Kann Fendt 626 in gewisserweise Recht geben: die Frostschutzschicht (in unseren Breiten ca 50 - 80 cm) muss aus kapillarbrechendem Material bestehen (Schotter 2/32) um das aufsteigen von Kapillarwasser aus dem Untergrung zu verhindern (Das macht nämlich die Wege kaputt, und nicht primär der Fahrzeugverkehr)
Auf die Frostschutzschicht kommt die Tragschicht 0/32 (ca 25 cm mächtig) auf die dann die Bettungsschicht aufgebracht wird. Deren Dicke sollte ca 3-5 cm im verdichteten Zustand betragen und mit Körnug 0/5 erstellt werden (also kein Sand etc...)
Ausgekehrt wird dann mit dem Bettungsmaterial, da bei feineren Gemischen dieses in die Bettung gewaschen wird und der Pflasterverbund seine Belastbarkeit durch Verlust des Fugenfüllmaterials nahezu vollständig einbüßt.
Recycling-Gemische sind dann problematisch, sofern sie Ziegelsteine, Lehm oder dergleichen enthalten, weil diese Bestandteile verotten und dann der Verschleißschichtbelag (Hoffläche) nachgibt.
Gegen "Geschredderte Autobahn" ist im Regelfall nix einzuwenden, wichtig ist das lagenweise verdichten alle 20 cm.
