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Hofübergabe / Pflichtteilsverzicht

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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48 Beiträge • Seite 3 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Beitragvon fuchsi » Mo Nov 03, 2008 9:56

@ komatsu
Darf ich fragen warum die Pachtflächen mit einbezogen werden?
Dafür dass ich anderen Leuten (einen Haufen) Pacht zahle,
darf ich bei der "Abfindung" mehr zahlen, als ich es würde, wenn ich weniger Flächen gepachtet hätte?

Gut, auf den Flächen wächst Getreide etc. welches ich nachher verfüttern bzw. verkaufen kann, aber an den Maschinenkosten und Saatgut beteiligt sich ja auch keiner.
Ich dachte, die würden außen vor gelassen.

Oder beziehst Du da auf Flächen die verpachtet wurden?


@ kalumet
Schön zu lesen, dass das einer so ähnlich sieht wie ich.

Klar, die Geschwister haben ihre Häuser zum größten Teil selber gezahlt, aber dafür gehen sie
auch arbeiten und haben später mal einen Rentenanspruch, etc. was eben die Arbeit als Angestellter mit sich bringt


Ich hab mir nochmal meinen Anfangsbeitrag angeschaut und hab folgendes vergessen:

Die Geschwister haben alle als sie volljährig/vernünftig waren (nach der Ausbildung?) einen bestimmten Geldbetrag von den Eltern
bekommen. Schätzungsweise 16000DM also etwa 8000€ heute.
Mein Mann hat 5 Geschwister, der jüngste wohnt noch daheim, hilft auch mit, und hat meines Wissens das Geld noch nicht erhalten.
Bei Hausbau wurde wenn gewünscht auch geholfen (Kies holen, Beton mischen, Bautätigkeit
(SV hat früher auf dem Bau gearbeitet), Radlader ausleihen etc.)

Das Problem ist, dass nie etwas geschrieben wurde.

Es ist ja kein großer Betrieb (10ha), wo soll da noch eine (zusätzliche!) Abfindung erwirtschaftet werden?

@ carpe diem
Wir bestreiten da ja nicht. Wenn man die weichenden Erben auszahlen (zusätzlich nochmal) müsste, dann könnte man einige Zeit nicht an Investition (im Sinne von Modernisierung) denken.

Noch eine Frage:
Wenn der Betrieb vom Vater an den Sohn für einig Jahre verpachtet wurde und man hat z.B. einen Jungviehstall gebaut, nun mehr Traktoren und größere Maschinen.
Wird soetwas in der Übergabevertrag mitreingeschrieben?
Z.B. Der Hof wird im Zustand von 1998 übergeben? Dann folgt eine Auflistung was alles zum damaligen Zeitpunkt vorhanden war.
Geht das, oder hab ich da völlig falsche Vorstellungen?
fuchsi
 
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Beitragvon CarpeDiem » Mo Nov 03, 2008 14:04

@fuchsi, es ist sehr schwierig hier Fragen zu erläutern wenn bei dem Fragenden Aufklärungsbedarf in grundsätzlichen betriebswirtschaftlichen Dingen besteht. Ich bitte dies absolut nicht misszuverstehen, habe dies aber schon in einem meiner Postings geschrieben. Dies ist im Umgang mit Menschen in der Landwirtschaft (fast) immer so und ich denke ein erheblicher Mangel in der Ausbildung, dem man vielleicht auch aus guten Gründen gar nicht abhelfen will.

Ertragswert

Wenn du diesen heranziehst dann musst du alle Faktoren die zum Ertrag beitragen auch berücksichtigen. Dazu gehören sowohl gepachtete als auch verpachtete Flächen. Bei den gepachteten Flächen ist die Pachtzahlung als Kostenfaktor zu berücksichtigen. Deshalb auch die preisliche Unterscheidung von Komatsu. Deshalb kannst du nicht nur die für dich günstigen Dinge heranziehen.

Bewertungszeitpunkt

Ich denke man muss von den Zuständen im Jahre der Hofübergabe ausgehen. Was danach geschah haben dein Mann und du selbst "geschaffen" und kann nicht Gegenstand der Übergabeverhandlungen sein. Etwas anderes wäre nur dann zu sehen, wenn in dem Pachtvertrag vorgesehen wäre, dass der Mehrwert oder aber auch Minderwert allein dem Verpächter zusteht.

