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Hauptkaufargument bei Lebensmitteln bleibt der Preis

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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28 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Hauptkaufargument bei Lebensmitteln bleibt der Preis

Beitragvon Cairon » Sa Okt 08, 2011 10:32

Nordsee Zeitung hat geschrieben:
Deutsche beim Essen am geizigsten

Köln (dpa) - Bei Lebensmitteln achten die Deutschen im europäischen Vergleich am wenigsten auf Qualität und am stärksten auf den Preis. Eine Umfrage der GfK-Marktforschung bei 30 000 Haushalten ergab, dass für 49 Prozent der Verbraucher Qualität am wichtigsten ist und für 51 Prozent der Preis.

Nach den «ausgemachten Sparfüchsen» in Deutschland folgen mit etwas Abstand die Franzosen und Polen, die beim Einkauf ebenfalls besonders auf den Preis achten.

Aber: «Positiv ist, dass die Qualitätsorientierung der deutschen Verbraucher zunimmt», sagte die Geschäftsführerin der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE), Sabine Eichner, am Freitag vor Beginn der weltgrößten Ernährungsmesse Anuga (8. bis 12. Oktober) in Köln.

Nach der GfK-Umfrage hält eine Mehrheit von 54 Prozent die Qualität der Lebensmittel in Deutschland für besser als im Ausland. 41 Prozent glauben, dass sie sich in den vergangenen Jahren verbessert hat. Nach Berichten über Skandale und Krisen ist aber auch eine Verunsicherung spürbar. So findet eine große Mehrheit (81 Prozent) eine richtige Qualitätsbeurteilung schwierig und wünscht strengere Kontrollen (76 Prozent).

Die Konsumenten schenken der Stiftung Warentest oder Verbraucherschutzorganisationen in punkto Lebensmittelqualität deutlich mehr Vertrauen als der Industrie und dem Handel. Ganz hinten landen die Politiker in der Vertrauensskala.

Denkt der Verbraucher an Qualität, meint er vor allem, dass es schmecken muss (96 Prozent) und dass das Nahrungsmittel sicher und gesund sein soll (93 Prozent). Auch artgerechte Tierhaltung und faire Erzeugerpreise spielen eine größere Rolle. Bio stellt für jeden fünften befragten Haushalt eine wichtige Anforderung an Qualität dar.


http://www.nordsee-zeitung.de/nachricht ... 42548.html

Damit bestätigt sich wieder, dass für die meisten Verbraucher in Deutschland der Preis das wichtigste ist, noch vor der Qualität. Geiz ist geil und die 49% die auf Qualität achten wird der Preis ja auch nicht ganz egal sein. 54% sind der Meinung, dass die Lebensmittel in Deutschland eine besser Qualität als im Ausland haben. 20% legen wert auf Bio, wäre schon schön wenn man da etwas in Detail gegangen wäre. Aber laut dieser Umfrage wollen 80% gar kein Bio oder es ist ihnen egal und ich denke die GfK ist schon eine verlässliche Quelle und 30.000 haushalte sollten ein repräsentatives Ergebnis bringen. Also ist hiermit die Aussage, dass die Mehrheit der deutschen Bevölkerung Bio will klar widerlegt. Der größte teil der deutschen Bevölkerung will billig.
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Re: Hauptkaufargument bei Lebensmitteln bleibt der Preis

Beitragvon xyxy » Sa Okt 08, 2011 10:56

ihc833 hat geschrieben:..... bis zu dem Zeitpunkt so bleiben, bis mal viel zu wenig da ist.


Ja, schon, das ist dann der Punkt wo so richtig auf die Bauern geschossen wird, man wird ihnen jahrzehntelangen Subventionsbetrug mit
der Folge des versuchten Völkermordes durch Verhungern vorwerfen...
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Re: Hauptkaufargument bei Lebensmitteln bleibt der Preis

Beitragvon Forenkobolds Bruder » Sa Okt 08, 2011 11:06

20% legen wert auf Bio, wäre schon schön wenn man da etwas in Detail gegangen wäre


Die Details haben wir HIER:

http://www.boelw.de/uploads/media/pdf/D ... DF2011.pdf

Deutschland lag mit 3,4 % Bio-Marktanteil und Pro-
Kopf-Ausgaben von 71 ¤ jeweils im Mittelfeld. In den erfassten 33
europäischen Ländern lag der Bio-Umsatz pro Person durchschnittlich
bei 24 ¤.


