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Hof pflastern

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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73 Beiträge • Seite 3 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Beitragvon togra » Di Feb 10, 2009 22:49

Kann Fendt 626 in gewisserweise Recht geben: die Frostschutzschicht (in unseren Breiten ca 50 - 80 cm) muss aus kapillarbrechendem Material bestehen (Schotter 2/32) um das aufsteigen von Kapillarwasser aus dem Untergrung zu verhindern (Das macht nämlich die Wege kaputt, und nicht primär der Fahrzeugverkehr)
Auf die Frostschutzschicht kommt die Tragschicht 0/32 (ca 25 cm mächtig) auf die dann die Bettungsschicht aufgebracht wird. Deren Dicke sollte ca 3-5 cm im verdichteten Zustand betragen und mit Körnug 0/5 erstellt werden (also kein Sand etc...)
Ausgekehrt wird dann mit dem Bettungsmaterial, da bei feineren Gemischen dieses in die Bettung gewaschen wird und der Pflasterverbund seine Belastbarkeit durch Verlust des Fugenfüllmaterials nahezu vollständig einbüßt.
Recycling-Gemische sind dann problematisch, sofern sie Ziegelsteine, Lehm oder dergleichen enthalten, weil diese Bestandteile verotten und dann der Verschleißschichtbelag (Hoffläche) nachgibt.
Gegen "Geschredderte Autobahn" ist im Regelfall nix einzuwenden, wichtig ist das lagenweise verdichten alle 20 cm.
Der Klügere gibt so lange nach, bis er der Dümmere ist...
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Beitragvon Eicherfahrer » Mi Feb 11, 2009 20:48

Hallo!
Also ich habe mir folgendes überlegt. Da ich meinen Hof Stück für Stück pflastern möchte und keine Rüttelplatte habe, sondern nur einen ( Hopser ) also so eine Maschine zum Gräbenverdichten. Ich wollte also Recycling einbringen und mit dem " Hopser " verdichten. Dann wollte ich die Pflastersteine in Beton ( erdfeucht ) verlegen und mit dem Hammer anklopfen. Was meint Ihr, würde das klappen, wenn ja wie dick müßte die Betonschicht sein?
Na, ich bin mal gespannt!!!!!!
Beste Grüße
vom Eicherfahrer
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Beitragvon togra » Do Feb 12, 2009 22:54

"Kludscheiß-Modus AN"
Das mit dem "Hopser" geht, wenn du sorgfältig arbeitest und keine Unebenheiten verursachst (Was sehr schwierig werden wird!)
Das mit der Betonplatte drunter würde ich nicht machen. Pflaster ist ein dynamischer Belag, d.h. er bewegt sich in gewissen Grenzen. Diese Bewegungen müssen auch die Schichten darunter mitmachen, was bei einer Betonplatte natürlich nicht geht...
Des weiteren muss der Oberbau (Das was viele gemeinhin als "Unterbau" bezeichnen, der Unterbau ist jedoch die z.B. durch Walzen verbesserte Koffersohle) bei Plasterbelag Wasser ableiten können, auch da sieht's bei Beton schlecht aus.
Außerdem müsste die "Platte" min 20 cm mächtig sein was mit erdfeuchtem Beton verarbeitungstechnisch schon sehr schwierig zu erstellen sein wird (von wegen Verdichtung und so...). Dann braucht man noch Bewehrungen, Dehnungsfugen etc. :arrow: Sauteuer alles bei wenig Nutzen.
Mach den Regelaufbau für Schwerlastverkehr, nimm Verbndsteinpflaster ("T"- oder "S"-Pflaster) und achte auf sauber ausgekehrte Fugen, das ist viel günstiger und hält besser.
Noch ein Wort zu "in Abschnitten Pflastern": Man wird es niemals schaffen, eine in Abschnitten (bei zwischenzeitlicher Nutzung) gepflasterte Fläche absolut höhengleich zu erstellen, es gibt an den Anschlüssen immer Wellen und Kanten. Diese stören zunächst nur optisch, entwickeln sich aber weiter bis die Belagsbenutzung nervig wird.
"Klugscheiß-Modus AUS"
Bei Fragen einfach melden :wink:
Der Klügere gibt so lange nach, bis er der Dümmere ist...
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Beitragvon Fendt 626 » Fr Feb 13, 2009 10:13

