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Herbizid in WG und WW... eure Strategie?

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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37 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Herbizid in WG und WW... eure Strategie?

Beitragvon Mad » Fr Okt 23, 2015 22:09

Ein Teil Gerste vom Kollegen bekam heute Malibu. Auf dem Rest gibts IPU und Fenikan.

Und ich überlege immer noch.
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Herbizid in WG und WW... eure Strategie?

Beitragvon Tobi2005 » Fr Okt 23, 2015 23:08

Hallo Nordlicht,
ich bin pro Hektar mit 2,5 l gefahren, soweit ich es im Kopf habe soll eine höhere Aufwandmenge nur bei AFU Sinn machen und der ist hier (noch) kein Thema...
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Re: Herbizid in WG und WW... eure Strategie?

Beitragvon holzwurm 2009 » Sa Okt 24, 2015 18:33

Heute 3 Liter malibu und 1,6 arelon flüssig gespritzt

Mal sehen wie es wirkt das erste mal die Mischung ausgebracht

Das schöne an der Sache war sehr schöne Befahrbarkeit und trotzdem bodenfeuchte

Weis jemand ob diese Mischung Schwachstellen hat z.b Klette usw
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Re: Herbizid in WG und WW... eure Strategie?

Beitragvon snoopy355 » Sa Okt 24, 2015 20:19

Setzt von euch dieses Jahr jemand das neue Mittel "Viper Compact" ein. Wollte eine Teilfläche meiner WG damit behandeln, es war aber davon nirgends etwas aufzutreiben.
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Re: Herbizid in WG und WW... eure Strategie?

Beitragvon ar9280 » So Okt 25, 2015 7:39

Weizen nach Raps um den 20September gedrillt: Gestern 22g/ha Ciral,
Stoppelweizen/WGerste zwischen 21.9 bis 29.9 gedrillt: Vor zwei Woche Fenikan/Herold/Cadou, Aufwandmenge angepasst ob AF oder nur Windhalm.
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Re: Herbizid in WG und WW... eure Strategie?

Beitragvon 1056xl » So Okt 25, 2015 8:45

Hallo
Spritzt ihr alle " volles " Programm oder mach so mancher auch nur , mmh, " halbe " Sachen , zB. nur 3l IPU um vor allem den Ungräßerdruck weg
zu nehmen und im Frühjahr dann irgentwas um die Unkräuter zu bekämpfen.
Weil auch bei einem " vollem " Programm muß mann ja davon aus gehen im Frühjahr noch einmal nachbehandeln zu müssen , und dann wirds teuer.
Auserdem wird ja auch die Winterhärte der Kultur geschwächt.
Behandlungen im Frühjahr mit zB. Broadway , Attribut oder Atlantis mit Mischpartnern bringen ja auch immer ( fast ) sehr gute Ergebnisse.
Ich habe bisher nur ab und zu eine Herbstbehandlung im Weizen gemacht ( in WG immer ) , zB mit Absolut M , Wirkung war eigentlicht gut bis sehr gut
aber der Weizen hatte auch gelitten. Absolut M ist halt auch im Bezug auf Resistenzen nicht optimal.
Einer hier bei uns behandelt seine ganzen Flächen ( WW/WG ) im Herbst und wenns mitte Dezember ist , aber was er einsetzt ist nicht in erfahrung zu bringen.
Er betreibt Pflanzenschutz schon intensivst , ob er im Frühjahr nachbehandelt oder nur verkürzt ist nicht ersichtlich.

Freue mich über jede Antwort

MfG. 1056xl
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Re: Herbizid in WG und WW... eure Strategie?

Beitragvon countryman » So Okt 25, 2015 9:07

3 Liter IPU sind aber auch schon eine Granate und können die Kultur ziemlich ärgern. Wegen der IPU Auflagen auch nicht überall möglich.
Wer Last mit Ackerfuchsschwanz (afu) muss sich schon was überlegen um nicht in die Resistenzfalle zu tappen. Die Haltung "Atlantis wirds schon richten" ist da nicht wirklich zielführend...
Ansonsten gebe ich dir Recht, gegen Kräuter wird man schon hier und da im Frühjahr nachbehandeln müssen.

Meine Strategie: 0,4 Herold (plus 1,5-2 IPU wo zulässig) im VA-früher NA, über Winter fällt dann die Entscheidung was nachbehandelt werden muss. Das reicht dann von teuer (Axial in Gerste oder Atlantis in Weizen auf afu-Standorten) bis billig (60 ml Primus als Kletten-Versicherung)
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Re: Herbizid in WG und WW... eure Strategie?