Um diese 3,4% überhaupt zu erreichen, werden Discountzer und Billigimporte nach EU-Richtlinien (kaum kontrolliert) benötigt. Ich schätze mal, dass in Deutschland erzeugte Biolebensmittel ca 2,5% der Gesamtlebensmittelproduktion ausmachen.
Trotzdem verschwendet der Biolandbau 947000 Hektar der deutschen Gesamtfläche und somit 6% der natürlichen Ressourcen.
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Re: Hauptkaufargument bei Lebensmitteln bleibt der Preis

Beitragvon Djup-i-sverige » Sa Okt 08, 2011 11:10

Also ich will preiswerte Qualität (nicht Billig- das würde bei essen für mich abgelaufene Ware zum Schnäppchenpreis oder Innereien zum Spottpreis bedeuten *würg*),Bio sehe ich nicht als mehr Qualität, sondern als andere Qualität, die mir weder einen Mehrpreis wert wäre noch wenn ich die Wahl hätte eher dazu greifen würde.
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Re: Hauptkaufargument bei Lebensmitteln bleibt der Preis

Beitragvon Djup-i-sverige » Sa Okt 08, 2011 11:12

Das ist nicht verschwendet, das ist nachhaltig der industriellen Agrolobby entzogen worden.....


Gibts eigentlich bei den ganzen Bio Siegel Eins ,das die Größe eines Betriebes begrenzt? :?
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Re: Hauptkaufargument bei Lebensmitteln bleibt der Preis

Beitragvon Ozzyoil » Sa Okt 08, 2011 12:09

ihc833 hat geschrieben:Jedes totalitäre Regime pflasterte seinen Weg mit Millionen von Toten, das war bei Stalin, Gaddafi, Saddam und *Zensur* so und das wir bei den Ökofaschisten nicht anders sein. Aushungern des Volkes als Grund für einen Bürgerkrieg, dann Verhungern der schwächsten der gesellschaft, die anderen Querulanten kommen dann in ein Ökozentrationslager, werden mit Kompostfaulgasen erstickt und dann kompostiert.
Aaah der gute alte Demagoge ist wieder aus dir rausgebrochen, hatte mich schon gewundert, warst ja in den letzten Wochen fast handzahm :twisted:
Forenkobolds Bruder hat geschrieben:Trotzdem verschwendet der Biolandbau 947000 Hektar der deutschen Gesamtfläche und somit 6% der natürlichen Ressourcen.

Ebendies stimmt so nicht. Viele Biobetriebe bewirtschaften Fläche, die von den konv. LW für nicht lohnenswert gehalten werden. Dazu kommen sehr viele Landschaftspflegebetriebe, die Naturschutzgebiete oder Feuchtwiesen pflegen und erhalten.
Und verschwendet kann man nicht sagen, die Einkommen der meisten Ökobetriebe (zumindest hier in NRW) liegt deutlich höher als die konv. Betriebe. Und bevor wieder ein Totschlagargument kommt, es ist nicht auf die lächerlichen 170 € Ökoprämie zurückzuführen.
schimmel hat geschrieben:Das ist nicht verschwendet, das ist nachhaltig der industriellen Agrolobby entzogen worden..... :mrgreen:

EBEN!!!
movetosweden hat geschrieben:Gibts eigentlich bei den ganzen Bio Siegel Eins ,das die Größe eines Betriebes begrenzt? :?

Die Begrenzung schaffen doch schon die ganzen Biogas-Wahnsinnigen hier, die 1500€ Pacht für Sand zahlen, da haben vernünftige Betriebe doch keine Chance.
Im Ernst: Eine Größenbegrenzung gibt es nicht, die Größe des Tierbestandes wird begrenzt durch die Größe der zur Verfügung stehenden Flächen. Ist in allen Verbänden und auch bei EU-Siegel so.
Und warum auch sollte es sie geben? Fläche ist der begrenzende Faktor, das war schon immer so. leider gilt das heute so nicht mehr.
Und weil ich mir der Hinterhältigkeit deiner Frage bewußt bin: Natürlich gibt es Bio-Großbetriebe, die machen das aus den selben Gründen wie alle Großbetriebe. Es wird ein bestimmtes Marktsegment bedient, nämlich das Discount-Biozeuch. Da ist nun aber kein Unterschied mehr zu "normaler" Ware. Die würd ich im Leben nicht kaufen, das ist tatsächlich Beutelschneiderei.
Aber Preis vor Qualität, wenn wundert es in Deutschland? Hier geht Status ja auch vor Qualität. Der dicke SUV muss ja bezahlt werden, also fahren wir zu Li**.
Und da liegt die wahre Problematik der deutschen LW und nicht in der Kontroverse Bio vs konv. Wir führen nur einen politisch gewollten Stellvertreterkrieg. Den aber mit aller Inbrunst :lol: :lol:
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Re: Hauptkaufargument bei Lebensmitteln bleibt der Preis

