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Herbizideinsatz Wintergerste 2014

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Herbizideinsatz Wintergerste 2014

Beitragvon julius » Fr Nov 07, 2014 9:55

Hab dieses Jahr die Gerste erst am 29.09 gedrillt und die hat sich bis jetzt fast noch überwachsen.
Wollte eigentlich noch früher drillen was ich zum Glück nicht gemacht habe. Am besten gefallen mir die Anfang Oktober Saaten.
Herbizid wurde schon vor 3 Wochen gefahren.
2,2 Liter Fenikan + 1 Liter IPU / ha
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Re: Herbizideinsatz Wintergerste 2014

Beitragvon Crazy Horse » Fr Nov 07, 2014 11:08

julius hat geschrieben:Hab dieses Jahr die Gerste erst am 29.09 gedrillt und die hat sich bis jetzt fast noch überwachsen.
Wollte eigentlich noch früher drillen was ich zum Glück nicht gemacht habe. Am besten gefallen mir die Anfang Oktober Saaten.
Herbizid wurde schon vor 3 Wochen gefahren.
2,2 Liter Fenikan + 1 Liter IPU / ha


Du weißt aber schon, dass insgesamt nur 1500g/ha IPU zugelassen sind?
Das Fenikan beinhaltet schließlich die gleiche Menge IPU (500g/l) wie Arelon. Das würde ich in meinen Aufzeichnungen auf jeden Fall korrigieren, falls Du mal kontrolliert wirst.

Ich würde außerdem den DFF-Anteil auf 100g/ha begrenzen, damit die Gerste nicht so stark ausbleicht.
100g Diflufenican = 1,6l Fenikan.
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Re: Herbizideinsatz Wintergerste 2014

Beitragvon julius » Fr Nov 07, 2014 13:56

O.K. das war ein Schreibfehler, waren dann nur 2,0 Fenikan. :wink:
Also bei 2 Fenikan + 1 IPU hatte ich noch nie Probleme bei der Gerste wegen einer möglichen Schädigung. Bei Bacara schon eher.
Viel weiter runter will ich mit der Aufwandmenge nicht gehen, sonst wird das Unkraut/Ungras nicht bekämpft sondern nur geschädigt, wächst dann weiter, bildet Resistenzen und samt aus. Was dann in den Folgejahren richtige Probleme bereitet.
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Re: Herbizideinsatz Wintergerste 2014

Beitragvon Raider » Fr Nov 07, 2014 14:21

julius hat geschrieben:O.K. das war ein Schreibfehler, waren dann nur 2,0 Fenikan. :wink:
Also bei 2 Fenikan + 1 IPU hatte ich noch nie Probleme bei der Gerste wegen einer möglichen Schädigung. Bei Bacara schon eher.
Viel weiter runter will ich mit der Aufwandmenge nicht gehen, sonst wird das Unkraut/Ungras nicht bekämpft sondern nur geschädigt, wächst dann weiter, bildet Resistenzen und samt aus. Was dann in den Folgejahren richtige Probleme bereitet.


Reduzierte Aufwendmengen bei Gräserbekämpfung würde ich wenn überhaupt nur in sehr weiten und gesunden fruchtfolgen empfehlen. Ansonsten gilt: volle Aufwandmenge
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Re: Herbizideinsatz Wintergerste 2014

Beitragvon Stoapfälzer » Sa Nov 08, 2014 21:06

Kann es sein das man das Mangan schon nach 3 Tagen erkennt oder hat mich das heute getäuscht.
Hab mir eingebildet das meine Gerste heute schon wieder sehr viel grüner und vitaler aussieht als die Nachbarschläge. Mitte der Woche beim Spritzen war sie eigentlich genau so gelb wie die Gersten der Nachbarn auch. :roll:
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

Zitat Karl Valentin
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Re: Herbizideinsatz Wintergerste 2014

Beitragvon NHTX65Plus » Mi Nov 12, 2014 21:44

Aufgrund des Klimawandels mit Wachswetter bis weit in den November hinein wird wohl auch
eine N-Düngung der Wintergerste im Herbst sich zukünftig immer positver auswirken.
Warum hast Du nicht gleich noch 30 kg N mit in die Spritze ?
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Re: Herbizideinsatz Wintergerste 2014

Beitragvon Hessen-Sibirier » Mi Nov 12, 2014 21:53

Nur das man mal drüber spricht.....
Trotz Klimawandel haben wir derzeit in diesem unseren Land eine Kernsperrfrist bzgl. der Aufbringung N-haltiger Düngemittel auf Ackerland. :klug:
Klar kann man nach dem 31.10. noch Düngung fahren, nur erwischen sollte man sich dabei nicht lassen.
Wir hatten hier grade so einen Fall. Da hat einer am 10.11. noch eine gute Dosis AHL in die Gerste gespritzt, eben weil sie so gelb war.
Wahrscheinlich hat ihn jemand angezeigt....Das wird noch richtig Stress geben. :cry:
I´m thankful for my country home, it gives me peace of mind.
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Re: Herbizideinsatz Wintergerste 2014

Beitragvon Stoapfälzer » Mi Nov 12, 2014 22:10

die hat eh 25m³ Gülle vor der Saat bekommen, ist aber genau so gelb wie bei den viehlosen Getreidebauern nebenan.
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

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Re: Herbizideinsatz Wintergerste 2014

Beitragvon Mad » Mi Nov 12, 2014 22:19

NHTX65Plus hat geschrieben:Aufgrund des Klimawandels mit Wachswetter bis weit in den November hinein wird wohl auch
eine N-Düngung der Wintergerste im Herbst sich zukünftig immer positver auswirken.
Warum hast Du nicht gleich noch 30 kg N mit in die Spritze ?