Beitragvon Raider » So Okt 25, 2015 9:18

1056xl hat geschrieben:Hallo
Spritzt ihr alle " volles " Programm oder mach so mancher auch nur , mmh, " halbe " Sachen , zB. nur 3l IPU um vor allem den Ungräßerdruck weg
zu nehmen und im Frühjahr dann irgentwas um die Unkräuter zu bekämpfen.
Weil auch bei einem " vollem " Programm muß mann ja davon aus gehen im Frühjahr noch einmal nachbehandeln zu müssen , und dann wirds teuer.
Auserdem wird ja auch die Winterhärte der Kultur geschwächt.
Behandlungen im Frühjahr mit zB. Broadway , Attribut oder Atlantis mit Mischpartnern bringen ja auch immer ( fast ) sehr gute Ergebnisse.
Ich habe bisher nur ab und zu eine Herbstbehandlung im Weizen gemacht ( in WG immer ) , zB mit Absolut M , Wirkung war eigentlicht gut bis sehr gut
aber der Weizen hatte auch gelitten. Absolut M ist halt auch im Bezug auf Resistenzen nicht optimal.
Einer hier bei uns behandelt seine ganzen Flächen ( WW/WG ) im Herbst und wenns mitte Dezember ist , aber was er einsetzt ist nicht in erfahrung zu bringen.
Er betreibt Pflanzenschutz schon intensivst , ob er im Frühjahr nachbehandelt oder nur verkürzt ist nicht ersichtlich.

Freue mich über jede Antwort

MfG. 1056xl


Wenn Du keine massiven Gräserprobleme hast UND auch mit einer Frühjahrsbehandlung einen gesunden Wirkstoffwechsel einhalten kannst ist eine Frühjahrsbehandlung sicher eine Alternative. Ich behandle die Wintergerste IMMER im Herbst und den Weizen wenn es die Witterung zulässt im Herbst. Dann aber immer volles Programm. Bei Wintergerste musste ich im Frühjahr noch nie nachbehandeln, bei Weizen war es jetzt in den letzten 5 Jahren einmal der Fall.
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Re: Herbizid in WG und WW... eure Strategie?

Beitragvon angusy » So Okt 25, 2015 9:28

Die Frage:

Was ist mit Nachbehandlung gemeint?

Frühjahrsbehandlungen gegen Klette oder Disteln sehe ich als nahezu unausweichlich.

Falls nochmalige Behandlungen gegen Gräser gemeint sind, so muss ich sagen, dass ich dies bislang nicht nötig hatte.
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
Aber keine Chinesin.
Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
Zählt das?
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Re: Herbizid in WG und WW... eure Strategie?

Beitragvon 1056xl » So Okt 25, 2015 10:46

Hallo
Also 3l IPU oder vielleicht auch nur 2,5l , so hab ich das gehört und gelesen , und ich glaube auch das das so gemacht wird da
IPU ja doch eine recht " billige " Möglichkeit ist. Ich habe eigentlich nach dem die strengeren Auflagen :roll: für IPU gekommen sind
(wie lange ist das schon her ? ) versucht IPU-freie Varianten zu nutzen , war natürlich immer teuerer als IPU-varianten.
Aber es wird doch immer wieder dafür geworben und empfohlen, und wie gesagt billiger wie andere Mittel sind sie auch.
Es wurde und wird auch immer wieder von Minder-wirkungen gesprochen , aber trotztem Ist IPU immer wieder in den Empfehlungen.
Mit Nachbehandlungen meine ich das meist doch immer wieder Klette im Fj. nach kommt. Leitunkräuter sind bei uns Klette , Kamille
und dann noch vereinzelt Melde , Distel nur ganz selten. Probleme mit AF und auch Trespe ( Taube- und Roggentr.) haben wir vor allem noch auf den
"früheren" Felstücksgrenzen ( Nach Flurbereinigung ) und auf Flächen die vorher von de "besten" bewirtschaftet wurden . Also wird eigentlich alles
mit AF- Aufwandmengen behandelt. Nochmalige Behandlung im Fj.gegen Gräser nur die ganz schlimmen Streifen ( frühere Grenzen ).
Eigentlich möchte ich ja auch im Herbst behandeln , weil eben alles passt , man kann fahren , hat Zeit usw. , und auf nicht behandelten Flächen
ist im Frühjahr schon manchmal ein richtiger Pelz von Unkräutern. Aber manche Meinung ist halt auch , im Frühjahr voller Aufwand und gut ist`s.
Ansonsten Danke für eure Antworten

MfG. 1056xl
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Re: Herbizid in WG und WW... eure Strategie?

Beitragvon countryman » So Okt 25, 2015 14:41

IPU allein bringt nur was gegen wirklich "harmlosen" Windhalm, und gegen Afu ist es solo gar nicht mehr zu empfehlen.
Auch Flufenacet (Gräserwirkstoff im Herold/Malibu)ist eher schwach (dafür relativ resistenzsicher). Zusammen gibt es aber eine interessante Synergiewirkung, so dass IPU eben doch immer noch interessant ist! Auch aufgrund des Preises, klar.
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Re: Herbizid in WG und WW... eure Strategie?