Beitragvon Forenkobolds Bruder » Sa Okt 08, 2011 12:31

Ebendies stimmt so nicht. Viele Biobetriebe bewirtschaften Fläche, die von den konv. LW für nicht lohnenswert gehalten werden. Dazu kommen sehr viele Landschaftspflegebetriebe, die Naturschutzgebiete oder Feuchtwiesen pflegen und erhalten.

Ok.. da hast du recht. All die vielen Mutterkuhbetriebe wären blöd, wenn sie nicht noch das "Bio" mitnähmen. Andersrum kannst aber auch nen Schuh draus machen. Zieht man all die Fläche ab, auf der Biolandwirtschaft Sinn macht, weil eh nichts mineralisch gedüngt oder gespritzt wird (absolutes Weideland) bleibt effektiv noch viel weniger Biofläche übrig.

Und verschwendet kann man nicht sagen, die Einkommen der meisten Ökobetriebe (zumindest hier in NRW) liegt deutlich höher als die konv. Betriebe. Und bevor wieder ein Totschlagargument kommt, es ist nicht auf die lächerlichen 170 € Ökoprämie zurückzuführen.


http://www.bmelv-statistik.de/de/testbe ... aft/#c1088

Gewinn der Konvis = 212€/ha
Gewinn der Ökos = 373€/ha.
abzgl 170€ ha macht ??????????????????????

Die Ökoprämie gehört sowieso abgeschafft. Wenn etwas produziert wird, wofür 20% der Verbraucher laut Lippenbekenntnis bereit sind, mehr Geld auszugeben, so ist der Gewinn am MARKT !!!!!!!!!!!! zu erzielen.
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Re: Hauptkaufargument bei Lebensmitteln bleibt der Preis

Beitragvon Forenkobolds Bruder » Sa Okt 08, 2011 12:49

Ja.. auch Biobauern gehören manchmal zu den "Bösen"....

http://www.rhein-sieg-anzeiger.ksta.de/ ... 8570.shtml
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Re: Hauptkaufargument bei Lebensmitteln bleibt der Preis

Beitragvon Herbert P. » Sa Okt 08, 2011 13:13

Cairon hat geschrieben:
Nordsee Zeitung hat geschrieben:
Deutsche beim Essen am geizigsten

Köln (dpa) - Bei Lebensmitteln achten die Deutschen im europäischen Vergleich am wenigsten auf Qualität und am stärksten auf den Preis. Eine Umfrage der GfK-Marktforschung bei 30 000 Haushalten ergab, dass für 49 Prozent der Verbraucher Qualität am wichtigsten ist und für 51 Prozent der Preis.

Nach den «ausgemachten Sparfüchsen» in Deutschland folgen mit etwas Abstand die Franzosen und Polen, die beim Einkauf ebenfalls besonders auf den Preis achten.

Aber: «Positiv ist, dass die Qualitätsorientierung der deutschen Verbraucher zunimmt», sagte die Geschäftsführerin der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE), Sabine Eichner, am Freitag vor Beginn der weltgrößten Ernährungsmesse Anuga (8. bis 12. Oktober) in Köln.

Nach der GfK-Umfrage hält eine Mehrheit von 54 Prozent die Qualität der Lebensmittel in Deutschland für besser als im Ausland. 41 Prozent glauben, dass sie sich in den vergangenen Jahren verbessert hat. Nach Berichten über Skandale und Krisen ist aber auch eine Verunsicherung spürbar. So findet eine große Mehrheit (81 Prozent) eine richtige Qualitätsbeurteilung schwierig und wünscht strengere Kontrollen (76 Prozent).

Die Konsumenten schenken der Stiftung Warentest oder Verbraucherschutzorganisationen in punkto Lebensmittelqualität deutlich mehr Vertrauen als der Industrie und dem Handel. Ganz hinten landen die Politiker in der Vertrauensskala.