Also du kannst den Untergrund problemlos mit dem Hopser verdichten ist kein Problem, ist nur wichtig den Schotter lagenweise einzuarbeiten. Dann Ausgleichsschicht drauf und fertig. Das Pflaster kannst du getrost mit Kantholtz und Pflasterhammer (mindestens 3kg) anschlagen, musst du dann halt mehrmals machen, einfacher wäre sich für nen Tag ne Rüttelplatte zu leihen...
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Re: Hof pflastern

Beitragvon Jungspund » Mo Mär 01, 2010 21:43

Sodale, bin grad auch dabei unseren Hinterhof zu pflastern.
Vater ist nicht sonderlich begeistert da es eine Zufahrt zum Mietshaus ist. Deshalb die Frage wie lange ich eigentlich einplanen muss bis die Arbeiten abgeschlossen sind, also vom aushub bis zum einrütteln der steine? Sind so an die 250m², Randsteine sind schon verlegt.
Achja hab gebrauchte H-Steine, muss man da beim legen was berücksichtigen?
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Re:

Beitragvon amwald 51 » Mo Mär 01, 2010 23:58

servus mitanand
JohnDeere3040 hat geschrieben:@countryman: deswegen sollte man das feinere material auch nur als oberste schicht nehmen und darunter das grobe material, mit bei recyclingmaterial hat man gegenüber hochofenschlacke jedoch den vorteil, dass man wissen sollte, was drin ist. Zum pflastern ist es egal ob sand oder doch lieber splitt, jeder wie er will^^

... dem ist nicht ganz so: die in der regel im mittel ca.5cm verlegeschicht wird nur indirekt über das abrütteln des pflasters verdichtet. durch im frisch verlegten zustand eindringendes (regen)wasser ewerden die feinstteile des sandes weitergeschwemmt, wodurch sich im sandbett inhomogenitäten einstellen. dies pssiert umso mehr, je gröber die oberflächenstruktur des unterbaues ist. das splittbett trägt durch seine verzahnung der körner an den bruchkanten, nach dem abrütteln des pflasters verändert sich am splittbett nichts mehr.
grüße vom alpenrand
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Re:

Beitragvon amwald 51 » Di Mär 02, 2010 0:14

servus mitanand
LISA# hat geschrieben:MINDESTENS 40cm Mineralbeton auf gewachsem Boden!ALLES andere gibt irgendwann nach, auch wenn es keiner wahrhaben will.... :wink:

... wenn mein untergrund fels ist, genügt bestenfalls das splittbett :mrgreen: :mrgreen:
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Re:

Beitragvon amwald 51 » Di Mär 02, 2010 0:23

servus mitanand
hans g hat geschrieben:
LISA# hat geschrieben:MINDESTENS 40cm Mineralbeton auf gewachsem Boden!
ALLES andere gibt irgendwann nach, auch wenn es keiner wahrhaben will.... :wink:
Im Einfahrtsbereich würde ich eine dünne Betonplatte unterbauen,
ansonsten gibt es Fahrrinnen;

quatsch----oder fährst du nur mit panzern aufm hof :lol:

... wobei panzer garantiert eine geringere bodenpressung haben als z.b. so ein 5to stapler :idea:
LISA# ist bestimmt von mineralbeton-mafia, jeder tut für sich was er kann :mrgreen: :mrgreen:
grüße vom alpenrand
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Re:

Beitragvon amwald 51 » Di Mär 02, 2010 0:33

servus mitanand
Fendt 626 hat geschrieben:80-100 ist viel zu viel, das kannste bei ner Autobahn machen, aber beim besten Willen nicht bei nem Hof.