Leuten wie Dir haben wir es zu verdanken, dass die Kernsperrfrist demnächst ab 01.09. gilt.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Herbizideinsatz Wintergerste 2014

Beitragvon Todde » Mi Nov 12, 2014 22:19

Stoapfälzer hat geschrieben:Kann es sein das man das Mangan schon nach 3 Tagen erkennt oder hat mich das heute getäuscht.
Hab mir eingebildet das meine Gerste heute schon wieder sehr viel grüner und vitaler aussieht als die Nachbarschläge. Mitte der Woche beim Spritzen war sie eigentlich genau so gelb wie die Gersten der Nachbarn auch. :roll:


Möglich ist es.
Bei solchen Blattdüngermaßnahmen sollte immer ein Spritzfenster bleiben, ansonsten wird man nie erfahren ob es was gebracht hat.
Bei anderen PSM-Maßnahmen ist es zur Beurteilung auch nicht verkehrt.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Herbizideinsatz Wintergerste 2014

Beitragvon Todde » Mi Nov 12, 2014 22:22

NHTX65Plus hat geschrieben:Aufgrund des Klimawandels mit Wachswetter bis weit in den November hinein wird wohl auch
eine N-Düngung der Wintergerste im Herbst sich zukünftig immer positver auswirken.
Warum hast Du nicht gleich noch 30 kg N mit in die Spritze ?


Sehr gut beobachtet...
Die Gerste noch ordentlich mit Stickstoff versorgen, damit die bis in den Januar hinein ordentlich Feuer hat...
Dann kann der Winter das ganze Zeugs wieder zurecht stutzen...
N-Düngung wird bei einem warmen Herbst eher weniger sinnvoll.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Herbizideinsatz Wintergerste 2014

Beitragvon Raider » Do Nov 13, 2014 9:21

Todde hat geschrieben:
NHTX65Plus hat geschrieben:Aufgrund des Klimawandels mit Wachswetter bis weit in den November hinein wird wohl auch
eine N-Düngung der Wintergerste im Herbst sich zukünftig immer positver auswirken.
Warum hast Du nicht gleich noch 30 kg N mit in die Spritze ?


Sehr gut beobachtet...
Die Gerste noch ordentlich mit Stickstoff versorgen, damit die bis in den Januar hinein ordentlich Feuer hat...
Dann kann der Winter das ganze Zeugs wieder zurecht stutzen...
N-Düngung wird bei einem warmen Herbst eher weniger sinnvoll.


Ja, das sehe ich auch so. Warum sollte man eine gut entwickelnde Gerste noch fett füttern? Bei Raps ist das evtl. wieder ein anderes Thema
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Re: Herbizideinsatz Wintergerste 2014

Beitragvon Wini » Do Nov 13, 2014 20:52

Die Herbstdüngung der WIntergerste wird u.a. von der Saaten-Union empfohlen.

Zwischen dem 4- und 6-Blattstadium braucht die Gerste ausreichend Stickstoff (+ Schwefel + Phosphor), um kräftige Seitentriebe anlegen zu können. Hungert sie im Herbst oder vergilbt sie frühzeitig durch massiven Mehltau-Befall, leiden der Haupttrieb und die älteren Seitentriebe, die den Ertrag machen sollen. Das kann bei zu erwartender knapper N-Versorgung durch eine N-Düngung spätestens wenn die Gerste das 3- bis 4-Blattstadium erreicht hat, vermieden werden. Dazu reichen wenige Kilogramm an Stickstoff, 20 - 30 kg/ha N, die über den Boden gegeben werden, oder 10 - 15 kg/ha N über das Blatt.

Quelle:

http://archiv.saaten-union.de/index.cfm ... /3408.html
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Re: Herbizideinsatz Wintergerste 2014

Beitragvon Raider » Fr Nov 14, 2014 8:21

Wini hat geschrieben:Die Herbstdüngung der WIntergerste wird u.a. von der Saaten-Union empfohlen.

Zwischen dem 4- und 6-Blattstadium braucht die Gerste ausreichend Stickstoff (+ Schwefel + Phosphor), um kräftige Seitentriebe anlegen zu können. Hungert sie im Herbst oder vergilbt sie frühzeitig durch massiven Mehltau-Befall, leiden der Haupttrieb und die älteren Seitentriebe, die den Ertrag machen sollen. Das kann bei zu erwartender knapper N-Versorgung durch eine N-Düngung spätestens wenn die Gerste das 3- bis 4-Blattstadium erreicht hat, vermieden werden. Dazu reichen wenige Kilogramm an Stickstoff, 20 - 30 kg/ha N, die über den Boden gegeben werden, oder 10 - 15 kg/ha N über das Blatt.

Quelle:

http://archiv.saaten-union.de/index.cfm ... /3408.html


"Ausreichend Stickstoff" ist leider keine Größe mit der ein vernünftiger Landwirt arbeiten kann. Es besteht ja durchaus die Möglichkeit, dass dieser "ausreichende Stickstoff" ja schon im Boden vorhanden ist. Also daher meine Frage: Wieviel N braucht die Gerste bis zum eintreten der Vegetationsruhe?
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Re: Herbizideinsatz Wintergerste 2014

Beitragvon fehmarnagrar84 » Mo Dez 08, 2014 1:41

vorgepflügt, angewalzt und erste welle AFU mit
Glyphosat beseitigt

29.9. Aussaat mit 145 kg/ha
Cadou forte set + 2l Boxer
Ende Oktober 2 dz DAP
Mangan, Karate und Fol...*hatschi*

gerste 2014 hat 121 dz/ha gebracht
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