Schenkungen

Ich würde diese bisherigen Zahlungen der Erblasser versuchen in ein Paket insgesamt zu packen und an der Schlusszahlung abzuziehen. Es ist natürlich eine Frage des Nachweises. Aber solange ihr nicht völlig streitig seid, dürfte dies ja kein Problem sein.

Grundsätzlich gilt es einmal familären Struntius möglichst zu vermeiden. Deshalb sollte dein Mann und du die Miterben auf ein Verfahren festlegen nachdem die Sache entschieden wird. Hier gilt halt einfach einmal das Motto "wer schreibt der bleibt". Es gibt mit Sicherheit keine Frage die man nicht im Interesse aller lösen kann, aber dazu gehören Information und Offenheit. Ich kann mit nicht vorstellen, dass bei einem 10 h Betrieb da gross ein Ertragswert herauskommen soll, wenn die Dinge sauber ermittelt sind.
CarpeDiem
 
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Beitragvon GtFahrer » Di Nov 04, 2008 21:05

"Die weichenden sind die Dummen"!!! Sagt mal wie ist das eigentlich bei kleinen Privatleuten. Irgendwann ziehen die Kinder aus und jeder Erbt vielleicht ein paar habseligkeiten und hier bekommt einer die Arbeit und das Ergebnis, dass von evtl mehreren Generationen hart erarbeitet wurde und er es weiter erhaltet und vergrößert und die andren ziehen los und kassieren ab ohne irgend welche Verantwortungen und Anstrengunen. Im Gegenteil haben vllt die Vorteile eines Hofes genutzt und die Nachteile immer abgewälzt.
Normalerweise sollten die gar nichts bekommen um die Werterhaltung und die Finanzielle sicherheit des Betriebes zu erhalten.
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Beitragvon Bäurin » Mo Dez 01, 2008 18:51

"....die Weichenden sollten nicht bekommen..": kann ich nicht ganz nachvollziehen. Auf jeden Fall haben die Bleibenden den Hof, und wenn sie nach Florida ziehen wollen, oder ihnen die Arbeit keine Freude mehr macht, dann können sie den Hof verkaufen.
Die Weichenden sollen angemessen abgefunden werden, keine Frage.
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Beitragvon fuchsi » Di Dez 02, 2008 19:14

Falls Du auf meinen Beitrag Bezug nimmst
Bäurin hat geschrieben:[...]dann können sie den Hof verkaufen.

Eben nicht!
Noch nicht mal verpachten könntest Du, wenn es so in den Vertrag reingeschrieben werden soll.
Was passiert, wenn Du nicht mehr kannst (Krankheit)?
Land verpachten würde schätzungsweise 5000€ einbringen, aber das muss an X Leute verteilt werden, wenn es im Vertrag steht.
Also bleibt quasi nichts davon.
Die Weichenden sollen angemessen abgefunden werden, keine Frage.

Und wenn sie schon abgefunden worden sind? Davon will natürlich keiner mehr was wissen, wenn die Mutter sagt es soll nochmal jeder Geld bekommen.
Wer verzichtet schon freiwillig, wenn es einem angeboten wird?
Auf jeden Fall haben die Bleibenden den Hof

"Du bekommst ja mal den Hof" :roll:

DAS Totschlag-Argument!!!!
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Beitragvon Bäurin » Fr Dez 05, 2008 4:26

...im Übergabevertrag kann stehen, dass der Hof nicht verkauft werden darf? Das gilt aber nur solange die Übergeber noch leben, oder?
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Beitragvon fuchsi » Fr Dez 05, 2008 11:11

Nicht nur das....
Es soll die nächsten 15 Jahre nicht verkauft (ok, ist verständlich)
noch verpachtet werden dürfen (Hallo?)
Das seh ich als das größere Problem.
Was ist, wenn ihm etwas zustößt und ich sitz alleine da mit
kleinen Kindern? Ich werd arbeiten gehen soweit es geht, sicher.
Aber verpachtet darf nichts werden. Die ganzen Kosten für das
Haus etc. hätte ich dann am Hals. :?
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Re: Hofübergabe / Pflichtteilsverzicht