... soweit ich das bisher mitgelesen habe, hat er die 80 und mehr cm in einem vollgefüllt und ist dann nur ganz oben mit der rüttelplatte drüber gegengen >>>> m.e. das schlechteste was er machen konnte , siehe alle dringenden hinweise hier betreffs lageweisem einbau :idea: im übrigen ist rüttelplatte nicht gleich rüttelplatte >>> je nach gewicht der rüttelplatte ist die einbaustärke festzulegen :regen: :regen:
grüße vom alpenrand
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Re:

Beitragvon amwald 51 » Di Mär 02, 2010 0:49

servus mitanand
togra hat geschrieben:Kann Fendt 626 in gewisserweise Recht geben: die Frostschutzschicht (in unseren Breiten ca 50 - 80 cm) muss aus kapillarbrechendem Material bestehen (Schotter 2/32) um das aufsteigen von Kapillarwasser aus dem Untergrung zu verhindern (Das macht nämlich die Wege kaputt, und nicht primär der Fahrzeugverkehr)

.... hhaaaallt: frosttiefe und dicke der frostschutzschicht sind 2 völlig getrennte paar stiefel. die frosttiefe beträgt in DE zwischen 80 cm und 1,50 m. In alaska/sibirien beträgt die frosttiefe bis zu mehreren metern. in DE werden frostschutzschichten zwischen 30 und 50 cm ausgeführt, ja anch verkehrsbelastung.
die begründung mit dem kapillarwaser und deren folgen ist aber richtig.
grüße vom alpenrand
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Re: Hof pflastern

Beitragvon amwald 51 » Di Mär 02, 2010 1:00

servus mitanand
Jungspund hat geschrieben:Sodale, bin grad auch dabei unseren Hinterhof zu pflastern.
Vater ist nicht sonderlich begeistert da es eine Zufahrt zum Mietshaus ist. Deshalb die Frage wie lange ich eigentlich einplanen muss bis die Arbeiten abgeschlossen sind, also vom aushub bis zum einrütteln der steine? Sind so an die 250m², Randsteine sind schon verlegt.
Ach ja hab gebrauchte H-Steine, muss man da beim legen was berücksichtigen?

.... darauf achten, dass nicht ober- mit unterseite vertauscht/gewechselt wird
das legen der steine sollte möglichst von einer person gemacht werden >>>weil jeder die einzelnen
steine individuell anders gegen die zuletzt verlegten anstößt >>> folge: ungleiches fugenmaß wenn
z.b. einer die linke hälfte, der andere die rechte hälfte legt. immer zeilenweise verlegen und immer
die einzelnen zeilen wieder einmal auf flucht bringen !!!!!
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Re: Hof pflastern

Beitragvon Holgi1982 » Di Mär 02, 2010 10:52

@Amwald 51: Hatteste langweile oder konntst nicht schlafen? :lol: :prost:

Mfg Holgi
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Re: Hof pflastern

Beitragvon amwald 51 » Do Mär 04, 2010 19:20

servus mitanand
Holgi1982 hat geschrieben:@Amwald 51: Hatteste langweile oder konntst nicht schlafen? :lol: :prost:
Mfg Holgi

... eins nach dem anderen abgearbeitet, wie sichs ghört :) :) :)
grüße vom alpenrand
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Re: Hof pflastern

Beitragvon Jungspund » Do Mär 04, 2010 19:39

nur weiß ich immer no ned wie lang ich mit 3 Arbeitern von der Zeit her kalkuliern muss :D
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Re: Hof pflastern

Beitragvon Holgi1982 » Do Mär 04, 2010 19:45

Kommt drauf an welche Hilfsmittel du hast!
Wo bei uns ein Parkplatz gepflastert wurde hatten die son Baggeranbaugerät welches immer ganze Schichten von der Palette nahm und die im ganzen ansetzte. So war der Parkplatz an einem knappen Tag komplett verlegt :shock: Ich hab nicht schlecht gestaunt :!:

ICh würd grob übern Daumen peilen, wenn du dir nen Bagger mietest und alles glatt von der Hand geht sollte das in 3 Tagen zu machen sein mit ausheben, unterbau, rütteln, glattziehen, verlegen usw. (denke ich jedenfalls)
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