach; wenn man eine Säulenfreie Halle möchte, kommt Satteldach mit Nagelplattenbinder am Günstigsten. Ringfundament würde ich schon machen. Denn wenn man nicht gleich eine Bodenplatte einbaut, ist man später doch flexibler. Ob die Tore auf der Längs oder Giebelseite sind hängt viel von der Lage und von den Maschinen ab. Ich habe eine Halle mit 20m Spannweite (Nagelplattenbinder) und die ist ganz praktisch, da sie zum durchfahren ein Tor hat und man da mit einem ganzen Gliederzug schnell mal reinfahren kann.
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Re: Hallenbau 12x18m

Beitragvon langer711 » Mi Jan 28, 2026 10:18

Ich überlege, ein Gebäude umzubauen.
Das Dach muss eh gemacht werden und die Unterkonstruktion hat diverse Nachteile.

Bevor ich jetzt diverse Firmen zwecks Angebot wach rüttel…

Was kostet etwa ein Nagelbinder mit 18m Spannweite?

Davon hängt es halt ab, ob ich den großen Wurf mache, Oder eben doch nur repariere.
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Re: Hallenbau 12x18m

Beitragvon T5060 » Mi Jan 28, 2026 10:28

O,4 cbm Bretter, 2 kg 100er verzinkte Nägel und dann kloppst den zusammen.
Besorge dir ne Statik und baue den nach, ist absolut einfach und hält so ewig.
Die verpressten werden nach 30/40 Jahren bedenklich.
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Re: Hallenbau 12x18m

Beitragvon Marian » Mi Jan 28, 2026 11:09

Bzgl Nagelbinder.
In den USA wird ja unfassbar viel an Stallungen damit gebaut.
Wie praktikabel ist sowas? Spart das so viel Geld? Bei mir wäre es 14m freitragend mit einseitig überstand und 18m gesamt. Feuerversicherung ist bei Nagelbinder günstiger als Stahlhalle?
20 Jahre beim Landtreff :prost:
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Re: Hallenbau 12x18m

Beitragvon 240236 » Mi Jan 28, 2026 13:15

T5060 hat geschrieben:Die verpressten werden nach 30/40 Jahren bedenklich.
Wenn es ein Stall ist, dann gebe ich dir Recht, aber nicht bei einer Maschinenhalle. Ich hätte meine Binder auch selber machen können, aber wenn man selber nagelt, dann hätten die Hölzer viel massiver sein müssen, dadurch kam kaufen billiger
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Re: Hallenbau 12x18m

Beitragvon Sturmwind42 » Mi Jan 28, 2026 13:17

Und diese selbst gemachten Binder nimmt das Bauamt einfach so hin ?
Schwer vorstellbar .
Geht es um unter 12 Meter Spannweite , oder über ?
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Re: Hallenbau 12x18m

Beitragvon langer711 » Mi Jan 28, 2026 13:40

Wenn man günstig an Bretter kommt, mag das ok sein.
Aber ich müsste alles regulär kaufen.
Der Aufpreis für Zuschnitt und Nageln wird dann keinen großen Unterschied mehr machen, weil das nahezu vollautomatisch abläuft.

Statik und Abnahme ist dann auch so ein Thema.

Wenn Holz trocken bleibt, wirds auch „ewig“ halten.
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Re: Hallenbau 12x18m

Beitragvon T5060 » Mi Jan 28, 2026 15:04

240236 hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Die verpressten werden nach 30/40 Jahren bedenklich.
Wenn es ein Stall ist, dann gebe ich dir Recht, aber nicht bei einer Maschinenhalle. Ich hätte meine Binder auch selber machen können, aber wenn man selber nagelt, dann hätten die Hölzer viel massiver sein müssen, dadurch kam kaufen billiger


So jetzt mal was Grundsätzliches:

Wir haben die alb-hessen.de, die alb-bayern.de, das ktbl und in fast jedem anderen Bundesland ähnliche Einrichtungen, die sich mit landw. Bauen und auch (besonders) mit Selbstbaulösungen beschäftigen und auf der Höhe der Zeit sind. Dort gibt es für Selbstbaulösungen jede Menge Vorlagen und Statik gegen sehr kleines Geld, auch in Rundholz. Hier und da gibt es auch Seminare zum Thema besonders in Österreich, was man gut mit einem Urlaub verbinden kann.

Dann gab es für Peanuts vor nicht allzulanger Zeit Unmengen bestes Käferholz und es gibt auch jede Menge gute Mobilsägen. Die mit einer ZENZ, die können es auch noch :mrgreen:

Es gibt in älterer Zimmermannsliteratur Top-Vorschläge aus alter Zeit (Adolf usw.) wahnsinnstolle ungeleimte Binderlösungen, die jeden Leimbinder toppen.

Ich habe um 2000 mal die Futterhalle (450 qm, 15 m Spannweite als Schleppdach zzgl. 2 m Vordach) mit Leimbindern nach ALB Bayern im Eigenbau gebaut mit Pflasterboden,
war ich damals unter 10.000 €, heute wären das rd. 20 -30.000 €.
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Re: Hallenbau 12x18m

Beitragvon egnaz » Mi Jan 28, 2026 15:25

Nagelplattenbinder werden als Industrieprodukte angesehen. Das Holz ist durchsortiert und die Nagelplatten sind standarisiert. Daher brauchen bei Binderkonstruktionen nicht so hohe Sicherheiten eingerechnet werden, wie bei handwerklicher Zimmererarbeit.
Wenn dann das Binderdach nah an der Belastung dimensioniert wird, kann es im ungünstigen Fall auch zu Schäden kommen. Meist wurde dann bei der Bauausführung gepfuscht. Oft mit unzureichender Längsaussteifung.
Ein Herauswandern der Nagelplatten soll es auch geben, besonders bei geringer Nagellänge.
Wir haben in den 90ern auch einiger Binderdächer errichtet. Da waren auch welche dabei, wo ich mich gefragt habe, ob die durchalten. Da schaue ich auch immer hin, wenn ich da vorbei komme.
Mich hat es nicht gewundert, dass einige Dächer eingebrochen sind.
Vernünftig dimensioniert und ordentlich ausgeführt halte ich Nagelplattenbinderkonstruktionen aber für langfristig haltbar.
Gruß Eckhard
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Re: Hallenbau 12x18m

Beitragvon Stefan1981 » Mi Jan 28, 2026 16:16

Hat schon mal wer von euch Gebäude mit der K Span Technik gesehen? Sollte das günstigste sein.

https://www.youtube.com/shorts/JNNuGJJotkI
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Re: Hallenbau 12x18m

Beitragvon T5060 » Mi Jan 28, 2026 16:43

egnaz hat geschrieben:Vernünftig dimensioniert und ordentlich ausgeführt halte ich Nagelplattenbinderkonstruktionen aber für langfristig haltbar.


Mir haben hier einige Baracken (ehem. Fremdarbeiterlager) stehen, die auch noch als Lager und Wohnung genutzt werden, da sind die Nagelbinder und die Dachpappe drauf noch voll intakt.
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