Beitragvon Sanne_von_Acker » So Aug 24, 2014 9:18

Ich finde das was ich hier lese beschämend und klein kariert ..Ihr wollt alle wie Unternehmer behandelt werden dann handelt auch so und lasst sie nach normalen Erbrecht abfinden ....eure weichende Geschwister zahlen mit ihren Steuern Eure Subventionen und Vergünstigungen .. Und zwar nicht zu knapp ...
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Re: Hofübergabe / Pflichtteilsverzicht

Beitragvon Max M » So Aug 24, 2014 9:33

Und Du bist ein neidischer Trottel auf ein 6 Jahre altes Thema zu antworten. :lol:
"Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety."
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Re: Hofübergabe / Pflichtteilsverzicht

Beitragvon Manfred » So Aug 24, 2014 9:41

Sanne_von_Acker hat geschrieben:Ich finde das was ich hier lese beschämend und klein kariert ..Ihr wollt alle wie Unternehmer behandelt werden dann handelt auch so und lasst sie nach normalen Erbrecht abfinden ....eure weichende Geschwister zahlen mit ihren Steuern Eure Subventionen und Vergünstigungen .. Und zwar nicht zu knapp ...


Ähm. Dann befass ich mal damit, wie außerlandwirtschaftliche Unternehmen in D vererbt / im Rahmen der vorweggenommenen Erbfolge übergeben werden...
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Re: Hofübergabe / Pflichtteilsverzicht

Beitragvon Pinzgauer56 » So Aug 24, 2014 21:58

Sanne_von_Acker hat geschrieben:Ich finde das was ich hier lese beschämend und klein kariert ..Ihr wollt alle wie Unternehmer behandelt werden dann handelt auch so und lasst sie nach normalen Erbrecht abfinden ....eure weichende Geschwister zahlen mit ihren Steuern Eure Subventionen und Vergünstigungen .. Und zwar nicht zu knapp ...

Ja bitte dann erzähl uns mal deine Geschichte, wie viel von deinen Steuern Abgaben gehen denn deiner Meinung nach direkt zu uns Bauern ??
Deinen Kenntnissen nach zu urteilen hast du nicht arg viel Ahnung, es sind keine Subventionen (Almosen ) die wir Bauern erhalten, es sind Ausgleichszahlungen die sich am Weltmarkt orientieren, damit auch unsere Industrie weltweit überleben kann.
Bitte, bitte, jetzt um Aufklärung von deiner Seite.., Danke
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Re: Hofübergabe / Pflichtteilsverzicht

Beitragvon Pinzgauer56 » Mo Aug 25, 2014 18:21

Ähm, gibt es noch eine Antwort ??
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Re: Hofübergabe / Pflichtteilsverzicht

Beitragvon Manfred » Mo Aug 25, 2014 18:40

Was man beim Thema Bodeneigentum und Vererbung nicht vergessen sollte:
Würde Bodeneigentum wie Barvermögen behandelt, würden nicht nur die Bodenpreise deutlich fallen, es würde auch noch mehr Land in die Hand von Firmen und Stiftungen wandern.
Die bisherige Entwicklung halte ich eh schon für extrem bedenklich. Um die für eine langfristige politische und wirtschaftliche Stabilität unbedingt notwendige Macht des ansässigen Bevölkerung über den Boden zu sichern, sollte meines Erachtens Firmen und Stiftungen das Eigentum an Land- und Forstwirtschaftlichen Nutzflächen komplett verwehrt werden. Das hieße ja nicht, dass Firmen und Stiftungen kein Land bewirtschaften dürften. Sie müssten es halt pachten.
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Re: Hofübergabe / Pflichtteilsverzicht

Beitragvon Paule1 » So Sep 30, 2018 14:58

Da gibt es viel Klippen zu umschiffen oder den Untergang :mrgreen:

Wer kann hier aus Erfahrung berichten?

Mutter drohte ZwangsversteigerungErbstreit zerstörte Familie: Schon auf der Beerdigung fragte die Tochter nach dem Haus


https://www.focus.de/familie/psychologie/erbstreit-zerstoerte-familie-auf-der-beerdigung-fragte-die-tochter-nach-dem-haus_id_9182028.html
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Hofübergabe / Pflichtteilsverzicht

Beitragvon T5060 » So Sep 30, 2018 16:14

*lach* so ist das und nicht anders.... :mrgreen:
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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