Beitragvon 1056xl » So Okt 25, 2015 19:02

Hallo countryman
Ja da muss ich dir Recht geben , die 3l IPU waren ja auch nur ein Beispiel von mir.
Mir geht es darum ob es Sinn macht im Herbst irgend eine "billige" Maßname durch zu führen,
wenn man im Frühjahr sowiso eine eine (weitere) Maßname einplant.
Und wenn ja , welche Mittel setzt ihr da ein ?

MfG. 1056xl
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Re: Herbizid in WG und WW... eure Strategie?

Beitragvon Tobi2005 » So Nov 01, 2015 21:42

Meine Strategie wackelt aktuell wieder...Wie schon erwähnt wollte ich eigentlich Carmina 640 im WW fahren, die (zu) trockenen Bedingungen haben mich bisher davon abgehalten da im Datenblatt von verzögerter/verringerter Wirkung die Rede ist. Nachfrost ist hier jetzt noch nicht so das Problem...Dafür hält sich der Hochnebel täglich bis fast zum Mittag. Wie würdet ihr vorgehen? Fahren oder eher noch abwarten bzw. ein anderes Mittel einsetzen? Der Weizen ist ca. im BBCH 10, Niederschläge sind für die kommende Woche nicht angekündigt.
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Re: Herbizid in WG und WW... eure Strategie?

Beitragvon Roman1984 » Mo Mär 25, 2019 22:10

Hallo zusammen,

habe den alten Thread mal wieder hervorgezogen.
Bald steht im Weizen die Unkrautbekämpfung und der Wachstumsreglereinsatz an.
Bisher haben wir entweder (0,2 I/ha Husar plus) oder (130 g/ha Broadway + 30 g/ha Concert SX) eingesetzt.
Da wir Ampfer im Bestand haben wird Husar oder Concert gebraucht um diesen zu bekämpfen.
Bei Husar plus läuft am 31.7.2019 die Zulassung aus.
Das Concert kann aber nur eingesetzt werden wo keine Hangauflage vorhanden ist.
Welche Alternativen gibt es zur Bekämpfung von Ampfer, Klette und Windhalm wo gleichzeitig die Hangauflage eingehalten wird.
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Re: Herbizid in WG und WW... eure Strategie?

Beitragvon adefrankl » Mo Mär 25, 2019 23:15

Roman1984 hat geschrieben:Hallo zusammen,

habe den alten Thread mal wieder hervorgezogen.
Bald steht im Weizen die Unkrautbekämpfung und der Wachstumsreglereinsatz an.
Bisher haben wir entweder (0,2 I/ha Husar plus) oder (130 g/ha Broadway + 30 g/ha Concert SX) eingesetzt.
Da wir Ampfer im Bestand haben wird Husar oder Concert gebraucht um diesen zu bekämpfen.
Bei Husar plus läuft am 31.7.2019 die Zulassung aus.
Das Concert kann aber nur eingesetzt werden wo keine Hangauflage vorhanden ist.
Welche Alternativen gibt es zur Bekämpfung von Ampfer, Klette und Windhalm wo gleichzeitig die Hangauflage eingehalten wird.

Also gegen Ampfer wirkt doch auch Starane XL ganz brachbar (auch wenn Concert SX besser sein soll). Fluroxypr (Starane, Tomigan) wird doch auch auf Grünland gegen Ampfer eingesetzt, und Starane XL soll laut LfL Bayern Tabelle noch etwas besser gegen Ampfer wirken und hat ebenso keine Hangneigungssauflage. Bei Windhalm wären im Herbst auch Cadaou mit bis zu 0,24 l sowie Boxer ohne Hangauflage gegen Windhalm möglich.
Wesentlich geringer ist da die Auswahl bei Hundskerbel. Habe dagegen letzten Samstag Concert SX eingesetzt. Nachdem an manchen Stellen mehr Hundskerbel als Weizen stand, obwohl der Weizen nicht dünn stand, muss ich da auf einigen Flächen auf maximale Wirkung achten. Aktuell wird da ja primär Concert SX oder wenigstens Metsulfuron allein empfohlen. Nur wird da bei allen Mitteln mit Metsulfuron vor den Nachbau von Winterraps gewarnt. Und dann werden die Frühjahrsoptionen schon knapp, wenn Raps folgt. Im Herbst ging da früher Lexus, aber das ist ja nun verboten und ansonsten, wenn es die Auflagen zulassen (Drainage) noch CTU nahe der Höchstaufwandmenge.
Vor wenigen Jahren kannte ich das Unkraut noch gar nicht, aber das breitet sich nun massiv aus. Das sehe ich aktuell als die größte Herausforderung an, insbesondere da man in Raps das Unkraut ja kaum bekämpfen kann.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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