Denkt der Verbraucher an Qualität, meint er vor allem, dass es schmecken muss (96 Prozent) und dass das Nahrungsmittel sicher und gesund sein soll (93 Prozent). Auch artgerechte Tierhaltung und faire Erzeugerpreise spielen eine größere Rolle. Bio stellt für jeden fünften befragten Haushalt eine wichtige Anforderung an Qualität dar.


http://www.nordsee-zeitung.de/nachricht ... 42548.html

Damit bestätigt sich wieder, dass für die meisten Verbraucher in Deutschland der Preis das wichtigste ist, noch vor der Qualität. Geiz ist geil und die 49% die auf Qualität achten wird der Preis ja auch nicht ganz egal sein. 54% sind der Meinung, dass die Lebensmittel in Deutschland eine besser Qualität als im Ausland haben. 20% legen wert auf Bio, wäre schon schön wenn man da etwas in Detail gegangen wäre. Aber laut dieser Umfrage wollen 80% gar kein Bio oder es ist ihnen egal und ich denke die GfK ist schon eine verlässliche Quelle und 30.000 haushalte sollten ein repräsentatives Ergebnis bringen. Also ist hiermit die Aussage, dass die Mehrheit der deutschen Bevölkerung Bio will klar widerlegt. Der größte teil der deutschen Bevölkerung will billig.

Das wird immer gerne falsch definiert und so zurechtgerückt wie es einem gefällt.
Ich erklärs euch aus Sicht eines Verbrauchers. Für 49 % ( also die Hälfte ) ist die Qualität das wichtigste, noch vor dem Preis. Das ist schon mal sehr lobenswert ich dachte es wären weniger. Für die anderen 51 % ist der Preis das wichtigste und eine gute Qualität selbstverständlich.
Somit sind für 100 % der Verbaucher die Qualität wichtig oder genauer gesagt selbstverständlich.

Der wichtigste Punkt in dem Artikel unterstreicht meine Aussage :
So findet eine große Mehrheit (81 Prozent) eine richtige Qualitätsbeurteilung schwierig und wünscht strengere Kontrollen (76 Prozent).


PS : ich bin mal gespannt wieviel Profile forenkobold noch eröffnet. Das ist schon schlimmer als bei IHC833. Ich würde ihm ein Forumsverbot erteilen. Bevor meine Ignorierliste voll ist.

Gruß Herbert
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Re: Hauptkaufargument bei Lebensmitteln bleibt der Preis

Beitragvon Forenkobolds Bruder » Sa Okt 08, 2011 13:29

PS : ich bin mal gespannt wieviel Profile forenkobold noch eröffnet


Ja, Brauni...
ganz im Stil der geistigen Vorfahren Sippenhaft fordern.
Deine rechtsstaatlichen Defizite sind immens. Du solltest Dich mal woanders informieren als nur bei deinen Glatzenkumpeln.
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Re: Hauptkaufargument bei Lebensmitteln bleibt der Preis

Beitragvon Djup-i-sverige » Sa Okt 08, 2011 13:34

Die Begrenzung schaffen doch schon die ganzen Biogas-Wahnsinnigen hier, die 1500€ Pacht für Sand zahlen, da haben vernünftige Betriebe doch keine Chance.
Im Ernst: Eine Größenbegrenzung gibt es nicht, die Größe des Tierbestandes wird begrenzt durch die Größe der zur Verfügung stehenden Flächen. Ist in allen Verbänden und auch bei EU-Siegel so.
Und warum auch sollte es sie geben? Fläche ist der begrenzende Faktor, das war schon immer so. leider gilt das heute so nicht mehr.
Und weil ich mir der Hinterhältigkeit deiner Frage bewußt bin: Natürlich gibt es Bio-Großbetriebe, die machen das aus den selben Gründen wie alle Großbetriebe. Es wird ein bestimmtes Marktsegment bedient, nämlich das Discount-Biozeuch. Da ist nun aber kein Unterschied mehr zu "normaler" Ware. Die würd ich im Leben nicht kaufen, das ist tatsächlich Beutelschneiderei.
Aber Preis vor Qualität, wenn wundert es in Deutschland? Hier geht Status ja auch vor Qualität. Der dicke SUV muss ja bezahlt werden, also fahren wir zu Li**.
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Ach ist das hinterhältig?Wenn gewisse Personen das Wachsen und Wachsen bei Konvi Betrieben kritisieren,ich zitiere:
die ganzen Biogas-Wahnsinnigen hier, die 1500€ Pacht für Sand zahlen

Warum wohl? Weil aufgrund grünen Wahnsinns ein Lücke geschafft wird, die jetzt gefüllt wird,desto grösser desto rentabler,desto mehr Flächenverbrauch pro Betrieb und weniger Flächenverbrauch pro Einheit.(OB KW E-Leistung oder kg Fleisch sei dahingestellt.)
Aber sich anderwerseits beschweren das sie als Bio Betrieb nicht wachsen können,ich zitiere:
Die Begrenzung schaffen doch schon die ganzen Biogas-Wahnsinnigen hier, die 1500€ Pacht für Sand zahlen, da haben vernünftige Betriebe doch keine Chance.

Wo ist Bio vernünftige Landwirtschaft?Wäre genauso als wenn ein Autohersteller trotz vorhandener Kapazitäten weniger produzieren würde,obwohl Nachfrage da ist... :? :?
Wo ist nun die MEHR Qualität bei Bio?Ich hab auch schon echte Bio Äpfel gesehen, die sahen aus, früher wurd sowas den Schweinen verfüttert.Und dann hab ich die Konsumenten-Bio-Äpfel gesehen, die sahen aus wie konventionelle, nur wo ist da der Bio Gedanke, wenn auch gespritzt wird, nur halt ein anderes Gift?
Und weder du noch ich (Ich würde gerne Auto´s bauen,keine Luxusschlitten sondern normale Autos sparsam und einfach,meinst du ich könnte auf dem Markt bestehen wenn ich nicht vorher 100mio in die Hand nehmen würde und eine Fabrik hinstellen könnte,sondern die In Handarbeit herstellen würde?) noch irgend wer.
Diese ganze Diskussion führt mich nur zu Einem, es gibt Welche die nicht mitwachsen wollen,nicht können, und daher Großbetriebe verteufeln ,weil die was schaffen, was man selber nicht schafft.Und billiges Futti Futti hält die Massenmenschenhaltungen (Auch Städte genannt) ruhig und kontrollierbar, sonst würd eh schon Anarchie herrschen, weil eh keiner dem Andern was gönnt.
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Re: Hauptkaufargument bei Lebensmitteln bleibt der Preis

Beitragvon Schrat » Sa Okt 08, 2011 13:41

Ozzyoil hat geschrieben:
ihc833 hat geschrieben:Jedes totalitäre Regime pflasterte seinen Weg mit Millionen von Toten, das war bei Stalin, Gaddafi, Saddam und *Zensur* so und das wir bei den Ökofaschisten nicht anders sein. Aushungern des Volkes als Grund für einen Bürgerkrieg, dann Verhungern der schwächsten der gesellschaft, die anderen Querulanten kommen dann in ein Ökozentrationslager, werden mit Kompostfaulgasen erstickt und dann kompostiert.


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Falsch. Das schöne Wetter ist vorbei und ihc's Depressionen nehmen wieder zu. Immerhin hatte er die Forenmitglieder ja vorgewarnt... :mrgreen:
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Re: Hauptkaufargument bei Lebensmitteln bleibt der Preis

Beitragvon Herbert P. » Sa Okt 08, 2011 13:44

:lol:

Gruß Herbert
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Re: Hauptkaufargument bei Lebensmitteln bleibt der Preis

Beitragvon Cairon » Sa Okt 08, 2011 14:16

@Herbert P.

Wenn man jetzt mal die unterstellten Hintergedanken der Verbraucher bei Seite lässt, so zeigt ein Vergleich zwischen den Nationen in dieser Umfrage, dass die deutschen Verbraucher am wenigsten bereit sind für eine gute Qualität einen angemessenen Preis zu zahlen. Die Gruppe er Leute die in erster Linie nach dem Preis kaufen (51%) ist hier größer als in allen anderen Ländern. In diesem Punkt sind wir uns aber einig oder?
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Re: Hauptkaufargument bei Lebensmitteln bleibt der Preis

Beitragvon Cairon » Sa Okt 08, 2011 14:38

@Schimmel

Seltsam nur, dass so viele Verbraucher die Qualität für besser halten als im Ausland, wie passt dass zusammen oder sind die aufklärungsresistent?
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